Amazon spotifyisiert das E-Book: ab jetzt Tantiemen pro gelesene Seite

amazon-spotifyisiert-die-literaturMit dem Stichtag 1. Juli führt Amazon eine kleine Revolution im Self-Publishing ein, zumindest im Rahmen von Kindle Unlimited und der Kindle-Leihbücherei: Tantiemen für teilnehmende Autoren werden nun nicht mehr pro E-Book bzw. pro begonnener Lektüre berechnet, sondern nach der tatsächlich gelesenen Textmenge: „Mit der neuen Zahlungsart erzielen Sie für jede Seite Ihres Buchs Tantiemen, die der jeweilige Kunde erstmals liest“, heißt es auf der offiziellen KDP-Hilfeseite.

Bisher waren Kurzstrecken-Texte im Vorteil

Als Grund für die Neuregelung führt das Unternehmen das „konstruktive Feedback“ der Autoren an – sie hätten „eine Anpassung der Zahlung an die Länge der Bücher“ gefordert. Tatsächlich geschah die Vergütung im Rahmen der Kindle-Flatrate bzw. der kostenlosen Ausleihe im Rahmen von Amazon Prime bisher ja pauschal pro Buch, ein seitenstarker Titel zählte dabei grundsätzlich genauso viel wie ein Kurzstrecken-Text. E-Book-Singles hatten sogar einen doppelten Vorteil: die notwendige Mindestseitenzahl war schneller erreicht.

Volle Seiten-Transparenz im Dashboard

Als einheitliche Grundlage für die Berechnung nutzt Amazon den sogenannten „KENPC“-Standard – den „Kindle Edition Normalized Page Count“, der Unterschiede zwischen einzelnen Lesegeräten bzw. bei den Leseseinstellungen (Schriftart, Zeilenhöhe, Zeilenabstand) ausgleichen soll. KDP-Autoren, die ihre Titel für KU bzw. KOLL freigegeben haben, erhalten zukünftig im Verkaufs-Dashboard eine genaue Übersicht, wieviele Seiten nach KENPC-Standard gelesen wurden.

Wird es mehr Cliffhänger geben?

Heiß diskutiert wird derzeit, ob sich durch die Spotifyisierung der Tantiemen-Zahlung auch die Schreib-Taktiken der Autoren ändern werden – etwa in Richtung kürzerer Texte, Linearisierung der Handlung, stärker an der Suspense ausgerichtete Dramaturgie (Cliffhänger!). Wenn überhaupt, dann dürften sich aber wohl nur genau jene Trends verstärken, die es bisher auch schon gab: erfolgreiche Self-Publisher, die populäre Genres bedienen, nutzen ohnehin Techniken, wie sie schon immer bei seriell produzierten Inhalten gebräuchlich waren, ob es sich nun Roman-, Comic- oder Fernsehserien handelt.

Abb.: Amazon

Dankeschön-Ökonomie trifft Flatrate: Ein Spotify für Indies?

Alternative Plattform-Modelle sind im Bereich E-Publishing mittlerweile Legion – von Verleih-Modellen à la Skoobe über Krautpublishing-Ansätze à la Unbound oder Krautreporter bis hin zu ambitionierten Projekten wie Log.Os, das sich als alternatives, offenes Betriebssystem für Literatur(vermarktung) versteht. Eins gibt’s bisher aber nicht: eine unabhängige Plattform speziell für Indie-Autoren, die zugleich auf das Prinzip Dankeschön-Ökonomie & Flatrate setzt. Vielleicht nicht ganz zufällig stammt die folgende Ideenskizze für eine Art „Spotify für E-Books“ vom ehemaligen Buchpiraten Spiegelbest. Das von ihm mitgegründete TorBoox experimentiert mittlerweile nicht nur mit einem kostenpflichtigen Flatrate-Modell, sondern auch mit Flattr-Buttons, um Autoren zu unterstützen. [Crossposting via spiegelbest.me]

Autoren entdecken zum Flatrate-Tarif

Ich stelle hiermit meine neue Idee zur Diskussion: Ich stelle mir die Gründung eines gemeinnützigen Vereins vor. [Ausdrücklich sei gesagt: Nicht Buchpiraten würden diesen Verein gründen und betreiben, sondern unbescholtene Bürger.] Die Aufgabe dieses Vereins wäre es, die Ausschüttung von Spenden an beteiligte Autoren zu organisieren. Die Verteilung der Spenden ist dabei an ein Bewertungssystem gebunden. Ausgeschüttet wird entsprechend dem Lesevergnügen – dokumentiert in Form von Sternen, welche die Autoren von den einzelnen Nutzern erhalten haben.

Jeder Nutzer zahlt eine monatliche Mindestspende ein – sagen wir mal € 5,00. Bei den Downloads gibt es kein Limit. Der Nutzer kann – wenn er möchte – seine Lektüre bewerten. Seine persönliche Spende wird am Monatsende auf die von ihm gelesenen Autoren verteilt. Hat er 50 Sterne verteilt, dann bekommt ein Autor, der 5 Sterne erhalten hat, € 0,50 von ihm. Hat er keine Sterne verteilt, wird die Spende an alle Autoren entsprechend der ihnen zugeteilten Sterne ausgeschüttet.

„Nur eine große Community kann das Material filtern“

Die Nutzer ‘entdecken’ also Autoren, denn die Vergabe der Sterne durch alle Nutzer ist ein System, die Qualität der Autoren – subjektiv, aber communityweit – zu beurteilen. Stellt euch eine Plattform von 5.000 Autoren vor – 50.000 Nutzern – dann seht ihr, dass ein einzelner Agent das Material niemals allein sichten könnte. Nur eine große Community kann das Material filtern. Die Leistung der Autoren wird also nicht nur individuell entlohnt, sondern auch in Beziehung gesetzt. Zwei Dinge also: Spende vom einzelnen Nutzer und Bewertung durch die Community.

[Selbstverständlich kann ein Nutzer € 5,00 für einen Monat einzahlen, alle Dateien herunterladen und verschwinden. Es sei ihm gegönnt. Dateien sind, wo immer sie sich befinden, schutzlos. Lasst uns das endlich akzeptieren und weiterdenken! Dieser Verein ist ein Spendenverein, der die Autoren entsprechend ihrer Leistung – dem Lesevergnügen der Leser – unterstützen will. Die Nutzer sind mithin Entdecker und Förderer von Autoren, keine Gratissauger mehr.]

Der Autor & sein Werk als „Unterforum“

Die Autoren laden nicht nur ihre Dateien hoch und geben sie zum Kommentar frei, sondern treten auf einer anderen Ebene mit den Nutzern in Kontakt. Stellt euch den einzelnen Autoren als ein Unterforum vor, mit Lebenslauf und Infos – oben angeheftet – darunter die verschiedenen, für alle sichtbaren Themen, die er und die Nutzer eröffnet haben. Der Autor kann sich – wenn er möchte – bekannt machen und Leser an sich binden. Zwei Dinge also: Der Autor stellt nicht nur seine Titel vor, sondern auch sich selbst.

Weiter sollen die erhobenen Daten interessierten Verlagen kostenfrei und umfassend zum Verfügung gestellt werden. Die Autoren stellen sich also nicht nur den Nutzern vor, sondern auch den Verlagen.

Zusätzliche Einnahmen können durch Werbung akquiriert werden: Die verschiedensten Dienstleister können Angebote machen, aber auch Anbieter von Lesegeräten, Agenten und Verlage. Alle Einnahmen sind am Monatsende an die Autoren entsprechend der ihnen zugeteilten Sterne auszuschütten.

Genreübergreifend, oder dezentrale Communities?

Vorstellbar ist ein solcher Verein genreübergreifend auf zentraler Ebene, aber auch dezentral und genrespezifisch. Eine große Community hat Vorteile, eine überschaubare, persönlich vernetzte Gruppe von Nutzern aber auch. Grundsätzlich sollte kein Verein die Dateien exklusiv bekommen. Je größer die Zahl der Spendenvereine, desto besser für die Autoren. Je vielfältiger ihr Auftritt, desto attraktiver sind sie für die Nutzer.

Schlussbemerkung: Dies ist ein Spotify für Indies, weil ich nur bei ihnen (preisungebunden, vertrags- und verlagsfrei) in der augenblicklich völlig festgefahrenen Situation eine Chance sehe, neue Ideen zu verwirklichen.

Als Idee aber ist es ein Spotify für Ebooks – zugänglich allen Autoren.


Abb.:
„Dinosaurier haben nie Trinkgelder gegeben – und schaut, was mit ihnen passiert ist“ Flickr/vasta (cc)

„All you can read“: mit Oyster startet das erste echte Spotify für E-Books

Wenn’s um Verleihmodelle für E-Books geht, geben sich viele deutsche Verlage immer noch so verschlossen wie eine Auster. Die einzig ernstzunehmende Flatrate-App namens Skoobe bietet vor allem Titel von Holtzbrinck & Random House – also den Verlagen, die das Projekt auch angeschoben haben. Wie es besser gehen kann, zeigt in den USA jetzt das New Yorker Startup Oysterbooks mit seiner Oyster-App: bereits die öffentliche Testphase umfasst mehr als 100.000 Titeln von großen Verlagen wie Harper Collins und Houghton Mifflin Harcourt, aber auch Content der größten US-Self-Publishing-Plattform Smashwords.

Momentan leider noch US-only, iPhone-only

Für 10 Dollar pro Monat bekommt man unbegrenzten Zugang zum gesamten Programm, die zehn zuletzt heruntergeladenen E-Books kann man auch offline lesen. Erste Zielgruppe sind iPhone-Nutzer in den USA, im Herbst soll es dann auch eine iPad-Version der Oyster-App geben. Der Zugang zum Content ist Oyster zufolge weltweit möglich, um die App zu downloaden, muss man derzeit allerdings über Zugang zum US-Appstore verfügen. Und über etwas Geduld. Während der öffentlichen Testphase läuft die Anmeldung nämlich über „Invites“, die über eine Warteliste abgearbeitet werden.

Social Reading wird großgeschrieben

Wie die Screenshots auf dem Oyster-Blog zeigen, haben sich die Macher neben einer schön anzusehenden Benutzeroberfläche auch sehr viele Gedanken über die „Discoverability“ von E-Books gemacht – zum Kernbestandteil der App gehört ein Social-Reading-Stream, der den Lektüre-Status und die Empfehlungen der „Freunde“ zeigt. Die Oyster-Leute nennen das „People Powered Book-Discovery“. Das elektronische Bücherregal wird also endgültig zur literarischen Playlist – neben der Flatrate wohl das wichtigste Element, um aus Oyster tatsächlich das Spotify der Buchbranche zu machen.

Native App statt Browser

Besonders spannend finde ich die Kombination von Flatrate, E-Book-Verleih und Self-Publishing – vergleichbares konnte bisher nur Amazon durch die Koppelung von KDP und Kindle-Leihbibliothek bieten, wenn überhaupt, denn in den Genuss einer echten „All you can read“-Flatrate kommen ja selbst Amazon-Prime-Mitglieder in den USA bisher nicht. Schade aus Sicht der Leser ist nur, dass Oyster genau wie Skoobe auf einer nativen App aufbaut, und nicht auf ein browserbasiertes Konzept setzt, das geräteunabhängig genutzt werden kann. Freuen dürfen sich dagegen Sascha Lobo und Christoph Kappes – denn ihre geplante E-Lese-Plattform „Sobooks“ wird im Browser laufen, und könnte somit technisch gegenüber der App-Konkurrenz die Nase vorn haben.

Vorbild für die Buchbranche: Spotify killt die Musikpiraterie

Verleihnix liegt auf dem Friedhof, gleich daneben Käptn Kidd – denn neue Zahlen aus den Niederlanden belegen, wie clevere Content-Lösungen à la Spotify das Problem der Piraterie elegant aus der Welt schaffen. Die jetzt veröffentlichten Zahlen des Musikstreaming-Dienstes („Adventures in the Netherlands. Spotify, Piracy and the new Dutch experience“) zeigen einen direkten Zusammenhang zwischen dem Launch von Spotify und dem Rückgang illegaler MP3–Downloads: kurz bevor der Service 2010 in unserem Nachbarland an den Start ging, lag die musikalische Piraterie-Quote bei den über 15jährigen noch bei 32 Prozent, 2012 dagegen betrug sie nur noch 22 Prozent. Im Bereich Film/TV-Serien – wo entsprechende Angebote fehlen – stieg die Quote dagegen von 10 auf 18 Prozent. Bisher gab es vergleichbare Zahlen nur für Schweden – dem Ursprungsland von Spotify, das übrigens 2008 explizit an den Start ging, um eine Alternative für illegale Downloads zu bieten.

Neue Alben sind begehrt – auch bei Piraten

Besonders interessant in punkto Spotify sind die aktuellen Daten für einzelne Künstler mit hoher Popularitätsrate – waren ihre neuen Alben direkt nach der Veröffentlichung über den Dienst verfügbar (wie etwa im Fall von One Direction/Take me Home), stiegen die legalen Zugriffszahlen via Streaming genauso steil an wie die Verkaufszahlen, während sich die Downloads via BitTorrent in Grenzen hielten. War ein Album dagegen in den ersten Wochen nicht via Spotify verfügbar (wie im Fall von Rhianna/Unapologetic), war die Verkaufskurve nach Veröffentlichung weitaus weniger steil, flachte schnell ab und verlief dann fast deckungsgleich mit den BitTorrent-Downloads. Mit anderen Worten: mangels einfacher Verfügbarkeit via Streaming wichen die Fans auf illegale Downloads aus.

Für die Labels lohnt sich Spotify doppelt

Da Spotify auf einem Freemium-Modell basiert, ist der Service für die meisten Hörer kostenlos – von den derzeit knapp 20 Millionen Nutzern zahlen nur 5 Millionen eine regelmäßige Gebühr, um etwa ohne Zeitlimit und mit besserer Klangqualität auf das Musikangebot zuzugreifen. Gerade für die großen Labels lohnt sich Spotify doppelt: zum einen erhalten sie Tantiemen für die gespielten Titel – in Ländern wie Schweden ist der Streaming-Service sogar schon zur wichtigsten Einnahmequelle avanciert. Zum anderen verkaufen sich (siehe oben) Alben, die bei Spotify die Playlists beherrschen, eben auch gut als CD oder MP3-Download.

Wo bleibt das Spotify für Bücher?

Der Erfolg von Spotify sollte eigentlich auch der deutschen Buchbranche die Augen öffnen: statt über absurde DRM-Konzepte nachzudenken (Stichwort SiDIM) ist es Zeit für legale Flatrate-, Abo- und Verleih-Alternativen. Entscheidend für den Erfolg solcher Modelle sind zwei Faktoren – einmal muss es genügend Fans geben, die auch bereit sind, Geld für gute Inhalte auszugeben. Das ist in Deutschland eindeutig der Fall. Außerdem muss das Angebot stimmen. Gerade hier haben jedoch entsprechende Verleihmodelle im E-Book-Bereich großen Nachholbedarf. Die führende Plattform Skoobe (immerhin ein von Verlagen gegründets Startup) bietet zwar schon mehr als 25.000 Titel an, doch es fehlen immer noch zu viele Verlage und zu viele Bestseller. Da hilft nur eins: Pump up the volume!

(via paidcontent.org)

Abb.: Flickr/Philippe Put (cc)

ReadPetite: das Spotify für E-Book-Singles setzt auf kuratierte Inhalte

Trotz seiner bald 74 Jahre ist Tim Waterstone immer noch proaktiv, vor allem wenn’s darum geht, Literatur unters Volk zu bringen. Letzter Beweis dafür: das Projekt ReadPetite. Unter diesem Namen startet im Herbst 2013 eine neue E-Book-Plattform für Kurztexte bis 9.000 Zeichen. Vorstandchef wird nicht ganz zufällig ein gewisser Tim W., Gründer von Waterstones, Großbritanniens größter Buchhandelskette. Besonderer Clou bei ReadPetite ist das Spotify-ähnliche Flatratekonzept – für ein paar Pfund pro Monat bekommt der Leser unbegrenzten Zugang zu allen literarischen E-Singles. Neben klassischen Shortstories und Essays soll das Programm von ReadPetite auch journalistische Reportagen umfassen. Vorgestellt wird das Konzept erstmals auf der nächste Woche stattfindenden London Book Fair.

„Wir garantieren qualitativ hochwertige Texte“

In der Chefetage von ReadPetite werden neben Kapitalgeber Tim Waterstone weitere „Bookpeople“ sitzen: neben dem Literaturagenten Peter Cox und dem Berater Martyn Daniels, den beiden eigentlichen Gründern, ist mit Neill Denny auch der Ex-Herausgeber des Branchenmagazins „The Bookseller“ dabei. Besonderen Wert legt ReadPetite auf ein verlegerisches Konzept, es geht nicht um Masse, sondern um Klasse: „Die inviduelle Kurzgeschichte, oder um was immer es sich bei dem jeweiligen Text handelt, mag noch unveröffentlicht sein, aber der Autor muss etabliert sein und schon etwas publiziert haben“, so Waterstone in einem längeren Interview mit dem Guardian. Und fügt wohl mit Blick auf manche Self-Publishing-Plattformen hinzu: „Der Dreh- und Angelpunkt ist es, zu verhindern, dass sich ein Berg von minderwertigen Material anhäuft. Wir können qualitativ hochwertige Werke garantieren“.

Abo-Modelle für E-Book-Singles gibt’s schon

Ganz neu ist die Idee eines Abo-Modells für E-Book-Singles natürlich nicht, in den USA experimentieren bereits Plattformen wie Atavist oder Byliner mit Flatrates für Shorties, und mit Electric Literature existiert sogar ein angesehenes iPad-Magazin zum Abonnieren. Eine vergleichbare Plattform in Großbritannien fehlt bisher jedoch noch – obwohl das elektronische Lesen dort schon deutlich populärer ist als auf dem europäischen Kontinent: der Marktanteil von E-Books liegt im Vereinigten Königreich bereits bei knapp 10 Prozent, gegenüber knapp 3 Prozent etwa in Deutschland.

Das dürfte auch ReadPetite genügend Spielraum geben. „Im Bereich der Short Fiction wurde vieles bisher dem Publikum vorenthalten, denn für die Verleger lohnte sich der Aufwand nicht“, so Waterstone. Dank E-Books seien die Kosten für Produktion und Distribution nun aber deutlich gesunken. Genug Geld – und auch Zeit – hat der prominente ReadPetite-Investor aber ohnehin, denn seine Buchhandelskette wurde längst weiterverkauft. Inzwischen gehört Waterstones dem russischen Oligarchen Alexander Mamut, und paktiert sogar mit Amazon: in den Filialen werden seit 2012 sogar Kindle-Reader angeboten.

Abb.: Screenshot