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Weltbild auf Konsolidierungskurs – dank E-Books, Mobile Commerce (und nicht zuletzt Non-Books)

26 Sep 2017 0 Kommentare

weltbild-auf-konsolidierungskursDer Riese wankt, aber er fällt nicht: Weltbild ist auf Konsolidierungs-Kurs — und verzeichnet im Geschäftsjahr 2016/2017 (endete am 30. Juni) ein „deutliches Umsatzwachstum weit über dem Branchendurchschnitt“. Wie früher bei Thalia (dort jetzt ja „Omnichannel“) heißt das Erfolgsrezept: Multi-Channel. Zu den Umsatztreibern gehörte zuletzt auch der Tolino-Reader, der Absatz stieg zwischen April und Juni nochmal um rund 30 Prozent, meldet das Unternehmen in seiner Bilanz-Pressemitteilung. Einen wichtigen Beitrag bei Print leisteten zudem die exklusiven Weltbild-Buchausgaben. Das Bild komplettieren neben erfolgreichem Musik & DVD-Verkauf allerdings vermehrt auch Non-Books — speziell aus der „Home&Living“-Sparte.

Neue Kooperationen, Mobile Commerce

Wie umtriebig das seit Mitte 2017 komplett zur Droege Group gehörende Unternehmen beim Ausbau der eigenen Plattform ist, zeigen Kooperationen mit Partnern wie dem Ravensburger Spieleverlag, dem Portal Schlager.de wie auch dem Pflanzen-Versandhändler Dominik. Immer wichtiger im Digital-Geschäft wird für Weltbild dabei das Shopping via Smartphone und Tablet: mit Mobile Commerce werden mittlerweile mehr als 50 Prozent der Online-Umsätze erzielt, zum Beispiel mit E-Books und digitalen Audiobooks.

Offline-Offensive mit Pop-up-Stores

Offline betreibt Weltbild noch knapp 150 Filialen, und testet vorsichtig neue Standorte: in Augsburg, Göttingen und Plauen gingen temporäre Pop-Up-Stores an den Start, weitere sollen folgen. Der frühere Branchen-Primus bezeichnet sich heute etwas bescheidener als „einer der größten Multikanal-Buchhändler und bekannteste Buchhandelsmarke Deutschlands“.

Abb.: (c) Weltbild

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