Nach Kindle und Nook kommt Kobo: E-Reader aus Kanada jetzt auch als WiFi-Version

kobo-reader-wifiMit der WiFi-Version des Kobo-Readers avanciert Indigo Books & Music zur Nummer Drei im amerikanischen E-Book-Business. Ähnlich wie US-Konkurrenz von Amazon und Barnes & Noble kann die kanadische Buchhandelskette nun ihren Content drahtlos auf dem eigenen Lesegerät anbieten. Mit 139 Dollar ist der Kobo-Reader zudem auch preislich neben Nook und Kindle voll konkurrenzfähig. Die Kobo-App für iPhone, iPad und Android-Smartphones macht das literarische Ökosystem komplett.

Kobo spendiert ein besseres E-Ink-Display

Gerade noch rechtzeitig zum nahenden Weihnachtsgeschäft ist der US-Markt um einen drahtlosen E-Reader reicher: ab sofort kann dort die WLAN-fähige Version des robusten Kobo-Readers vorbestellt werden. Mit sehr viel Bling-Bling kann der kanadische Cousin von Kindle und Nook nicht glänzen – dafür aber mit praktisch-schlichtem Gerätedesign und einer liebevoll gestalteten Benutzeroberfläche (siehe unseren Testbericht zur ersten Version des Kobo-Readers). Immerhin spendiert Kobo ein verbessertes E-Ink-Display – jetzt mit 16 Graustufen und verbessertem Kontrast. Ein schnellerer Prozessor sorgt für flinken Seitenwechsel, verbesserte Software für längere Akkulaufzeit. Bis zu 10.000 Seitenwechsel bzw. 2 Wochen Betriebsdauer sollen möglich sein – wenn die WLAN-Karte aus bleibt. Lieferbar sind zwei Farbvarianten: „Onyx“ (mehr oder weniger dunkel) und „Porcelain“ (mehr oder weniger hell).

WiFi-Version des Kobo-Readers als Kindle-Alternative?

Strategisch vorbereitet wurde die neue Offensive durch den Start der Kobo-Apps für iphone-OS, Android und BlackBerry – die individuelle E-Book-Bibliothek der Kobo-Kunden ist damit ohnehin in die Rechnerwolke gewandert. Wer sich selbst ein Bild machen will: auch deutsche Kunden können die Kobo-App im App-Store herunterladen. Rein zahlenmäßig kann sich Indigo Books&Music übrigens durchaus mit Amazon& Co. durchaus messen. Im Kobo-Store stehen mittlerweile mehr als 2,2 Millionen elektronische Bücher zum Download bereit, darunter mehr als 1,8 Millionen Public Domain-Titel. Wie gewohnt kommt natürlich auch die drahtlos funkende Kobo-Variante mit 100 vorinstallierten Klassikern daher. Dazu gibt‘s nun aber noch zwei aktuelle E-Books als Give Away: nämlich den Roman „When my world was very small“ von Ruth Rakoff sowie Linwood Barclays Thriller „Fear the Worst“. Vom Kobo-Reader selbst ist wohl eher Gutes zu erwarten – auch für deutsche Leser. Denn durch die Unterstützung des epub-Standards könnte sich das Gerät als eine echte Alternative zum Kindle erweisen. Markt-Start für Kanada und die USA ist im Oktober – wann der Kobo-Reader offiziell in Europa lieferbar ist, bleibt abzuwarten.

WiFi-only für 146 Euro: Neue Basisversion von Amazons Kindle-Reader startet Ende August

kindle-wifi-only-fuer-146-euroVorhang auf zur nächsten Kindle-Generation: Neben einer verbesserten Version des 3G-Modells für 189 Dollar bietet Amazon ab 27. August auch ein WiFi-only-Kindle an, das noch einmal 50 Dollar günstiger ist. Deutsche Kunden können den WLAN-fähigen Reader für knapp 146 Euro vorbestellen. Die neuen Lesegeräte sind von Gewicht und Abmessungen her verschlankt worden, das E-Ink-Display bietet 50 Prozent mehr Kontrast. Kleiner Haken bei der Version für’s WLAN: Vorerst gibt es sie nur in Schwarz („Graphite“).

Schlanker Kindle: “Lighter than a paperback and thinner than a magazine“

Alle Jubeljahre schreibt der Amazon-Chef offene Briefe an die Kundschaft. Jetzt ist es mal wieder soweit – direkt auf der Startseite kündigte Jeff Bezos die dritte Generation des Kindle-Readers an. Die WiFi-Only-Basisversion ist sicherlich eine Überraschung, doch der Zeitpunkt der Verlautbarung nicht, denn das Kindle 2 war in Amazons E-Store bereits seit einigen Tagen ausverkauft. Das aktuelle Promotion-Foto weist bereits deutlich auf die größten Vorzüge der neuen Kindle-Generation hin: Eine junge, schlanke Frau mit Sonnenbrille liest mit dem Kindle am Strand. Nicht nur der Kontrast des E-Ink-Displays hat sich deutlich verbessert. Tatsächlich sind die neuen Kindles nach Angaben von Amazon 21 Prozent schmaler und 17 Prozent leichter („lighter than a paperback and thinner than a magazine“), das Gerät wiegt mittlerweile nur noch 240 Gramm. Verbessert wurde auch der Page Refresh, das Umblättern geht jetzt 20 Prozent schneller. Die Speicherkapazität hat sich verdoppelt, Amazon zufolge passen nun etwa 3500 E-Books auf das Gerät. Gespannt sein darf man wohl auch auf den integrierten Web-Browser – kann Amazon mit der zu Grunde liegende WebKit-Engine auf dem E-Ink-Display wirklich so etwas wie ein Surf-Erlebnis bieten?

Mit der Basis-Version des Kindle rückt Amazon weiter vor in Richtung Massenmarkt

Mit der besonders günstigen Basis-Version des neuen Kindle ist Amazon für die kommenden Preiskämpfe im E-Reader Business nun auf jeden Fall bestens gerüstet. Schon die kürzlich erfolgte Preissenkung für den Kindle2 war eine strategisch kluge Entscheidung. Amazon zufolge hatte sich dadurch nicht nur der Geräteveabsatz verdreifacht. Erstmals wurden auch insgesamt mehr E-Books als Print-Titel verkauft. Als einer der ersten Autoren erreichte Stieg Larsson mit der elektronischen Version seiner Millenium-Trilogie nun sogar Millionenauflage. Rückt Amazon mit der neuen Preispolitik weiter in den Massenmarkt vor, dürften bald weitere Bestseller-Meldungen folgen. Apropos Pageturner: Wer sich die Nächte mit spannender Kindle-Lektüre um die Ohren schlägt, muss nun übrigens nicht mehr befürchten, den Partner oder die Partnerin zu wecken. Denn Amazons Ingenieure konnten beim neuen Kindle die Geräuschentwicklung beim Drücken des Umblätter-Knopfs deutlich reduzieren.

Großer Bruder mit 9-Zoll-Display: Kindle DX ab 19. Januar in Deutschland lieferbar

Kindle DX 9-Zoll E-Reader kommt nach Deutschland.gifDer Kindle DX kommt nach Deutschland: Kurz nach dem Weihnachtsgeschäft treibt Amazon die Internationalisierung des E-Reader-Angebotes voran. Der „große Bruder“ des Kindle 2 mit 9,7-Zoll-Display wird ab 19. Januar lieferbar sein, Vorbestellungen werden schon jetzt angenommen. Erst im Oktober letzten Jahres war auch die 6-Zoll-Version weltweit in den Handel gekommen.

Schritt für Schritt erweitert Amazon das internationale Angebot


„Leben Sie außerhalb der USA? Dann gibt es großartige Neuigkeiten!“, konnten Besucher der Amazon-Website seit gestern lesen – es geht natürlich um den Kindle DX. Schritt für Schritt hat Amazon seit dem letzten Herbst immer mehr Produkte aus dem Kindle-Universum auf den internationalen Markt geworfen. Abgesehen vom „kleinen“ Kindle 2 können deutsche Kunden nun auch endlich „Kindle für PC“ sowie die Kindle-App für das iPhone nutzen. Und nun also auch den DX – der sich mit seinen fast zehn Zoll vor allem zur Lektüre von Lehrbüchern sowie Zeitungen und Zeitschriften eignen dürfte. Abos gibt es zum monatlichen Preis zwischen 10 und 15 Dollar. Gleichzeitig richtet sich der DX an Geschäftskunden – der verbesserte PDF-Viewer eignet sich natürlich auch sehr gut zur Darstellung von großformatigen Dokumenten.

Amazon spendiert sogar den Gratis-Zugang zu Wikipedia


Mit drahtloser Verbindung ins Netz via Mobilfunk, 16 Graustufen und automatischer Rotation zwischen Hoch- und Querformat ist das Gerät rein technisch auf dem deutschen Markt einzigartig.
Bis vergleichbare Geräte wie etwa der „Skiff“-Reader unser Leseland erreichen, wird noch einige Zeit vergehen. Die Akkuleistung kann sich ebenfalls sehen lassen – mit Wireless-Betrieb soll sie eine Woche abdecken, ohne Wireless bis zu zwei Wochen. Amazon verspricht, dass jedes E-Book innerhalb von 60 Sekunden auf das Gerät heruntergeladen wird – weltweit in mehr als 100 Ländern. Nicht nur Downloads aus dem Amazon-E-Shop sind übrigens kostenlos – man spendiert den DX-Kunden auch den gebührenfreien Zugang zu Wikipedia. Für „freies“ Surfen im Netz wird man allerdings auch weiterhin zur Kasse gebeten. Ob der Kindle DX am Ende tatsächlich viele deutsche Kunden erreichen wird, ist allerdings fraglich, selbst im marketingstrategisch angepeilten Bildungssektor. Für ein Mobilgerät ist der Kindle DX mit knapp 500 Gramm Gewicht nämlich etwas schwer geraten – und von der Größe her passt er eher in die Klasse der Surf-Tablets. Der niedrige Dollarkurs macht den Jumbo-Kindle immerhin vom Preis her recht günstig – mit umgerechnet 340 Euro ist man dabei.

Zeitung lesen auf dem Sony Reader – bald auch drahtlos per WiFi-Abo

Sony Store E-Newspaper Reader Edition drahtlos WiFi.jpgSony macht Amazon Konkurrenz – und verkauft in seinem Reader Store nun auch elektronische Zeitungen & Zeitschriften. Die Financial Times, LA Times, Chicago Trib & Wallstreet Journal gibt’s bereits jetzt, bald kommen auch noch Blätter wie die NYT und Herald Trib dazu. Richtig lohnen dürfte sich das Online-Abo jedoch erst auf dem neuen Sony Reader Daily Edition – denn der bekommt die E-Newspaper drahtlos geliefert.

Drahtlos kommt die Zeitung auf’s Display – das USB-Kabel hat ausgedient


Sonys neues E-Paper-Angebot kann sich sehen lassen – Qualitätszeitungen wie Wall Street Journal oder Financial Times gibt es im Reader Store für 9,99 bzw. 14,99 Dollar pro Monat, also deutlich günstiger als im normalen Abo. Einzelne Ausgaben gibt es auch – für jeweils für 99 Cent. Allerdings bleibt die Nutzung für Early Adopters etwas mühsam, denn bis jetzt haben Sonys Reader schließlich nur via USB eine Verbindung ins Netz. Vor der morgendlichen Zeitungslektüre stünde also erstmal das Hantieren mit dem Datenkabel. Doch Hilfe naht: schließlich hat die Auslieferung der ersten Sony Reader Edition-Geräte in den USA gerade begonnen. Für knapp 400 Dollar bekommt der manische Zeitungsleser ein 7-Zoll-Gerät in die Hände, das via AT&T 3G-Modem die Lieblingsblätter drahtlos an den Frühstückstisch bringt. Spätestens mit den neuen Siebenzoller dürfte Sony auf dem US-Markt eine ernsthafte Konkurrenz für Amazon darstellen – beruht doch die Überlegenheit des Kindle-Readers auf der Verbindung zwischen E-Bookstore & bequemen Drahtlos-Shopping. Wie bei Amazon auch ist für die Sony Reader-Nutzer die Funk-Verbindung zum firmeneigenen Store kostenlos. In Deutschland hat Amazon dagegen schon zwei WiFi-Mitbewerber: neben dem neuen txtr-Reader aus Berlin hat der chinesische Hersteller Onyx den Vertrieb des Onyx Boox 60 gestartet. Letzterer hat sogar einen richtigen Browser – auch dem Besuch der nächsten (kostenlosen) News-Portals steht also nichts im Weg.

Drahtlose Konkurrenz für Kindle: WiFi-Reader von Sony, txtr & Irex starten bis Ende 2009

WiFi für E-Reader-Sony txtr und Irex bringen neue Geraete auf den Markt_Pixelio_Heinrichs-Noll.gifLange Zeit war Amazons Kindle in der Liga der WiFi-fähigen Reader allein auf weiter Flur. Das ändert sich nun schlagartig: Sony präsentierte diese Woche mit dem „Reader Daily Edition“ einen drahtlosen E-Reader mit 7-Zoll-Display, das Berliner Startup txtr kündigte für seinen 6-Zoller die Kooperation mit E-Plus an, und Irex ließ verlauten, sein WiFi-fähiger 8-Zoll-Reader werde mit Content von Barnes&Noble versorgt. Die drei Geräte sollen bis Ende 2009 in den Handel gelangen.

Mit Sonys „Reader Daily Edition“ Tag für Tag drahtlos einkaufen- ohne zusätzliche Kosten?

Die Karten im E-Book-Geschäft werden bis Ende des Jahres neu gemischt: neben epub als Standard für E-Book-Formate wird es einen neuen Standard für High-End-Reader geben: WiFi. Bisher gab es nur zwei Möglichkeiten, drahtlos in E-Book-Stores zu shoppen – entweder musste man in den USA leben und einen Amazon Kindle besitzen, oder zur Gemeinde der iPhone und iPod-Touch-Fans gehören. Grundsätzlich kommt der kommerzielle Lesestoff für alle E-Reader
aus dem Internet. Bisher allerdings zumeist über die USB-Schnittstelle von PC oder Laptop. Sony will nun als erster Konkurrent die digitale Nabelschnur kappen: das diese Woche präsentierte Geräte namens „Reader Daily Edition“ wird über das UMTS-Netz von AT&T drahtlos mit Sony „eBook Store“ verknüpft. Der Name des 7-Zoll-Readers ist durchaus ernst gemeint. Da die User keine direkten Mobilfunk-Gebühren bezahlen müssen, können sie bequem nicht nur Bücher, sondern auch ihre Zeitung Tag für Tag online beziehen. Wer nicht kaufen will, kann aber auch leihen. Dank eines Features namens „Library Finder“ dürfen Sony-Kunden über den ebook Store E-Books aus ihrer lokalen Bibliotheken ausleihen. Erstmal müssen die WiFi-Freunde jedoch abwarten: Ausgeliefert wird Sonys neuer Reader ab Dezember.

In Deutschland gibt’s nicht umsonst: txtr-Kunden können aber auf eine WiFi-Flatrate hoffen

Ein echter Erlkönig ist bisher der txtr-Reader aus Berlin. Er wird zum ersten Mal auf der Frankfurter Buchmesse im Oktober ins Rampenlicht gerückt. Doch wissen wir seit dieser Woche zumindest ein bisschen mehr. Denn txtr hat gegenüber der Presse den Mobilfunkanbieter Ecotel als Kooperationspartner für sein neues Lesegerät vorgestellt. Über das von Ecotel genutzte EDGE-Netz von E-Plus wird sich „txtr“ mit dem txtr-Onlineshop verbinden. Allerdings gibt’s an der Spree nichts umsonst: gegenüber heise online widersprach txtr anderslautenden Berichten aus der Blogosphäre. Die txtr-Nutzer sollen stattdessen zwischen unterschiedliche Gebührenmodellen wählen können, zum Beispiel Prepaid oder eine Flatrate. Das Angebot im txtr-Store soll von Comics bis zu PDFs und PowerPoint-Präsentationen reichen – und natürlich jede Menge E-Book-Belletristik. Die Berliner setzen ähnlich wie andere Wettbewerer auf die Kombination von freien E-Books und kommerzieller Ware. Dafür stehen Kooperationpartner wie libri und ciando ebenso wie gutenberg.org. Insgesamt verspricht txtr die „umfassendste Angebot kommerzieller epub-Titel in Deutschland“. Zumindest ab Ende 2009.

Nicht T-REX, sondern Irex: 8-Zoll-Reader mit WiFi

„Wir werden die Dynamik des Marktes verändern“, verspricht Kevin Hamilton, Nordamerika-Chef von Irex Technologies. Auch bei Irex weiß man nämlich, dass der direkte Draht vom Kunden zum E-Book-Store das A&O im Business ist. Der ebenfalls für Ende 2009 erwartete 8-Zoll-Reader von Irex wird deswegen die Leser mit dem Online-Store von Barnes&Noble verbinden. Das kündigte Irex diese Woche an. Nach PlasticLogic, deren Reader für 2010 angekündigt ist, wird Irex damit der zweite Geräte-Partner des größten US-Buchhändlers mit ingesamt fast 800 Filialen. Damit können Irex-Nutzer beim Online-Shoppen von B&N’s neuer Preispolitik profitieren – gerade erst hat man nach dem Vorbild von Amazon einen neuen Schwellenpreis für E-Books von 9 Dollar 99 eingeführt. Eine Klasse für sich sind der Irex Reader wie auch Sonys Daily Edition allerdings beim Bedienungskomfort. Denn die Lesegeräte kommen mit Touch-Screen in den Handel. Doch schon WiFi alleine hat natürlich seinen Preis: keines der Geräte dürfte bei der Markteinführung weniger als 299 Dollar kosten – soviel muss man für den aktuellen Kindle bezahlen.

(via heise.de, macworld.com, pcworld.com, prnewswire.com)

Bild: Pixelio/Heinrichs-Noll

PlasticLogic punktet: Barnes&Noble liefert E-Books, AT&T das Funknetz

plasticlogic-e-readerEr ist nicht nur leicht und flexibel, sondern bietet ein riesiges Display: der neue E-Reader von PlasticLogic hat das Zeug zum nächsten große Ding der E-Book-Branche — allerdingst erst 2010. Für Nachrichten sorgt das Gerät schon jetzt. Zuletzt wurden zwei neue Details bekannt: AT&T stellt in den USA das Funknetz für das WiFi-fähige Gerät bereit, Barnes&Noble sorgt für den Content.

Dank Touchscreen lassen sich mit dem PlasticLogic-Reader Dokumente auch bearbeiten

Das Display des PlasticLogic-Reader ist sogar noch größer als das des Kindle DX: es misst 8.5 mal 11 Zoll (amerikanisches „letter-size“, entspricht in etwa dem Standard DINA4). Produziert wird es in einer Fabrik in Dresden. Der neue Reader zielt mit seinem Format auf Business-Kunden, die Dokumente in voller Größe lesen und bearbeiten wollen. Das Touchscreen macht nicht nur eine intuitive Bedienung möglich — ähnlich wie beim iPod Touch oder beim iRex E-Reader — sondern auch die Bearbeitung. Neben Markierungen lassen sich über eine eingeblendete Tastatur kleine Textnotizen in die Dokumente einfügen.

Das Letter-Size-Display eignet sich gut für die Darstellung von Zeitungsseiten

Erfreut über das große Display dürften auch viele Zeitungsverlage sein: sie können ihren Content zukünftig in einem Format darstellen, das einer normalen Zeitungsseite nahe kommt. Das bietet auch bessere Vermarktungschancen für Anzeigen. Last not least: Bücher lesen kann man mit dem PlasticLogic-Reader natürlich auch. Der Buchhandels-Multi Barnes&Noble hat vor kurzem angekündigt, in seinem jüngst eröffneten E-Book-Store ab 2010 E-Books speziell für den PlasticLogic-Reader anzubieten. Bis dahin werden von der neuen Barnes&Noble-E-Reader-Software lediglich iPhone, iPod Touch und diverse Smartphones als mobile Plattform unterstützt.