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Volles Programm, volle Datensouveränität: die log.os-App für Android ist da

27 Mrz 2017 0 Kommentare

logos-app-androidKaum etwas trendet so wie hippe post-textuelle Storytelling-Formate auf dem Smartphone. Da fühlte es sich fast schon ein wenig Old School an, als nun nach viel Vorbereitungszeit pünktlich zur #lbm17 die logos-App an den Start ging: seit letzter Woche ist die Android-Version kostenlos via Google Play zu haben. Das Ausprobieren lohnt sich aber auf jeden Fall. Denn neu und bisher in der Branche unerrreicht ist das zugrundeliegende Konzept, E-Reader, E-Book-Shop und E-Reading-Community konzernunabhängig wie Datenschutz-sensibel in eine App zu packen.

Mobiles Betriebssystem für Literatur

Log.Os ist ja bekanntlich angetreten, so etwas wie ein „Betriebssystem“ für Literatur zu bieten – mit der App für Smartphone und Tablet kommt dies nun auf die mobilen Geräte, mit denen die Mehrheit elektronisch liest. Auch eine iOS-Version soll demnächst an den Start gehen, im Moment werden dafür noch Beta-Tester gesucht.

Große & kleine Verlage an Bord

Inhaltlich bietet log.os inzwischen das volle Programm – gerade wurden noch Holtzbrinck, Bonnier und Lübbe ins Boot geholt. „Damit decken wir nun das gesamte Spektrum angefangen bei der Spiegel-Bestsellerliste bis hin zu den feinen Programmen der Independent-Verlage ab“, so der aktuelle log.os-Newsletter.

Vor allem ist log.os – siehe auch die Web-Version logos.social – aber eben eine fortschrittliche literarische Community, die Leser, Autoren, Verlage und Buchhändler auf Basis einer gemeinnützigen, unabhängigen Plattform miteinander vernetzt.

Daten gehören den Nutzern

Social Reading ist hier zwar letztlich auch Mittel zum Zweck – interessante Bücher entdecken, Bücher kaufen, Bücher weiterempfehlen – doch zu den Grundprinzipien von log.os gehört volle Datensouveränität: „Der Nutzer hat jederzeit die volle Kontrolle und Wahlfreiheit – er allein entscheidet, wie und zu welchem Zweck seine Daten genutzt werden dürfen (oder auch nicht)“.

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