Amazon Publishing kooperiert mit KNV: Barsortimenter ebnet den Weg in den stationären Buchhandel

amazon-publishing-kooperiert-mit-knvAmazon Publishing, das hieß für Autoren bisher: Publishing nur via Amazon — denn die Bücher der unternehmenseigenen Verlagssparte waren in der Regel im Buchhandel nicht lieferbar. Doch das hat sich gerade geändert: eine Kooperation zwischen Amazon und dem Barsortimenter Koch, Neff & Volckmar (KNV) bringt rund 800 Titel von Imprints wie „Edition M“, „Tinte & Feder“ oder „47 North“ in die Regale des Buchhändlers um die Ecke (übrigens nicht nur in Deutschland, sondern auch in der gesamten DACH-Region sowie den USA und Japan.)

„Erster Schritt in den stationären Handel“

Die Lieferbarkeit via Barsortiment sei „ein erster Schritt, um unsere Titel auch über den stationären Handel verfügbar zu machen und zu verkaufen“, so Dominic Myers, Europa-Chef von Amazon Publishing, gegenüber dem Börsenblatt.

Amazon Publishing startete 2012 in Deutschland zunächst mit Übersetzungen englischsprachiger Ausgaben, seit 2014 werden über diverse Imprints auch deutsche Originalveröffentlichungen herausgebracht. Inzwischen umfasst das Programm rund 800 Titel, und gerade Bestseller wie Robert Dugonis „Das Grab meiner Schwester“ oder „Die Abnormen“ von Marcus Sakey, deren deutschsprachige Versionen sich jeweils mehr als 150.000 mal verkauft haben, könnten das Interesse des Buchhandels wecken.

„Buchhändler fragen schon nach unseren Titeln“

Tatsächlich sei man im Gespräch mit Buchhändlern, „die unsere Bücher gern anbieten würden, weil ihre Kunden nach diesen Büchern fragen“, so Friederike Hiller, die an der Spitze von Amazon Publishing DE steht, gegenüber dem Börsenblatt.

Durch die prinzipielle Lieferbarkeit im Buchhandel und mittelfristig dann auch bessere Sichtbarkeit vor Ort dürfte für Autoren damit ein wichtiges Argument gegen eine Zusammenarbeit mit Amazon Publishing entfallen. Zumindest, wenn sie bei einem Amazon-Imprint untergekommen sind. Denn für Self-Publishing-Titel von KDP Print bzw. Createspace heißt es auch weiterhin: wir müssen leider draußen bleiben.

Dritte Wolke am E-Book-Himmel: Umbreit & KNV setzen auf Pocketbook Cloud

pocketbook-cloud-mit-knv-und-umbreitHie Amazon, hie Tolino? Von wegen: Auf den zweiten Blick ist der deutsche E-Reading-Markt nicht nur zweigeteilt, sondern dreigeteilt, denn auch Pocketbook mischt mit. Mit der Mayerschen und Osiander setzten bisher auch zwei große regionale Ketten auf diesen dritten Weg – wechselten aber kürzlich zu Tolino, genauso wie der Barsortimenter Libri.

Pocketbook baut E-Reading-Plattform aus

Doch Pocketbook bleibt am Ball, die eigene E-Reading-Plattform wird ausgebaut: Mittel zum Zweck ist eine eigene Cloud-Lösung, die E-Reader, E-Lese-Apps und die Online-Shops von unabhängigen Buchhändlern optimal miteinander verknüpft. Bereits zur Leipziger Buchmesse im Frühjahr war der Barsortimenter Umbreit mit im Boot, nun ist auch KNV mit dabei.

Komplettlösung für den Webshop

Für die Leser heißt das: online geshoppte E-Books lassen sich zwischen verschiedenen Endgeräten komfortabel synchronisieren. Die Buchhändler wiederum erhalten eine einfach zu integrierende Komplettlösung für den eigenen Webshop. Mit diesem „ganzheitlichen Konzept“ wolle man sich als „leistungsfähige Alternative“ zu den geschlossenen Ökosystemen der Konkurrenz präsentieren, heißt es in einer Pressemitteilung im Vorfeld der Frankfurter Buchmesse, wo das Konzept noch einmal kräftig promotet werden soll.

Brückenkopf im Barsortiment

Die interessante Frage bleibt, wie sich diese Entwicklung mittelfristig auswirkt: bisher ist die Tolino-Allianz in den Buchhandlungen deutlich stärker präsent als Pocketbook. Rein von den Marktanteilen im Zwischenbuchhandel her gesehen liegen KNV und Umbreit aber gleichauf mit dem neuen Tolino-Partner Libri. Gelingt es also, genügend Indie-Buchhändler vom dritten Weg jenseits von Tolino zu überzeugen, winkt nicht nur ein gutes Geschäft – die Branche insgesamt könnte gegenüber Amazon einiges an Boden wettmachen.

Hochaufgelöste E-Book-Lektüre: iRiver Story HD im Test

Premiere für hochauflösendes E-Ink: mit dem iRiver Story HD erreicht elektronische Lektüre erstmals XGA-Qualität (768 mal 1024 Pixel). Gestochen scharf werden auf dem über den Buchhandel sowie online vertriebenen Lesegerät nicht nur Buchstaben, sondern auch Menüs und Bilder dargestellt. Optisch erinnert der iRiver Story HD durch die Qwertz-Tastatur unter dem Display an das Kindle 3 oder Acers LumiRead. Dank WiFi-Funktion kann man E-Books direkt im E-Store des lokalen Buchhändlers kaufen. Wo man den Reader selbst vor Ort bekommt, verrät eine spezielle Online-Suche. Damit der iRiver Story wirklich zum Erfolg wird, sind aber noch ein paar Anpassungen nötig. Denn der schlecht formatierte E-Store führt den Schritt zu High Density durch winzig kleine Buchstaben und Menüs leicht ins Absurde – ohne Lupe ist das Einkaufen kaum möglich. Alles weitere verrät unser Testbericht…

“Google Reader“ wurde eingedeutscht

Der „Google Reader“ kommt nach Deutschland – doch Google steckt nicht dahinter. Kaufen kann man den iRiver Story HD bei uns nämlich in der Buchhandlung an der Ecke, und zwar zum Preis von 149 Euro (über Anbieter wie buecher.de gibt’s das Gerät aber auch online). Dafür sorgt Deutschland wichtigster Buchgroßhändler Koch, Neff & Volckmar (KNV). Ähnlich wie Libri ermöglicht KNV dem Buchhandel damit, vom E-Book-Handel zu profitieren – für alle Titel, die via WiFi über den integrierten E-Store des Readers gekauft werden, erhalten die Buchhändler eine Provision. Das virtuelle Bücherregal kann sich sehen lassen: mehr als 155.000 E-Books sind erhältlich. Geliefert wird der iRiver Story mit deutscher Tastatur & Menüführung, deutschsprachigem Handbuch und einem Mikro-USB-Kabel.

Optisch auffälliges Design in Karamell

Optisch setzt sich der iRiver Story von vergleichbaren Geräten ab – vor allem durch die karamellfarbene Rückseite und transparente, abgerundete Bedienelemente. Das Design ist ebenso simpel wie elegant, alle Tasten sind direkt unter dem Display angeordnet. Eine längliche, metallisch schimmernde Leiste dient als Richtungstaste, ebenso aber zum Umblättern. Links und rechts davon findet man Home-, Back-, Enter- sowie Menü-Taste. Der Mikro-USB-Port ist an der Unterkante des Lesegerätes angebracht, auf der Rückseite kommen noch SD-Kartenslot und eine Slider-Taste zum Ein- und Ausschalten dazu. Im Ruhemodus zeigt der iRiver Story HD wechselnde Bildschirmschoner an, das Hochfahren dauert nur wenige Sekunden. Im Ruhemodus hält der Reader bis zu sechs Wochen durch, die Leseperformance wird vom Hersteller mit 14.000 Seitenwechseln angegeben.

Übersichtliche Gestaltung

Das Homescreen ist angenehm übersichtlich gestaltet: direkt unter dem Zugang zum E-Store wird Titel und Miniatur-Cover des zuletzt geöffneten E-Books angezeigt, dann beginnt die Auflistung der auf dem Reader vorhandenen Lektüre. Die E-Bibliothek kann nach Titel, Autor, persönlichen Favoriten oder dem Lesedatum geordnet werden. Die Position im jeweiligen Menü wird durch eine geschweifte Klammer angezeigt, eine typografisch gelungene Lösung. In der Kopfzeile zeigt der iRiver Story neben der Uhrzeit und dem Ladezustand des Akkus auch an, ob eine W-LAN-Verbindung aktiv ist oder im SD-Kartenslot eine Speicherkarte steckt. Über die Menütaste („Options“) gelangt man vom Home-Screen aus zu den grundlegenden Geräteeinstellungen.

Gestochen scharfes Schriftbild

In der Leseansicht kann der iRiver Story HD seine Stärken voll ausspielen – die Buchstaben sind gestochen scharf, selbst das Kindle kann da bei dieser Auflösung nicht mithalten. Die feine Pixelung erlaubt zudem bei der grafischen Menüführung feinste Linien und Hintergrundschraffuren. Auch Illustrationen machen einen geradezu atemberaubend Eindruck. Der Kontrast dagegen ist etwas schlechter als bei Pearl-E-Ink-Displays. Im Vergleich zum Kindle 3/4 wirkt der Hintergrund dunkler, die Buchstaben heller. Die Seitenwechsel sind rasant, allerdings ist die Umblättertaste etwas schwergängig. Sowohl epubs wie auch PDFs werden problemlos angezeigt, dank aktivierbarer Reflow-Funktion werden auch letztere in gut lesbarer Form umgebrochen.

Spartanisch bei den Textfunktionen

Ein G-Sensor wurde nicht verbaut, über eine spezielle Taste links neben der Space-Taste kann man aber manuell zwischen Hoch- und Querformat wechseln. Spartanisch zeigt sich der iRiver Story bei den sonstigen Textfunktionen: sie beschränken sich neben der Änderung der Schriftgröße auf das Hinzufügen von Lesezeichen und die Stichwortsuche. Markierungen oder Notizen sind nicht möglich – das schränkt auch die Nutzung des vorinstallierten Lexikons ein. Denn das betreffende Wort muss erst umständlich über die Tastatur eingegeben werden. Bereits bei der Artikelansicht im Lexikon zeigt sich auch eine der Merkwürdigkeiten des iRiver Story HD: die Schriftgröße ist so winzig wie das Kleingedruckte in Mobilfunkverträgen. Das XGA-Display macht’s möglich, sinnvoll ist das aber nicht.

Ärgerliche „Kleinigkeiten“ beim Layout

Noch absurder ist das Layout des E-Stores. Der von KNV zur Vermarktung des Readers gewählte Slogan „Lesen leicht gemacht“ wird genau ins Gegenteil verkehrt – Menüelemente, Info-Texte, ja selbst die Miniaturcover sind so klein, das bei der Benutzung keine Freude aufkommt. Die Position des Cursors bzw. des jeweils aktiven Bereichs kann man ebenfalls nur mit Mühe erkennen. Schade ist zudem, dass sich in dem von Libreka bestückten E-Store keine Leseproben herunterladen lassen. Hier muss KNV noch dringend nacharbeiten – denn das drahtlose Shoppen macht schließlich den größten Komfort-Faktor eines WiFi-Readers aus. Von solchen ärgerlichen „Kleinigkeiten“ abgesehen darf der iRiver Story HD als das wohl interessanteste Lesegerät der diesjährigen Weihnachtssaison gelten. Vor allem, weil sich sich auf das Wesentliche beschränkt, das Lesen nämlich, und dies zugleich in bisher unerreichter grafischer Qualität.

iRiver Story HD (KNV)


Display

6 Zoll E-Ink, 1024x768 Pixel, 16 Graustufen

Gewicht:

207 Gramm

Schnittstellen

USB, WLAN

Speicher

2 Gigabyte intern, max. 32 Gigabyte extern

E-Book-Formate

epub (DRM), PDF (DRM)

Audio-Features

keine

Preis

149 Euro (im lokalen Buchhandel) oder online via buecher.de

Fehlstart ins Weihnachtsgeschäft: Liro Color verspätet sich, Rückrufaktion für iRiver HD

Pleiten, Pech und Pannen haben schon einige Reader-Projekte in Deutschland geplagt. Nun hat es pünktlich zum Weihnachtsgeschäft das Lese-Tablet Liro Color wie auch den „Google Reader“ iRiver Story erwischt. Die Auslieferung des Liro Color verzögert sich wegen Lieferschwierigkeiten eines asiatischen Zulieferers um wenige Tage, wie die Börsenvereinstochter MVB laut buchreport mitteilte. In manchen Buchhandlungen wird das Gerät somit erst in der zweiten Dezemberwoche erhältlich sein. Noch ärgerlicher ist die Situation für Buchhändler, die über den Barsortimenter KNV den „Google Reader“ iRiver Story HD verkaufen. Da der integrierte Online-Shop nicht richtig funktioniert, startete KNV eine großangelegte Rückrufaktion. Da inzwischen die zweite, fehlerfreie Charge angekommen ist, werden die Lesegeräte im Laden ganz einfach gegen ein neues Exemplar ausgetauscht.

Die Tücke steckt oft im Detail

„Vaporware“ nennt man Geräte, von denen nichts bleibt als heiße Luft aus PR-Maschinen. Der legenädre txtr-Reader war so ein Fall. Erst verspätete er sich immer wieder – offiziell aus technischen Gründen – dann wurde er irgendwann sang- und klanglos beerdigt. Andere Geräte wie etwa das WePad kommen zwar in Umlauf, können die in sie gesetzten Erwartungen aber nicht im geringsten befriedigen, und werden vom PR-Coup zum PR-Desaster. Vaporware zumindest sind zum Glück für die Buchbranche weder der Liro Color noch der iRiver Story HD. Letzterer wird im Rahmen der Rückrufaktion von KNV zwar als „hochmoderner eBook-Reader mit ausgefeilter Technologie“ bezeichnet. Doch „trotz einer intensiven Testphase“ stellten sich die Fehler leider erst nach der Auslieferung heraus. Ähnlich wie schon bei Oyo I oder LumiRead liegt die Tücke eben oft im Detail, wenn Geräte von Drittherstellern übernommen werden. Eine Alternative ist jedoch nicht in Sicht: anders als große Player wie Amazon oder Barnes&Noble auf der anderen Seite des Atlantiks können sich die eher mittelständisch geprägten Buchhandels-Unternehmen in Deutschland keine In-House-Entwicklung von Lesegeräten leisten.

PR-GAU: Von wegen „Lesen leichgemacht“

Einfache Lieferschwierigkeiten wie beim Liro Color sind dabei noch das kleinere Übel. Im Fall des ansonsten technisch hochwertigen iRiver Story HD ist es die Zuordnung zwischen integriertem E-Store und der jeweiligen Buchhandlung, in der das Gerät gekauft wurde, die nicht funktioniert. Für das von KNV gewählte Beteiligungs-Konzept in Form von Provisionen für das drahtlose E-Book-Shopping war das natürlich katastrophal. Der direkte Umtausch scheint aber immer noch der beste Weg zu sein, um für Abhilfe zu sorgen. Libri wie auch Thalia haben sich in der Vergangenheit eine Menge Ärger mit Firmware-Updates eingehandelt, die mehr Probleme schufen, als sie eigentlich lösen sollten. Die Akzeptanz des elektronischen Lesens wird durch solche Pannen bestimmt nicht gefördert – vor allem, da man nach den Early Adopters jetzt auf Kunden zielt, die nicht mit technischen Details genervt werden möchten. KNV vermarktet den iRiver Story HD online ausgerechnet über die Website „lesen-leicht-gemacht.de“.

iRiver Story HD: KNV bringt „Google Reader“ nach Deutschland – aber ohne Google

Der „Google Reader“ kommt nach Deutschland – doch Google steckt nicht dahinter. Kaufen kann man den iRiver Story HD ab 9. November in der Buchhandlung an der Ecke, und zwar zum Preis von 139 Euro. Dafür sorgt Deutschland wichtigster Buchgroßhändler Koch, Neff & Volckmar (KNV). Ähnlich wie Libri ermöglicht KNV dem Buchhandel damit, vom E-Book-Handel zu profitieren – für alle Titel, die via WiFi über den integrierten E-Store des Readers gekauft werden, erhalten die Buchhändler eine Provision. Das virtuelle Bücherregal kann sich sehen lassen: mehr als 155.000 E-Books sind erhältlich. Geliefert wird der iRiver Story mit deutscher Tastatur & Menüführung sowie deutschsprachigem Handbuch.

HD steht für „hochauflösend“

Für die E-Lese-Freunde bricht damit der Herbst der Entscheidungen an. Denn noch nie gab es eine so große Auswahl an qualitativ hochwertigen Lesegeräten. Ganz oben auf der Einkaufs-Liste vieler Kunden dürfte demnächst der iriver Story HD stehen. Nicht umsonst hat der „Google Reader“ das Kürzel „HD“ im Namen – mit einer Auflösung von 768 x 1024 Pixeln stellt das E-Ink-Display des neuen 6-Zollers alle anderen Geräte in den Schatten. Mit knapp 200 Gramm ist das Gerät zudem spürbar leichter als viele Konkurrenzprodukte. Auch bei der Performance werden neue Maßstäbe gesetzt: mit einer Akkuladung sollen 6 Wochen Betriebsdauer bzw. 14.000 Seitenwechsel drin sein. Klingt nach einem High Potential: In den USA wählte der Suchmaschinen-Riese nicht umsonst den iRiver Story HD als erste Hardware-Plattform für den cloudbasierten Google eBookStore aus.

Online-Bestellung des iRiver Story ebenfalls möglich

Dass KNV den iRiver Story HD nun in die deutschen Buchhandlungen bringt, ist ebenfalls ein kluger Schachzug. Ähnlich wie Libri es mit dem Acer LumiRead plus integriertem E-Store namens eBookS vorgemacht hat, lässt nun auch Deutschlands größter Barsortimenter den Buchhandel noch stärker am E-Book-Handel partizipieren. Im Internet kann man das elektronische Angebot – hinter dem wiederum Libreka steckt – bereits jetzt auf der Website e-buchkatalog.de studieren. Dort wird man den iRiver Story HD demnächst auch online bestellen können. Wer wissen möchte, in welchen Buchhandlungen man ihn vor Ort kaufen kann, sollte dagegen lesen-leicht-gemacht.de ansteuern. Dort soll es in Kürze eine interaktive Karte der KNV-Partnerbuchhandlungen geben. Eins muss man natürlich bedenken – die Provisionen für E-Books sind leider deutlich niedriger als die für Print-Ausgaben. Am besten unterstützt man den Buchhändler an der Ecke also immer noch, wenn man ein Buch aus Papier kauft.