Mehr Sichtbarkeit für Indie-Titel: BoD kooperiert mit Hugendubel & Osiander

visibility-fuer-selfpublisher-im-buchhandelVor der Discoverability kommt die Visibility. Gerade Self-Publishing-Titeln fehlt aber bisher die Sichtbarkeit im Sortimentsbuchhandel vor Ort. Doch das ändert sich gerade, siehe den aktuellen Schritt von BoD: das Unternehmen kooperiert ab jetzt in Sachen Indies mit den Buchhandelsketten Hugendubel und Osiander. „Die zunehmende Professionalisierung bei selbstverlegten Titeln bietet dem stationären Buchhandel eine große Chance, vom Self-Publishing-Boom zu profitieren“, hofft Gerd Robertz, Sprecher der BoD-Geschäftsführung.

Regionaler Bezug als Startvorteil

Bei BoD aktive Self-Publishing-Autoren können sich bis zu fünf Buchhandlungen in ihrer Region aussuchen, und diesen jeweils ein Textexemplar anbieten. BoD sendet dann den ausgewählten Standorten ein Gratisexemplar zu — soweit die Qualität stimmt, wohlgemerkt. Eine „Vorabprüfung“ behält sich der Self-Publishing-Dienstleister bei diesem Serviceangebot nämlich vor. Der letzte Filter bleibt dann — wie immer — der Buchhändler selbst.

Jeder zweite Buchhändler listet Indie-Titel

Die Chancen stehen aber eigentlich ganz gut. Wie erst kürzlich eine Umfrage von BoD & Indie Publishing unter mehr als 300 Buchhändlern ergab, hat jeder zweite bereits Selfpublishing-Titel im Programm, ebensoviele halten Bücher mit regionalem Bezug für besonders gut vermarktbar. Verbesserungsbedarf sahen drei Viertel der Befragten jedoch bei der gestalterischen und inhaltlichen Qualität.

Abb.: libarary_mistress (cc-by-sa-2.0)