Suhrkamp printet Rezensionsexemplare jetzt on Demand – neuer BoD-Service macht es möglich

suhrkamp-printet-reziexemplare-on-demandVerlagsvorschauen sind immer öfter nur noch digital erhältlich, bei Rezensionexemplaren ist es etwas anders — sie werden nicht selten noch gedruckt verschickt. Was ja auch Sinn macht, weil sich die Rezensenten so auch von der Aufmachung von geplanten Neuerscheinungen machen können. Für solche Vorab-Leseexemplare in Kleinauflage lohnt es sich aber eigentlich nicht, die traditionelle Druckerpresse anzuwerfen — darum ist es nur folgerichtig, wenn Suhrkamp jetzt gezielt Print-On-Demand zu diesem Zweck einsetzt.

Druck und Versand individueller Exemplare

Die Abwicklung geschieht über die BoD-Verlagssoftware Biblioconnect, die Druck und Versand einzelner Exemplare ermöglicht, inklusive individueller Anschreiben. Suhrkamp ist der erste Verlag, der diesen neuen Service nutzt. Auch für wenig gefragte Backlisttitel dürfte sich Print-on-Demand für viele Verlage lohnen, denn je größer die lieferbare Backlist ist, desto eher setzt schließlich der Long-Tail-Effekt ein.

Bei den Verkaufsexemplaren von Neuerscheinungen dürfte es dagegen vorerst beim traditionellen Modell bleibten – sprich, es werden große Auflagen vorab gedruckt und über das klassische Vertriebsnetz — also vor allem über den Buchhandel — unter die Leute gebracht. Auch wenn große Print-on-Demand-Player wie etwa Amazon das sicher auch bei klassischen Verlagen gerne anders regeln würden.

(via Börsenblatt)

„Keine Sorge, das ist legal!“: Suhrkamp-Gewinnspiel schickt Zoë Beck-Fans via Tor-Browser ins Darknet

suhrkamp-schickt-leser-ins-darknetZoë Becks in London angesiedelter Post-Brexit-Thriller „Die Lieferantin“ hat alles, was ein dystopischer Sci-Fi-Krimi braucht: eine Nation am wirtschaftlichen Abgrund, forcierter Drogenkrieg („Druxit“), und eine gegen das autoritäre Polit-Regime engagierte Rächerin namens „Ellie“, die via Darknet die Heroin-Auslieferung per Drohne organisiert. Was Ellie gleichzeitig zur Zielscheibe für Drogenfahnder wie auch Drogenhändler macht, die diese unliebsame Konkurrenz loswerden möchten.

Aktionsseite nur via Tor-Browser erreichbar

Den meisten potentiellen Lesern dürfte der Brexit sehr viel sagen, das Darknet, also der nur mit Krypto-Browser zugängliche, anoymisierte Teil des Internets, dagegen wenig — deswegen hat sich der Suhrkamp-Verlag zwecks Buch-Promotion etwas ganz besonderes ausgedacht: ein via Twitter und Facebook ausgelobtes Gewinnspiel, dessen eigentliche Landing-Page (siehe Screenshot) mit der URL „naa57ezzq2dtv3ke.onion“ in einem Bereich des Darknets liegt, das über das „Tor“-Netzwerk erreichbar ist.

Wer bei der Verlosung eins von fünf handsignierten Exemplare von „Die Lieferantin“ gewinnen möchte, muss deswegen erstmal das Krypto-Browser-Bundle „Tor“ installieren (welches übrigens eine spezielle Version des Firefox-Browsers nutzt), denn normale Browser sagen beim Aufruf lediglich: „Diese Website ist nicht erreichbar“. So soll es ja auch sein — im Tor-Netzwerk werden Anfragen erstmal über zahllose Zwischenstationen zufällig weitergeleitet, um die Identität und den Standort des jeweiligen Seitenbesuchers zu verschleiern.

Bisher trauten sich erst wenige Leser

„Wir wollten die Leser dazu einladen, sich mit dem Datenschutz und anonymer Kommunikation im Internet auseinanderzusetzen“, so Albrecht Mangler von der für die Marketing-Aktion verantwortlichen Agentur Bilandia. Inzwischen sollen sich inzwischen 70 treue Fans auf das Experiment eingelassen haben. Viele andere dagegen hatten wohl Bedenken, die Software zu installieren, obwohl die Suhrkamp-Krimi-Redaktion extra noch mal betont hat: „Keine Sorge: Das ist legal!“

Die Aktion läuft noch bis 31. August — um die Rätselfrage zu beantworten zu können, die auf der „geheimen“ Landing-Page gestellt wird, sollte man übrigens vorher mal in die Leseprobe hineingeschmökert haben… Das lohnt sich auf jeden Fall. Die Installation des Tor-Browsers übrigens auch, denn mit ihm steuert man auch normale Web-Adressen maximal anonymisiert an, vorausgesetzt, man verzichtet auf Plugins wie Flash, Quicktime und weitere Add-Ons, die von Dritten zwecks Identifizierung des Nutzers manipuliert werden können…

(via buchaktuell.de & Buchreport.de)

Suhrkamp-Kultur trifft Screen-Culture: Fünf E-Lesetipps von Klassiker bis Krimi

suhrkamp-kultur-e-book-epub-libri Suhrkamp setzt zukünftig stärker auf digitale Lesekultur – die Zahl der verfügbaren E-Books erhöht sich auf mehr als hundert. War bisher via texttunes nur eine Handvoll E-Book-Apps für iPhone & iPad erhältlich, so können Suhrkampleser ihre Lieblingstitel nun endlich schwarz auf weiß auf das E-Ink-Display von E-Readern laden. Denn über das Libri-Netz gibt’s eine gehörige Prise Suhrkamp-Kultur auch im epub-Format & PDF-Format. Unsere Autorin Heide Reinhäckel gibt aus diesem Anlass ein paar Lese-Empfehlungen…

Suhrkamp beweist Mut zum Experiment

Der 1950 in Frankfurt gegründete Suhrkamp-Verlag galt als intellektuelles Flagschiff der alten Bundesrepublik. Das Image des Verlages litt allerdings in den letzten Jahren immer wieder unter Negativschlagzeilen, ausgelöst etwa durch den Wechsel an der Führungsspitze oder den Brain-Drain von Lektoren und Autoren. Im Jubiläumsjahr 2010 wagte man nun mehrere Experimente zugleich, um das Label Suhrkamp wieder zum Funkeln zu bringen. So zog der Verlag aus der Frankfurter Lindenstraße nach Berlin, nicht zuletzt, um seinen Autoren näher zu sein und am symbolischen Kapital der Kreativhauptstadt zu partizipieren. Ein neues Zuhause fand sich vorerst im Prenzlauer Berg – in den Räumen eines ehemaligen Finanzamtes an der Pappelallee. Zum Berliner Start bespielte Suhrkamp den neuen Standort Berlin aber gleich doppelt. Mit dem edition-suhrkamp-laden in Berlin-Mitte kam von Mai bis Juli 2010 eine Mischung aus Verkaufsraum, Showroom und Veranstaltungsort hinzu. Die experimentelle Suhrkampwelt wurde beherrscht von einem Riesenregal mit der berühmten, von Willy Flecklang gestalteten edition suhrkamp-Reihe, deren Spektralfarben eine Seite des Raumes ausfüllten.

Die „Suhrkamp-Kultur“ kommt auf das E-Ink-Display

Wird Suhrkamp jetzt wieder hip? Offenbar war der temporäre Suhrkamp-Laden als Wiederbelebung der „Suhrkamp-Kultur“ gedacht, ein Begriff, den ursprünglich mal der amerikanische Literaturwissenschaftler und Suhrkamp-Autor Georg Steiner prägte. Diese Suhrkamp-Kultur war nicht zuletzt mit dem Verleger-Mythos Siegfried Unseld verbunden. Mit der aktuellen E-Book-Offensive trifft die Suhrkamp-Kultur nun auf die digitale Screen-Culture des 21. Jahrhunderts. Natürlich können 140 Titel nur ein Anfang sein – bei Libri sind insgesamt mehr als 3000 gedruckte Suhrkamp-Titel lieferbar. Doch das erweiterte E-Book-Angebot umfasst nun immerhin Romane von klassischen Suhrkamp-Autoren wie Max Frisch, Hermann Hesse und Thomas Bernhard, von deutschen Gegenwartsautoren wie Christa Wolf, Uwe Tellkamp und Sibylle Lewitscharoff und nicht zuletzt auch internationale Gegenwartsliteratur. Sogar Dietmar Daths Polit-Bilderbuch „Deutschland macht dicht“ ist mit dabei. Die Botschaft ist angekommen: Suhrkamp zumindest macht bei E-Books nicht mehr dicht. Nur über die Preise sollten wir noch mal reden…

Fünf Empfehlungen

Meine fünf persönlichen Empfehlungen für den E-Book-Einstieg bei Suhrkamp:

ulysses-e-book-suhrkamp 1. James Joyce: Ulysses. Wer schon immer den berühmten Klassiker des modernen Romans und der literarischen Bewusstseinsdarstellung lesen oder wiederlesen wollte, kann dies jetzt auch auf dem E-Reader tun. In der Übersetzung von Hans Wollschläger liegt bei Suhrkamp der Tagesablauf von Leopold Bloom am 16. Juni 1904 in Dublin auch als E-Book vor. Wie wär’s mit einem Bloomsday per E-Reader? Gibt’s leider nur als PDF-Version, mit 11,99 Euro aber erschwinglich…

unseld-bernhard-briefwechsel-suhrkamp-e-book 2. Thomas Bernhard, Siegfried Unseld: Der Briefwechsel. In über 500 Briefen eröffnet sich ein Beziehungsdrama besonderer Natur zwischen dem berühmten österreichischen Autor und dem Verleger-Mythos Unseld, das sich Haßtiraden, Schreibblockaden und manische Schübe erstreckt. Ein fesselndes Hintergrunddrama der Literaturproduktion. Als epub & PDF für etwas anspruchsvolle 19,99 Euro im Angebot…

herzzeit-celan-bachmann-briefwechsel-e-book-suhrkamp 3. Ingeborg Bachmann, Paul Celan: Herzzeit. Mit dem Briefwechsel zwischen Ingeborg Bachmann und Paul Celan, den zwei großen deutschsprachigen Dichtern des 20. Jahrhunderts, liegt eine eindringliche Korrespondenz vor, die das Dichter-Liebespaar der Nachkriegszeit beleuchtet. Als epub&PDF gibt’s 400 Seiten für 9,99 Euro…

ndiaye-drei-starke-frauen-roman-suhrkamp-e-book 4. Marie Ndiaye: Drei starke Frauen. Die französische Autorin schildert in ihrem Roman, der mit dem Internationalen Literaturpreis 2010 ausgezeichnet wurde, drei Frauenschicksale zwischen Europa und Afrika in einer intensiven literarischen Sprache. Auch als epub & pdf hat Ndiaye leider ihren Preis: nämlich 19,99 Euro.

winslow-pacific-private-krimi-suhrkamp-e-book 5. Don Winslow: Pacific Private. Kalifornischer Krimi mit dem surfenden Privatdedektiv Boone Daniels, der neben dem Wellenreiten am Pazifik mit einem Fall konfrontiert wird, der in seine eigene Vergangenheit führt. Die Synthese von Surfer- & Privatdedektiv-Milieu ist eine gute Kontrastlektüre für die kalten Jahreszeit. Als epub oder PDF gibt’s den Westküstensound der Suhrkamp-Krimi-Reihe für 9,99 Euro.

Autorin & Copyright: Heide Reinhäckel

[e-book-review] „Drei starke Frauen“: Marie NDiayes Roman über das Leben und Leiden zwischen Afrika & Europa

drei-starke-frauen-ndiaye-marie-e-bookSpätestens seit Marie NDiaye 2009 den Prix Goncourt gewann, war die französische Autorin auch in Deutschland keine Unbekannte mehr. Mittlerweile ist ihr preisgekrönter Roman „Drei starke Frauen“ bei Suhrkamp auf deutsch erschienen – und auch als E-Book zu haben. Drei locker zusammenhängende Biographien zwischen dem Senegal und Frankreich werden darin erzählt, oder besser gesagt: drei Lebenstragödien, die sich vor und hinter dem Grenzzaun abspielen, der Afrika von der Festung Europa trennt, und dessen Existenz so gerne verdrängt wird. Nicht nur deswegen ein E-Book, das man lesen muss, findet unsere Rezensentin Heide Reinhäckel.

Vom literarischen Frühstart zum Prix Goncourt

Marie NDiayes Roman „Drei starke Frauen“ (frz.: Trois femmes puissantes) berauscht und verstört zugleich. Berauschend ist seine sprachliche Eleganz, die Akkuratesse und Verdichtung, mit der ein Halbsatz eine Lebenstragödie entrollen kann. Verstörend ist Drei starke Frauen aber zugleich auch durch die Bitterkeit der erzählten Lebensgeschichten von drei Frauen zwischen Europa und Afrika. Die französische Autorin mit senegalesischem Vater steht in Frankreich schon seit den Achtziger Jahren im Rampenlicht. Mit 18 veröffentlicht sie ihren ersten Roman im berühmten Pariser Verlag Edition de Minuit. Lernt durch einen begeisterten Leserbrief ihren späteren Mann, den Schriftsteller Jean-Yves Cendrey kennen, verfasst zahlreiche Romane, Drehbücher und Theatertexte. Sie erhält für Drei starke Frauen 2009 mit dem Prix Goncourt den höchsten französischen Literaturpreis. Das reale Preisgeld beträgt nur zehn Euro, doch das symbolische Kapital akkumuliert sich erheblich. In diesem Jahr erhielt die 43jährige Autorin zusammen mit der Übersetzerin Claudia Kalscheuer für die deutsche Übersetzung den vom Berliner Haus der Kulturen ausgelobten Internationalen Literaturpreis. Die Anreise zur Entgegenahme des Preises konnte Ndiaye sich sparen: seit 2007 lebt sie aus Protest gegen Nicolas Sarkozys Politik mit ihrem Ehemann und drei Kindern in der deutschen Hauptstadt.

Das Herz der Finsternis

Drei starke Frauen ist NDiayes erstes Buch, das sich literarisch mit dem Heimatland ihres Vaters auseinandersetzt. Dieser verließ die Familie, als sie noch ein Kleinkind war und ging in den Senegal zurück. Dennoch ist das Buch kein Roman, der das Thema Afrika plakativ vor sich her trägt – denn im Vordergrund stehen Biographien und Familiengeschichten. Das schützt allerdings nicht vor Erschütterungen. Denn die drei Frauenleben zwischen Frankreich und dem Senegal sind voller Verrat, Gewalt, Verdrängung und Verzweiflung, die auf den ersten Blick den Romantitel in Frage stellen. Den drei Geschichten des Romans ist eins gemeinsam: sie beginnen dort, wo die Lebensbilanz bereits die Verlustseite betont. Die Vergangenheit ist ein Abgrund, die Protagonisten meiden die Erinnerung an sie so lange, bis ein Rückblick unvermeidlich wird. Dabei sind es vor allem Familienbeziehungen, die die Figuren belasten, monströse Beziehungen zwischen Eltern und Kind, die nicht versiegende Sehnsucht nach Heilung und Liebe.

Besuch beim Schläfer im Flammenbaum

In der ersten Geschichte besucht Norah, eine erfolgreiche Pariser Anwältin, ihren sengalesichen Vater in Dakar. Das Wiedersehen nach Jahrzehnten reißt die Tragik der Familiengeschichte wieder auf. Bereits der erste Satz enthüllt die Ambivalenzen der Vater-Tochter-Beziehungen:

Und der, der sie empfing oder wie durch Zufall auf der Schwelle seines großen Betonhauses auftauchte, in einem schlagartig so starken Licht, daß es von seinem hellgekleideten Körper auszugehen und sich von dort zu verbreiten schien, dieser Mann, der klein und schwerfällig dastand und ein weißes Strahlen aussandte wie eine Neonleuchte, dieser plötzlich auf der Schwelle seines übertrieben großen Hauses erschienene Mann hatte, so sagte sich Norah sofort, nichts mehr von seinem Hochmut, von seiner Statur, von seiner früher auf geheimnisvolle Weise gleichbleibenden und dadurch unvergänglichen Jugendlichkeit.

Der ehemals herschsüchtige und unnahbare Vater hat sich in einen hinfälligen Mann verwandelt, der nachts in den Ästen eines Flammenbaums schläft. Die Familie liegt in Trümmern. Eine Frau wurde getötet, Norahs Bruder darbt im Gefängnis. Es ist an Norah, das Rätsel zu entwirren. Fanta, die Frau in der zweiten Geschichte, erschließt sich den Lesern dagegen nur durch die Perspektive ihres Mannes Rudy. Sie folgte ihrem Mann aus dem Senegal in die französische Provinz. Der ehemalige Lehrer und jetzige frustrierte Küchenverkäufer durchlebt einen heißen Sommertag, der eine kathartische Wirkung entfaltet – lange verschüttete Erinnerungen an ein Verbrechen im Senegal werden geweckt. Im Konflikt mit einer dominanten Mutter und der eigenen Frau, die sich immer mehr zurückzieht, muss Rudy sich auf sein eigenes Ich beziehen.

Festung Europa, oder: Tod am Grenzzaun

Khady Demba, die Heldin der dritten Geschichte, ist ganz auf sich allein gestellt. Die junge afrikanische Witwe lebt bei der Familie ihres verstorbenen Mannes, die sie lieblos als Arbeitskraft duldet. Khady Demba hat keine familialen Verbindungen mehr, an denen die anderen Protagonisten leiden, keine Kinder, obwohl sie von einem großen Kinderwunsch erfüllt war. Geblieben ist aber ein starkes Bewusstsein für ihre Individualität, ihre menschliche Würde. Als ihre Famile ihres Mannes sie an einem Schlepper übergibt, der sie nach Europa bringen soll, beginnt für Khady Demba eine Oyssee des Leidens, die schließlich am Grenzzaun nach Europa tödlich endet. Durch die Innenperspektive der Analphabetin Khady, die nur weiß, was sie selbst erlebt hat, erlebt man die Hoffnungslosigkeit der Flüchtlinge ebenso unvermittelt wie die Trostlosigkeit der Durchgangslager und das Zwangsystem der Prostitution. In Europa verschließt man diesen Dingen gegenüber gern beide Augen. Weil Drei starke Frauen ganz bewusst die afrikanischen Flüchtlingsströme, das Ertrinken im Meer oder den Tod am europäischen Grenzzaun thematisiert, ist es auch ein eminent politisches Buch. Und zugleich ein Buch der französischen Gegenwartsliteratur, das gelesen werden muss.

Autorin&Copyright: Heide Reinhäckel

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Marie NDiaye, Drei starke Frauen
(Okt./Nov. 2010)
E-Book (epub/PDF) 19,99 Euro
Hardcover (Suhrkamp) 22,90 Euro