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Testleser gesucht, Testleser gefunden: Jellybooks startet Kooperation mit Social Reading-Plattform Lovelybooks

7 Mrz 2018

jellybooks-sucht-testleserReader Analytics weiß, was Leser wollen – denn diese Methode macht das Leserverhalten transparent. Solange es genügend (Test-)leser gibt, die entsprechende Daten liefern, versteht sich. Auf der Suche nach selbigen hat sich das auf „RA“-Software spezialisierte Unternehmen Jellybooks nun mit der Social Reading-Plattform Lovelybooks verbündet — was vor allem kleineren Verlagen zu Gute kommen dürfte, die selbst keine Testleser-Community zur Hand haben, um zum Beispiel anstehende Neuerscheinungen schon mal vorab zu testen.

Erste Testlesekampagne startet im April 2018

Mit mehr als 400.000 registrierten Lesern bietet Lovelybooks eine gute Grundlage, Testlesekampagnen zu starten. Wie Buchreport berichtet, soll bereits im April die erste Aktion starten — angepeilt sind pro Kampagne etwa 500 LeserInnen. Zum Vergleich: Auf der Testlese-Plattform Jellybooks selbst sind zur Zeit etwa 5.000 LeserInnen aktiv und nutzen auf ihrem Smartphone oder Tablet die mit Analyse-Code angereicherten epub-Leseproben innerhalb kompatibler E-Reading-Apps.

Die Aufmerksamkeit verrinnt wie die Wurst im Spind

Messen lassen sich u.a. Werte wie die sogenannte „Aufmerksamkeitsdiffusion“ — mit anderen Worten, die Quote der LeserInnen, die von Seite zu Seite von der Stange gehen, weil sie das Buch nicht genügend fesselt. Spanend für Verlage ist natürlich auch die Frage der Lesegeschwindigkeit, die leseaktiven Tages- und Nachtzeiten, oder etwa die Weiterempfehlungs-Rate. A/B-Tests mit unterschiedlichen Titeln oder Covern sind natürlich auch möglich.