Affiliate für lau: Buchhandel.de hofft auf Blogger – Provisionen gibt’s nicht

Wie schafft man eine unabhängige Branchen-Plattform für den Buchhandel, die gegen Amazon bestehen kann? Wie es nicht geht, hatte die Börsenvereins-Tochter MVB mit dem Projekt Libreka vor längerer Zeit schon mal ausprobiert. Seit Herbst 2014 wird unter buchhandel.de ein neuer Anlauf in Richtung Endkunde gemacht – derzeit noch in der Betaphase. Grafisch aufgehübscht, technisch auf der Höhe der Zeit, und mit einem klaren Ziel: die virtuelle Kundschaft soll beim Online-Shoppen von Büchern und E-Books den Buchhändler vor Ort unterstützen können.

Kooperationspartner gesucht

Als Kooperationspartner hofft der Börsenverein neben Buchhandlungen (derzeit ca. 500), Verlagen und Bibliotheken dabei zukünftig auch auf Blogger. Einfaches Verlinken auf Titel aus dem Gesamtkatalog mit mehr als zwei Millionen Produkten ist für Website-Betreiber durch das Einfügen der ISBN-Nummer bereits jetzt möglich (nach dem Muster http://www.buchhandel.de/buch/ISBN). Ähnlich wie Buchhändler es schon jetzt auf ihrer Website machen können, sollen Blogger demnächst aber auch Buchcover-Dateien in ihre Blogs einbinden können.

Warum sie das tun sollen, ist natürlich eine ganz andere Frage, denn ein allgemeines Affiliate-Programm ist bisher offenbar nicht geplant. Während die Partnerbuchhändler den Buchlinks ihre MVB-Kennummer zur Identifizierung hinzufügen, um auf diesem Wege z.B. beim E-Book-Verkauf Provisionen von bis zu 20 Prozent zu erhalten, gehen die Blogger in der bisherigen Planung leer aus.

Nicht nur Amazon macht’s besser

Nicht nur Amazon, sondern auch große deutsche Buchhändler wie Thalia, Weltbild oder Osiander sorgen dagegen schon lange mit Affiliate-Programmen dafür, dass mehr potentielle Kunden von anderen Websiten aus auf ihre Portale gelockt werden. Das Affiliate-Programm von Amazon ist dabei besonders beliebt – lässt es sich doch äußerst einfach einrichten und benutzen.

Hier könnte auch die Chance für buchhandel.de liegen, denn ob das Konzept der Branchenplattform am Ende aufgeht, hängt von der realisierbaren Endkunden-Reichweite ab – und genau daran ist bekanntlich Libreka gescheitert. Das Nachfolge-Konzept ist laut MVB-Geschäftsführer Ronald Schild ohnehin nur als „Ergänzung zu den individuellen Shops der Buchhändler“ gedacht. Doch irgendwoher muss der Traffic ja auch in diesem Fall kommen…

Abb.: Sameer Vasta/Flickr (cc)

Lieferbar ist lieferbar: E-Book-Distribution via VLB & Libreka

Wer E-Books nicht nur via Amazon anbieten möchte, sondern auf möglichst vielen Buchhandelsplattformen, braucht einen Distributor – das gilt für Self-Publisher ebenso wie für Mini-Verlage wie ebooknews press, das Publishing-Label von E-Book-News. Die Zahl der potentiellen Dienstleister ist gar nicht mal so klein. Doch in diesem Fall fiel die Entscheidung nicht schwer: Wer wie ebooknews press eigene ISBN-Nummern vergibt und (Online-)Titelmeldungen an das Verzeichnis lieferbarer Bücher (VLB) macht, kann nämlich in Sachen E-Books kostenlos (bzw. ohne weitere Kosten, s.u.) den Distributions-Service von Libreka! nutzen. Auf diese Weise kommt z.B. auch das neue „ebook & ereader abc“ flächendeckend in den E-Book-Handel.

Metadaten werden vom VLB übernommen

Das attraktive Kombi-Angebot hängt natürlich damit zusammen, dass VLB wie auch Libreka von der zum Börsenverein gehörenden MVB betrieben werden. Besonderer Vorteil dabei: die Metadaten der ans VLB gemeldeten E-Book-Titel werden automatisch für die Distribution übernommen, man muss lediglich die E-Book-Dateien auf den Libreka-Server hochladen. So ist garantiert, dass vom Cover bis zum virtuellen “Klappentext” in den einzelnen Webshops genau die Informationen angezeigt werden, die auch angezeigt werden sollen (vorausgesetzt, man hat sie korrekt ins VLB eingetragen…).

Distributionskanäle abwählen kein Problem

Auf Wunsch kann man zudem einzelne Kanäle aus der Distribution via Libreka heraushalten, etwa eine besonders verkaufsstarke Plattform wie den Kindle Store. Die automatische Auslieferung von Pflichtexemplaren via Libreka an die Deutsche Nationalbibliothek wird ebenfalls als Option angeboten. Über ein eigenes Frontend (distribution.libreka.de) lässt sich die laufende E-Book-Distribution überwachen, im Webbrowser werden so etwa die Verkaufsstatistiken oder die Zahl der erfolgreichen Auslieferungen angezeigt, Fehlermeldungen genauso.

Umsonst, aber nicht kostenlos

Völlig kostenlos ist der Libreka-Service natürlich nicht – denn für die Nutzung der VLB-Plattform fallen jährliche Gebühren von derzeit mindestens 79 Euro an. Wer aber als Verleger bzw. Self-Publisher mit eigenem Verlag ohnehin VLB-Meldungen für Print- und E-Book-Titel erstellt, bekommt mit der sehr unaufwändigen E-Book-Distribution einen willkommenen Mehrwert hinzu. Vielleicht noch zu den Konditionen: Ausgeschüttet an den Verlag werden 65 bzw. 60 Prozent (Amazon) des Nettoverkaufspreises, bei einem E-Book für 2,99 Euro Endkundenpreis – Netto 2,51 Euro – also 1,63 bzw. 1,50 Euro. Für den Einsatz von hartem DRM berechnet Libreka pro verkauftem Titel 20 Cent, bei weichem DRM immerhin noch 5 Cent – noch ein guter Grund, komplett auf Kopierschutz zu verzichten.

„Buchhandelsreader“ von 4 bis 8 Zoll: MVB präsentiert Liro Mini, Liro Color II, Liro Tab

Die MVB verstärkt ihr Engagement im E-Reader-Sektor: auf der Frankfurter Buchmesse präsentierte die Börsenvereins-Tochter mit dem Liro Mini nicht nur einen neuen E-Ink-Reader im 4-Zoll-Format, im Tablet-Sektor wurde ebenfalls deutlich aufgestockt. Neben einem Nachfolgemodell des sieben-Zollers Liro Color („Liro Color II“) kann man über den unabhängigen Buchhandel nun auch ein 8-Zoll-Lesetablet mit XGA-Auflösung (1024×768 Pixel) erhalten. Beide Touch-Screen-Modelle laufen mit Android 4.0 und bieten nun erstmals auch via Play Store den direkten Zugang zu Googles App-Universum. Wie bisher ist der vorinstallierte E-Book-Store auf den Buchhändler personalisiert, bei dem das Lesegerät erworben wurde, und ermöglicht den Bouquinisten 20 Prozent Umsatzbeteiligung. Vorbestellbar sind die neuen Modelle ab jetzt, die Auslieferung beginnt im November.

Liro Color behält alte Display-Auflösung

Produziert werden die MVB-Lesegeräte wie bisher auch schon vom hessischen Hersteller Trekstor. Die in schwarz, pink und blau ausgelieferten 4-Zoll-Reader „Liro Mini“ sind insofern keine Unbekannten, sie erlebten ihr Premiere vor kurzem bereits unter Trekstors eigenem Label „Pyrus Mini“. Genau wie diese Pyrus-Zwerge gelangt auch der Liro Mini für knapp 50 Euro in den Verkauf – nicht schlecht für ein E-Ink-Gerät mit 2 Gigabyte Speicher und nur 111 Gramm Gewicht. Preislich setzt auch die Nachfolgeversion des Liro Color neue Maßstäbe – 89 Euro für ein echtes Android 4.0 Tablet mit immerhin 4 Gigabyte Speicher und 1,2 Gigahertz-Prozessor klingen durchaus verlockend. Leider hat sich jedoch bei der Bildschirmauflösung nichts getan: 800×480 Pixel (vergleichbar dem Weltbild-Tablet von 2011) sind für komfortable Lektüre leider etwas wenig.

E-Book-Absatz via Libreka boomt

Dem Geräte-Absatz über bundesweit mehr als 500 Buchhandlungen scheint das jedoch schon bisher nicht geschadet zu haben – was man u.a. an den E-Book-Umsätzen der MVB-Plattform Libreka! sehen konnte, die 2011 von 50.000 Euro im ersten Quartal bis auf 1,5 Mio. Euro im vierten Quartal stiegen. Bisher gab es natürlich auf dem Liro Ink auch keine Möglichkeit, den vorinstallierten E-Store zu umgehen. In Zukunft wird da wohl eher die Gleichung gelten: je mehr Surftablet, desto diverser die Wege der Kunden. Erst recht wohl beim 8-Zoller Liro Tab, das für 150 Euro angeboten wird – gerade dank blickwinkelflexibler IPS-Technologie und hoher Auflösung für die E-Book-Lektüre dürfte es zugleich deutlich besser geeignet sein als das Liro Ink II. Nicht vergessen sollte man übrigens, dass die MVB mit dem Liro Ink auch noch einen klassischen 6-Zoller mit E-Ink-Display für 69 Euro anbietet.

Abb.: MVB

„Liro Ink“ voll auf Draht: Börsenverein setzt auf E-Ink-Reader ohne WLAN

Funktioniert fast wie ein WLAN-Reader, braucht aber ein Kabel: mit dem „Liro Ink“ startet die Börsenvereins-Tochter MVB einen neuen Low-Cost-Reader, diesmal mit E-Ink-Display. Der 6 Zoller im abgerundeten, schwarzen Gehäuse ist kein Unbekannter – es handelt sich um eine „rebrandete“ Version von TrekStors „Pyrus“, der bereits auf der letzten Leipziger Buchmesse präsentiert wurde. Anders als das exklusiv über Buchhandlungen vertriebene Low-Cost-Tablet “Liro Color” wird man den „Liro Ink“ unter anderem Namen somit auch im Elektronikfachhandel beziehen können. Im Buchhandel selbst soll der „Liro Ink“ für 69 Euro zu haben sein.

Mit 4 Gigabyte Speicher, einem Gewicht von knapp 200 Gramm und einer Auflösung von 600 mal 800 Pixel ist der Liro Ink durchaus mit anderen aktuellen E-Readern vergleichbar. E-Books shoppen über die MVB-Plattform Libreka! kann man allerdings nur, solange eine USB-Verbindung zu einem PC mit Internet-Anschluss besteht. Bedient wird der Liro Ink über Richtungs- und Auswahlbuttons direkt unter dem Display, am linken und rechten Gehäuserand befinden sich zudem Umblätter-Tasten. Lesen lassen sich mit dem Reader neben E-Books im epub- und PDF-Format auch HTML, RTF und TXT-Dateien. Bei der Lektüre stehen fünf Zoomstufen zur Verfügung. Die Menüführung ist international, wählbar ist u.a. auch Deutsch.

Als besonderes Incentive erhalten Liro Ink-Käufer einen kostenlosen E-Book-Download, dabei können sie wählen zwischen T.C. Boyles „Wenn das Schlachten vorbei ist“, Taavi Soininvaaras „Schwarz“ sowie „Generation Doof“ von Stefan Bonner & Anne Weiß. Außerdem sind auf dem Reader bereits zehn Leseproben vorinstalliert. Für den Buchhandel lohnt sich nicht allein der Verkauf des Lesegerätes selbst, den MVB zum Einkaufspreis von 53,35 Euro anbietet. Für jedes über den Liro Online-Shop heruntergeladene E-Book winkt zudem eine Provision von 20 Prozent. Die Auslieferung des Liro Ink-Readers an den Buchhandel startet Mitte Mai.

Hochaufgelöste E-Book-Lektüre: iRiver Story HD im Test

Premiere für hochauflösendes E-Ink: mit dem iRiver Story HD erreicht elektronische Lektüre erstmals XGA-Qualität (768 mal 1024 Pixel). Gestochen scharf werden auf dem über den Buchhandel sowie online vertriebenen Lesegerät nicht nur Buchstaben, sondern auch Menüs und Bilder dargestellt. Optisch erinnert der iRiver Story HD durch die Qwertz-Tastatur unter dem Display an das Kindle 3 oder Acers LumiRead. Dank WiFi-Funktion kann man E-Books direkt im E-Store des lokalen Buchhändlers kaufen. Wo man den Reader selbst vor Ort bekommt, verrät eine spezielle Online-Suche. Damit der iRiver Story wirklich zum Erfolg wird, sind aber noch ein paar Anpassungen nötig. Denn der schlecht formatierte E-Store führt den Schritt zu High Density durch winzig kleine Buchstaben und Menüs leicht ins Absurde – ohne Lupe ist das Einkaufen kaum möglich. Alles weitere verrät unser Testbericht…

“Google Reader“ wurde eingedeutscht

Der „Google Reader“ kommt nach Deutschland – doch Google steckt nicht dahinter. Kaufen kann man den iRiver Story HD bei uns nämlich in der Buchhandlung an der Ecke, und zwar zum Preis von 149 Euro (über Anbieter wie buecher.de gibt’s das Gerät aber auch online). Dafür sorgt Deutschland wichtigster Buchgroßhändler Koch, Neff & Volckmar (KNV). Ähnlich wie Libri ermöglicht KNV dem Buchhandel damit, vom E-Book-Handel zu profitieren – für alle Titel, die via WiFi über den integrierten E-Store des Readers gekauft werden, erhalten die Buchhändler eine Provision. Das virtuelle Bücherregal kann sich sehen lassen: mehr als 155.000 E-Books sind erhältlich. Geliefert wird der iRiver Story mit deutscher Tastatur & Menüführung, deutschsprachigem Handbuch und einem Mikro-USB-Kabel.

Optisch auffälliges Design in Karamell

Optisch setzt sich der iRiver Story von vergleichbaren Geräten ab – vor allem durch die karamellfarbene Rückseite und transparente, abgerundete Bedienelemente. Das Design ist ebenso simpel wie elegant, alle Tasten sind direkt unter dem Display angeordnet. Eine längliche, metallisch schimmernde Leiste dient als Richtungstaste, ebenso aber zum Umblättern. Links und rechts davon findet man Home-, Back-, Enter- sowie Menü-Taste. Der Mikro-USB-Port ist an der Unterkante des Lesegerätes angebracht, auf der Rückseite kommen noch SD-Kartenslot und eine Slider-Taste zum Ein- und Ausschalten dazu. Im Ruhemodus zeigt der iRiver Story HD wechselnde Bildschirmschoner an, das Hochfahren dauert nur wenige Sekunden. Im Ruhemodus hält der Reader bis zu sechs Wochen durch, die Leseperformance wird vom Hersteller mit 14.000 Seitenwechseln angegeben.

Übersichtliche Gestaltung

Das Homescreen ist angenehm übersichtlich gestaltet: direkt unter dem Zugang zum E-Store wird Titel und Miniatur-Cover des zuletzt geöffneten E-Books angezeigt, dann beginnt die Auflistung der auf dem Reader vorhandenen Lektüre. Die E-Bibliothek kann nach Titel, Autor, persönlichen Favoriten oder dem Lesedatum geordnet werden. Die Position im jeweiligen Menü wird durch eine geschweifte Klammer angezeigt, eine typografisch gelungene Lösung. In der Kopfzeile zeigt der iRiver Story neben der Uhrzeit und dem Ladezustand des Akkus auch an, ob eine W-LAN-Verbindung aktiv ist oder im SD-Kartenslot eine Speicherkarte steckt. Über die Menütaste („Options“) gelangt man vom Home-Screen aus zu den grundlegenden Geräteeinstellungen.

Gestochen scharfes Schriftbild

In der Leseansicht kann der iRiver Story HD seine Stärken voll ausspielen – die Buchstaben sind gestochen scharf, selbst das Kindle kann da bei dieser Auflösung nicht mithalten. Die feine Pixelung erlaubt zudem bei der grafischen Menüführung feinste Linien und Hintergrundschraffuren. Auch Illustrationen machen einen geradezu atemberaubend Eindruck. Der Kontrast dagegen ist etwas schlechter als bei Pearl-E-Ink-Displays. Im Vergleich zum Kindle 3/4 wirkt der Hintergrund dunkler, die Buchstaben heller. Die Seitenwechsel sind rasant, allerdings ist die Umblättertaste etwas schwergängig. Sowohl epubs wie auch PDFs werden problemlos angezeigt, dank aktivierbarer Reflow-Funktion werden auch letztere in gut lesbarer Form umgebrochen.

Spartanisch bei den Textfunktionen

Ein G-Sensor wurde nicht verbaut, über eine spezielle Taste links neben der Space-Taste kann man aber manuell zwischen Hoch- und Querformat wechseln. Spartanisch zeigt sich der iRiver Story bei den sonstigen Textfunktionen: sie beschränken sich neben der Änderung der Schriftgröße auf das Hinzufügen von Lesezeichen und die Stichwortsuche. Markierungen oder Notizen sind nicht möglich – das schränkt auch die Nutzung des vorinstallierten Lexikons ein. Denn das betreffende Wort muss erst umständlich über die Tastatur eingegeben werden. Bereits bei der Artikelansicht im Lexikon zeigt sich auch eine der Merkwürdigkeiten des iRiver Story HD: die Schriftgröße ist so winzig wie das Kleingedruckte in Mobilfunkverträgen. Das XGA-Display macht’s möglich, sinnvoll ist das aber nicht.

Ärgerliche „Kleinigkeiten“ beim Layout

Noch absurder ist das Layout des E-Stores. Der von KNV zur Vermarktung des Readers gewählte Slogan „Lesen leicht gemacht“ wird genau ins Gegenteil verkehrt – Menüelemente, Info-Texte, ja selbst die Miniaturcover sind so klein, das bei der Benutzung keine Freude aufkommt. Die Position des Cursors bzw. des jeweils aktiven Bereichs kann man ebenfalls nur mit Mühe erkennen. Schade ist zudem, dass sich in dem von Libreka bestückten E-Store keine Leseproben herunterladen lassen. Hier muss KNV noch dringend nacharbeiten – denn das drahtlose Shoppen macht schließlich den größten Komfort-Faktor eines WiFi-Readers aus. Von solchen ärgerlichen „Kleinigkeiten“ abgesehen darf der iRiver Story HD als das wohl interessanteste Lesegerät der diesjährigen Weihnachtssaison gelten. Vor allem, weil sich sich auf das Wesentliche beschränkt, das Lesen nämlich, und dies zugleich in bisher unerreichter grafischer Qualität.

iRiver Story HD (KNV)


Display

6 Zoll E-Ink, 1024x768 Pixel, 16 Graustufen

Gewicht:

207 Gramm

Schnittstellen

USB, WLAN

Speicher

2 Gigabyte intern, max. 32 Gigabyte extern

E-Book-Formate

epub (DRM), PDF (DRM)

Audio-Features

keine

Preis

149 Euro (im lokalen Buchhandel) oder online via buecher.de

Low-Cost-Tablet „Liro Color“: Börsenverein wagt sich ins E-Reader-Business

Die Buchbranche gerät ins Tablet-Fieber: mit dem Liro Color präsentiert die Börsenvereins-Tochter MVB in den Frankfurter Messehallen einen WiFi-Reader mit Farb-LCD und Touch-Screen. Das zum Preis von 99 Euro exklusiv über Buchhandlungen vertriebene Gerät sieht aus wie eine Low-Cost-Version des Nook Color – und tatsächlich verbirgt sich hinter dem von Trekstor produzierten 7-Zoller ein Android-Betriebssystem. Der integrierte E-Store speist sich aus dem Angebot des MVB-Portals Libreka. Ähnlich wie bei den E-Readern von Libri oder KNV basiert auch das Liro-Konzept auf der Umsatzbeteiligung des stationären Buchhandels – bei jedem drahtlos geshoppten E-Book fallen für den Bouquinisten um die Ecke 20 Prozent Provision an. Auf dem E-Reader sind bereits drei kostenlose E-Books im epub-Format vorinstalliert: Léon und Louise (Alex Capus), Kleiner Mann – was nun? (Hans Fallada) sowie Ein unmoralisches Sonderangebot (Kerstin Gier). Verkaufsstart des Liro Color ist Mitte November, rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft.

Auf den Spuren des Nook Color

Amazon auf Augenhöhe begegnen will der Börsenverein des Deutschen Buchhandels, und setzt statt E-Ink auf Farbe, Touch-Screen und WiFi. Die Strategie erinnert an Barnes&Noble: in den USA konnte die Buchhandelskette mit dem sieben Zoll-Tablet Nook Color dem Hauptkonkurrenten einiges an Marktanteilen abtrotzen. Schon alleine optisch ist der Liro Color allerdings nicht wirklich auf Augenhöhe mit solchen High-End-Gadgets: die Display-Auflösung ist mit 800×480 Pixeln deutlich niedriger als beim Nook Color (1024×600) – für die Lektüre von E-Comis etwa ist das ein wenig mager. Vermissen werden viele Nutzer auch wohl die Möglichkeit, Videos abzuspielen. Inhaltlich ist das Angebot ebenfalls eingeschränkter als bei B&N oder Amazon – denn mit dem Content von Libreka im Hintergrund stehen ausschließlich E-Books im Angebot. Schon jetzt sind auf dem Kindle-Reader dagegen auch Zeitungen und Magazine abonnierbar, spätestens mit dem Start des Fire- Tablets dürften weitere Angebote zur Verfügung stehen.

Identisch mit dem angekündigten Weltbild-Tablet?

Ähnlich wie Weltbild mit dem Trekstor eBook Player 3.0 versucht der Börsenverein potentielle Käufer vor allem beim Pricing zu überzeugen – mit 99 Euro werden die meisten E-Ink-Reader inklusive der Kindle Keyboard-Modelle deutlich unterboten. Allerdings handelt es sich beim Liro Color eher um die De-Luxe-Version des Weltbild-Readers, der als Abspielgerät für E-Books und Musikfiles einen eher mittelprächtigen Eindruck hinterlässt (siehe unser Testbericht). Aus strategischer Sicht macht das Angebot der Börsenvereins-Tochter MVB natürlich Sinn – bisher fehlte schließlich für Libreka eine eigene Geräte-Plattform. Wie exklusiv der Verkauf des Liro Color über den Buchhandel wirklich läuft, bleibt im übrigen abzuwarten. Denn interessanterweise hat Weltbild pünktlich zur Buchmesse angekündigt, zum Weihnachtsgeschäft ebenfalls ein Tablet zum Preis von 99 Euro auf den Markt zu bringen.

Liro Color (TrekStor TrekPad)


Display

7 Zoll TFT-Touch-Screen, 800×480 Pixel, Farbdarstellung

Akkulaufzeit:

ca. 7 Stunden

Schnittstellen

WLAN, Mikro-USB, SD-Karteneinschub, Kopfhörerbuchse

Interner Speicher

2 GB, erweiterbar auf 32 GB (extern)

E-Book-Formate

epub (DRM), PDF (DRM), text

Multimedia-Formate

MP3, WMA etc. (Audio), JPG, GIF etc. (Bilder)

Text-Funktionen

5 Schriftgrößen sowie Zoom-Funktion

Weitere Features

Audio-Player

Preis

Preis: 99,99 Euro (ab Mitte Nov. 2011)

Werden E-Books teurer? Libreka lässt Verlagen mehr Spielraum nach oben

e-book-pricing-librekaElektronische Lektüre könnte demnächst etwas teurer werden: Libreka will Verlagen in Zukunft nämlich mehr Spielraum beim E-Book-Pricing lassen. Als Distributeur beliefert die E-Book-Plattform des deutschen Buchhandels Online-Händler, aber auch Anbieter von E-Readern, die ihre Kunden direkt mit elektronischem Lesestoff versorgen wollen. Zu den großen Abnehmern gehören u.a. der deutsche iBooks-Store von Apple oder Pocketbook. Bisher war bei der Preisgestaltung im Vergleich zum Print ein Abschlag von mindestens 25 Prozent erforderlich. Wie buchreport berichtet, soll es in Zukunft eine dreifache Staffelung geben: kostet die Printfassung weniger als 10 Euro, gibt es keine Vorgabe zum E-Book-Pricing, zwischen 10 und 28 Euro dürfen sich die Verlage bis auf 90 Prozent des Print-Preises heranpirschen, bei Büchern über 28 Euro gibt es wiederum keine Festlegung. Offenbar sollen mit dieser neuen Regelung auch Verlage ins digitale Boot geholt werden, die bisher keine oder nur wenige Titel in elektronischer Form veröffentlichen. Wie weit der Spielraum wirklich ausgenutzt weden kann, ist allerdings fraglich. Wichtigste Wachstumsbremse des E-Book-Marktes in Deutschland bleiben neben einer immer noch vergleichsweise geringen Auswahl die deutlich überhöhten Preise. Zuletzt hatte eine Studie von Pricewaterhouse-Cooper gezeigt, was man den Kunden hierzulande zumuten kann: kostet die gedruckte Ausgabe eines Buches 10 Euro, wollen 80% der Befragten für die elektronische Fassung nicht mehr als 6 Euro ausgeben.

Libreka versorgt WiFi-Reader von Pocketbook mit E-Books, Telefonica 02 sorgt für Mobilfunk-Netz

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Großer Content-Deal auf der Frankfurter Buchmesse: Das Buchhandelsportal Libreka wird die E-Reader von Pocketbook zukünftig mit Lesestoff versorgen. Ab November gelangen ingesamt vier E-Ink-Reader und ein Tablet von Pocketbook International auf den Markt – auf denen man dank WiFi-Schnittstelle dann E-Books drahtlos shoppen kann. Zum Verkaufsstart sollen über 30.000 deutsche und 200.000 englische E-Books bereitstehen.

Auf Dauer sind 30.000 E-Books nicht genug

Bisher war Pocketbooks E-Store namens Bookland.net für deutsche Kunden eher uninteressant – denn es gab nur Public-Domain-Titel im Angebot. Mit der neuen E-Reader-Generation mussten nun jedoch dringend aktuelle deutsche E-Book-Titel her, denn vier drahtlose E-Ink-Lesegeräte und ein Tablet wollen ab November mit Content versorgt werden. Mit Libreka hat man nun einen Lieferanten mit im Boot, der sich in Zukunft ohnehin auf das Business-to-Business-Geschäft konzentrieren will – etwa durch die vor kurzem bekannt gewordene Zusammenarbeit mit Apple oder Barnes&Noble. Für Pocketbooks E-Store dürften auf Dauer die 30.000 E-Books von Libreka allerdings nicht ausreichen – schließlich wollen Mitbewerber wie etwa Thalia mit dem drahtlosen Oyo-Reader bis Weihnachten ein deutlich höheres Angebot auf die Beine stellen.

Für den UMTS-Anschluss sorgt Telefonica 02 Germany

Natürlich muss ein E-Reader abgesehen vom Inhalt auch bei Technik und Preis punkten können. Technisch können die neuen Pocketbook-Geräte mit Features wie Text-to-Speech-Funktion, frei wählbaren Widgets und vorinstallierten Wörterbüchern auf jeden Fall einiges bieten. Außerdem wurde bei den E-Ink-Geräten die Auflösung der Displays verbessert. Die Basisversionen PocketBook Pro 602 und Pro 902 sowie das Tablet PocketBook IQ besitzen WiFi-Funktionalität. Bei den Versionen Pro 603 und Pro 903 kommt zur WiFi-Option noch eine UMTS-Verbindung über das Mobilfunknetz von Telefónica 02 Germany hinzu. Pocketbook bietet viel, verlangt aber auch einiges – die auf der Buchmesse angekündigten Preise der E-Ink-Reader liegen mit 199 Euro für die 6-Zoll-Basisversion Pro 602 bis zu 399 Euro für die 9-Zoll-UMTS-Version vergleichsweise hoch. Ein Hingucker ist allerdings das sieben Zoll große IQ-Tablet – das TFT-Touchscreen-Modell soll zum Preis von nur 159 Euro erhältlich sein.

Libreka macht einen Break: E-Book-Portal des deutschen Buchhandels gibt Endkundengeschäft auf

libreka-e-book-bestseller-b2bKurswechsel bei Libreka: die E-Book-Plattform des deutschen Buchhandels gibt das Endkundengeschäft auf. Der Konkurrenz großer Portale wie iBooks oder Amazon sieht sich der Libreka-Betreiber MVB offenbar nicht gewachsen. Wie im Vorfeld der Buchmesse bekannt wurde, will sich das Portal deswegen als Distributeur zwischen Verlagen und Online-Buchhandel neu aufstellen. Zur Zeit bietet Libreka etwa 30.000 E-Books an, die Volltextsuche funktioniert für mehr als 300.000 Titel.

Schon 2009 gab’s den ersten Libreka-Skandal

Schon auf der Frankfurter Buchmesse 2009 hatte Libreka für einen kleinen Skandal gesorgt. Nur 5000 Besucher habe das Portal täglich, monatliche E-Book-Verkäufe bewegten sich im niedrigen zweistelligen Bereich, kritisierte damals ein anonymer Branchen-Insider. Außerdem war von Missmanagement und technischen Unzulänglichkeiten die Rede. Irgendetwas muss an diesen Vorwürfen wohl dran gewesen sein, denn gegenüber großen Portalen wie etwa Libri.de oder neuerdings iBooks konnte sich Libreka auch in der Folgezeit nicht behaupten. Nun hat der Betreiber, der Marketing- und Vertriebsservice des Buchhandels, offenbar endgültig die Notbremse gezogen. „Die Mechanik hat sich verändert, der Markt wird immer heterogener, es herrscht eine wettbewerbsintensive Situation“, zitiert Buchreport.de Libreka-Chef Ronald Schild.

Für die meisten Leser blieb Libreka eine unbekannte Größe

Librekas eigentliche Mission scheint damit gescheitert zu sein – nämlich die Wunderwaffe des Buchhandels gegen Branchenriesen wie Google und Amazon zu sein. Mit viel Tamtam war Libreka Anfang 2009 online gegangen. Der Verkauf von E-Books stand allerdings zunächst gar nicht im Vordergrund. Zunächst nur war die Plattform lediglich als Recherche-Instrument nutzbar, mit der Möglichkeit, seitenweise in Online-Versionen lieferbarer Bücher hineinzuschnuppern. Die Angst vor großen Playern wie Amazon führte dann recht schnell zur Neuaufstellung als vollwertiges E-Book-Portal. Für die meisten Leser blieb Libreka aber eine eher unbekannte Größe, das E-Book-Angebot war eher schmal, besonders benutzerfreundlich sah die Seite auch nicht aus. So werden viele E-Leser das Ende von Libreka, wie wir es kannten, wohl kaum bedauern, denn eingekauft haben sie meist woanders.

Unabhängiges deutsches „iTunes für Bücher“ ist nicht in Sicht

Schade ist es allerdings um die Idee, die da vertan wurde. Denn ein unabhängiges deutsches „iTunes für Bücher“ würde dringend gebraucht. Natürlich eins, das massentauglich ist und wirklich funktioniert. Die großen Player wie Apple, Amazon oder Google könnten sonst auch in Deutschland zu den wichtigsten Gatekeepern des elektronischen Buchhandels werden, und sich einen gehörigen Teil am Umsatz sichern. Wie gut unabhängige Vermarktungsstrategien sind, beweist nicht zuletzt die Entwicklung in Frankreich: dort haben die großen Verlage mit 1001libraires.com ihre eigene E-Book-Plattform gegründet – Ende Oktober soll sie an den Start gehen. Das deutsche Vorbild Libreka dagegen gibt sich in Zukunft mit einer Zuliefererfunktion zufrieden – und sorgt für Content auf iBooks oder im E-Store von Barnes&Noble. Auch auf diesem Sektor gibt es jedoch immer mehr Konkurrenz. So gab etwa pünktlich zur Buchmesse MediaControl mit Ceebo den Start einer „neutralen“ E-Book-Download-Plattform bekannt, die sich an Buchhändler ebenso wie Verlage richtet.

Longlist als Shortlist: Nur 6 Anwärter auf Deutschen Buchpreis als E-Book im epub-Format lieferbar

longlist-buchpreis-e-books-audiobooks-bestsellerDie Longlist ist da – zwanzig RomanautorInnen sind damit Anwärter auf den deutschen Buchpreis 2010. Darunter etwa Thomas Hettche (Die Liebe der Väter), Kristof Magnusson (Das war ich nicht) oder Alina Bronsky (Die schärfsten Gerichte der tatarischen Küche). Das Buchhandelsportal Libreka bietet aus diesem Anlass elektronische Leseproben zu allen 20 Longlist-Titeln an. Sechs Titel kommen im September in die Endauswahl (Shortlist), der Name des Preisträgers wird im Oktober auf der Frankfurter Buchmesse verkündet. Als E-Book im epub-Format erschienen sind lediglich sechs der zwanzig nominierten Titel – Zufall oder Vorentscheidung?

Preisverleihung als Marketingaktion „bestsellersüchtiger Buchhandelsketten“?

Anderswo haben Buchpreise klingende Namen: Prix Goncourt oder Booker Prize etwa. Für Deutschland fehlte so etwas nach Ansicht des Börsenvereins des deutschen Buchhandels. Deswegen wurde im Jahr 2005 der „Deutsche Buchpreis“ ins Leben gerufen. Zur Jury gehören vor allem hauptamtliche Literaturkritiker, diesmal etwa Ulrich Greiner (Die Zeit) oder Julia Encke (FAZ), aber mit Ulrike Sander von der Osianderschen Buchhandlung auch eine Vertreterin der Sortimenter. Die Vorschläge für Nominierungen selbst stammen von Verlagen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Von Schriftstellern und Journalisten gab es immer wieder mal Kritik an den „außerliterarischen“ Kriterien dieser Auswahl. Nach Ansicht der Kritiker handelt es sich um einen Marketingpreis, der „vor allem den bestsellersüchtigen Buchhandelsketten“ nütze. Mediale Aufmerksamkeit ist dem Auswahlverfahren gewiss, die Etappen zwischen Longlist, Shortlist und Siegerehrung während der Buchmesse liefern einen idealen Spannungsbogen. Doch wenn die Verlage wirklich an maximaler Reichweite ihrer Bestseller interessiert wären, hätte man wohl etwas mehr auf die elektronische Verfügbarkeit der Romane geachtet. Der Buchpreis ist aber offenbar kein E-Book-Preis. Denn nur sechs Titel aus der Longlist sind als E-Book im epub-Format lieferbar, zwei weitere lediglich als E-Book-App für iPhone und iPod Touch bei textunes. Ausschließlich als Hörbuch erhältlich sind zusätzlich zwei von zwanzig Longlist-Titeln. Nur bei Michael Köhlmeiers „Madalyn“ hat man die volle Auswahl: der Roman ist sowohl als epub wie auch auf Audio-CD zu haben.

Ohne E-Books wird die Popularisierung von Gegenwartsliteratur nicht gelingen

Die Einmauerung der Premium-Literatur im Bücherschrank der Gutenberg-Galaxis scheint Methode zu haben. Selbst von den bisherigen Preisträgern der seit 2005 verliehenen Auszeichnung „Deutscher Buchpreis“ sind nur zwei Titel auf dem E-Reader lesbar – Julia Francks „Mittagsfrau“ (2007) und Kathrin Schmidts „Du stirbst nicht“ (2009). Das ist nicht nur eine äußerst magere Ausbeute, sondern für die Popularisierung von qualitativ hochwertiger Gegenwartsliteratur eine regelrechte Katastrophe. Und fast schon so absurd, als würde man aus Gründen der kulturellen Distinktion absichtlich Paperback-Ausgaben von Literaturpreisträgern verhindern. Für den Mangel an Hörbuch-Versionen mag es bei brandneuen Romanen, die erst seit Wochen oder Monaten auf dem Markt sind, technische und finanzielle Gründe geben. Für parallele E-Book- und Print-Auflagen gibt es solche Gründe jedoch nicht. Außerdem sind manche Titel wie etwa Kristof Magnussons „Das war ich nicht“ oder Mariana Leky „Die Herrenausstatterin“ bereits seit Anfang 2010 in die Regale gelangt. Viele Verlage sehen offenbar digitale Vertriebskanäle nur als Werbe-Plattform für verstaubte Printauflagen. Leseproben dienen als Appetizer, so wie jetzt bei Libreka, doch die komplette Ware gibt’s nur auf Papier. Die eigentliche Rolle von Verlagen und Buchhändlern müsste allerdings im 21. Jahrhundert die Verbreitung von Literatur sein, nicht die Verbreitung von gedruckten Büchern. Aber bis diese Einsicht wirklich angekommen ist, sollte man vielleicht doch erst mal einen Deutschen E-Book-Preis ausloben.


Die Longlist in alphabetischer Reihenfolge:

  • Alina Bronsky,
    Die schärfsten Gerichte der tatarischen Küche
  • Jan Faktor,
    Georgs Sorgen um die Vergangenheit oder im Reich des heiligen Hodensack-Bimbams von Prag
  • Nino Haratischwili,
    Juja
  • Thomas Hettche,
    Die Liebe der Väter
  • Michael Kleeberg, Das amerikanische Hospital
  • Michael Köhlmeier,
    Madalyn
  • Thomas Lehr,
    September. Fata Morgana
  • Mariana Leky,
    Die Herrenausstatterin
  • Nicol Ljubić,
    Meeresstille
  • Kristof Magnusson,
    Das war ich nicht
  • Andreas Maier,
    Das Zimmer
  • Olga Martynova,
    Sogar Papageien überleben uns
  • Martin Mosebach,
    Was davor geschah
  • Melinda Nadj Abonji,
    Tauben fliegen auf
  • Doron Rabinovici,
    Andernorts
  • Hans Joachim Schädlich,
    Kokoschkins Reise
  • Andreas Schäfer,
    Wir vier
  • Peter Wawerzinek,
    Rabenliebe
  • Judith Zander,
    Dinge, die wir heute sagten
  • Joachim Zelter,
    Der Ministerpräsident