Azurblau & wasserdicht: PocketBook präsentiert den Strand-Reader Aqua 2

PocketBook-Aqua2-wasserdichter-ReaderMehr Speicher (nämlich 8 GB), bessere Auflösung, Glimmerlicht-Feature: Pocketbook verpasst der Aqua-Modellreihe mit dem aktuellen Geräte-Launch eine deutliche Frischzellenkur. Eins hat sich aber auch beim neuen Aqua 2 nicht geändert — das Gerät eignet sich dank wasser- und staubdichtem Gehäuse gut für die Lektüre am Strand, ähnlich wie Kobos Aura H20. Gemäß IP57-Zertifizierung kann der Reader kurzzeitig bis zu ein Meter tief ins Wasser eingetaucht werden, ohne Schaden zu nehmen.

Audio-Funktionen inklusive

Display-Wunder darf man allerdings nicht erwarten, denn mit einer Auflösung von 758 von 1.024 Pixeln (entspricht 212 ppi) – liegt der Aqua 2 nicht ganz auf Augenhöhe mit PocketBooks Flaggschiff namens Touch HD. Dafür unterstützt der Aqua 2 aber wie der Touch HD das Abspielen von Musik oder Hörbüchern und bietet Text-to-Speech – sofern man den zum Lieferumfang gehörenden Mikro-USB-zu-Audio-Adapter nutzt und einen Kopfhörer einstöpselt.

Send-to-PocketBook

Auch auf Pocketbook-Standards wie die vorinstallierten Abbyy-Lingvo-Wörterbücher und den Send-to-PocketBook-Service und muss man beim azurblauen Aqua 2 nicht verzichten. Bei der Send-to-Pocketbook-Funktion erhält der Reader eine eigene Mail-Adresse (vgl. Send-to-Kindle-Feature), so lassen sich E-Books oder Word-Dokumente einfach per Mail verschicken und gelangen via WLAN auf den Reader. Der neue Aqua 2 Reader von PocketBook kommt für 129 Euro in den Handel.

Neuer 8-Zoller PocketBook InkPad 2: Hochauflösend, groß wie ein Buch

inkpad2-pocketbook-8-zoll-reader-uxgaPocketBook aktualisiert die Premium-Klasse: das neue InkPad 2 bietet 8 Zoll E-Ink Pearl mit Glowlight und Multitouch in hoher Auflösung, nämlich 1600×1200 Pixel, was einer Pixeldichte von 250 ppi entspricht. Damit liegt der nebelgrau verkleidete WLAN-Reader im Vergleich zwischen dem Kindle Paperwhite der 2. Generation (212 ppi) und den aktuellen 6-Zoll-Kindle-Modellen (300 ppi), bietet aber eben auch ein größeres Display.

Für Business & Studium geeignet

Die Bildschirmgröße des InkPad 2 entspricht der Standardgröße eines gedruckten Buches, was laut PocketBook die komfortable Lektüre nicht nur von Belletristik, sondern vor allem auch von Lehrbüchern, Fachzeitschriften und abbildungs- und tabellenreichen Dokumenten ermöglicht.

Umblättertasten wahlweise links oder rechts

Die mechanischen Umblätter-Tasten sind auf der Vorderseite des Gerätes angebracht. Dank der „Bildschirm-drehen“-Funktion kann das Gerät — ähnlich wie das Kindle Oasis — so positioniert werden, dass sich die Tasten entweder auf der rechten oder linken Seite des Geräts befinden. Zum Lesekomfort dürfte auch beitragen, dass das InkPad 2 mit 305 Gramm deutlich leichter ist als das Vorgängermodell.

InkPad 2 kostet 199 Euro

Dank 1 Ghz-Prozessor und 512 MB RAM reagieren alle Apps laut PocketBook schnell und flüssig, mit an Bord sind auch Features wie RSS-News, Kalender, Webbrowser & diverse Wörterbücher. Der interne Speicher mit 4 GB bietet Platz für mehr als 2000 E-Books, via SD-Kartenslot lässt er sich auf 32 GB erweitern. Der Akku des InkPad2 soll bis zu einem Monat durchhalten. Das neue InkPad 2 kommt in Kürze zum Preis von 199 Euro in den Handel.

Dritte Wolke am E-Book-Himmel: Umbreit & KNV setzen auf Pocketbook Cloud

pocketbook-cloud-mit-knv-und-umbreitHie Amazon, hie Tolino? Von wegen: Auf den zweiten Blick ist der deutsche E-Reading-Markt nicht nur zweigeteilt, sondern dreigeteilt, denn auch Pocketbook mischt mit. Mit der Mayerschen und Osiander setzten bisher auch zwei große regionale Ketten auf diesen dritten Weg – wechselten aber kürzlich zu Tolino, genauso wie der Barsortimenter Libri.

Pocketbook baut E-Reading-Plattform aus

Doch Pocketbook bleibt am Ball, die eigene E-Reading-Plattform wird ausgebaut: Mittel zum Zweck ist eine eigene Cloud-Lösung, die E-Reader, E-Lese-Apps und die Online-Shops von unabhängigen Buchhändlern optimal miteinander verknüpft. Bereits zur Leipziger Buchmesse im Frühjahr war der Barsortimenter Umbreit mit im Boot, nun ist auch KNV mit dabei.

Komplettlösung für den Webshop

Für die Leser heißt das: online geshoppte E-Books lassen sich zwischen verschiedenen Endgeräten komfortabel synchronisieren. Die Buchhändler wiederum erhalten eine einfach zu integrierende Komplettlösung für den eigenen Webshop. Mit diesem „ganzheitlichen Konzept“ wolle man sich als „leistungsfähige Alternative“ zu den geschlossenen Ökosystemen der Konkurrenz präsentieren, heißt es in einer Pressemitteilung im Vorfeld der Frankfurter Buchmesse, wo das Konzept noch einmal kräftig promotet werden soll.

Brückenkopf im Barsortiment

Die interessante Frage bleibt, wie sich diese Entwicklung mittelfristig auswirkt: bisher ist die Tolino-Allianz in den Buchhandlungen deutlich stärker präsent als Pocketbook. Rein von den Marktanteilen im Zwischenbuchhandel her gesehen liegen KNV und Umbreit aber gleichauf mit dem neuen Tolino-Partner Libri. Gelingt es also, genügend Indie-Buchhändler vom dritten Weg jenseits von Tolino zu überzeugen, winkt nicht nur ein gutes Geschäft – die Branche insgesamt könnte gegenüber Amazon einiges an Boden wettmachen.

Flexibles E-Ink im DIN A4-Format: CAD-Reader Flex von Pocketbook

Das Leben ist kein Wunderland, doch manche Wünsche werden in der Weihnachtszeit zumindest als Prototypen sichtbar – so etwa im Fall des13-Zoll-Lesegerätes CAD Reader Flex von Pocketbook, dessen Screen fast DIN A4-Format bietet. Schon im Dezember 2013 wurde eine Vorabversion der Öffentlichkeit vorgestellt, nun tauchte kurz vorm zweiten Advent eine überarbeitete Fassung auf der „Autodesk University“ in Las Vegas auf. Interessantestes Feature: im flexiblen Kautschuk-Gehäuse steckt ein ebenso flexibles Mobius-Screen mit 150 dpi Auflösung (1,600 x 1,200 Pixel) – für die Verbindung zur Außenwelt sorgt neben einem WLAN-Modul auch eine Bluetooth-Schnittstelle.

Neben Verbiegungen soll das fertige Produkt auch unempfindlich gegenüber Feuchtigkeit sein, wasserdicht allerdings nicht. Als Einsatzgebiet schwebt Pocketbook vor allem der Profi-Bereich vor, z.B. unter freiem Himmel, etwa auf Baustellen oder in der Industrie. Genauso aber auch Geschäftsleute, die unterwegs Dokumente im Originalformat lesen müssen. Besonders viel Komfort dürfen sie aber nicht erwarten – die Bedienung des Prototypen erfolgt mit Tasten, kontrastverstärkendes Glowlight gibt’s nicht. Die ursprünglich mal geplante Android-Oberfläche wurde offenbar auch gestrichen.

Letztlich hat Pocketbook also einen eher hybriden Ansatz mit High- und Lowtech-Elementen gewählt, wohl auch, um die Kosten im Rahmen zu halten. Ein bereits lieferbarer 13-Zoll-Reader von Sony (Sony DPT-S1), ebenfalls mit Mobius-Display ausgestattet, bietet dagegen deutlich mehr: dank Stylus und Touch-Screen lassen sich mit diesem Tablet-ähnlichen Gerät PDF-Dokumente auch direkt bearbeiten. Vermarktet wird es als „Digital Paper System“, mit dem High-Tech-Notizblock kann man auf Blanko-„Seiten“ auch komplette handschriftliche Notizen anfertigen. Bei einem Preis von 1.000 Dollar dürfte das Gerät aber kaum den Massenmarkt erreichen – der CAD-Reader Flex dagegen könnte bei einem deutlich niedrigern Preis durchaus Chancen haben.

(via The-Digital-Reader.com)

„CoverReader“: Clevere Smartphone-Hülle mit E-Ink-Display (Samsung Galaxy S4)

PocketBook war bisher vor allem als E-Reader- und Tablet-Hersteller bekannt – auf der Berliner IFA wagt sich das Unternehmen erstmals auch auf das Gebiet der multifunktionalen Smartphone-Accessoires. Die jetzt vorgestellte Schutzhülle names „CoverReader“ schützt nämlich nicht nur das LED-Display des aktuellen Samsung Galaxy S4, sondern bringt gleich noch ein „Second Screen“ aus elektronischem Papier mit. Damit lassen sich nicht nur E-Books akku- und augenschonend schmökern, sondern auch E-Mails oder sonstige Benachrichtigungen anzeigen – und das natürlich auch bei prallem Sonnenlicht.

Modelle für Sony & HTC sollen folgen

Für die Steuerung des Contents auf dem E-Ink-Display sorgt eine spezielle PocketBook-App. Navigiert – bzw. umgeblättert – wird mit den externen Lautstärketasten des Smartphones, übertragen werden die Daten offenbar via Bluetooth. Ein kleines bisschen Strom braucht die Hülle natürlich auch, der wird vom Smartphone-Akku abgezapft. Weitere CoverReader-Modelle für Android-Smartphones von Samsung, aber auch Modelle von Sony & HTC sollen folgen. Wann der CoverReader in den Handel gelangt und zu welchem Preis, hat PocketBook bisher noch nicht bekanntgegeben.

Smarte Hülle für das iPhone gibt’s schon

Eine gewisse Nachfrage für solche E-Ink-Cover scheint auf jeden Fall zu existieren – das wissen wir bereits dank der Crowdfunding-Plattform IndieGogo. Im letzten Jahr erzielte dort die PreOrder-Kampagne für das ähnlich konzipierte PoPSlate SmartCase aus dem Stand mehr als 200.000 Dollar. Ab Oktober 2013 soll das E-Ink-Cover für das iPhone 5 lieferbar sein, für deutsche Kunden inklusive Versandkosten zum Preis von 149 Dollar. Besonders clever ist in diesem Fall auch die Steuerung über das Accelerometer des iPhones. Wichtig ist natürlich auch das Gewicht – durch das SmartCase legt das iPhone 75 Gramm zu, so dass man bei knapp 190 Gramm landet.

Abb.: PocketBook

Farbiges E-Ink plus Glowlight: Pocketbook startet 2013 den ultimativen E-Reader

Bisher war elektronisches Papier monochrom. Das könnte sich jedoch bald ändern: Pocketbook hat für die erste Jahreshälfte 2013 einen E-Reader mit farbigem E-Ink-Touch-Screen angekündigt. Das 8-Zoll-Gerät setzt auf ein E-Ink-Triton-Display der zweiten Generation, kombiniert diese Technologie allerdings mit dem vom Kindle Paperwhite oder Kobo Glo bekannten Glimmerlicht. Die Display-Auflösung liegt bei 600 mal 800 Pixeln, dargestellt werden können bis zu 4096 unterschiedliche Farbwerte. Bisherige Displays mit farbigem E-Ink waren wegen “verwaschener” Farben und schlechtem Kontrast in die Kritik geraten – die Glowlight-Funktion soll den Lesekomfort laut Pocketbook deutlich verbessern.

Ein Teil des Touchscreen ist für das Dimmen des Glowlights reserviert, so dass man zur Regulierung der Helligkeit nicht erst durch Menüs scrollen muss. Die Akkulaufzeit beträgt einen Monat und übertrifft damit konventionelle Tablets auf TFT-Basis deutlich. Besonders eignet sich das Gerät laut Pressemitteilung für die Lektüre von elektronischen Magazinen wie auch von Sach- und Schulbüchern mit farbigen Illustrationen. Ein Prototyp des Farb-Readers war bereits auf der diesjährigen IFA in Berlin zu sehen, die Markteinführung soll zunächst in den GUS-Staaten stattfinden.

Wie schon bei anderen Lesegeräten im 9-Zoll-Bereich zielt das in der Ukraine beheimatete Unternehmen Pocketbook wohl auch diesmal vor allem auf den staatlich finanzierten Bildungssektor. Andere große Hersteller wie Amazon oder Kobo hatten bisher auch aus Kostengründen auf die Markteinführung von E-Ink-Triton verzichtet. Je nach dem Pricing des neuen Modells von Pocketbook könnte farbiges E-Ink jedoch auch auf dem Massenmarkt die Position klassischer E-Reader gegenüber Lese-Tablets stärken. Schon bisher bietet Pocketbook eine breite Palette von klassischen E-Ink-Geräten wie auch Android-Lesetablets an. E-Ink-Reader mit Glowlight gehören jedoch momentan noch nicht dazu.

(via cme.at & E-Leseratte)

Abb.: Pocketbook

Pocketbook Reader mit integriertem E-Store, Apps für iOS & Android: Libri startet durch

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Pünktlich zur Leipziger Buchmesse geht Libri in die Offensive: mit der Pocketbook-Pro Reihe wächst die Zahl der WiFi- und 3G-Reader mit integriertem Reader-Store. Die Sechs-Zoller (Pocketbook Pro 602/603) wie auch die Neun-Zoller (Pocketbook 902/903) haben ab jetzt den direkten Draht zum E-Book-Angebot im Libri-Shop. Die WiFi-Versionen kommen in Kürze für 199 bzw. 329 Euro in den Handel, die Wifi plus 3G-Versionen sind bereits für 269 bzw. 401 Euro lieferbar. Zugleich starten demnächst auch die Libri-Apps für iPhone/iPad und Android Tablets.

Libris Ökosystem wächst auf sechs E-Ink-Geräte an

Schon bei der Premiere des Acer LumiRead im letzten Jahr hatte Libri angekündigt, das E-Store-Modul „ebookS“ auch für andere Plattformen verfügbar zu machen. Gesagt, getan: Nach der Wifi- und 3G-Version des LumiRead kann man nun auch mit den neuen E-Readern von PocketBook direkt im Libri-Shop einkaufen. Damit erweitert sich Libris „Ökosystem“ um zwei besonders komfortable Lesegeräte. Besonders ambitioniert sind die 3G-Versionen der Pocketbook Pro-Reihe – sie werden mit Touch-Screen ausgeliefert. Abgesehen davon sind zentrale Features wie Widget-System und personalisierbare Startoberfläche, Text-to-Speech-Funktion und externe Lautsprecher aber auch bei den Basisversionen verfügbar. Die erstmals auf der Internationalen Funkausstellung 2010 vorgestellten Geräte schlagen vom Look&Feel her die Brücke zwischen E-Readern und Tablets (siehe auch unseren Hands-On-Bericht). Bei der 900-Reihe geht alleine schon das 9-Zoll Display mit einer Auflösung von 1200x825 Pixeln deutlich in Richtung iPad & Co.

eBooks-App macht der Kindle-App Konkurrenz

Ein waschechtes Android-Tablet hat Pocketbook mit dem IQ 701 allerdings auch schon im Angebot. Mit 159 Euro ist das IQ 701 sogar noch ein paar Euros günstiger als das PocketBook Pro 602. Sobald die Libri-Apps an den Start gehen, dürfte auch das IQ 701 seinen Platz in Libris Ökosystem finden. Die Reichweite von Libris „mobilem Leseservice“ ebookS wäre dann sogar größer als bei Amazon. Denn abgesehen von den Kindle-Apps bleibt die Lektüre in Sachen E-Ink schließlich auf das Kindle selbst beschränkt, alleine schon durch den Verzicht auf den Branchenstandard epub. Zusammen mit den beiden LumiRead-Ausführungen (Wifi/Wifi+3G) bietet Libri dagegen nun bereits sechs verschiedene Lesegeräte an. Eine gute Wettbewerbsposition, falls in nächster Zeit der deutsche Kindle-Store starten sollte. Doch auch gegenüber Thalias Oyo-Projekt kann Libri mit der neuen Offensive punkten, erst recht natürlich, nachdem die 3G-Version des Oyo-Readers wegen technischer Mängel gestoppt wurde.

Libreka versorgt WiFi-Reader von Pocketbook mit E-Books, Telefonica 02 sorgt für Mobilfunk-Netz

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Großer Content-Deal auf der Frankfurter Buchmesse: Das Buchhandelsportal Libreka wird die E-Reader von Pocketbook zukünftig mit Lesestoff versorgen. Ab November gelangen ingesamt vier E-Ink-Reader und ein Tablet von Pocketbook International auf den Markt – auf denen man dank WiFi-Schnittstelle dann E-Books drahtlos shoppen kann. Zum Verkaufsstart sollen über 30.000 deutsche und 200.000 englische E-Books bereitstehen.

Auf Dauer sind 30.000 E-Books nicht genug

Bisher war Pocketbooks E-Store namens Bookland.net für deutsche Kunden eher uninteressant – denn es gab nur Public-Domain-Titel im Angebot. Mit der neuen E-Reader-Generation mussten nun jedoch dringend aktuelle deutsche E-Book-Titel her, denn vier drahtlose E-Ink-Lesegeräte und ein Tablet wollen ab November mit Content versorgt werden. Mit Libreka hat man nun einen Lieferanten mit im Boot, der sich in Zukunft ohnehin auf das Business-to-Business-Geschäft konzentrieren will – etwa durch die vor kurzem bekannt gewordene Zusammenarbeit mit Apple oder Barnes&Noble. Für Pocketbooks E-Store dürften auf Dauer die 30.000 E-Books von Libreka allerdings nicht ausreichen – schließlich wollen Mitbewerber wie etwa Thalia mit dem drahtlosen Oyo-Reader bis Weihnachten ein deutlich höheres Angebot auf die Beine stellen.

Für den UMTS-Anschluss sorgt Telefonica 02 Germany

Natürlich muss ein E-Reader abgesehen vom Inhalt auch bei Technik und Preis punkten können. Technisch können die neuen Pocketbook-Geräte mit Features wie Text-to-Speech-Funktion, frei wählbaren Widgets und vorinstallierten Wörterbüchern auf jeden Fall einiges bieten. Außerdem wurde bei den E-Ink-Geräten die Auflösung der Displays verbessert. Die Basisversionen PocketBook Pro 602 und Pro 902 sowie das Tablet PocketBook IQ besitzen WiFi-Funktionalität. Bei den Versionen Pro 603 und Pro 903 kommt zur WiFi-Option noch eine UMTS-Verbindung über das Mobilfunknetz von Telefónica 02 Germany hinzu. Pocketbook bietet viel, verlangt aber auch einiges – die auf der Buchmesse angekündigten Preise der E-Ink-Reader liegen mit 199 Euro für die 6-Zoll-Basisversion Pro 602 bis zu 399 Euro für die 9-Zoll-UMTS-Version vergleichsweise hoch. Ein Hingucker ist allerdings das sieben Zoll große IQ-Tablet – das TFT-Touchscreen-Modell soll zum Preis von nur 159 Euro erhältlich sein.

Vier E-Reader und ein Tablet: Pocketbook stellt auf der IFA neue Modellreihe vor

pocketbook-e-reader-ifa-berlin-602-603-902-903-iqVier E-Reader und ein Tablet: Pocketbook International hat heute auf der IFA insgesamt 5 neue Modelle vorgestellt. Ob E-Ink oder TFT-Bildschirm – Standard ist bei Pocketbook ab jetzt nicht nur G-Sensor und Text-to-Speech, sondern auch die drahtlose Verbindung zum E-Store. Die Einsteigermodelle PocketbookPro 602 und 902 kommen mit 6 bzw. 9-Zoll-Display und WiFi, die Premium-Modelle 603 sowie 903 bieten zusätzlich Touch-Screen und UMTS. Nicht nur elektronisches Lesen, sondern Multimedia verspricht das Android-basierte IQ-Tablet mit 7-Zoll-Display.

Pocketbook will die E-Reader auch in Buchhandlungen verkaufen

Pocketbook geht weiter in die Offensive. Mit der neuen E-Reader- und Tablet-Modellreihe strebt das Unternehmen für 2011 einen deutschen Marktanteil von 25 Prozent an (bisher: ein Prozent). Bei der Hardware setzt Pocketbook dabei auf die Zusammenarbeit mit dem taiwanesischen Zulieferer FoxConn, wo auch große Player wie Amazon oder Apple fertigen lassen. Tatsächlich konnte das ursprünglich in der Ukraine beheimatete Unternehmen bereits viele Leser weltweit von seinem Konzept überzeugen – solide Geräte mit selbst entwickelter Software auf Linux-Basis. Dazu kommt ein eigener E-Store namens Bookland.net, der bis Ende des Jahres auch mit kommerziellen deutschen E-Book-Titeln gefüllt werden soll. „Wir führen zurzeit intensive Gespräche mit allen deutschsprachigen E-Book-Anbietern und werden zum Verkaufsstart weiteren deutschen Content zur Verfügung stellen“, so Anatoli Loucher, Deutschland-Chef von PocketBook. Die neuen Pocketbook-Modelle sollen ab November nicht nur in vielen Online-Shops (Amazon, libri.de etc.) verkauft werden, sondern auch in Buchhandlungen. Die endgültigen Verkaufpreise werden auf der Frankfurter Buchmesse bekanntgegeben.

Deutschsprachige Text-to-Speech-Funktion in unerhörter Qualität

Besonderen Eindruck machten bei der IFA-Premiere zahlreiche neue Features, die in Deutschland bisher kein anderes Lesegerät bieten kann. So lässt sich etwa der Desktop der E-Reader mit verschiedenen Widgets füllen, die zuzsätzliche Funktionen wie etwa eine Uhr oder einen Kalender bieten. Technisch ausgereift schien auch die von SVOX beigesteuerte Text-to-Speech-Funktion, die standardmässig auf allen neuen Readern installiert sein wird. Die synthetische Stimme klang bei der Vorführung bei Satzmelodie und Aussprache mindestens so gut wie auf dem Amazon Kindle – und sprach sogar akzentfrei deutsch. Insgesamt sind vier „Native Speakers“ vorinstalliert. Erleichtert wird das Lesen fremdsprachiger Lektüre auf Pocketbooks E-Readern ab jetzt auch durch vorinstallierte Wörterbücher. Auf dem per Stylus bedienten Display des PocketbookPro 603 bzw. 903 kann man einzelne Wörter direkt anwählen und im Dictionary nachschlagen, dessen Einträge eingeblendet werden. Die Auflösung der E-Ink-Displays wurde zudem deutlich verbessert – bei 6 Zoll beträgt sie jetzt 600x800 Pixel statt zuvor 640x480, bei der 9-Zoll-Version beträgt sie 1200x825 Pixel. Während die E-Ink-Geräte auch weiterhin auf Linux-Basis laufen, ist das neue 7-Zoll-Tablet PocketBook IQ ein Android-Gerät.

Das Leseland der Zukunft: Eine Marktübersicht zu E-Readern in Deutschland

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Oaxis, Hixreader, Viewsonic – auf den ersten Blick ist der E-Reader-Markt ein Sammelsurium exotischer Geräte. Das Beratungsunternehmen Kirchner & Robrecht zählte im ersten Halbjahr 2010 insgesamt rund 67 E-Reader und 32 Tablets – und das bei einer Preisspanne von 190 bis 650 Euro. Die meisten der Namen muss man nicht kennen, denn viele E-Reader sind in Deutschland gar nicht lieferbar. Lohnenswert ist dagegen ein Blick auf bewährte Klassiker von Sony, Bookeen oder Pocketbook. Nicht von schlechten Eltern sind aber auch Neueinsteiger wie Amazons neuestes Lesegerät Kindle 3 oder Apples iPad. Die Marktübersicht zu E-Readern in Deutschland ist ein Beitrag zum Special „Das Buch der Zukunft„, das vom Upload-Magazin anlässlich der Buch Digitale 2010 organisiert wird. » Weiterlesen beim Upload-Magazin