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PwC-Umfrage zu E-Books: jeder fünfte Deutsche verschenkt zum Fest elektronische Bücher

jeder-fuenfte-verschenkt-weihnachten-ebooksBücher sind der Evergreen unter den Weihnachtsgeschenken: bei zwei Drittel der Deutschen liegen sie unterm Tannenbaum. Naja, oder fast. Denn wenn man einer aktuellen Studie von Pricewaterhouse Cooper (PwC) glauben schenken darf, wählt ein Fünftel der Bundesbürger mitterweile nicht nur Gedrucktes, sondern nutzt auch E-Book-Gutscheine bzw. E-Book-Geschenkkarten, notfalls last minute selbst zu Hause ausgedruckt.

Voraussetzung: Der Beschenkte muss E-Books mögen

Für das E-Book als Jahresend-Gabe spricht aus Sicht der Käufer u.a., dass es umweltfreundlich zu sein scheint, irgendwie als modern empfunden wird und unkompliziert zu beschaffen ist. Ausschlaggebend für die Kaufentscheidung bleibt letztlich, dass der Käufer, aber auch der Beschenkte am liebsten digital liest, wie 59 Prozent der Umfrageteilnehmer bestätigen.

Technische und kulturelle Faktoren liegen jedoch im Widerstreit. 44 Prozent der Bürger finden nämlich, dass ein gedrucktes Buch auf dem Gabentisch immer noch schöner anzusehen ist. Gegen den Kauf von E-Books als Geschenk kann ihrer Meinung auch sprechen, dass sie sich im Freundes- und Familienkreis noch nicht durchgesetzt haben (42 Prozent), sie als unpersönlich gelten (25 Prozent) und sich nicht als Geschenk verpacken lassen (18 Prozent) — letzteres kann natürlich ganz im Gegenteil auch als Vorteil empfunden werden (das sagen immerhin 14 Prozent).

Nur 40 Prozent der Schenker geben den Titel vor

Tatsächlich ist das Verschenken von E-Books inzwischen so leicht wie noch nie — alle großen Plattformen bieten entweder das Verschenken ausgewählter Titel (z.B. Thalia, Weltbild, E-Book.de) und/oder Geschenkgutscheine über eine bestimmte Summe zur Einlösung im E-Book-Store an (u.a. Kindle Shop). Insgesamt geben 40 Prozent der Schenker das Buch vor, der Rest überlässt es den Beschenkten, selbst etwas auszuwählen.

Im Rahmen der PwC-Studie gaben übrigens 38 Prozent der Befragten an, zumindest ab und zu E-Books zu lesen, bei der letzten Befragung 2013 waren es erst 30 Prozent. Und auch zur Geräte-Präferenz gibt es eine vielsagende Hausnummer: am meisten gelesen wird der Studie zufolge offenbar via E-Reader oder Tablet, wobei die Reader-Nutzer vor allem Kindle- (zwei Drittel) oder Tolino-Modelle (nur ein Fünftel) einsetzen.

(via Welt.de & pwc.de)

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Weihnachten als Digital-Ritual: Im Web geshoppt, im Web verkloppt

geschenke-kauf-im-webEs gilt zwar nicht nur zur Weihnachtszeit, dann aber erst recht: die Deutschen sind im Laufschritt zu einer Nation der Online-Shopper und Online-Schenker mutiert. Sieben von zehn Bundesbürgern — so meldet der IT-Branchenverband Bitkom — wollten zum Fest 2016 Geschenke per Mausklick oder Fingertipp erwerben, noch vor zwei Jahren waren es erst 49 Prozent. Jeder fünfte möchte in diesem Jahr zwecks Bescherungs-Material sogar überhaupt kein physisches Ladengeschäft mehr betreten. Das nützt natürlich vor allem den großen Online-Portalen, doch der Einzelhandel hält wacker dagegen, z.B. mit Hybrid-Initiativen wie GenialLokal oder BuyLocal

Im Schnitt 1.280 Euro pro Jahr online

Der Trend zum Shopping via PC, Smartphone oder Tablet treibt natürlich auch die Durchschnittswerte in Sachen Online-Handel kräftig nach oben, das zeigt der Blick auf die vergangenen zwölf Monate: Über das ganze Jahr gaben die Deutschen 2016 laut Bitkom im Schnitt bereits 1.280 Euro pro Nase für Internet-Einkäufe aus, die Hardcore-Fraktion, zu der jeder sechste von uns gehört, sogar mehr als 2.500 Euro.

Digital-Gutscheine oft bevorzugt

Das Digitale ernährt das Digitale: Immer öfter sind auch die Geschenke selbst mehr oder weniger virtuell — 80 Prozent der Käufer wollten es dieses Mal so machen. Besonders beliebt sind dabei etwa geldwerte Gutscheinen für Online-Shops, Prepaid-Karten für Mobiltelefone oder Geschenk-Abo für Streaming-Dienste à la Netflix, Spotifiy oder Amazon Prime. Was wiederum zu Lasten von Bewegtbild-Datenträgern wie DVD und BluRay geht.

Personalisierung digital verwirklicht

Zugleich liegen aber auch anfassbare, personalisierte Geschenke weiter voll im Trend — wie man sie im Internet zum Beispiel auf Marktplätzen wie Dawanda.de oder etsy.com findet. Nicht zuletzt bieten natürlich auch Technologien wie 3D-Druck die Möglichkeit an, ganz und gar individuelle Unikate nach eigenen Entwürfen herzustellen, zum Beispiel selbst designten Schmuck.

Geschenke online wieder verkaufen

Kaum sind die Weihnachtstage vorbei, wird so manches Geschenk gleich wieder verkauft, auch das immer öfter online: jeder Dritte deutsche Konsument, so die BITKOM, plane in diesem Jahr, sich des festlichen Krempels via Amazon, eBay oder Flohmarkt-Apps wie Shpock wieder zu entledigen. Ob man dort am Ende auch die ziselierten Filament-Ohrringe aus dem 3D-Drucker wieder loswird?

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E-Books unterm Weihnachtsbaum – wie man via Amazon, Apple & Co. elektronische Bücher verschenkt

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Wer sagt denn, man könne E-Books nicht verschenken? Ob Last-Minute-Präsent oder gut getimte Überraschung – sowohl Kindle-E-Books wie auch E-Book-Apps für das iPad lassen sich mit wenigen Klicks in ein virtuelles Präsent verwandeln. Die Bescherung erfolgt per Gutschein zum Ausdrucken oder gänzlich unromantisch via E-Mail-Coupon. Wer an Heiligabend wirklich was zum Überreichen haben möchte, sollte allerdings eher eine iTunes-Geschenkkarte kaufen oder einen Amazon-Geschenkgutschein per Post verschicken.

Amazon bietet im Kindle-Store die „Give as a gift“-Funktion

„Give as a gift“ – diese Option findet man seit kurzem im Kindle-Store direkt unter dem Kauf-Button. Klingt nach einem vergifteten Geschenk, was Amazon da ankündigt – Kindle-Books zum verschenken, muss man da nicht im Zweifelsfall auch gleich einen E-Reader hinterherschenken? Keine Sorge – muss man nicht. Es gilt nämlich: „no Kindle required“, man kann die virtuellen Geschenke auch lesen, wenn man keinen Reader besitzt. Was man auf jeden Fall braucht, ist die Kindle-App – die läuft aber mittlerweile auf fast jedem Desktop oder Mobilgerät. Viel mehr als eine E-Mail-Adresse des Beschenkten eingeben und auf einen Button klicken muss man nicht, abgesehen natürlich vom Bezahlen. Wer auf etwas mehr Etikette wert legt, kann natürlich bei Amazon auch online einen repräsentativen Geschenkgutschein aus Papier bestellen, der dann per Post verschickt wird.

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Schenken via iTunes gibt’s schon lange – ob App oder Album

Wenn die Zielperson auf jeden Fall ein iPhone, iPod Touch oder iPad besitzt, gibt es noch eine weitere interessante Option – denn auch in Apples App Store wird mittlerweile zum Verschenken von Content eine bequeme Online-Variante angeboten. Dazu klickt man in der Produktansicht auf den kleinen Pfeil direkt neben dem „Kaufen“-Button. Dann öffnet sich ein kleines Popup-Menü – die erste Option heißt dann entweder: „App verschenken“, „Hörbuch verschenken“ oder „Album verschenken“. Wie bei Amazon kann die verschenkte E-Book-App, das Hörbuch oder das Musik-Album als E-Mail-Gutschein verschickt werden, es gibt jedoch auch die Möglichkeit, einen Geschenkgutschein auszudrucken, der einen Download-Code enthält. Will man auf Nummer sicher gehen, kann man übrigens auch bei iTunes Geschenkgutscheine über einen bestimmten Warenwert wählen, oder sich eine iTunes-Geschenkkarte per Post zusenden lassen.

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Bei Libri Geschenkgutscheine via E-Mail verschicken

Natürlich gibt’s ein kleines Problem, wenn man deutschsprachigen Content schenken möchte – die größte Auswahl an E-Books im epub-Format findet man in diesem Fall immer noch bei Anbietern wie Libri, Buch.de oder Thalia. Direkte Online-Geschenke von E-Books oder MP3-Hörbuchern kann man bei den deutschen Buchhandels-Portalen allerdings noch nicht verschicken, digitale Geschenkgutscheine aber schon. Bei Libri etwa hat man die Auswahl von Gutscheinen im Wert von mindesten 5 und maximal 300 Euro. Der virtuelle Coupon wird entweder per E-Mail verschickt oder lässt sich ausdrucken.

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Thalia bietet die wiederverwendbare Geschenkkarte

Bei Thalia kann man sich sogar eineGeschenkkarte zuschicken lassen – diese Plastik-Rechtecke im Kreditkartenformat funktionieren so ähnlich wie die bunten iTunes-Geschenkkarten, die man online oder im Einzelhandel erwerben kann. Über eine PIN-Nummer lässt sich dieser Geschenkgutschein interessanterweise wieder aufladen – und bei Gelegenheit noch einmal benutzen. Einen Vorteil gegenüber E-Books haben übrigens alle Geschenkkarten: der Beschenkte kann schließlich selbst bestimmen, wofür er den Gutschein einlöst. Denn umtauschen lassen sich E-Books bisher leider nicht.