Home » E-Book-Reader

Volks-Tablet aus Kanada: Kobo Vox startet Ende Oktober

20 Okt 2011

Das Weihnachtsgeschäft wird immer spannender: mit dem Kobo Vox ist ein weiteres Android-Tablet im Rennen. Für 200 Dollar können Kunden in den USA und Kanada den 7-Zoller mit WiFi-Funktionalität schon ab Ende Oktober erwerben, die Vorbestellung ist bereits jetzt möglich. Technisch ist der Kobo Vox sowohl dem Amazon Fire wie auch dem Nook Color von Barnes&Noble ebenbürtig: 8 Gigabyte Speicher, 800 Mhz-Prozessor und 512 Megabyte Arbeitsspeicher können sich durchaus sehen lassen.

Lesefreundliches Display

Dank freiem Zugang zum Google Market ist das „Volks-Tablet“ ein Multifunktionsgerät, eine spezielle Anti-Reflex-Beschichtung des Displays erleichtert zudem das Lesen von E-Books bei Tageslicht. Im Unterschied zu Kindle Fire oder Nook Color läuft Kobos Vox-Tablet mit Android 2.3 „Gingerbread“, einer weit verbreiteten Oberfläche, die von Google ursprünglich für Smartphones konzipiert wurde. Wie bei den übrigen Kobo-Modellen hat das Vox auf der Rückseite ein Polster-ähnliches Griffprofil, das in den Farben „hot pink“, „lime green“, „ice blue“ and „jet black“ erhältlich ist. Wann das Kobo Vox auch in Deutschland erhältlich sein wird, hat Kobo leider noch nicht bekanntgegeben.

Am Puls der E-Books

Mit an Bord ist neben dem Kobo-Store auch die Reading-Life-App. Die Social-Reading-Funktionen haben bei der Namensgebung eine zentrale Rolle gespielt – Kobo Vox steht für „Vox populi“, die „Stimme des Volkes“. Kobo bewirbt das Tablet als „ersten E-Reader, bei dem man seine Gedanken mit anderen Lesern direkt im Buch selbst austauschen kann“. Die Facebook- und Twitter-Integration wurde offenbar noch verstärkt – das neue Konzept nennt sich „Kobo Pulse“. In der Pressemitteilung heißt es dazu: „The recent innovation of Kobo Pulse™ takes social reading to a new level – readers can feel the pulse of a book, start conversations, share comments and thoughts and leave reviews by ‚Liking‘, ‚Disliking‘ and/or commenting, real-time, with others who are reading the same book.“ Wie das real aussieht, demonstriert das offizielle Promo-Video: Je höher die Social-Media-Aktivität auf einer bestimmten Buchseite ist, desto größer wird am unteren Rand einer Seite das Pulse-Icon.

„We’re gunning at Amazon“

Das Kobo Vox ist der perfekte Schlusstein für die Produktpalette des kanadischen Konkurrenten von Amazon & Barnes&Noble – neben E-Ink-Readern mit und ohne Touch-Screen hat Kobo auch kostenlose Apps für Apple- und Android-Mobilgeräte im Angebot. Seit dem Sommer ist Kobo mit einem eigenen E-Store auf dem deutschen Markt präsent, dem Kobo Touch wurde eine deutschsprachige Benutzeroberfläche verpasst. Damit hat Kobo sogar das Kindle überholt. Wer der Hauptgegner ist, scheint ohnehin klar: „We’re gunning at Amazon“, äußerte sich Kobo-Chef Michael Serbinis erst kürzlich gegenüber dem Technology-Blog der L.A.-Times.

Kobo Vox Tablet


Display

7 Zoll AFFS+-Farbdisplay, 1024 x 800 Pixel , Touch-Screen

Gewicht

400 Gramm

Schnittstellen

Mikro-USB, SD-Karteneinschub, Kopfhörerbuchse

Speicher

512 MB Ram, 8 GB intern, max. 32 GB extern

E-Book-Formate

epub (DRM), PDF (DRM)

Multimedia-Formate

Audio-, Video- und Bilddarstellung

Text-Funktionen

7 Fonts, 42 Zoomstufen, Highlighting, Anmerkungen, Wörterbuch

Weitere Features

E-Mail, Browser, Google Market

Preis

199 Dollar (USA/Kanada)