BoD-Umfrage: Indies im Buchhandel schon ganz gut verankert, doch es bleiben noch viele Wünsche offen

indies-im-buchhandel-schon-gut-verankertImmer mehr Self-Publisher entdecken Print-On-Demand als Absatzkanal, und parallel den traditionellen Buchhandel als Vertriebspartner — das zeigt eine aktuelle Umfrage von BoD & Buchreport unter mehr als 300 Buchhändlern. Jeder zweite der befragten Stationären (52 Prozent) führte bereits Self-Publishing-Titel, etwas mehr als im letzten Jahr (s.a. Infografik unten).

Regionaler Bezug als Door Opener

Dabei bleiben Titel mit regionalem Bezug der Türöffner für die Indies — die Hälfte der Befragten sah hier Potenzial. Aber auch populäre Genres (22 Prozent), Ratgeber (18 Prozent) oder Belletristik (17 Prozent) schaffen es nicht selten in die Regale des lokalen Handels. In der Regel direkt über die Kooperation von BoD mit diversen Barsortimentern, für jeden zweiten Buchhändler ist die Listung bei Libri, KNV & Co. Vorbedingung. Jedem dritten reicht ein Eintrag im VLB.

Amazon hat Lieferbarkeits-Problem

Bei Amazons PoD-Service Createspace gedruckte Titel dagegen landen nur dann beim Buchhändler um die Ecke, wenn Autoren direkt und erfolgreich Kontakt aufnehmen, oder Kunden solche Titel bestellen, und der Händler die Bestellung tatsächlich über Amazon abwickelt (11 Prozent der Befragten tun das!). Der Umfrage zufolge wächst auch die Nachfrage nach Indie-Titeln von seiten der Kunden, die Zahl der Anfragen habe zugenommen.

Nicht alle Buchhändler zufrieden

Bis zur Gleichstellung von Indie-Titeln und Verlagsware ist es aber noch ein weiter Weg — drei Viertel der Buchhändler sehen immer noch Mängel bei der gestalterischen und inhalterischen Qualität, wünschen sich Fortschritte bei der Barsortiments-Lieferbarkeit und auch die gewohnten Buchhandelskonditionen (z.B. Remissionrecht).

(via Buchreport.de)

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Gläserne Buchkäufer auch offline: forciertes CRM als Rettung für den Buchhandel?

crm-im-buchhandelDer stationäre Handel hat noch Potential, er muss es nur nutzen, das scheint auch im Buchhandel klar zu sein. Die große Frage bleibt: wie nutzt man das Potential am besten? Ein Weg ist Multichannel — siehe den E-Book-Verkauf bzw. E-Geschenkgutschein-Verkauf in Thalia-Filialen. Auf einer Konferenz des Börsenvereins brachte Osiander-Chef und Börsenvereins-Vorsteher Heinrich Riethmüller jetzt eine weitere Variante ins Spiel: optimiertes Customer Relationship Management, kurz CRM. Buchreport zufolge setzt Riethmüller daruf, „dass in Zukunft Kunden durch elektronische Erkennungsverfahren bereits beim Betreten des Ladens identifiziert werden können, sodass sie in Verbindung mit CRM-Daten (Kaufhistorie, Vorlieben) besser bedient werden können“.

Klingt gut aus Sicht des Marketings, klingt aber einigermaßen creepy aus Kunden- bzw. Netzbürgerperspektive. Online mag der Verlust der Anonymität beim Einkaufen längst der Normalfall sein, zum einen via Browser-Cookies, zum anderen durch die Notwendigkeit, den Einkauf nur unter Nutzung eines Kundenaccounts tätigen zu können. Doch nur weil die Kunden es in diesem Fall akzeptieren, muss das natürlich noch lange nicht für die Offline-Situation gelten.

Zentrales Hilfsmittel dürfte bei der „Identifizierung“ an der Schwelle zum Store ja das Smartphone des Kunden sein, und man kann sich diverse Incentives vorstellen, damit der Käufer seine Shopping-Identität outet, von freiem W-LAN über kostenlose E-Book-Leseproben bis hin zu speziellen Awards bei regelmäßiger Präsenz.

Der große Vorteil der klassischen Offline-Situation – nämlich die technische Anonymität, von der Bekanntschaft als Stammkunde im einzelnen Fall mal abgesehen – geht dadurch jedoch verloren. Am Ende machen schließlich genau solche medialen Differenzerfahrungen zwischen Online- und Offline-Welt den eigentlichen Wert der stationären Einkaufssituation aus. Und das wiederum hat auch Einfluss auf die Kundenbeziehung…

Abb.: Sean McEntee (cc-by-2.0)

Mehr Sichtbarkeit für Indie-Titel: BoD kooperiert mit Hugendubel & Osiander

visibility-fuer-selfpublisher-im-buchhandelVor der Discoverability kommt die Visibility. Gerade Self-Publishing-Titeln fehlt aber bisher die Sichtbarkeit im Sortimentsbuchhandel vor Ort. Doch das ändert sich gerade, siehe den aktuellen Schritt von BoD: das Unternehmen kooperiert ab jetzt in Sachen Indies mit den Buchhandelsketten Hugendubel und Osiander. „Die zunehmende Professionalisierung bei selbstverlegten Titeln bietet dem stationären Buchhandel eine große Chance, vom Self-Publishing-Boom zu profitieren“, hofft Gerd Robertz, Sprecher der BoD-Geschäftsführung.

Regionaler Bezug als Startvorteil

Bei BoD aktive Self-Publishing-Autoren können sich bis zu fünf Buchhandlungen in ihrer Region aussuchen, und diesen jeweils ein Textexemplar anbieten. BoD sendet dann den ausgewählten Standorten ein Gratisexemplar zu — soweit die Qualität stimmt, wohlgemerkt. Eine „Vorabprüfung“ behält sich der Self-Publishing-Dienstleister bei diesem Serviceangebot nämlich vor. Der letzte Filter bleibt dann — wie immer — der Buchhändler selbst.

Jeder zweite Buchhändler listet Indie-Titel

Die Chancen stehen aber eigentlich ganz gut. Wie erst kürzlich eine Umfrage von BoD & Indie Publishing unter mehr als 300 Buchhändlern ergab, hat jeder zweite bereits Selfpublishing-Titel im Programm, ebensoviele halten Bücher mit regionalem Bezug für besonders gut vermarktbar. Verbesserungsbedarf sahen drei Viertel der Befragten jedoch bei der gestalterischen und inhaltlichen Qualität.

Abb.: libarary_mistress (cc-by-sa-2.0)

„Buy Local ist toll!“: Amazon plant hunderte neue Buchhandlungen in den USA

amazon-books-in-seattleAmazon werkelt am nächsten großen Sprung nach vorn, und der findet offline statt: etwa 300 bis 400 Buchhandlungen in der Fläche wolle der bisherige Online-Riese eröffnen, so die Breaking News, die heute via Wall Street Journal, New York Times sowie Seattle Times die Runde macht. Die erste offizielle Reaktion aus Deutschland kam getweetet vom Bösenverein (nicht zu verwechseln mit dem „Börsenverein“): „Buy Local ist großartig! Buy Local ist toll! … Äh … Moment mal … Was zum Teufel..?“ … Doch angesichts dieser Nachricht dürfte wohl die ganze Buchbranche mental erstmal in den „What the Fuck!?“-Modus umschalten.

Amazon im Gespräch mit Shopping-Mall-Betreibern?

Vor allem, weil an der Meldung was dran sein könnte — nicht nur aufgrund der Tatsache, dass Amazon in Seattle unter großem Medienecho kürzlich die erste Offline-Buchhandlung eröffnet hat und in Europa mit „Pop-Up-Stores“ experimentiert. Quelle des aktuellen Gerüchts ist ausgerechnet Sandeep Mathrani, Chef des Shopping-Mall-Riesen General Growth Properties. Das Unternehmen betreibt in den USA knapp 120 Einkaufszentren, die natürlich zugleich ein perfektes Sprungbrett für Amazons stationären Arm darstellen würden. In einer Telefonkonferenz mit Analysten sagte Mathrani wörtlich, das Ziel von Amazon sei es, „so wie ich es verstehe, 300 bis 400 Buchhandlungen zu eröffnen“.

„Shopping Malls & E-Commerce ergänzen sich“

In der Telko sei es laut Seattle Times zudem um die fortbestehende Bedeutung von Shopping Malls gegangen, die den E-Commerce optimal ergänzen würden, nicht nur, weil man dort bequem das Angebot durchstöbern kann, sondern auch, weil die Rückgabe von Waren sich dort reibungsloser abwickeln lasse. Außerdem ist bekannt, dass die Expresslieferungen für Prime-Kunden, mit denen Amazon dem stationären Handel das Wasser abgräbt, dem Unternehmen teuer zu stehen kommen, denn die dafür notwendige Lieferlogistik ist sehr aufwändig.

Buchhandlung als perfektes Buchentdeckungs-Tool

Während Amazon die aktuellen Presseberichte weder bestätigen noch kommentieren wollte, berief sich die New York Times auf einen weiteren (anonymen) Brancheninsider, der die Offline-Offensivpläne zumindest in einem zahlenmäßig begrenzteren Rahmen für durchaus real hält. Außerdem, so zitiert das Blatt John Mutter von Shelf-Awareness, sei eine Buchhandlung „der beste Weg um etwas zu finden, von dem man gar nicht wusste, das man es sucht“. Und genau diese neue Erfahrung in punkto Discoverability mache Amazon gerade in Seattle…

Abb.: Amazon.com

Hauruck-Murakami-Methode: Exklusiv-Deals zwischen Buchhandels-Ketten & Verlagen als Anti-Amazon-Strategie?

murakami-exklusiv-dealBei Exklusiv-Deals denkt man mittlerweile sofort an E-Books und an Amazon. In Japan, einem von Amazons wichtigsten Auslandsmärkten, läuft es aber ganz anders: bereits vor ein paar Wochen machte die Buchhandels-Kette Kinokuniya Schlagzeilen mit einem gigantischen Hamsterkauf – das Unternehmen sicherte sich 90.000 Exemplare, und somit 90 Prozent der ersten Auflage von „Novelist as a Vocation“, dem neuen Buch von Bestseller-Autor Haruki Murakami.

Nur 5 Prozent der Erstauflage an Amazon

„Für stationäre Buchhandlungen wird es immer schwieriger, an Exemplare von erstklassigen Neuerscheinungen zu kommen. Um gegen die Online-Konkurrenz etwas ausrichten zu können, müssen die Buchhändler hierzulande an einem Strang ziehen, um die traditionellen Distributionskanäle wieder zu stärken“, erklärte Ende August ein Sprecher der Kette gegenüber der japanischen Tageszeitung Asahi Shimbun. Amazon ging dabei zwar nicht leer aus, musste sich aber dem Vernehmen nach mit 5.000 Exemplaren der Startauflage begnügen.

„Kalkuliertes Risiko als Business-Strategie“

Schon damals sprach man bei Kinokuniya nicht von einem Experiment: das kalkulierte Risiko solcher Großkäufe sei zukünftig Teil der Business-Strategie. Potential scheint es zu geben. Nach dem Deal mit Murakamis Hausverlag Switch Publishing haben mittlerweile offenbar auch andere Publisher Interesse bekundet, ihre Top-Seller auf diesem Weg unter Umgehung von Online-Händlern wie Amazon direkt zu vermarkten. Um die Massenkäufe noch zu erleichtern, wurde eigens ein Joint-Venture mit anderen großen Buchhandelsketten gegründet.

Und was wollen die Leser?

Fragt sich natürlich, wie wirkungsvoll diese Strategie am Ende des Tages sein kann. Denn der ersten Print-Auflage kann natürlich auch eine zweite und eine dritte folgen, die ganz normal in den Vertrieb gelangt. Außerdem ist der E-Book-Verkauf nicht betroffen, in diesem Bereich bleibt Amazon in Japan eine mächtige Plattform. Nicht zuletzt gehen solche Exklusiv-deals natürlich immer zu Lasten der Leser, denen bestimmte Bezugskanäle versperrt bleiben – wohl auch ein Grund dafür, dass es von Murakami kein offizielles (Pro-)Statement zu dieser Aktion gibt.

(via The Digital Reader)

Nook erhält NFC-Chip: Barnes&Noble-Kunden bezahlen in der Buchhandlung bald via E-Reader

Gedruckte Bücher in der Buchhandlung mit dem E-Reader oder Lese-Tablet bezahlen? Für Barnes&Noble-Kunden könnte das bald zum Alltag gehören. „Wir werden NFC-Chips in unsere Nooks einbauen“, kündigte B&N-Chef William Lynch gerade in einem Interview mit Fortune an. Die Near-Field-Communication ermöglicht das berührungslose Übertragen von Daten im Nahbereich, und gilt allgemein als Königsweg für das elektronische Bezahlen mit Mobilgeräten. Mit der Integration von NFC wäre die größte US-Buchhandelskette erneut dem Hauptkonkurrenten Amazon um eine Nasenlänge voraus. Erst vor wenigen Wochen hatte Barnes&Noble den Nook Simple Touch neu aufgelegt – dank GlowLight-Feature eignet sich das Gerät nun auch zur Lektüre im Dunkeln.

„Wir werden auch Bücher mit NFC-Chips ausstatten“

Mit den NFC-Chips lassen sich zugleich auch Verbraucherinformationen auf physischen Produkten platzieren, also etwa Büchern: „In Zusammenarbeit mit Verlagen können wir es so einrichten, dass Hardcover-Bücher ebenfalls einen NFC-Chip enthalten, der alle Buchbesprechungen unseres Web-Portals BN.com enthält. Hat man dann den Nook-Reader dabei, kann man somit alle wichtigen Informationen über ein Buch direkt auf dem Nook lesen und den Titel nahtlos bezahlen.“ Einen vergleichbaren Ansatz brachte bereits der in Deutschland von Libri vertriebene Acer LumiRead mit. Mit einer kleinen Kamera auf der Rückseite konnte man ISBN-Strichcodes auf Buchcovern einscannen und online nach Produktdaten suchen. Genauso wie das Einscannen von QR-Codes sind solche Verfahren aber langsamer und fehleranfälliger als der Datenaustausch via NFC.

Innovationsschub durch Kooperation mit Microsoft

Die Attraktivität von Barnes&Noble-Filialen dürfte das neue Feature noch einmal deutlich erhöhen – schon bisher konnten Nook-Besitzer dort via WLAN kostenlos in E-Books hineinschmökern. Als Zielgruppe für Papiermedien sind die E-Leser alleine schon deshalb interessant, weil sie durchaus auch an gedruckter Lektüre interessiert sind: „Wie haben die Erfahrung gemacht, dass Nook-Käufer insgesamt mehr Bücher kaufen. Ihre Kaufkraft verschiebt sich zwar in Richtung E-Books, doch sie kaufen eben auch noch gedruckte Bücher“, so Lynch gegenüber Fortune. Hintergrund des aktuellen Innovationsschubs ist die gerade bekanntgegebene Allianz zwischen B&N und Microsoft, die 300 Millionen Dollar in die Kassen der finanziell klammen Buchhandelskette spült. Neben einer Nook-App für Windows 8 könnte das Zusammengehen von Buchmachern und Software-Schmiede bald Self-Publishing-Autoren sogar die Möglichkeit eröffnen, Office-Dokumente direkt im Nook Book-Store zu veröffentlichen.

Abb.: Barnes&Noble

Weltbild-Chef: Online-Versandhandel bedroht Buchbranche stärker als E-Book-Hype

online-versandhandel-bedroh.gifOnline bedroht Offline – der Internet-Versandhandel nimmt dem stationären Buchhandel immer mehr Marktanteile ab. Vierzig Prozent der Buchhandels-Flächen könnten in den nächsten fünf Jahren verschwinden, so Weltbild-Chef Carel Halff in einem Interview mit Buchreport. E-Books werden daran seiner Meinung nach aber nur einen geringen Anteil haben – „die tatsächlichen Umsatzperspektiven“ elektronischer Bücher seien nämlich begrenzt.

Online bedroht Offline – „Im Buchvertrieb der Zukunft gibt das Internet den Takt vor“

„Online bedroht Offline“ heißt es auf dem Titelbild der Kundenzeitschrift von Weltbild. Daneben prangt das Gesicht von Weltbild-Chef Carel Halff. Das ganze ist allerdings nur eine Fotomontage von Buchreport. Doch die Message stimmt. In einem aktuellen Interview mit dem Branchenportal schätzt Hallf nämlich, dass bis zum Jahr 2015 bis zu 40% der Flächen im stationären Buchhandel aufgegeben werden könnten. Grund dafür ist der steigende Anteil des Versandhandels. Tatsächlich meldete die GfK vor kurzem, der Umsatzanteil des Internet-Buchhandels habe 2009 bereits bei 21 Prozent gelegen – gegenüber nur 14 Prozent im Jahr zuvor. Nimmt man noch den klassischen Versandhandel hinzu, entstehen sogar mehr als dreißig Prozent aller Umsätze außerhalb von Buchhandlungen. „Im Medien- und Buchvertrieb der Zukunft gibt das Internet den Takt vor“, so Halff gegenüber Buchreport. „Auch in den nächsten Jahren wächst dieser Kanal mit zweistelligen Raten, Weltbild.de wächst aktuell um 30%“. Weltbild ist allerdings Gewinner und Verlierer zugleich. Denn die Verlagsgruppe ist nicht nur ein wichtiger Player im Versandhandel – sowohl über das Online-Portal weltbild.de wie auch via Versandkatalog – sondern betreibt zahlreiche Filialen, ob sie nun Weltbild, Hugendubel, Weiland oder Habel heißen. Dort wird bereits jetzt Personal abgebaut: Im letzten Jahr geriet Weltbild in die Schlagzeilen, weil mehr als 300 Mitarbeiter betriebsbedingte Kündigungen erhielten.

Nicht E-Books, sondern Multichannel ist die Zukunft: viele Waren an vielen Orten

Seit 2009 ist Weltbild auch in das E-Book-Geschäft eingestiegen. Neben zahlreichen elektronischen Titeln verkauft das Portal Weltbild.de auch E-Reader, darunter mit dem 5-Zoll-Reader Hanvon N516 sogar ein Gerät für knapp 150 Euro. Mehr als 10.000 Lesegeräte will Weltbild im Jahr 2009 bereits abgesetzt haben. Den Einfluss des E-Book-Business auf den Strukturwandel der Branche schätzt Calff gegenüber Buchreport allerdings eher gering ein: „Der Distanzhandel gewinnt, aber nicht wegen der E-Book-Angebote. Das ist ein großer Medienhype, die tatsächlichen Umsatzperspektiven sind begrenzt“. Halff zufolge darf sich der Buchandel ohnehin nicht auf eine bestimmte Absatzsparte konzentrieren: „Das Zukunftsmodell heißt Multichannel-Handel.“ Darunter versteht der Weltbild-Chef nicht nur die Kombination von Online & Offline, sondern auch die Ergänzung typischer Sortimente durch „Non-Books“. Neben CDs und DVDs dürften sich dabei wohl vor allem Games in den Regalen behaupten – immerhin versucht sich die Spielebranche ja mittlerweile auch an „Serious Games“.