Print, Web & App versöhnt: ePaper-Lösung von 1000°DIGITAL macht Inhalte mobil [Sponsored Post]

1000grad-epaper-appPrint oder Web? Egal ob’s um Bücher, Magazine oder Zeitungen geht: für viele deutsche Verlage ist das gar nicht die Gretchenfrage. Es geht vielmehr darum, wie Print UND Web zukünftig nebeneinander existieren können. Das Leipziger Unternehmen 1000°DIGITAL setzt genau an dieser Stelle an – durch die einfache Erstellung von interaktiven, blätterbaren E-Paper sollen Publisher ihre Inhalte ohne großen Mehraufwand online und mobil verbreiten können, sowohl im Browser als auch als App. (Kostenlos ausprobieren kann man diesen Service unter www.1000grad-epaper.de)

Kostengünstige Print-to-Online-Strategie

Sinkende Print-Auflagen betreffen zwar schon seit einigen Jahren die gesamte Branche, doch die Auswirkungen sind durchaus verschieden: „Die großen Medienkonzerne konnten schnell auf neues Nutzerverhalten eingehen und digitale Angebote ausgiebig testen. Doch kleine und mittelständige Verlagshäuser bekamen dies deutlich und vor allem finanziell zu spüren“, so Claudia Krempler, Online Marketing Managerin bei 1000°DIGITAL. Angemessene Print-to-Online-Strategien helfen zwar, Geld zu sparen, doch zuvor muss natürlich Geld investiert werden: „Auch wenn ein E-Paper in der Herstellung deutlich günstiger ist als ein Printmagazin – ein Zusatzaufwand bleibt. So muss die entsprechende Software auch erst einmal implementiert werden“.

Das 1000°ePaper-Konzept hilft, solche Kosten zu vermeiden – denn die elektronische Ausgabe eines Magazins, Katalogs oder Geschäftsberichts lässt sich nach dem Upload der notwendigen Daten auf www.1000grad-epaper.de ganz einfach im Browser erstellen und dann auf dem eigenen Webserver ablegen, zusätzliche Software ist nicht nötig.

1000grad-epaper-der-sonntag

E-Newspaper: Digi-Abos sind im Aufwind

Immer öfter ist das E-Paper auch ein E-Newspaper, also die elektronische Ausgabe einer Zeitung. Laut IVW stieg 2014 die E-Paper-Auflage deutscher Titel sogar um fast 50 Prozent. Diesem Trend folgt etwa „DER SONNTAG“ – die vom Evangelischen Medienhaus in Leipzig herausgegebene Wochenzeitung gab es zuvor nur als Print-Version. Seit letztem Jahr jedoch erhalten Abonnenten der gedruckten Version kostenlos das E-Paper dazu, daneben ist zum vergünstigten Preis ein reines Digi-Abo erhältlich. Die komplette Technik im Hintergrund – inklusive Bezahl-Schnittstelle – liefert 1000°DIGITAL, Grundlage bildet dabei die Standard-Software Lösung 1000°ePaper.

Die sächsischen Zeitungsmacher beim „SONNTAG“ haben sich ganz bewusst für diesen Weg entschieden: „Als Verlag wollen wir unserer anspruchsvollen Leserschaft bestmöglichen Service bieten. Und dazu gehört, dass sich die gewohnte Qualität auch im Web widerspiegelt“, so Sebastian Knöfel, Geschäftsführer des Evangelischen Medienhauses. Zugleich behalte man so aber auch die Generation der Digital Natives im Blick: „Auf der anderen Seite können wir mit den neuen Möglichkeiten ganz neue – jüngere – Leserschichten ansprechen“.

Multimedia, Social Media: interaktive E-Paper

Profitieren können von 1000°ePaper gerade auch Verlage, die auf ihrer Website bereits zusätzlichen Content wie Bewegtbild oder Fotogalerien anbieten und diverse Social Media-Kanäle bedienen: „Im ePaper-CMS können Kunden das ePaper mit multimedialen Inhalten anreichern, z. Bsp. Videos, Bildergalerien oder Links“, so Claudia Krempler (siehe auch die Demo-Version). Für den Bereich Mobile Publishing gibt es mit „1000°ePaper App“ zudem die Möglichkeit, ePaper für die Unterwegs-Lektüre aufzubereiten: „Inhalte werden auf Smartphones und Tablets bevorzugt über Apps konsumiert“, erklärt Krempler. „Verlagshäuser können ihren Lesern deshalb mit einer nativen App ihre ePaper-Ausgaben mobil optimal zur Verfügung stellen.“  

Rubikon ist überschritten: Springer bilanziert Print-to-Online-Strategie

Vor kurzem fürchteten Zeitungsverlage noch den großen Zapfenstreich – sinkende Auflagenzahlen und schwindende Anzeigenerlöse sorgten für düstere Prognosen. Bild, BamS & Co. beweisen aber, dass eine energische Print-to-Online-Strategie den Abwärtstrend mehr als kompensieren kann. Axel Cäsar Springers Erben haben den digitalen Rubikon überschritten – die Gewinne steigen wieder, der Konzernumsatz toppte 2011 erstmals die 3 Milliarden-Euro-Grenze. Der Umsatzanteil von Apps, E-Papers und Onlineangeboten liegt bereits bei über 30 Prozent. „Die konsequente Digitalisierung unseres Geschäftes im In- und Ausland bleibt der Schlüssel zum langfristigen Erfolg des Unternehmens“, so Springer-Chef Döpfner auf der Bilanzpressekonferenz. „Wenn wir uns mit den börsennotierten europäischen Online-Unternehmen vergleichen, sind wir mit unseren Erlösen aus dem digitalen Geschäft mittlerweile auf den zweiten Platz vorgerückt, in der Kategorie der Medienunternehmen liegen wir bereits auf dem ersten Platz“.

Interessanterweise verzeichnete Springer im Unterschied zu anderen Verlagen auch bei den Werbeerlösen ein Plus von 16 Prozent, im Sektor Digitale Medien wuchs der Umsatz mit Reklame sogar um 40 Prozent. Erstmals waren die digitalen Werbeerlöse international dabei größer als die Werbeerlöse mit Print-Zeitungen und -Zeitschriften in Deutschland. Als echte Cashcow erwies sich offenbar auch der Übergang zu Paid Content bei Welt- oder Bild-App wie auch Online-Angeboten, etwa der Berliner Morgenpost. Ganz so weit wie manche US-Zeitungen ist man freilich noch nicht – die Financial Times beispielsweise verkauft dort bereits mehr Online- als Print-Abos. Gleichwohl bleibt man auch im Jahr 100 nach Axel Cäsars Springers Geburt dem Credo des Gründers verpflichtet. Der formulierte nämlich schon 1978: „Ich werde nicht aufhören, den Anspruch der Verleger auf Teilhabe an den bisherigen elektronischen Medien und noch mehr an allen neuen, auf uns zukommenden Informationssystemen zu vertreten.“

Abb.: Flickr/ЯAFIK ♋ BERLIN

Verlagsgruppe Pearson: Umsätze mit digitalen Medien werden Print 2012 überholen

Nicht nur in den USA wird die Gutenberg-Galaxis von der elektronischen Konkurrenz abgehängt: die Londoner Verlagsgruppe Pearson – zu der neben Penguin auch die Financial Times gehört — konnte 2011 dank Apps, E-Books und Online-Angeboten ein Umsatzwachstum von 18 Prozent verzeichnen. In diesem Jahr könnte sogar ein historischer Wendepunkt erreicht werden: „Umsätze mit digitalen Gütern und Dienstleistungen werden wahrscheinlich die Umsätze im Printbereich überholen“, prognostizierte das Unternehmen bei der Vorstellung der Vorjahresergebnisse.

Maßgeblich beitragen werden dazu auch elektronische Schulbücher und Lernsoftware – denn Pearson ist mit einem Gesamtumsaz von mehr als 6 Milliarden Euro nicht nur der weltgrößte Publikumsverlag, sondern auch der größte Anbieter von Bildungsmedien. Doch die Ergebnisse der Pearson-Tochter Penguin können sich ebenfalls sehen lassen. Seit 2008 hat der mit seinen Taschenbuch-Klassikern berühmt gewordene Verlag bereits mehr als 50 Millionen Apps und E-Books verkauft. E-Books machen nun 12 Prozent der globalen Umsätze aus, in den USA sogar bereits 20 Prozent. Für 2012 wird ein weiteres kräftiges Wachstum erwartet. Wie bei anderen Verlagen – z.B. Simon&Schuster – stagnierte jedoch der Gesamtumsatz, da im Printbereich etwa durch die Pleite der zweitgrößten Buchhandelskette Borders bedeutende Verkaufsflächen wegfielen. Geringere Vertriebskosten im E-Book-Bereich sorgten interessanterweise zugleich für steigenden Gewinn.

Große Erfolge bei der Print-to-Online-Strategie vermeldet zudem die Financial Times. Ähnlich wie die New York Times setzt das Blatt auf eine Paywall nach dem „metered access“-Modell. Und das mit Erfolg: Die Zahl der digitalen Abos stieg im Jahr 2011 um 29 Prozent auf 267.000, in den USA ist die Zahl der digitalen Abonnenten mittlerweile größer als die der Print-Bezieher. Eine besondere Rolle bei dieser Entwicklung hat offenbar die Einführung des iPads gespielt – seit Mitte 2010 hat sich die Zahl der elektronischen Subskribenten fast verdoppelt. Die Bedeutung von Anzeigenerlösen ist dabei immer weiter zurückgegangen, die Financial Times erzielt fast zwei Drittel ihrer Umsätze mit dem Verkauf von Content, wobei Print und Digital hier schon fast gleichauf liegen.

Abb.: flickr/twobobswerver

Print-to-Online als Erfolgsstory: Le Monde schreibt schwarze Zahlen

Es gibt sie noch, die guten Nachrichten aus dem Blätterwald. Bestes Beispiel: Le Monde, neben dem Figaro Frankreichs wichtigste Tageszeitung. Das 1944 gegründete Journal schreibt erstmals seit vielen Jahren wieder schwarze Zahlen. Die Print-to-Online-Strategie scheint sich zu lohnen. Lemonde.fr verzeichnet seit Anfang 2011 Traffic-Zuwächse von 25 Prozent, der E-Paper-Verkauf legte sogar um 35 Prozent zu. Der Erfolg steht aber ebenso auf dem Papier – die Auflage der gedruckten Ausgabe von Le Monde stieg immerhin um 3 Prozent. Trotz Krise haben die neuen Eigentümer zuletzt auch in die journalistische Qualität investiert: die Zahl der Redakteure am Boulevard Auguste Blanqui wurde deutlich aufgestockt .

Journalistisches Flaggschiff mit Schlagseite

Le Monde gilt als Flaggschiff der französischen Presse, auch im internationalen Rahmen – mehr als zehn Prozent der Auflage wird im Ausland verkauft. Doch in den letzten Jahren war es ein Flaggschiff mit Schlagseite, vergleichbar mit dem Schicksal der New York Times. Kaum hatte man im Pariser Süden einen neuen, teuren Firmensitz mit spiegelnden Fassaden bezogen, da brach über das traditionsreiche Blatt die Zeitungskrise der Nuller Jahre herein. Die Auflage bröckelte, finanzielle Millionenverluste brachten Le Monde schließlich an den Rand der Zahlungsunfähigkeit. 2010 stimmte dann die Belegschaft als Mehrheitsaktionärin dem Verkauf an eine Investorengruppe um den der Parti Socialiste nahestehenden Unternehmer Pierre Bergé zu – trotz aller Proteste und Drohungen von seiten Nicolas Sarkozys.

Medialer Kurswechsel in Richtung Online

Der neue Eigentümer verpasste dem Blatt eine entschiedene Print-to-Online-Strategie. Deutlichstes Zeichen für den medialen Kurswechsel war zuletzt die Entwicklung der E-Paper-Ausgabe, die in einer Art Hybrid-Version für iPhone & iPad verkauft wird. Dabei gelang nämlich ein sehenswerter Kompromiss zwischen scrollbarem Print-Layout und der Einzelansicht von Artikeltexten. Dazu kam ein gelungener grafischer Relaunch der Website, deren Premium-Version mittlerweile von mehr als der Hälfte der Print-Abonnenten genutzt wird. Auf eine Paywall für aktuellen News-Content wurde zum Glück verzichtet, zahlende Kunden erhalten zusätzliche Leistungen wie etwa den Archiv-Zugang. Kräftig investiert hat man in diesem Herbst dann auch in die gedruckte Le Monde. Die Wochenend-Ausgabe („Le Monde Week-End“) wurde um drei jeweils achtseitige, farbige Beilagen erweitert: „science&techno“, „sport&forme“ sowie „culture&idées“.

Web-Journalismus contra Berlusconisierung

Wie gut digitaler Journalismus in Frankreich funktioniert, zeigen seit 2008 aber auch drei Redakteure, die Le Monde auf dem Höhepunkt der Krise verlassen haben. François Bonnet, Laurent Mauduit und Edwy Plenel gründeten die oppositionelle Online-Zeitung Mediapart. Die kostenpflichtige Internet-Gazette konnte vor allem 2010 im Zuge der Bettencourt-Affäre bei den Lesern punkten, als die meisten anderen Zeitungen aus Angst vor politischen Repressalien durch das System Sarkozy vorsätzlich Informationen zurückhielten. Seit Mitte 2011 hat Mediapart mehr als 50.000 Abonnenten und ist erklärtermaßen in der Gewinnzone. Die Berlusconisierung Frankreichs scheint vorerst gestoppt zu sein – dem Internet sei dank.