Wikipedia trifft Billy-Regal: Online-Lexikon mit Print on Demand-Service
| 6 Feb 2009 | Ansgar Warner | 1 Kommentar |
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Wer trotz aller Begeisterung für Online-Enzyklopädien das Rascheln von Papier vermisst hat, dem wird jetzt geholfen: “Mit Hilfe der Buchfunktion kann sich jeder Nutzer der Wikipedia nach seinen Wünschen ein Buch aus bestehenden Lexikonartikeln zusammenstellen”, verkündet die deutsche Wikipedia-Seite. Per Mausklick lassen sich ab jetzt nämlich Wikipedia-Seiten zu einem PDF-Dokument zusammenfassen, mit einem Titel bzw. Deckblatt versehen und abspeichern. Und per Print-on-Demand sogar drucken…
Wikipedia kommt nicht nur auf den E-Book-Reader, sondern dank Print-on-Demand auch in Papierform nach Hause
Am schnellsten geht natürlich die E-Book-Lösung: Der persönliche “Digest” im PDF-Format lässt sich dann entweder in dieser Form offline am heimischen PC oder auf einem E-Book-Reader konsumieren. Das allein wäre natürlich nichts neues. Denn schon seit einigen Jahren ist es möglich, sogar die gesamte Wikipedia offline in verschiedenen Formaten (etwa Mobipocket) zu lesen. Die neue Buchfunktion zielt dagegen auf professionelles “Print on Demand” und damit wirklich auf das Buch für Coffeetable oder Regal. Wer die Wikipedia in dieser Form schwarz auf weiß nach Hause tragen möchte, wird man auf die Internet-Seite der Firma PediaPress weitergeleitet, die mit der Wikimedia Foundation kooperiert. Die Preise für die “Analogversion” liegen zwischen 7,99 € für 100 Seiten und 29,80 € für 828 Seiten, zahlen kann man u.a. mit PayPal. Nach drei Tagen klingelt dann der Postbote an der Tür. Der Druck-Service funktioniert nach Aussage von PediaPress übrigens auch für die Inhalte anderer Wikis.









[...] sagt Wikipedia nun endgültig der Gutenberg-Galaxis adieu: bisher liessen sich komplette Seiten als E-Book im PDF-Format speichern oder per Print-On-Demand sogar in Papierform bringen. Werden die Lexikonmacher also jetzt [...]