Das erste „Kindle für Blinde“ kommt: Canute, ein Multiline-Braille-Reader made in Britain

canut-braille-readerEs sieht aus wie eine Mischung aus futuristischer Tastatur und Retro-Atarikonsole — und ist doch keins von beidem: mit „Canute“ kommt in Kürze ein haptischer E-Reader auf den Markt, Zielgruppe: Blinde und Sehbehinderte, die mit dem Finger Braille-Schrift lesen. Insgesamt 360 ertastbare Braille-Zeichen auf neun Zeilen kann das Gerät darstellen, und ist damit deutlich flexibler als bisherige, einzeilige Braille-Reader. Auf diese Weise lässt sich nicht nur formatierter Text besser darstellen — etwa E-Books — sondern auch mathematische Formeln, Tabellen oder Partituren.

Weltweit 150 Mio. Braille-Leser

Entwickelt wurde „Canute“ vom gemeinwohlorientierten britischen Unternehmen Bristol Braille Technology in Zusammenarbeit mit einer großen Community von blinden und sehbehinderten Menschen, die allesamt auf die traditionelle Braille-Schrift vertrauen. Weltweit soll die Braille-Gemeinde sogar bis zu 150 Millionen LeserInnen umfassen — die Zahl der verfügbaren Lese-Angebote ist jedoch sehr begrenzt.

Bisher keine Multiline-Reader auf dem Markt

Insofern könnte Canute die Braille-Lektüre im Alltag deutlich erleichtern — der anvisierte Gerätepreis von 700 bis 1000 Euro dürfte zumindest diejenigen nicht abschrecken, die auch bereit sind, ein neues iPhone oder iPad zu kaufen. Am wichtigsten scheint ohnehin, das überhaupt endlich mal ein moderner Braille-Reader verfügbar ist — vergleichbare Projekte wie etwa das Dual-Screen-Gerät „Blitab“ (Braille-Feld plus LED-Touchscreen) lassen immer noch auf sich warten.

Canute dagegen ist schon etwas weiter, erste funktionsfähige Testgeräte sollen ab März in Umlauf gebracht werden, später im Jahr wird dann die Serienproduktion starten — nicht in Asien, sondern in Großbritannien. Auch das klingt natürlich sehr vorbildlich.

(via The Digital Reader)

Oasis, Epos, Saga & Co.: E-Reading-Roundup zur Frankfurter Buchmesse

buchmesse-ereading-roundupPünktlich zur Buchmesse erscheinen nicht nur Bücher, sondern auch neue E-Reader & E-Book-Abos. In diesem Oktober legen die großen Anbieter sich mächtig ins Zeug: Amazon Deutschland bringt mit der zweiten Generation des Kindle Oasis eine überarbeitete Version des High-End-Lesegerätes an den Start, wasserdicht, mit hochauflösenden 7-Zoll-Display (300ppi) und Audio-Features (Bluetooth-Schnittstelle für Kopfhörer/Boxen, Audible-Anbindung). Das nur 194 Gramm leichte Gerät hat eine Rückseite aus Aluminium und kann dank Schnelllade-Funktion in zwei Stunden aufgeladen werden. Sofern E-Book- und Hörbuchversion eines Titels bereitstehen, kann man nahtlos von der Lektüre zur Audioversion wechseln. Das neue Gerät wird in zwei Versionen angeboten: mit 8 GB Speicher kostet es 230 Euro, mit 32 GB Speicher zahlt man 260 Euro bzw. 320 Euro (WLAN/3G).

Tolino Epos trifft Tolino Select

Die Tolino-Allianz schafft ebenfalls mehr Platz auf dem Display: mit dem Tolino Epos dürfen die deutschen Buchhändler nun mit einen fast acht Zoll (7,8 Zoll) großen E-Reader auftrumpfen, die Auflösung beträgt 1872×1404 Pixel (entspricht 300ppi). Das 260 Gramm leichte Gerät hat 6 GB Speicher und kommt mit SmartLight-Feature, d.h. die „Farbtemperatur“ wird dank warmweißen und kaltweißen LEDs automatisch je nach Tages- oder Nachtzeit angepasst. Wie zuvor der Tolino Vision 4 HD ist auch das neueste Modell der Tolino-Allianz dank Nanoversiegelung wasserdicht. Für nie versiegenden Lesestoff sorgt nicht nur die Möglichkeit, via Onleihe ausgeliehene E-Books auf dem Epos zu lesen — zeitgleich zur Reader-Premiere ist auch das neue E-Book-Abo „Tolino Select“ gestartet. Monat für Monat stellen die Tolino-Kuratoren vierzig Titel zur Auswahl, von denen man bis zu vier ausleihen kann.

Legimi bringt E-Book-Abo auf Pocketbook Lux

Ein Reader-Angebot komplett mit E-Book-Abo (bzw. umgekehrt) macht derzeit Pocketbook in Kooperation mit dem polnischen Unternehmen Legimi: wer für monatlich 17,99 Euro ein Zwei-Jahres-Abo für die E-Book- & Hörbuch-Flatrate abschließt, erhält den PocketBook Touch Lux 3 mit vorinstallierter Legimi-App „kostenlos“ dazu. Sind Titel sowohl als E-Book wie als Hörbuch verfügbar, kann man nahtlos hin- und herwechseln. Auch nicht schlecht: Für einen Euro mehr, also 18,99 Euro pro Monat erhält man statt Touch Lux 3 den „offenen“ Android-Reader InkBook Prime.

Bookchoice lindert die Qual der Wahl

Unlimitierter Zugang zu Millionen Büchern (im Fall von Legimi: zehntausenden) wollen E-Book-Abos in der Regel bieten, überfordern damit viele Leser, Stichwort: Paradox of Choice. Nicht nur die Tolino Allianz setzt deswegen auf Limitierung und Kuratierung. Die niederländische Plattform Bookchoice stellt ihren Kunden monatlich werden den Kunden acht ausgewählte E-Books und Hörbücher zur Auswahl. Seit Oktober ist Bookchoice nun auch für deutsche Leser nutzbar.

Aus Nolim wird Saga: Lesen wie in Frankreich

Last not least: Nur sechs Zoll, dafür aber ausgefeiltes Design mit integriertem Cover bietet der neue Bookeen Saga, die Deutschland-Version des in Frankreich populären „Nolim“-Readers. Technisch mag der 6-Zoller nichts neues bieten, dafür soll ihn die äußere Form „buchähnlicher“ machen und durch die neue Haptik & Optik neue Leser für das E-Reading begeistern.

Hey Google, wann gibt’s mal wieder einen E-Reader von dir?

google-play-storeWarum gibt’s eigentlich keinen „dedizierten“ Google E-Reader – also eine Art Kindle-Kobotolino-ähnliches E-Ink-Gerät mit direktem Draht zur Buchabteilung des Google Play Store? Eine gute Frage, die Nathan von Ebookreader.com und Nate von The Digital Reader gerade aufgeworfen haben, und gar nicht mal sooo trivial. Denn natürlich kann man einfach sagen: Der Zug ist längst abgefahren, bei mageren zwei Prozent Marktanteil lohnt sich das nicht. Und außerdem gab’s da ja schon mal so einen Versuch, siehe den iRiver Story HD vor knapp fünf Jahren.

E-Reader bindet Kunden besser als Apps

Andererseits wäre es für Google aber auch kein großes Ding, das firmeneigene Android in ein geeignetes Reader-Interface zu verwandeln und von Netronix, wo viele andere auch fertigen lassen, ein hochwertiges E-Lese-Gerät mit dem neuesten E-Ink-Display und ein paar netten Features herstellen zu lassen und groß zu vermarkten. Das hätte nicht nur einen wirksamen Hinguck-Effekt, sondern wäre sicherlich auch ein gutes Mittel zur Kundenbindung — auf einem E-Reader gibt’s ja in der Regel nur einen E-Store, und keine App-Konkurrenz wie auf Smartphone oder Tablet.

Her mit dem schönen Reader…

Bei anderer „gebrandeter“ mobiler Hardware macht der Suchmaschinen-Riese es ja schon ganz genauso, obwohl es zahlreiche mächtige bis übermächtige Konkurrenten auf dem Markt gibt. Und irgendwie würde es ja auch gut zu einem Unternehmen passen, bei dem das Einscannen von Büchern bzw. die digitale Verbreitung von Büchern schon seit den Nuller Jahren quasi zur DNA gehört. International könnte der nächste Google Reader zudem die epub-Front gegenüber dem Kindle-Imperium stärken. Also, Google: Her mit dem schönen Reader!

Bookeen & Carrefour präsentieren den neuen Nolim – buchähnlicher dank integriertem Smart Cover?

nolim-by-carrefour-and-bookeenEins haben die E-Reader-Hersteller in den letzten zehn, zwölf Jahre versäumt, so Bookeen-Chef Michaël Dahan – das Lesegerät spendet nicht genügend Intimität, es löst technische Probleme, erzeugt aber keine Gefühle. Mit dem allerneuesten Launch des französischen E-Reading-Pioniers soll sich das nun ändern: der neue Nolim kommt designmäßig ein bisschen libroider daher, vor allem aufgrund der festen Verbindung von Reader und Buchumschlag-ähnlichem Smartcase. Vermarktet wird das Ding – das innen aussieht wie ein Oyo auf Drogen – allerdings eher lieblos als Whitelabel-Produkt über die Supermarktkette Carrefour.

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Der Preis ist nicht wirklich heiß

Einen echten Mehrwert in technischer Hinsicht bekommen die Käufer bei 1024×758 Pixeln Glimmerlicht-Touchscreen und 8 GB Speicher zum Preis von 129 Euro auch nicht wirklich – da bietet Amazon oder Kobo (in Frankreich u.a. vermarktet via Fnac) dann doch mehr. Wenn Bookeen und Carrefour in der Launch-PR schreiben: „Der Nolim-Reader ist kein technisches Objekt, es ist eine neue Art von Buch“, dann darf man das wohl, wie Nate Hoffelder schreibt, als „a load of marketing nonsense“ interpretieren. Wobei aber auch stimmt: „to be fair: what else could they do to set their device apart?“.

E-Reading in Frankreich bleibt abgehängt

„Nolim“ ist übrigens schon seit 2013 auch die E-Kultur-Marke von Carrefour, unter der Adresse nolim.fr können die Kunden der Supermarktkette neben E-Books auch Filme und TV-Serien erwerben. E-Books im Sinne klassischer Verlagsware allerdings sind in Frankreich immer noch sehr teuer, zudem halten die dortigen Maisons d’édition sich sehr bedeckt bei der Digitalisierung der Backlist. Wie am Wochenende in Le Monde zu lesen war, dümpelt der (Publikums-)Marktanteil auch aus diesen Gründen noch bei mageren 3,5 Prozent.

Azurblau & wasserdicht: PocketBook präsentiert den Strand-Reader Aqua 2

PocketBook-Aqua2-wasserdichter-ReaderMehr Speicher (nämlich 8 GB), bessere Auflösung, Glimmerlicht-Feature: Pocketbook verpasst der Aqua-Modellreihe mit dem aktuellen Geräte-Launch eine deutliche Frischzellenkur. Eins hat sich aber auch beim neuen Aqua 2 nicht geändert — das Gerät eignet sich dank wasser- und staubdichtem Gehäuse gut für die Lektüre am Strand, ähnlich wie Kobos Aura H20. Gemäß IP57-Zertifizierung kann der Reader kurzzeitig bis zu ein Meter tief ins Wasser eingetaucht werden, ohne Schaden zu nehmen.

Audio-Funktionen inklusive

Display-Wunder darf man allerdings nicht erwarten, denn mit einer Auflösung von 758 von 1.024 Pixeln (entspricht 212 ppi) – liegt der Aqua 2 nicht ganz auf Augenhöhe mit PocketBooks Flaggschiff namens Touch HD. Dafür unterstützt der Aqua 2 aber wie der Touch HD das Abspielen von Musik oder Hörbüchern und bietet Text-to-Speech – sofern man den zum Lieferumfang gehörenden Mikro-USB-zu-Audio-Adapter nutzt und einen Kopfhörer einstöpselt.

Send-to-PocketBook

Auch auf Pocketbook-Standards wie die vorinstallierten Abbyy-Lingvo-Wörterbücher und den Send-to-PocketBook-Service und muss man beim azurblauen Aqua 2 nicht verzichten. Bei der Send-to-Pocketbook-Funktion erhält der Reader eine eigene Mail-Adresse (vgl. Send-to-Kindle-Feature), so lassen sich E-Books oder Word-Dokumente einfach per Mail verschicken und gelangen via WLAN auf den Reader. Der neue Aqua 2 Reader von PocketBook kommt für 129 Euro in den Handel.

95 Prozent der deutschen Teens nutzen Smartphone, nur wenige lesen damit E-Books

smartphone-jugendEine schöne Ergänzung zum gestrigen Post zum iPhone-Geburtstag: zehn Jahre nach Beginn des Smartphone-Booms nähert sich die Ausstattungs-Quote unter Jugendlichen der 100-Prozent-Marke. Erstaunliche 95 Prozent der Zwölf bis 19-jährigen in Deutschland besitzen nämlich mittlerweile ein Smartphone. Wie der „Medienpädagogische Forschungsverbund Südwest“ (MPFS) im Rahmen der JIM-Studie 2016(= „Jugend, Information, Multi-Media“) herausfand, gibt es aber eine Disparität bei den Geschlechtern: Mädchen sind bei 97 Prozent angelangt, Jungen erst bei 93 Prozent Ausstattungs-Quote.

Dafür liegen die männlichen Jugendlichen aber bei PC/Laptop, fester Spielekonsole und Internet-TV deutlich vorn. Einen E-Reader wiederum nennen 15 Prozent der Mädchen ihr eigen, aber nur magere 5 Prozent der Jungen. Auch bei Tablets sind die jungen Damen Trendsetter: 31 Prozent besitzen eins, dagegen nur 29 Prozent der Jungen.

Bei der „Medienbeschäftigung“ liegt das Lesen von Büchern mit knapp 20 Prozent übrigens bei Mädchen und Jungen deutlich vor der Lektüre von E-Books — die schmökern in ihrer Freizeit nur drei Prozent der Jugendlichen täglich, weitere drei Prozent zumindest mehrmals pro Woche. Eine verschwindend geringe Zahl: es ist offenbar deutlich einfacher, dieser Altersgruppe Musik, Games, Video oder Online-News nahe zu bringen.

Insofern sind all jene Verlage eindeutig auf der richtigen Spur, die mit E-Lese-Apps im WhatsApp-Stil mehr jugendliche Publikum zur E-Book-Lektüre auf dem Smartphone motivieren wollen — denn gelesen (und auch getextet) wird grundsätzlich ja sehr viel via Display von iPhone & Co…

Pew Studie: Zahl der E-Book-Leser in USA stagniert, Smartphone- & Tablet-Lektüre boomt

pew-research-ereading-usa-2016Die Lektüre-Rate auf E-Readern stagniert, während Tablet und Smartphone am klassischen E-Reader vorbei in der Gunst der US-Leser nach vorn ziehen — doch am allerpopulärsten bleiben gedruckte Bücher. So lässt sich die neueste „Book-Reading“-Studie von Pew Research zusammenfassen.
Etwas genauer: Fast drei Viertel der US-Amerikaner haben in den letzten 12 Monaten ein Buch gelesen, der Anteil der Print-Leser liegt bei 65 Prozent, 28 Prozent haben elektronisch geschmökert. Was dabei besonders auffällt: Die Rate der E-Book Leser ist seit 2014 mehr oder weniger konstant geblieben, d.h. es gibt keinen Zuwachs mehr. Ähnlich, doch auf niedrigerem Niveau, sieht es bei den Hörbüchern aus.

Tablet-Nutzung seit 2011 verdreifacht

Die eigentliche Dynamik findet also bei den Verschiebungen der Gerätenutzung statt – in den USA griffen die LeserInnen während der letzten fünf Jahre immer häufiger zu Tablet & Smartphone, im Jahr 2016 dreimal bzw. zweimal so häufig wie 2011. Wobei bei der Nutzung insgesamt das Tablet auch leicht vor dem Smartphone liegt.

E-Book-Only-Phänomen bleibt begrenzt

Trotz weiter sinkender Preise bleibten Tablets ganz offenbar eher ein Ober- und Mittelschichtphänomen, je suburbaner, bildungsferner und ärmer die Leser, desto höher die Nutzungsrate von Smartphones. Für Hispanics und Schwarze ist das „Cellphone“ der wichtigste Zugang zu elektronischen Büchern. Die meisten Digital-Only-Leser (Landesdurchschnitt liegt bei 6 Prozent) findet man allerdings bei den jungen bis mittelalten Gutverdienern.

Neuer 8-Zoller PocketBook InkPad 2: Hochauflösend, groß wie ein Buch

inkpad2-pocketbook-8-zoll-reader-uxgaPocketBook aktualisiert die Premium-Klasse: das neue InkPad 2 bietet 8 Zoll E-Ink Pearl mit Glowlight und Multitouch in hoher Auflösung, nämlich 1600×1200 Pixel, was einer Pixeldichte von 250 ppi entspricht. Damit liegt der nebelgrau verkleidete WLAN-Reader im Vergleich zwischen dem Kindle Paperwhite der 2. Generation (212 ppi) und den aktuellen 6-Zoll-Kindle-Modellen (300 ppi), bietet aber eben auch ein größeres Display.

Für Business & Studium geeignet

Die Bildschirmgröße des InkPad 2 entspricht der Standardgröße eines gedruckten Buches, was laut PocketBook die komfortable Lektüre nicht nur von Belletristik, sondern vor allem auch von Lehrbüchern, Fachzeitschriften und abbildungs- und tabellenreichen Dokumenten ermöglicht.

Umblättertasten wahlweise links oder rechts

Die mechanischen Umblätter-Tasten sind auf der Vorderseite des Gerätes angebracht. Dank der „Bildschirm-drehen“-Funktion kann das Gerät — ähnlich wie das Kindle Oasis — so positioniert werden, dass sich die Tasten entweder auf der rechten oder linken Seite des Geräts befinden. Zum Lesekomfort dürfte auch beitragen, dass das InkPad 2 mit 305 Gramm deutlich leichter ist als das Vorgängermodell.

InkPad 2 kostet 199 Euro

Dank 1 Ghz-Prozessor und 512 MB RAM reagieren alle Apps laut PocketBook schnell und flüssig, mit an Bord sind auch Features wie RSS-News, Kalender, Webbrowser & diverse Wörterbücher. Der interne Speicher mit 4 GB bietet Platz für mehr als 2000 E-Books, via SD-Kartenslot lässt er sich auf 32 GB erweitern. Der Akku des InkPad2 soll bis zu einem Monat durchhalten. Das neue InkPad 2 kommt in Kürze zum Preis von 199 Euro in den Handel.

E-Lese-Faktor beeinflusst Tablet-Markt: Gesamt-Absatz schrumpft, Markengeräte gewinnen an Boden

Lesen-als-QualitaetsfaktorErst haben Tablets dem E-Reader den Rang abgelaufen, nun scheint sich auch der Flachrechner-Boom dem Ende zu nähern: bis 2021, so eine aktuelle Prognose von ABI Research, wird der globale Absatz von zuletzt 207 Millionen Geräten (2015) auf nur noch 140 Millionen (2021) sinken. Dabei werden vor allem Low-Cost-Geräte Marktanteile verlieren, während die großen Marken von Apple und Samsung bis zu Xiaomi Marktanteile gewinnen.

Nachfrage in Schwellenländern entscheidet

Eine Entwicklung, die nicht nur mit der Marktsättigung und der starken Konkurrenz durch Smartphones bzw. Phablets zu tun hat, sondern auch mit der wachsenden Nachfrage nach High-End-Tablets auch in aufstrebenden Ländern in Asien, Osteuropa und Südamerika. Dort wird bis 2021 ohnehin der Großteil der Geräte gekauft werden, bisher haben Europa und Nordamerika noch die Nase vorn.

Späte Rache des E-Reading?

Das kann man natürlich als eine Art späte Rache der E-Reader interpretieren: denn je mehr Tablets intensiv für die Lektüre von News, E-Books oder Business-Dokumenten genutzt werden, desto wichtiger werden auch Auflösung, Kontrast und allgemein die Nutzer-Erfahrung beim Konsum der Inhalte. Mal ganz abgesehen von den produktiven Möglichkeiten, bei denen immer öfter auch ein Stylus hilft: markieren, schreiben, zeichnen.

Riesen-Reader oder E-Ink-Tablet?

Eine interessante Frage bleibt in diesem Zusammenhang übrigens, ob man in Zukunft Maxi-Reader im 13-Zoll-Format wie Sony DPT-S1, Onyx Boox Max & Co. auch den Tablets zurechnet — denn gerade wenn sie auf Android-Basis laufen und direkten Zugang zum Google Play Store haben, sind solche großformatigen Geräte ja mit klassischen Readern kaum noch zu vergleichen.

(via Teleread.org)

Abb.: Joel Bedford/Flickr (by-nd-2.0)

[Anzeige] tolino #GoodNightStories – Lasst uns wieder träumen…

tolino-good-night-stories„Kann denn niemand die Zeit einfrieren?“, fragt müde Ritter Retro. Recht hat er. Denn die digitalisierte Welt hat uns tag und nacht fest im Griff. Sie hat Tausende von Klingeltönen und hört nicht auf zu vibrieren. Ständig sind wir erreichbar, checken permanent unsere Nachrichten, verlieren uns in unseren Mails. Doch das war nicht immer so, vor gar nicht allzu langer Zeit sah die Einschlafphase ganz anders aus… Wie, schon vergessen!?

Mit dem Finger auf der Seite einschlafen…

Die tolino #GoodNightStories laden dazu ein, dem digitalen Stress „Gute Nacht“ zu sagen. Die unter dem Hashtag-Motto verbreiteten Videos machen nicht nur Lust auf Lesen mit Buch oder E-Reader, in ihnen werden Gute-Nacht-Geschichten von prominenten Story-Tellern erzählt. Slam-Poet & Kreativ-Trainer Patrick Salmen etwa führt uns im neuesten Clip zurück in die Zeit, als wir noch beim Lesen im Bett eingeschlafen sind und mit dem Finger auf der letzen Seite wieder aufwachten.

Mal wieder Zeit für’s (Vor-)Lesen nehmen

Ein schönes Plädoyer für die Macht des Erzählens: Geschichten regen unsere Phantasie an, sie lenken die Gedanken des Alltags in eine andere Richtung. Vor allem Gute-Nacht-Geschichten haben eine beruhigende Wirkung. Vermisst ihr auch die Gute-Nacht-Geschichten von früher, zu denen man immer wunderbar einschlafen konntet? Die #GoodNightStories motivieren auch, sich mal wieder bewusst Zeit für das Lesen zu nehmen, sich in Geschichten zu verlieren, oder, noch besser: jemandem eine Gute-Nacht-Geschichte vorzulesen. Viel Spaß beim Träumen….

Tipp: Good-Night-Box gewinnen

Ab dem 25. März startet das tolino Good-Night-Box Gewinnspiel mit vielen tollen Preisen. Was war früher eure Lieblings-Gute-Nachtgeschichte? Erzählt eure Lieblings-Gute-Nachtgeschichte, egal ob als Text, Bild oder Video. Postet die Geschichte unter dem Hashtag #GoodNightStories und schon nehmt ihr an einem tollen Gewinnspiel teil. Unter allen Teilnehmern verlost tolino 40 Good-Night-Boxen. Das Gewinnspiel beginnt am 25. März und endet am 08. Mai 2016.
Und diese Preise gibt es zu gewinnen:

  • Platz 1: tolino vision 3 HD inkl. Schutzhülle, ein Städtetrip von mydays und tolino Schlafmaske
  • Plätze 2-30: tolino vision 3 HD inkl. Schutzhülle und tolino Schlafmaske
  • Plätze 31-40: Buchpaket und tolino Schlafmaske

(Weitere Infos findet ihr auf http://mytolino.de/goodnightstories)