Krimi-Gutscheine zu verschenken: Hundert mal „Zehntausend Augen“

Advent, Advent: Als kleines Dankeschön an die Leser verschenkt E-Book-News ab heute 100 Gutscheine für die Kindle-Version von Klaus Seibels Krimi „Zehntausend Augen“. Und so geht’s: schickt eine E-Mail mit dem Betreff „Gutschein für Zehntausend Augen“ an die Adresse autor(klammeraffe)kseibel.de. Die Absender-Adresse wird selbstverständlich nicht an Dritte weitergegeben und nur für diese Aktion genutzt. Teilnehmen kann man bis spätestens Mittwoch, den 18. Dezember. Die Gutscheine werden dann zum 4. Adventswochenende verschickt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Für die Auswahl zählt ausschließlich die Reihenfolge des Eingangs.

E-Book-News-Leser kennen Klaus Seibel auch als Gastgeber der Indie-Lounge, in der regelmäßig erfolgreiche Self-Publishing-AutorInnen Platz nehmen. Als Verlags- wie auch als Indie-Schriftsteller hat sich Klaus nicht nur mit seinen Krimis „Zehntausend Augen“ und der Fortsetzung „Zehntausend Fallen“ einen Namen gemacht, sondern auch mit den Sci-Fi-Romanen „Krieg um den Mond“ sowie „Schwarze Energie“. „Zehntausend Augen“ könnte man auch als Cyber-Crime-Fiction bezeichnen: Alles beginnt mit einem Bombenanschlag mitten in Berlin. Ein unbekannter Erpresser sprengt eine Litfaßsäule, und hinterläßt ein rätselhaftes Paket mit der Aufschrift „Für die Polizei“.

Noch eine Höllenmaschine? Der ermittelnden Kriminalkommissarin Ellen Faber ist bald klar: dies ist kein Fall wie alle anderen. Denn der Erpresser droht in einem beigelegten Brief nicht nur mit weiteren Anschlägen, er schickt dem Landeskriminalamt Chat-Cams und Mikrofone – die SoKo findet sich bald live im Netz wieder. Mehr zum Buch in meiner E-Book-Review. Übrigens: Das oben abgebildete E-Book-Cover unterscheidet sich vom Cover der bei Emons erschienenen Taschenbuch-Ausgabe, aber es ist die selbe Geschichte. Weitere Infos zu Klaus Seibels Krimis gibt’s auf der Autoren-Homepage.

[Indie-Lounge] In eigener Sache: Relaunch von „Zehntausend Augen“

Zwischen zwei Interviews eine Meldung in eigener Sache: Meinen Krimi „Zehntausend Augen“ gibt es vom 30. August bis zum 3. September für nur 99 Cent. „Zehntausend Augen“ ist ein Krimi zum hochaktuellen Thema „Überwachung“. Allerdings ganz anders, als es der Polizei gefällt. Ein Erpresser dreht den Spieß um. Er zwingt das LKA, Kameras in der eigenen Zentrale zu installieren, über die die ganze Welt die Ermittlungen verfolgen kann. Ziemlich unangenehm für die Polizei, und im Verlauf der Zeit noch schlimmer, als sich die Ermittler das gedacht haben. Gleichzeitig erlebt die leitende Kommissarin, wie es sich anfühlt, wenn das eigene Privatleben nicht mehr privat bleibt. Aber sie kämpft. Zwischen ihr und dem Erpresser entwickelt sich ein perfides Spiel, vordergründig um Menschenleben, hintergründig um die eigene Freiheit. Dazu ein Rat: Wetten Sie als Leser nicht zu früh auf den Sieger.

Der Krimi wurde im Inforadio RBB empfohlen, hat schon einige 4- und 5-Sterne Rezensionen eingesammelt und wird jetzt für fünf Tage von mir zum Sonderpreis angeboten. Warum? Ich habe die E-Book-Rechte vom Verlag zurück und kann deshalb den Preis und das Cover selbst gestalten. Und dann, das gebe ich offen zu, will ich Sie zum Kauf verleiten. Ich bin überzeugt, dass Sie für 99 Cent ein tolles Buch in Verlagsqualität erhalten. Der Nachfolger „Zehntausend Fallen“ ist übrigens schon in den Startlöchern. Aber jetzt lade ich Sie erstmal ein, sich auf „Zehntausend Augen“ zu stürzen. Ich hoffe, dass Ihnen dieser Stoff gefällt – und vielleicht gefällt er Ihren Freunden auch ☺

Viel Spaß beim Lesen
Klaus Seibel

[e-book-review] „Zehntausend Augen“: Klaus Seibels Cyber-Krimi richtet die Chat-Cam auf’s LKA

„Die Stadt beobachtet mich mit Tausenden Augen“, beschreibt der New Yorker IT-Experte Adam Greenfield seine Vision der Smart City im Jahr 2025. „Sie ist voller intelligenter Geräte, die wissen, was ich will und wohin ich meine Schritte als nächstes lenke“. Was der Ubiquitous-Computing-Visionär gerade in einem SPIEGEL-Interview freudig ausmalte, dürfte viele Bürger eher beunruhigen. Polizei und Sicherheitsbehörden dagegen frohlocken. Doch vielleicht freuen sie sich ja zu früh. Denn auch Ordnungshüter können schließlich zum Ziel von Cyber-Attacken werden. Genau an diesem Punkt setzt Klaus Seibels neuer Thriller „Zehntausend Augen“ an, der vor kurzem als E-Book im Emons-Verlag erschienen ist.

„Bitte sorgen Sie für genügend Bandbreite“

Alles beginnt mit einem Bombenanschlag mitten in Berlin. Ein unbekannter Erpresser sprengt eine Litfaßsäule, und hinterläßt ein rätselhaftes Paket mit der Aufschrift „Für die Polizei“. Noch eine Höllenmaschine? Der ermittelnden Kriminalkommissarin Ellen Faber ist bald klar: dies ist kein Fall wie alle anderen. Denn der Erpresser droht in einem beigelegten Brief nicht nur mit weiteren Anschlägen, er schickt dem Landeskriminalamt Chat-Cams und Mikrofone. Und fordert: „Damit die Bevölkerung – und auch ich – sehen können, das Sie zufriedenstellend arbeiten, richten Sie die Kameras wie folgt ein: Die Kameras 1 und 2 sollen die Einsatzzentrale des Sonderkommandos zeigen, das Sie aufstellen, um mich zu fassen. Die dritte Kamera soll einen großen Monitor zeigen, auf dem Sie selbst das Internet verfolgen. Die vierte Kamera dient der direkten Kommunikation mit mir.“ Außerdem rät der Bombenleger den Ermittlern noch, für genügend Bandbreite zu sorgen.

Polizeilicher Striptease vor der Kamera

Tatsächlich schnellen die Zugriffszahlen des Polizei-Servers bald in die Höhe, denn der Erpresser versorgt auch die Massenmedien mit gezielten Informationen. Ein absurdes Spiel mit vielen Leveln beginnt, und die Berliner Polizei muss wohl oder übel mitspielen. Der Täter scheint nämlich über ansehnliche Mengen Plastiksprengstoff aus NVA-Beständen zu verfügen. Ansonsten weiß man fast nichts über ihn. Gekonnt schafft es der Cyber-Gangster, alle Spuren in den Weiten des Internets zu verwischen. Mit der Drohung, einen BVG-Bus in die Luft zu jagen, zwingt er die Kommissarin sogar, sich vor laufenden Kameras auszuziehen. Doch das Motiv bleibt im Unklaren: geht es um Geld? Geht es um Rache? Geht es um Politik? Oder am Ende um die Kriminalkommissarin Ellen Faber selbst? Denn irgendwann wird klar: der unbekannte Erpresser hat seine virtuellen Augen überall, auch in ihrem Privatleben.

Auf den Spuren des Hamburger Dogmas

Wenn Klaus Seibels Thriller den Leser in seinen Bann zieht, liegt das nicht nur an der zeitgemäßen Story, sondern auch an der klaren, knappen Sprache. Somit denkt man bei der Lektüre nicht nur an explosionsfreudige Berlin-Krimis wie „Feuer für den großen Drachen“ von -ky oder „Feuer im Aquarium“ von Ralph Gerstenberg, sondern ebenso an legendäre Dogma-Krimis à la Gunter Gerlachs „Falsche Flensburger“. Auf konkrete Vorbilder möchte sich der bei Frankfurt am Main lebende Mitt-Fünfziger Seibel allerdings nicht berufen. Eher darauf, als ehemaliger Pastor ein besonderes Stilgefühl und einen Sinn für Suspense zu besitzen: „Auch Predigten sollen ja spannend sein“. Hinzu kommt eine besondere Menschenkenntnis, denn als Seelsorger habe er Menschen „vom Bettler bis zum Millionär“ kennengelernt, und „übrigens auch Mörder“.

„Meine Region ist das Internet“

Später sattelte Seibel auf Betriebswirtschaft um, und arbeitet mittlerweile als Vertriebsleiter eines Softwarehauses – was vielleicht den technischen Hintergrund des Plots von „Zehntausend Augen“ erklärt. Herausgebracht wird der Thriller vom Kölner Emons-Verlag, der sich auf Regio-Krimis spezialisiert hat. Berlin als wiedererkennbare (Stadt-)Landschaft spielte beim Schreiben allerdings gar nicht so eine große Rolle. „Die eigentliche Region in meinem Buch ist das Internet“, findet Seibel. Dort ist der Autor auch als Selbstvermarkter aktiv – sein Sci-Fi-Debutroman „Krieg um den Mond“ erschien ausschließlich via Self-Publishing, ebenso eine Reihe von Kurz-Krimis. Gute Positionierungen im Kindle-Store haben Seibel davon überzeugt, in Zukunft zweigleisig zu fahren. Wer „Zehntausend Augen“ bis zu Ende gelesen hat, kann sich auf jeden Fall denken, was wohl als nächstes kommt: eine Fortsetzung.

Klaus Seibel,
Zehntausend Augen.
Kriminalroman
epub (Weltbild) 8,49 Euro
Kindle-Book (Amazon) 8,49 Euro
Paperback (Amazon) 10,90 Euro

Weitere Informationen zum Autor findet man übrigens auf www.kseibel.de

Abb.: flickr/Jer Kunz