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Ohne Vokale, ohne Kohle: txtr – dr kndl kllr s brln st nslvnt

29 Jan 2015 0 Kommentare

txtr-macht-mobil-txtr-app-f.giftxtr ist Pleite, berichtete gestern Deutsche Startups.de – nach dem Abgang von Readmill und der Ocelot-Krise droht damit erneut einem E-Reading-Pionier aus Berlin das baldige Aus. Das vokallose Startup aus der Hauptstadt hatte von Anfang an große Pläne: Als txtr 2008 an den Start ging, wollte das Unternehmen „zentrale Anlaufstelle für alle lesenswerten Dokumente im Netz” sein und elektronische Lektüre auf Kindle & Co bringen.

txtr-Reader – der gekillte Kindle Killer

Kurz darauf wurde mit dem Projekt txtr-Reader sogar ein veritabler „Kindle Killer“ mit beachtlichen technischen Features in Stellung gebracht. Schon im Jahr 2009, lange vor Oyo und Tolino, sollte dieses E-Ink-Gadget Amazons Mega-Seller Paroli bieten. Doch haarscharf vor dem Marktstart wurde der Kindle Killer selbst gekillt – die Erfolgsaussichten waren den Investoren offenbar zu gering.

Mit Blloon platzte die letzte Hoffnung

txtr selbst blieb in Sachen E-Reading am Ball, zum Beispiel mit der txtr-App und E-Reading-Dienstleistungen im Business-to-Business-Bereich. Zwischendurch gab’s auch noch mal einen Mini-Hype um einen Low-Cost-Reader namens Beagle, der allerdings schnell wieder verpuffte. Mit der Plattform Blloon (sprich: Balloon) wagten die Berliner zuletzt den Einstieg in die umkämpfte Flatrate-E-Lesezone. Nun könnte durch die Insolvenz auch die letzte Hoffnung geplatzt sein.

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