Print-to-Online als Erfolgsstory: Le Monde schreibt schwarze Zahlen

Es gibt sie noch, die guten Nachrichten aus dem Blätterwald. Bestes Beispiel: Le Monde, neben dem Figaro Frankreichs wichtigste Tageszeitung. Das 1944 gegründete Journal schreibt erstmals seit vielen Jahren wieder schwarze Zahlen. Die Print-to-Online-Strategie scheint sich zu lohnen. Lemonde.fr verzeichnet seit Anfang 2011 Traffic-Zuwächse von 25 Prozent, der E-Paper-Verkauf legte sogar um 35 Prozent zu. Der Erfolg steht aber ebenso auf dem Papier – die Auflage der gedruckten Ausgabe von Le Monde stieg immerhin um 3 Prozent. Trotz Krise haben die neuen Eigentümer zuletzt auch in die journalistische Qualität investiert: die Zahl der Redakteure am Boulevard Auguste Blanqui wurde deutlich aufgestockt .

Journalistisches Flaggschiff mit Schlagseite

Le Monde gilt als Flaggschiff der französischen Presse, auch im internationalen Rahmen – mehr als zehn Prozent der Auflage wird im Ausland verkauft. Doch in den letzten Jahren war es ein Flaggschiff mit Schlagseite, vergleichbar mit dem Schicksal der New York Times. Kaum hatte man im Pariser Süden einen neuen, teuren Firmensitz mit spiegelnden Fassaden bezogen, da brach über das traditionsreiche Blatt die Zeitungskrise der Nuller Jahre herein. Die Auflage bröckelte, finanzielle Millionenverluste brachten Le Monde schließlich an den Rand der Zahlungsunfähigkeit. 2010 stimmte dann die Belegschaft als Mehrheitsaktionärin dem Verkauf an eine Investorengruppe um den der Parti Socialiste nahestehenden Unternehmer Pierre Bergé zu – trotz aller Proteste und Drohungen von seiten Nicolas Sarkozys.

Medialer Kurswechsel in Richtung Online

Der neue Eigentümer verpasste dem Blatt eine entschiedene Print-to-Online-Strategie. Deutlichstes Zeichen für den medialen Kurswechsel war zuletzt die Entwicklung der E-Paper-Ausgabe, die in einer Art Hybrid-Version für iPhone & iPad verkauft wird. Dabei gelang nämlich ein sehenswerter Kompromiss zwischen scrollbarem Print-Layout und der Einzelansicht von Artikeltexten. Dazu kam ein gelungener grafischer Relaunch der Website, deren Premium-Version mittlerweile von mehr als der Hälfte der Print-Abonnenten genutzt wird. Auf eine Paywall für aktuellen News-Content wurde zum Glück verzichtet, zahlende Kunden erhalten zusätzliche Leistungen wie etwa den Archiv-Zugang. Kräftig investiert hat man in diesem Herbst dann auch in die gedruckte Le Monde. Die Wochenend-Ausgabe („Le Monde Week-End“) wurde um drei jeweils achtseitige, farbige Beilagen erweitert: „science&techno“, „sport&forme“ sowie „culture&idées“.

Web-Journalismus contra Berlusconisierung

Wie gut digitaler Journalismus in Frankreich funktioniert, zeigen seit 2008 aber auch drei Redakteure, die Le Monde auf dem Höhepunkt der Krise verlassen haben. François Bonnet, Laurent Mauduit und Edwy Plenel gründeten die oppositionelle Online-Zeitung Mediapart. Die kostenpflichtige Internet-Gazette konnte vor allem 2010 im Zuge der Bettencourt-Affäre bei den Lesern punkten, als die meisten anderen Zeitungen aus Angst vor politischen Repressalien durch das System Sarkozy vorsätzlich Informationen zurückhielten. Seit Mitte 2011 hat Mediapart mehr als 50.000 Abonnenten und ist erklärtermaßen in der Gewinnzone. Die Berlusconisierung Frankreichs scheint vorerst gestoppt zu sein – dem Internet sei dank.

Flexible Reaktion auf die Zeitungskrise: Hearst setzt auf E-Reader mit 11,5-Zoll-Display

Hearst E-Reader Skiff UMTS WLAN Touch Screen.gif„Think big“ lautet das Motto bei Hearst: mit dem „Skiff“ präsentiert der amerikanische Zeitungskonzern einen E-Reader mit flexiblem 11-Zoll-Display. Das UMTS- und WLAN-fähige Gadget soll den Lesern der finanziell klammen US-Blätter offenbar ein E-Paper-Abo schmackhaft machen. Zum ersten Mal ist der Skiff diese Woche auf der CES (Las Vegas) zu sehen.

E-Paper wird flexibel – und garantiert echtes „Zeitungs-Feeling“


Dieser E-Reader dürfte die Herzen von Blattmachern höher schlagen lassen: der „Skiff“ eignet sich mit seinem 11,5 Zoll-Display und einer Auflösung von 1200×1600 Pixeln hervorragend für die Darstellung einer Zeitungsseite. Zum Vergleich: der Kindle DX bietet fast 2 Zoll weniger. TouchScreen-Funktionalität und WLAN/UMTS-Fähigkeit bringt der Skiff auch mit. Außerdem handelt es sich um den bisher flachsten und biegsamsten Reader auf dem Markt – denn das von LG gelieferte E-Ink-Display nutzt statt Glas eine ebenso dünne wie flexible Stahlfolie als Unterlage. Kurz vor der Premiere des Gadgets auf der Consumer Electronics Show hat der Hersteller nun erstmals Produktfotos veröffentlicht. Sie zeigen nicht zufällig die Titelseite des San Francisco Chronicle – das Blatt gehört zum Medienkonzern Hearst, der federführend an der Entwicklung des Readers beteiligt war. Hearst hofft nämlich, seine insgesamt 15 überregionalen Tageszeitungen und 38 Wochenblätter in Zukunft verstärkt als E-Paper vertreiben zu können.

Eigentlich fehlt dem Skiff nur noch ein Feature: das Farb-Display


Hearst E-Reader Skiff WLAN Touch Screen.gif“Das große Display des Skiff-Readers erlaubt die Darstellung von Printmedien in völlig neuem Gewand“, so Skiff-Vorstandsvorsitzender Gilbert Fuchsberg. “Unser Ziel ist es, mit dieser besonderen Leseerfahrung sowohl Verbraucher, Verlage wie auch Anzeigenkunden zu überzeugen.“ Der Content für den Reader soll drahtlos über den Skiff Store bereitgestellt werden – einer Art digitalem Kiosk. Die Geräte selbst werden sowohl im Einzelhandel erhältlich sein wie auch online über Sprint.com. Über den Preisgestaltung gibt es bisher noch keine Informationen. Es ist aber anzunehmen, dass der Skiff in Verbindung mit E-Paper-Abos zu einem vergünstigten Preis angeboten wird. Die Vermarktung außerhalb solcher Package-Deals dürfte dagegen schwierig werden – denn die Konkurrenz ist groß. Bereits auf der CES wird der Skiff nur ein Gadget sein neben vielen anderen neuen E-Readern und Tablet-PCs. Vor allem letztere bringen ein wichtiges Feature mit, das dem Skiff noch fehlt: ein Farb-Display.

(via Silicon Alley Insider & WIRED)

Crowdfunding statt Paid Content: Warum „Kachingle“ eine gute Lösung ist

kachingle crowdfunding und micropayment statt paid content.gifKaum ist die Paid Content-Debatte so richtig eskaliert – siehe Murdoch, Döpfner & Co. – da wächst schon das Rettende: Crowdfunding als clevere Alternative nicht nur für Online-Zeitungen, sondern auch für die Blogosphere. Kachingle.com will diese Methode der webbasierten „Umverteilung“ professionalisieren: die Web-Community verteilt Mitgliedsbeiträge je nach den Besucherzahlen an die assoziierten Webseiten.

Jenseits von Paywalls und Piraterie gibt’s zum Glück bessere Lösungen

Paid Content – welch garstig Wort. Doch wen wundert’s: Mit dem „Bezahl-Internet“ verbinden die meisten Surfer zu Recht das Aufrichten von „Pay-Walls“ – und damit das Ende der großen Informationsfreiheit im Netz. Vor allem die Zeitungsverlage haben in letzter Zeit den Ton verschärft – der hohe Kostendruck zwingt sie zum Strategiewechsel: nutzten sie bisher die kostenlosen Online-Angebote zur Reichweitensteigerung, so soll es nun zumindest den „Premium-Content“ nur noch für Abonnenten geben. Andere Lösungen wie etwa die Kulturflatrate sind wieder in weite Ferne gerückt – stattdessen wird „Filesharing“ in manchen Ländern nun mit Strafen bis zur Netzsperre sanktioniert. Es gibt aber zum Glück Alternativen, die zwischen der Paywall und Piraterie liegen – eine davon ist Kachingle. Hinter diesem Namen verbirgt sich ein Crowdfunding-Netzwerk, das erst vor kurzem an den Start gegangen ist. Der von Silicon-Valley-Unternehmerin Cynthia Typaldos gegründete Service verbindet zwei tpyische Elemente der Internet-Ökonomie: Micropayments und Web 2.0. Die von den Mitgliedern des Netzwerks monatlich gezahlten Beträge sind betont niedrig gehalten – zur Zeit liegen sie bei 5 Dollar, die via Paypal entrichtet werden können. Langfristig denkt Typaldo an Beträge zwischen 30 und 40 Dollar – also in der Größenordnung eines konventionellen Zeitungsabos.

Kachingle setzt auf die soziale Dynamik des Web 2.0

Content-Provider wie Blogs oder Online-Magazine können sich bei Kachingle registrieren und ein „Medaillon“ genanntes Widget auf ihren Seiten installieren. Wenn den aktiven „Kachinglern“ ein Blog oder ein bestimmtes Posting gefällt, klicken sie ganz einfach das Medaillon an – und zählen damit zu den offiziellen Unterstützern dieser Seite. Die Umverteilung der aus der Crowd gesammelten Funds richtet sich danach, wie oft eine Seite im Abrechnungszeitraum besucht wurde. Die aktuelle Zahl der Unterstützer kann man an einem kleinen Zählwerk im Widget ablesen, auf Kachingle.com kann man zudem erfahren, welche Mitglieder die Seite unterstützten. Die beidseitige Transparenz gehört für Cynthia Typaldos zum Prinzip von Kachingle. Sie setzt auf die soziale Dynamik des Web 2.0: wen oder was man unterstützt, soll zu einem Teil der „Online-Persönlichkeit“ werden. Wirtschaftswissenschaftler Paul Romer (Stanford Center for International Development) unterstützte im Gespräch mit CNET diesen Ansatz: „Es geht einmal nicht darum, alle Trittbrettfahrer auszuschließen, sondern darum, freiwillige Aktivitäten zu fördern, Altruismus und bürgerschaftliches Engagement. Das gefällt mir an diesem Modell. Ökonomen genau wie Politiker unterschätzen leider oft das Potential solcher Lösungsansätze.“ Kachingle selbst ist dabei kein reines Goodwill-Projekt von unbezahlten Enthusiasten: Achtzig Prozent der von Kachingle eingesammelten Beträge werden umverteilt, zwanzig Prozent werden für den technischen und organisatorischen Aufwand genutzt.

Schon gesehen? Auch E-Book-News unterstützt Kachingle!

Besondere Hoffnungen setzt man bei Kachingle auf die finanziell klammen Zeitungsverlage. Tatsächlich arbeitet seit Ende 2009 mit dem Miami Herald bereits eine größere Tageszeitung mit Micropayments. Leider außerhalb des Kachingle-Netzwerks. Viele Medienhäuser haben allerdings bereits Interesse an einer Kooperation gezeigt. Kachingle-Erfinderin Typaldo betreibt zudem die Ausweitung des Netzwerks auf Europa – vor allem auf Frankreich und Deutschland. Als erster deutscher Blog ist CARTA zum Kachingler geworden – schließlich geht es dem Online-Magazin ja auch um die politische Ökonomie der digitalen Öffentlichkeit. Bisher setzte CARTA selbst in Sachen Crowdfunding vor allem auf eine Art virtuelle Kaffekasse – via Paypal konnten die Leser direkt spenden. Wie auf CARTAs Kachingle-Widget zu sehen ist, hat man mittlerweile 48 Kachingler für sich gewinnen können und knapp 160 Dollar an Ausschüttungen erhalten. Das ist zwar nicht viel, doch das Netzwerk ist schließlich erst vor wenigen Monaten offiziell gestartet. Insgesamt nehmen mittlerweile 133 Websites am Kachingle-Netzwerk teil. Auch E-Book-News hält Crowdfunding für eine gute Idee – denn elektronisches Lesen und die Informationsfreiheit des Internets gehören für uns untrennbar zusammen. Deswegen sind wir seit Anfang Januar ebenfalls zum Kachingler geworden, wie man an dem Medaillon in der Sidebar sehen kann. Wer ebenfalls kachingeln will, kann sich übrigens über diesen Link anmelden.

[Aktualisiere Fassung vom 15.04.2010]

Das Beste aus Print und Online: Berliner Startup „Niiu“ bringt individualisierte Zeitung ins Haus

niiu.gifManche Zeitungen setzen auf den Leser als „Mitmach-Reporter“ – ein Berliner Startup namens Niiu setzt dagegen auf den Leser als Redakteur. Die erste „individualisierte Tageszeitung“ Deutschlands kombiniert die Vorteile von Print und Online: Abonnenten können nicht nur Rubriken aus deutschen und internationalen Blättern auswählen, sondern auch diverse Online-Quellen wie Blogs und Social Networks. Die erste Ausgabe erscheint am 16. November.

Zwischen Print und Online bietet Niiu so etwas wie die Quadratur des Kreises

Die Grenzen zwischen Print und Online verwischen immer mehr – erst kürzlich kündigte etwa die Washington Post an, ab 2010 ihre Print- und Onlineaktivitäten zusammenzulegen. Zeitungs-Konzerne in Deutschland wie etwa die WAZ-Gruppe legen aus Spargründen ihre Redaktionen zusammen. Die große Frage ist, wie sich in Zukunft überhaupt noch genügend Einnahmen erzielen lassen. Werbeinnahmen brechen weg, und immer weniger Leser sind bereit, für das Produkt Zeitung noch zu zahlen. Während die einen Gratiszeitungen drucken und sich auf das Anzeigengeschäft konzentrieren, setzen die anderen auf PaidContent im Internet. Eine echte Lösung ist das nicht. Insofern verspricht Niiu, die individualisierte Tageszeitung aus Berlin, so etwas wie die Quadratur des Kreises – verbindet sie doch die Vorteile von Print und Online, ohne sich deren jeweilige Nachteile einzuhandeln.

FAZ und ND, Bild und BildBlog – alles in einer Zeitung

Da wäre zum einen die Möglichkeit, Lesern einen Service anzubieten, für den sie bereit sind, etwas auszugeben. Die Startup-Unternehmer Wanja Oberhöfer und Hendrik Tiedemann versprechen nämlich: „Wir bieten ein Produkt, das zum einen die persönlich ausgewählten Inhalte der Zeitungen bietet, die Hintergrund und Kommentare liefern, das zum anderen aber auch die Vielfalt des Internet widerspiegelt, die bis heute keinen Platz in der klassischen Tageszeitung findet. Dazu gehören Special-Interest-Inhalte genauso wie neue, meinungsbildende Formate, z. B. Blogs, Social Networks und ähnliches“. Am 16. November wird die individualisierte Tageszeitung erstmals in Berlin ausgeliefert: zum Preis von 1,80 Euro pro Exemplar halten die Leser dann morgens am Frühstückstisch eine Zeitung in der Hand, die genau das enthält, was sie lesen wollen. Vielleicht das Feuilleton der FAZ, den Sportteil der Bild, den Politikteil der New York Times und den Wirtschaftsteil des Neuen Deutschlands. Und dazu vielleicht den BildBLOG, Spreeblick und Ehrensenf.

Individuell ist auch die Werbung – Calvin Klein Woman für den hippen Prenzlauer Berg, Chanel No 5 für Zehlendorf

Jede Zeitung ist ein Unikat – in doppeltem Sinne: denn ähnlich individuell wie das Potpourri der Artikel ist auch die geschaltete Werbung. Sie orientiert sich nämlich am Interessen-Profil des jeweiligen Lesers. Ohne „Targeting“ kein Niiu, bestätigt Mitgründer Hendrik Tiedemann: „Im Internet funktioniert targeting bereits gut, im Print habe ich einen Bruch bemerkt: Es ist schlicht und ergreifend bis heute schwer möglich, in Printpublikationen zielgruppenspezifisch zu werben“. Die Kombination von Print und Online löst das Problem: „Was bei wem beworben wird, lässt sich nach vielen Kriterien filtern: im Hinblick auf die Zielgruppe der Studenten etwa, nach Kiezen, nach persönlichen Vorlieben, Inhalten etc…“. Ganz so individuell hören sich die Beispiele, die Tiedemann einfallen, dann aber nicht: „So hatte etwa eine Elektronik-Kette die Idee, in der niiu von Frauen für DVDs mit beliebten Serien zu werben, in den Ausgaben der Männer dagegen für neue Computerspiele oder Actionfilme.“ Etwas nuancierter klingt dagegen der an Niiu gerichtete Vorschlag einer Parfümerie-Kette, gutbetuchte Frauen im Neureichen-Kiez Prenzlauer Berg mit Calvin Klein Woman zu umwerben, die alteingesessene Haute Volée im Grunewald dagegen mit Chanel No 5.

Statt Abonnment bietet niiu ein Prepaid-Modell und Zahlen per Paypal

Das Geschäftsmodell ist nicht nur inhaltlich auf internetaffine jüngere Leser zugeschnitten, die bisher keine Zeitung im Abo haben. Ein Abo haben sie auch als Niiu-Leser nicht, denn die individualisierte Tageszeitung baut auf eine Art Prepaid-Lösung auf – die Nutzer haben ein Punktekonto, dass sie je nach Bedarf neu aufladen können. Auch die Zahlungsmodalitäten kommen der Generation Online entgegen: das Geld kann bequem via PayPal überwiesen werden. Ob die Printausgabe mehr als eine mittelfristige Lösung sein wird, bleibt aber abzuwarten – ähnliche Projekte wie etwa die von der Schweizer Post vorangetriebene PersonalNews setzen bisher vor allem auf PDF-Versand per Mail. Sobald ab etwa 2010 großformatige E-Reader wie etwa von PlasticLogic auf den Markt kommen, dürften die Karten auf dem Zeitungsmarkt noch einmal neu gemischt werden.

Google und die Zeitungskrise: Wird Suchmaschinen-Riese bald zum digitalen Kiosk?

Google und die Gutenberg-Galaxis, nächste Runde. Neben Bibliothekaren und Verlegern hegen auch die Zeitungs-Macher Groll gegen den Suchmaschinen-Riesen. Ermöglicht nicht ein Dienst wie Google-News, dass sich User eine eigene Online-Zeitung zusammenstellen? Manche höhnten schon, bald würde Google die New York Times für einen Dollar aufkaufen. Tatsächlich ist in letzter Zeit einiges in Bewegung geraten. Im E-Book-Geschäft etwa startet der Branchenriese demnächst den Direkt-Verkauf mit einer eigenen Internet-Plattform. Wird Google in Zukunft etwa auch zum digitalen Zeitungskiosk? (mehr …)