Edge mit epub-Feature: Neuer Windows Browser öffnet E-Books direkt

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Tja, ein E-Book im epub-Format mag prinzipiell aus einem Bündel von Websiten im Hypertext-Markup-Stil bestehen, doch direkt in einem normalen Browser anschauen lassen sich die einzelnen Kapitel eines elektronischen Buches bisher nur, wenn man ein spezielles Plugin installiert hat, etwa Readium (Chrome) oder epubReader (Firefox). Mit der kommenden Version des Microsoft-Browsers Edge ändert sich das nun aber — die im Rahmen eines neuen Windows 10 Updates (Build 14971) ab 2017 ausgelieferte Software erhält nämlich „native“ epub-Unterstützung, der Nutzer muss also keine zusätzlichen Programme mehr installieren. Wie PDF-Dokumente lassen sich epubs mit einem Klick bzw. Fingertipp auf den jeweiligen Dokument-Link öffnen.

Nur DRM-freie epubs lesbar

Der offizielle Windows 10-Blog berichtet:

„Öffnet man ein kopierschutzfreies E-Book innerhalb von Microsoft Edge, landet man in einer flexibel anpassbaren Leseumgebung. Textgröße und Fontart lassen sich verändertn, man kann zwischen 3 Themes wählen: Hell, Sepia, Dunkel. Bei der Lektüre kann man Lesezeichen anlegen. Zur Navigation nutzt man das Inhaltsverzeichnis oder die Suchleiste am unteren Rand des Browsers. Man kann auch Cortana nutzen, um sich Worte erklären zu lassen.“

Ziehen Chrome & Firefox nach?

Edge hat derzeit in Deutschland nur einen Marktanteil von knapp vier Prozent, während sich die Marktführer Firefox und Chrome mit jeweils 33 Prozent ein Kopf- an Kopf-Rennen liefern. Im Kampf um mehr Reichweite könnte der native epub-Support aber nun auch für die Mozilla Foundation und Google ein Argument sein — rein technisch bereitet dieses Feature ohnehin keinen großen Aufwand.

(via Buchreport & The Digital Reader)