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Wondermags – Self-Publishing- & Monetarisierungs-Portal für E-Mags

14 Jun 2016

wondermags-self-publishing-plattform„Create. Publish. Ka-Ching“. Mit dieser einfachen Formel will das Wondermags-Team um Stojan Rudan und Sascha Brandhorst die „Regeln des Digital Publishing ändern“. Genauer gesagt: Self-Publisher sollen jetzt auch mit E-Magazines Geld verdienen können. Also mit Content, der bisher entweder frei im Web verfügbar war, etwa in Form von Blogs, oder bereits als Buch oder E-Book verwertet wurde. Vorteil der wondermags-Variante: die via Online-Editor erstellten E-Magazine funktionieren direkt im Browser, lassen sich also auf allen Desktops und Mobilgeräten problemlos darstellen. Aber auch eine spezielle Wondermags-App für iOS ist in Vorbereitung.

„Wondermags kann man nicht ausdrucken“

Natürlich gibt es schon verschiedene E-Mag-Plattformen wie z.B. Issuu — vom PDF-Mainstream wollen sich die Wondermags-Macher aber deutlich absetzen: „wondermags leben von der Vielfalt der digitalen Darstellungsmöglichkeiten. Es sind Videos, Audio-Dateien, interaktive Maps, Checklisten und weitere Features, die das ‚wonder‘ in die ‚mags‘ bringen“, heißt es auf dem Portal. Deswegen gilt auch: Wondermags lassen sich nicht ausdrucken. Eins haben die Wondermags auf jeden Fall mit anderen E-Mags auf iPad & Co. gemeinsam — sie leben stark von den Bilderstrecken.

Autoren erhalten 50 Prozent des Nettopreises

Das Bezahlsystem soll ab Juli 2016 online sein. Wieviel ein Magazin dann kostet – oder ob die Leser überhaupt zahlen sollen – bestimmen die Autoren der Wondermags selbst. Wird ein Wondermag gekauft, erhält der Autor 50 Prozent des Nettoverkaufspreises. Weitere Einnahmen generiert Wondermags über portalweite Werbeeinblendungen, deren Erlöse ebenfalls mit den Publishern geteilt werden. Nicht zuletzt haben die Autoren die Möglichkeit, eigene Werbebanner, Affiliatelinks u.ä. einzubinden. Um überhaupt Autor zu werden, muss man sich allerdings erstmal bei der Wondermags-Redaktion „bewerben“.