Oster-Ei von Kobo: „Kunst des klaren Denkens“ von Rolf Dobelli bis 11. April als Gratis-Download

Manche mögen Gratis-Marketing von Büchern für einen Denkfehler halten. Doch bei E-Books wäre gerade das ein Denkfehler – denn Download-Aktionen für lau sorgen ohne große Unkosten für großes Medienecho. Das weiß nicht nur Amazon, sondern auch Kobo. Zum zweiten Mal verschenkt der kanadische Anbieter in seinem deutschen Store elektronische Lektüre: nach der Umberto-Eco-Aktion zu Weihnachten kann man nun über die Ostertage Rolf Dobellis Sachbuch-Bestseller „Die Kunst des klaren Denkens“ für Null Euro herunterladen. Die Aktion läuft vom 5. bis zum 11. April unter der Adresse kobobooks.de/dobelli

In 52 ursprünglich in der FAZ und der Schweizer Sonntagszeitung erschienenen Kolumnen werden klassische Denkfehler aufgespiesst, die auch vermeintlich aufgeklärten Zeitgenossen unterlaufen können. So erfährt man etwa zum Thema „Groupthink“, warum Konsens gefährlich sein kann, unter dem Stichwort „Availability Bias“ wieso man lieber einen falschen Stadtplan als gar keinen verwendet und in Sachen „Reziprozität“, weshalb man sich keinen Drink spendieren lassen sollte. Ist Harvard eine gute Universität? Wir wissen es nicht, weiß Dobelli, und verweist auf die „Swimmer’s Body Illusion“. Was denn, kennen Sie nicht!? Tja, nicht umsonst wird auch der „Overconfidence-Effekt“ angegangen – und damit die Gründe dafür, dass wir unser Wissen und unsere Fähigkeiten systematisch überschätzen.

Um „Die Kunst des klaren Denkens“ lesen zu können, benötigt man lediglich einen kostenfreien Kobo Account, der sich in wenigen Schritten einrichten lässt. Die Datei im epub-Format ist DRM-gesichert, lässt sich also nur auf Geräten lesen, die Adobe Digital Editions unterstützen. Regulär wird Dobellis E-Book für 11,99 Euro angeboten. Mit der Download-Aktion will Kobo seinen Bekanntheitsgrad in Deutschland vergrößern. Nach deutschsprachigem Kobo-Store und deutschssprachiger Kobo-App ist mittlerweile auch Kobos neue Reader Touch Edition gestartet, ebenfalls mit deutscher Menüführung (siehe den E-Book-News-Testbericht). Die Kobo-Touch-Version ist über den Online-Händler Redcoon zum Preis von 129 Euro erhältlich, wird zum gleichen Preis jedoch auch von den Elektronikfachmarkt-Ketten Mediamarkt und Saturn angeboten.

Abb.: flickr/vanherdehaage

Barnes&Noble kommt nach Europa – als erstes in die Niederlande?

Schon seit einiger Zeit plant Amazons größter Konkurrent den Sprung nach Europa. Viele Beobachter gingen bisher davon aus, der zweitgrößte US-Buchhändler würde die erste Dependance jenseits des großen Teichs in Großbritannien errichten. Wie ereader.nl berichtet, könnte es nun aber auf dem Kontinent noch schneller gehen – zwar nicht in Deutschland, dafür aber in den Niederlanden. Seit Dezember ist B&N schon offiziell bei der holländischen Handelskammer registriert und verhandelt inzwischen mit dem Barsortimenter Centraal Bookhuis über die Lieferbedingungen für elektronische Lektüre. Strategisch würde dieser Schritt durchaus Sinn machen, denn Amazon ist auf dem niederländischen Markt noch gar nicht präsent. Gibt man Amazon.nl im Browser ein, wird man in Richtung der britischen Website umgelenkt. Frau Antje und Herr DeVries kaufen ihre E-Books, DVDs und Musik bisher vor allem bei bol.com, sonstigen Hausrat bei Wehkamp.

Echte Avantgarde ist B&N aber nicht. Denn der Wandel der digitalen Buchhandels-Landschaft hat schon eingesetzt. Seit Dezember 2011 startete der kanadische E-Book-Händler Kobo einen niederländischen E-Store. Kobo-Reader mit niederländischer Menüführung werden bei unseren Nachbarn auch vor Ort in den Filialen der Buchhandelskette Libris BLZ verkauft. Für die Nachzügler heißt es also eher: dabei sein ist alles. In den nächsten Monaten könnten nun wohl auch die ersten Nook-Reader bzw. Nook-Tablets offiziell über den Ladentisch gehen. Gerade der Nook Color ist als sieben Zoll-Android-Gerät schärfster Konkurrent von Amazons Fire Tablet. Auch das wird aber womöglich bald in den Niederlanden zu haben sein – denn dem Telegraaf zufolge will Amazon wohl bis zum Sommer 2012 ebenfalls eine Website mit „.nl“-Domain starten. Die Marktpräsenz bleibt in der ersten Phase offenbar rein virtuell – abgewickelt werden sollen die Warenlieferungen vorerst über Amazon-Logistikzentren in Deutschland und Großbritannien.

Abb.: Flickr/Andrew B47

Kobo verschenkt Umberto-Eco-Compilation: Gratis-Download vom 24.12. bis 28.12.

Kobo beschert deutsche E-Leser zum Weihnachtsfest mit einer großangelegten Gratis-Aktion: ab Heiligabend kann man kostenlos die Umberto-Eco-Compilation unter der Adresse kobobooks.de/eco herunterladen. Die E-Book-Sammlung umfasst fünf Bücher einschließlich „Der Name der Rose“ und des aktuellen Bestsellers „Der Friedhof in Prag“. Die Eco-Compilation ist im epub-Format und mit Adobe DRM versehen. Voraussetzung für den Gratis-Download ist die Einrichtung eines Kobo-Kundenaccounts. Weitere Titel im Paket sind „Das Foucaultsche Pendel“, „Die Insel des vorigen Tages“ sowie „Baudolino“. Alle fünf Romane zusammen bringen es in gedrucker Form auf knapp 3200 Seiten. Das dürfte dann für die Zeit zwischen den Jahren reichen.

Reguläres Angebot kostet 39,90 Euro

Unter dem Titel: „Die historischen Romane“ kostet die vom Hanser-Verlag herausgegebene Umberteo-Eco-Compilation regulär 39,90 Euro. Das weihnachtliche Umsonst-Angebot gilt nur für Kunden mit Wohnsitz in Deutschland sowie Österreich und für den begrenzten Zeitraum vom 24. bis 28. Dezember 2011. Wichtig ist dabei natürlich, den Aktionscode („geschenkvonkobo“) zu benutzen. Die Umberto-Eco-Compilation ist nämlich zunächst einmal ganz normal ausgepreist. Als Zahlungsmethode wählt man deswegen unter dem Punkt „Geschenkkarten und Rabattcodes“ die Zahlungsmethode „Aktionscode“ aus. Der Preis wird dadurch auf Null gesetzt. Eine Kreditkarte oder ein Paypal-Account ist nicht notwendig.

Weiße Weihnacht: Kobo Touch als „Winter-Edition“

Mit der Download-Aktion will das kanadische Unternehmen seinen Bekanntheitsgrad in Deutschland vergrößern. Nach deutschsprachigem Kobo-Store und deutschssprachiger Kobo-App ist seit November auch Kobos neue Reader Touch Edition gestartet, ebenfalls mit deutscher Menüführung (siehe den E-Book-News-Testbericht). Das WiFi-fähige Lesegerät ist zur Zeit auch in einer spezielle Winter-Version lieferbar – nämlich ganz in weiß. Typischerweise ist das Griffprofil auf der Rückseite der Kobo-Reader farbig gestaltet. Die Kobo-Touch-Version ist über den Online-Händler Redcoon zum Preis von 129 Euro erhältlich, wird zum gleichen Preis jedoch auch von den Elektronikfachmarkt-Ketten Mediamarkt und Saturn angeboten.

Volks-Tablet aus Kanada: Kobo Vox startet Ende Oktober

Das Weihnachtsgeschäft wird immer spannender: mit dem Kobo Vox ist ein weiteres Android-Tablet im Rennen. Für 200 Dollar können Kunden in den USA und Kanada den 7-Zoller mit WiFi-Funktionalität schon ab Ende Oktober erwerben, die Vorbestellung ist bereits jetzt möglich. Technisch ist der Kobo Vox sowohl dem Amazon Fire wie auch dem Nook Color von Barnes&Noble ebenbürtig: 8 Gigabyte Speicher, 800 Mhz-Prozessor und 512 Megabyte Arbeitsspeicher können sich durchaus sehen lassen.

Lesefreundliches Display

Dank freiem Zugang zum Google Market ist das „Volks-Tablet“ ein Multifunktionsgerät, eine spezielle Anti-Reflex-Beschichtung des Displays erleichtert zudem das Lesen von E-Books bei Tageslicht. Im Unterschied zu Kindle Fire oder Nook Color läuft Kobos Vox-Tablet mit Android 2.3 „Gingerbread“, einer weit verbreiteten Oberfläche, die von Google ursprünglich für Smartphones konzipiert wurde. Wie bei den übrigen Kobo-Modellen hat das Vox auf der Rückseite ein Polster-ähnliches Griffprofil, das in den Farben „hot pink“, „lime green“, „ice blue“ and „jet black“ erhältlich ist. Wann das Kobo Vox auch in Deutschland erhältlich sein wird, hat Kobo leider noch nicht bekanntgegeben.

Am Puls der E-Books

Mit an Bord ist neben dem Kobo-Store auch die Reading-Life-App. Die Social-Reading-Funktionen haben bei der Namensgebung eine zentrale Rolle gespielt – Kobo Vox steht für „Vox populi“, die „Stimme des Volkes“. Kobo bewirbt das Tablet als „ersten E-Reader, bei dem man seine Gedanken mit anderen Lesern direkt im Buch selbst austauschen kann“. Die Facebook- und Twitter-Integration wurde offenbar noch verstärkt – das neue Konzept nennt sich „Kobo Pulse“. In der Pressemitteilung heißt es dazu: „The recent innovation of Kobo Pulse™ takes social reading to a new level – readers can feel the pulse of a book, start conversations, share comments and thoughts and leave reviews by ‚Liking‘, ‚Disliking‘ and/or commenting, real-time, with others who are reading the same book.“ Wie das real aussieht, demonstriert das offizielle Promo-Video: Je höher die Social-Media-Aktivität auf einer bestimmten Buchseite ist, desto größer wird am unteren Rand einer Seite das Pulse-Icon.

„We’re gunning at Amazon“

Das Kobo Vox ist der perfekte Schlusstein für die Produktpalette des kanadischen Konkurrenten von Amazon & Barnes&Noble – neben E-Ink-Readern mit und ohne Touch-Screen hat Kobo auch kostenlose Apps für Apple- und Android-Mobilgeräte im Angebot. Seit dem Sommer ist Kobo mit einem eigenen E-Store auf dem deutschen Markt präsent, dem Kobo Touch wurde eine deutschsprachige Benutzeroberfläche verpasst. Damit hat Kobo sogar das Kindle überholt. Wer der Hauptgegner ist, scheint ohnehin klar: „We’re gunning at Amazon“, äußerte sich Kobo-Chef Michael Serbinis erst kürzlich gegenüber dem Technology-Blog der L.A.-Times.

Kobo Vox Tablet


Display

7 Zoll AFFS+-Farbdisplay, 1024 x 800 Pixel , Touch-Screen

Gewicht

400 Gramm

Schnittstellen

Mikro-USB, SD-Karteneinschub, Kopfhörerbuchse

Speicher

512 MB Ram, 8 GB intern, max. 32 GB extern

E-Book-Formate

epub (DRM), PDF (DRM)

Multimedia-Formate

Audio-, Video- und Bilddarstellung

Text-Funktionen

7 Fonts, 42 Zoomstufen, Highlighting, Anmerkungen, Wörterbuch

Weitere Features

E-Mail, Browser, Google Market

Preis

199 Dollar (USA/Kanada)

Browser statt App-Store: Kobo kündigt E-Reader-App in HTML 5 an

Als Antwort auf Apples rigide App-Store-Politik steigen immer mehr Content-Anbieter auf browserbasierte Apps um. So auch Kobo: der kanadische E-Book-Händler will nun eine E-Reader-App im neuen Web-Standard HTML 5 starten, der auch die Darstellung von Multimedia-Elementen wie Video oder Audio ermöglicht. „Kobo is dedicated to an open-platform experience and believes that consumers should have the freedom to read on any device, at anytime, anyplace in the world“, so eine aktuelle Pressemitteilung.

E-Books im Browser offline lesen

Passenderweise ist das offizielle Logo für HTML 5 ein Wappenschild mit einer großen Fünf. Denn der neue Web-Standard könnte sich als wirksamste Defensiv-Maßnahme gegen Apples Gatekeeper-Allüren erweisen. Doch es geht für die iBooks-Konkurrenz nicht nur darum, bei E-Book-Verkäufen die via iTunes anfallende 30-Prozent-Provision zu umgehen. Vorteil der HTML 5-Strategie ist auch, das die Inhalte unabhängig von der jeweiligen Softwareplattform auf allen Geräten angezeigt werden können. Da HTML-5-Anwendungen das lokale Zwischenspeichern von Daten ermöglichen, könnte man die Kobo-Browser-App zudem sogar offline nutzen. Speziell auf iPhone und iPad hat HTML 5 natürlich noch einen weiteren Vorteil: Browser-Anwendungen kommen ohne Adobe Flash aus, das Apple angeblich aus Kompabilitätsgründen von seinen Geräten verbannt hat.

Kobo bleibt aber auch im App-Store präsent

Neben Buchhändlern entdecken nun auch Zeitungsverlage die erweiterten Möglichkeiten der Browser-Lektüre – die Financial Times etwa gibt’s für iPhone und iPad sogar exklusiv nur als HTML 5-Abo. Kobo dagegen will offenbar auf die konventionelle App im App Store nicht verzichten: „Kobo’s HTML5 app will not replace the company’s existing apps, but extend its read-across-any-device strategy“, so das Unternehmen. Eine deutschsprachige Kobo-App war erst vor wenigen Wochen gelauncht worden – inklusive Store-Link. In der zu Beginn dieser Woche aktualisierten Fassung wurde der direkte Link entfernt.

(via Teleread)

Kobo kommt nach Deutschland: neue Apps, neuer Store, Touch Reader

Erst kommen Apps und E-Books, dann der Reader: kobobooks.de geht heute online. Mit mehr als 80.000 deutschsprachigen Titeln ist der Store des gleichnamigen kanadischen Anbieters gut gefüllt. Im App Store wartet zudem die deutsche Version der Kobo-App, inklusive Social-Reading-Funktionen („Reading Life“). In Kürze soll auch eine sprachlich angepasste Version des neuen Kobo-Readers erhältlich sein. Technisch ist Kobos aktuelles Lesegerät sogar dem Kindle überlegen, denn es kombiniert kontraststarkes Pearl-E-Ink mit Infrarot-Touch-Technologie.

E-Book-Markt neu buchstabiert

Klingt japanisch, kommt aber aus Kanada: Kobo ist ein Anagramm für „Book“. Und hat ab jetzt auch etwas mit dem deutschen E-Book-Markt zu tun. Knapp zwei Monate nach dem Start des Kindle-Stores auf Amazon.de betritt damit nun auch die Nummer drei im amerikanischen E-Book-Business die Arena. Fehlt eigentlich nur noch Barnes&Noble. In den USA wird Kobos hochwertige Reader Touch Edition für 130 Dollar verkauft, liegt also gleichauf mit Amazons Kindle. Analog zu dieser Strategie wäre in Deutschland ein Preis von 139 Euro zu erwarten. Es dürfte also spannend werden auf dem deutschen E-Book-Markt – vor allem, weil Kobo nicht allein einen technischen Trumpf in der Hand hält.

Schöne E-Reader & soziales Lesen

Schon von Anfang an setzten die Kanadier nämlich auf besonders ansprechendes Gerätedesign und ausgesprochen schön gestaltete grafische Benutzeroberflächen. Dazu kam dann 2010 mit „Reading Life“ ein cleveres Konzept zum Sozialen Lesen, das bereits auf der individuellen Nutzer-Ebene ansetzt. Das persönliche Leseverhalten wird aufwändig visualisiert, als Incentives werden für verschiedene Leseleistungen „Awards“ verliehen. Über die sozialen Netzwerke kann man die eigenen Leserfahrungen dann aber auch mit der Community teilen. Gerade im Leseland Deutschland, das via Buchpreisbindung den Wettbewerb stark einschränkt, besitzen solche Alleinstellungsmerkmale besondere Bedeutung.

Erst Deutschland, dann der Rest

Nicht vergessen darf man natürlich auch, dass Kobo den Branchenstandard epub unterstützt. Wer auf den Kobo-Reader umsteigt, hat also keine Format-Probleme. Neben aktuellen E-Book-Titeln findet man im Kobo-Store ähnlich wie bei Amazon eine ganze Menge kostenloser Klassiker. Wie beim Kindle umfasst das „Ökosystem“ des kanadischen Anbieters via Apps zudem bereits zahlreiche mobile Geräte von iPad & iPhone über die Android-Welt bis zum PlayBook von BlackBerry (für letzteres ist die deutsche App zumindest angekündigt). Für Kobo ist der Deutschland-Start nur der Auftakt für den Aufbau einer breiten europäischen Präsenz: lokalisierte Angebote von E-Stores, Apps und Readern sind auch in Spanien, Frankreich, Italien und den Niederlanden geplant.

Kobo startet Touch-Screen-Reader für 129 Dollar – & kündigt deutschen Store an

Kaum ist das Kindle-Color-Tablet angekündigt, geht auch Touch-Screen auf E-Ink-Readern in eine neue Runde. Mit der WiFi-fähigen Kobo eReader Touch Edition setzt Kobobooks auf mehr Bedienkomfort. Technisch ähnelt das 6-Zoll-Lesegerät der Sony Reader Touch Edition – hoher Kontrast dank Pearl E-Ink, und ein auf Infrafrottechnik basierender Berührungs-Sensor. Eine echte Premiere ist allerdings der Preis: mit 129 Dollar wird nicht nur die Sony-Reader weit unterboten, sondern auch Amazons Kindle. Die Menüführung ist mehrsprachig – Kobobooks will sein Angebot demnächst offenbar auch auf Deutschland und Frankreich ausweiten.

Kobo spielt wieder in der ersten Liga mit

Kobo ist ein Anagramm für Book, Borders dagegen ein Synonym für „Pleite“. Ähnlich wie Barnes&Noble setzte die finanziell klamme US-Buchhandelskette auf einen alternativen E-Reader, um Amazon Paroli zu bieten. In diesem Fall fiel die Wahl auf den vom kanadischen Unternehmen Indigo Books entwickelten Kobo-Reader. Die Kobos waren technisch eher Durchschnitt, fielen aber durch besonders gutes Gerätedesign und eine grafisch aufwändig gestaltete Benutzeroberfläche auf. Gerettet hat Borders das zwar nicht, der US-Buchmarkt wandelt sich radikal, „Brick&Mortar“-Shops rentieren sich nicht mehr. Doch während zahlreiche Borders-Filialen jetzt ihre Pforten schließen, kommt plötzlich ein starkes Signal von der unabhängig agierenden Reader-Sparte Kobobooks: mit der Kobo eReader Touch Edition spielt man jetzt wieder in der ersten Liga mit. Parallel zum Launch wurde zudem das Vorgängermodell Kobo Wireless eReader auf 99 Dollar gesenkt.

Komfortable Bedienung mit dem Finger

Die WiFi-fähige Touch-Version ist optisch noch einmal reduzierter als seine Vorgänger – außer dem Display und einem Home-Button ist auf der Vorderseite nichts zu sehen. Mit 11,4 mal 16,5 cm Kantenlänge ist die Kobo Touch Edition zugleich ähnlich handlich wie das vergleichbare Sony-Modell, vom Gewicht her mit nur 200 Gramm sogar noch deutlich darunter. Die Bedienung erfolgt wie bei Sony fast ausschließlich mit dem Finger – vom Umblättern per Fingerwisch über das Antippen von Worten, um sie im Lexikon nachzuschlagen oder zu markieren bis zum Doppeltipp um PDF-Dokumente zu zoomen. Eine Laufleiste ermöglicht das bequeme Navigieren durch die E-Books. Für die Suchfunktion und zum Schreiben von Notizen wird eine virtuelle Tastatur eingeblendet. Auch der Einkauf im Kobo-Store ist durch das Touch-Screen natürlich deutlich komfortabler als beim vorherigen WiFi-Modell.

Social Reading wie bei der Kobo-App auf dem iPad

Wer schon einmal die Kobo-App auf dem iPad genutzt hat, wird sich auf dem neuen Kobo Reader gleich zu Hause fühlen – viele Features wurden nämlich übernommen. Das fängt bereits beim grafisch aufgepeppten Home-Screen an, das ein Covermosaik aus den zuletzt gelesenen E-Books enthält. Mit dabei ist nun nämlich die „Reading Life“-App: dank grafischer Auswertungen macht sie dem Leser selbst stärker bewusst, was und wie er liest. Incentives gibt’s obendrein – für verschiedenste Leseleistungen werden automatische „Awards“ verliehen. Dazu kommt die Social-Media-Anbindung – die eigenen Lektüreleistungen (und -erfahrungen) lassen sich innerhalb der Community kommunizieren. Ähnlich wie im Kindle-Ökosystem lassen sich außerdem Reader und Reader-Apps synchronisieren.

“International Reader“: Deutscher Kobo-Store kommt

Natürlich könnte man an dieser Stelle sagen: schön, aber was hat das Leseländle davon? Bisher beschränkte sich Kobo tatsächlich auf die Märkte in Nordamerika, Australien und Großbritannien. Das soll sich mit der Kobo Touch Edition aber ändern – das Gerät wird als „erster echter internationaler Reader“ vermarktet. In der Pressemitteilung heißt es:

„Our goal is to bring eReading to more people everywhere and the launch of the Kobo eReader Touch Edition helps fulfill that goal. The Kobo eReader Touch Edition will be available in multiple languages: English, French, German, Spanish, and Italian, and readers will be able to enjoy a localized user experience, local content, recommendations, and a local store.“

Mit anderen Worten: nach dem deutschen Kindle-Store steht nun offenbar auch der deutsche Kobo-Store vor der Tür.

Kobo Reader Touch Edition


Display

6 Zoll Pearl-E-Ink Touch-Screen,
600×800 Pixel (16 Graustufen)

Masse & Gewicht

114mm X 165mmx10mm; 200 Gramm

Schnittstellen

USB, WLAN

Prozessor

Freescale 508 Processor

Interner Speicher

1 GB, erweiterbar durch Mikro-SD-Karte (max. 32 GB)

E-Book-Formate

epub (DRM), PDF

Beondere Features

Reading-Life-App, E-Store

Preis

129,99 Dollar

Sternchen für Vielleser: Kobo-App „Reading Life“ macht E-Book-Lektüre zum sozialen Event

kobo-app-ipad-ereading-life Auf der Suche nach dem „Unique Selling Point“ hat Kobo das soziale Lesen entdeckt: die „Reading Life“-Funktion der neuen Kobo-App für das iPad hilft E-Book Freunden, via Facebook an ihrer Web-Persönlichkeit zu basteln, getreu dem Motto: du bist, was du liest. Neben literarischen Status-Updates macht die neue Kobo-App aber dank grafischer Auswertungen auch dem Leser selbst stärker bewusst, was und wie er liest. Belohnungen gibt’s obendrein – für verschiedenste Leseleistungen werden automatische „Awards“ verliehen.

Kobo folgt dem Trend des „Social Readings“

Wer E-Books liest, ist nicht mehr allein. Erst recht nicht, wenn die Lektüre auf dem iPad stattfindet. Denn immer mehr Apps machen Lesen zum sozialen Prozess. Zu den über Social Media-Kanäle verbreiteten Informationen gehört mittlerweile auch, was man liest, wann man liest, und natürlich auch wieviel man liest. Zu den Bestsellern haben sich die am meisten unterstrichenen Passagen gesellt, und ob die E-Books dem Leser gefallen, verraten Daumensymbole oder Emoticons. Diesem Trend folgt nun auch der kanadische Anbieter Kobo: „eReading is going social, local and real-time“ – lauten kurz zusammengefasst die wichtigsten Neuerungen der Kobo-App für das iPad. Mit einer geballten Ladung an neuen Funktionen versucht sich Kobo solchermaßen, von Konkurrenten wie Amazon oder Barnes&Noble abzuheben.


Spätleser dürfen mit dem „Witching Hour“-Award rechnen

Während Status-Updates à la „Ich lese gerade Alice im Wunderland“ ja nichts umwerfend Neues sein dürften, sind die „Awards“ doch etwas ungewöhnlich. Wer beispielsweise viele Informationen mitteilt, bekommt den „Papillion“ verliehen, wer regelmäßig liest (d.h. täglich), darf sich mit dem „Twain“ schmücken. Neigt man zum Schmökern zu später Stunde, heimst man bald den „Witching Hour“-Award ein. Auch diese Ehrentitel werden natürlich im Facebook-Feed den „Freunden“ mitgeteilt. Ohne Facebook läuft allerdings in Sachen Social Reading gar nichts – eine Twitter-Integration etwa fehlt bisher. Auf dem Kobo-Reader selbst sind die Funktionen ebenfalls nicht verfügbar, „Reading Life“ gibt zur Zeit nur für die Kobo-App auf dem iPad. Wer die Kobo-App schon installiert hat, muss sie lediglich updaten.

Die Kobo-App kennt ihre Nutzer ganz genau

Kobos neue App-Erweiterung macht den Leseprozess aber auch für den Leser selbst transparenter: eine spezielle Übersicht bietet eine grafische Auswertung der Lektüre: etwa, wieviel Zeit man auf Bereiche wie E-Mags, Zeitungen und E-Books verwendet, zu welchen Tageszeiten man liest, oder wieviel Prozent der gesamten Bibliothek schon verschlungen wurde. Außerdem gibt es eine Collage zu sehen, die aus den Covern sämtlicher gelesener Bücher zusammengestellt wird – bei entsprechender Lesewut sollte das Bild entfernt dem Koffer eines Globetrotters ähneln. Kobo zufolge sollen diese Formen der Visualisierung des Lesens motivierend wirken. Zugleich macht die Übersicht auch deutlich, wieviele Daten im Zeitalter des vernetzten Lesens ganz automatisch erhoben und analyisert werden können.

Kobo-Reader im Test: Kein Kindle-Killer made in Kanada, aber ein schönes Einsteiger-Gerät

kobo-reader-test-berichtKanadas pragmatische Antwort auf das Kindle ist der Kobo-Reader. Das solide 6-Zoll-Lesegerät setzt auf schlichtes Design, einfache Benutzung und Low Price: nämlich 129 Dollar. Hinter dem Projekt steckt Indigo Books&Music, die größte kanadische Buchhandelskette. Besonderer Clou: Hundert E-Book-Klassiker sind bereits vorinstalliert. Für weiteren Lesestoff sorgt kobobooks.com, der firmeneigene E-Store. Der Kobo-Reader ist kein reines USB-Gerät – denn via Bluetooth und BlackBerry-Smartphone können E-Books auch online geshoppt werden. E-Book-News hat den Kobo-Reader getestet.

Keep it simple: Der Kobo-Reader ist einfach ein schönes Gerät

Standards wie E-Ink und 6-Zoll-Displays lassen viele E-Reader ein wenig geklont aussehen, vor allem wenn sie wie so oft von Netronix stammen. Beim Kunden punkten kann man deswegen vor allem beim Gehäusedesign und der Benutzeroberfläche. Kaum jemandem ist das so gut gelungen wie den Machern des Kobo-Readers. Der Reader macht nicht nur einen äußerst robusten Eindruck, durch schlichte und farblich abgestimmte Gestaltung handelt es sich ganz einfach um ein schönes Gerät. Die gummierte Rückseite lässt ähnlich wie beim Kindle den Kobo-Reader gut in der Hand liegen, mit 221 Gramm ist es außerdem etwas leichter. Bedient wird der Kobo-Reader hauptsächlich über einen blauen Multifunktions-Button direkt unter dem Display – der fühlt sich durch seinen Gummiüberzug allerdings etwas merkwürdig an. An der linken Kante befinden sich vier weitere Steuerknöpfe: Home-Button, Menu-Button, Display-Button sowie Back-Button. Über den Display-Button lassen sich Font-Stil und Fontgröße direkt wählen. An der Oberkante findet man neben dem blauen Einschaltknopf auch einen Einschub für SD-Karten (max. 4 Gigabyte). Zum Lieferumfang gehört neben dem Kobo-Reader selbst noch ein USB-Ladekabel und der Quickstart-Guide.

Der „Shelf-View“ zeigt die E-Bibliothek im iBooks-Stil

Besondere Sorgfalt wurde auch auf das Look&Feel der Benutzeroberfläche gelegt. Der “Shelf-View” zeigt die E-Bibliothek als virtuelles Bücherregal, ähnlich wie bei iBooks. Verfügbar ist aber auch eine ansprechend gestaltete Liste, wahlweise mit oder ohne Coverbildern. Getreu der Devise “Get lost in reading, not in technology” sind die Optionen allerdings eingeschränkt -- man kann zwischen 5 Zoomstufen wählen und zwischen zwei Schrifttypen, mit Serifen oder ohne. Auch die per Knopfdruck eingeblendeten Menus sind ein echter Augenschmaus. Etwas spartanisch ist allerdings auch die Liste der unterstützten E-Book-Formate. Der Kobo-Reader akzeptiert epub und PDF-Dokumente, sowohl mit wie auch ohne Adobes DRM-Kopierschutz. Um E-Books vom Laptop oder Desktop auf den Kobo-Reader zu übertragen, muss die „Kobo Desktop Application“ vorhanden sein. Sie installiert sich beim ersten Herstellen der USB-Verbindung unter Windows XP/7 bzw. Mac OS X automatisch. Um den integrierten E-Store zu nutzen, ist zudem eine (kostenlose) Registrierung bei Kobo erforderlich.

“Turning off is your E-Reader is like closing a real book“

Wichtigstes Lese-Instrument auf dem E-Ink-Screen ist die „I’m Reading“-Seite. Sie erscheint beim Starten des Kobo-Reader, auf ihr sind die zuletzt gelesenen E-Books aufgelistet. Ein Klick auf den gewünschten Titel führt direkt auf die zuletzt gelesene Seite. Wird der Kobo-Reader ausgeschaltet, erscheint auf dem Display das Cover des aktuell gelesenen Buches. Und bleibt dort, bis das Gerät wieder eingeschaltet wird. “Turning off your Kobo eReader is like closing a real book, another reminder your eReader is more book than device”, sagt der Hersteller über dieses Feature. Bereits die hundert vorinstallierten Klassiker glänzen mit liebevoll gestalteten Titelbildern, die auch im ausgeschalteten Zustand daran erinnern, was man gerade liest. Weitere Public Domain-Titel findet man im Kobo-E-Store. Das Lesen auf dem Kobo-Reader ist äußerst angenehm, selbst im Vergleich zum Kindle – nur beim Kontrast gibt es Unterschiede, denn Pearl-E-Ink bietet Kobo in der aktuellen Version noch nicht.

Über Umwege kommt der Kobo-Reader auch nach Europa

Wer ein BlackBerry-Smartphone sein eigen nennt, bleibt nicht auf das mitgelieferte USB-Kabel angewiesen. Hat man auf dem Handy die Kobo-App installiert, kann man die E-Bibliothek nämlich via Bluetooth auf dem Reader drahtlos synchronisieren. Wer ein Handy anderer Hersteller besitzt, bleibt allerdings von diesem Service bis auf weiteres ausgeschlossen. Eine weitere Möglichkeit, E-Books „händisch“ auf das Gerät zu bringen, eröffnet natürlich der SD-Kartenslot. So lassen sich nicht nur epubs über, sondern auch PDFs übertragen. Weitere Formate soll der Kobo-Reader in Zukunft nach Herstellerangaben ebenfalls unterstützen. Vermarktet wird der Kobo-Reader mittlerweile via Borders nicht nur in den USA, sondern auch in Australien und Neuseeland. Europa blieb bisher außen vor, zumindest offiziell – blame it on Kobo & Canada. Über Dienstleister wie etwa viadress.com kann man sich jedoch eine virtuelle US-Adresse -- besser gesagt eine Art Postfach -- besorgen. Gegen eine Bearbeitungsgebühr werden von dieser Adresse aus dann in den USA online geshoppte Artikel an die Heimatadresse weitergeschickt. Bei tendenziell fallenden Preisen könnte sich das in Zukunft durchaus lohnen. Mit dem schlichten Look&Feel hat der Kobo-Reader das Potenzial zu einem echten Einsteigergerät für alle, die auf ihrem Reader vor allem eins wollen: lesen.

Kobo-Reader Specs


Größe

184mm x 120mm x 10mm

Gewicht

221g

Display

6” E Ink mit 8 Graustufen

Interner Speicher

1 GB

Externer Speicher

max. 4 GB

E-Book-Formate

Epub (DRM), PDF

Schnittstellen

USB, Bluetooth (nur via BlackBerry)

Preis

129,90 Dollar (Borders USA)

Akkulaufzeit

Bis zu 2 Wochen

Lieferbare Farben

Weiß, Schwarz

Kanadas Antwort auf das Kindle: Kobo-Reader startet als preisgünstige E-Ink-Alternative

kobo-reader-kindle-killer-e.gifVielleicht ist der wahre Kindle-Killer gar nicht das iPad, sondern der Kobo-Reader – ein E-Ink-Lesegerät aus Kanada. Kobo klingt nach Japan, ist aber ein Anagramm aus dem Wort Book. Neu buchstabiert wird vom Kobo-Reader vor allem das Konzept des elektronischen Lesens. Das gilt nicht nur für den äußerst niedrigen Preis von 150 Dollar. Auch das Design ist äußerst schlicht, aber gelungen. Anfang Mai kommt der 6-Zoll-Reader in den Handel – vorerst nur in Kanada.

„Get lost in reading, not technology“: Das Design des Kobo-Readers ist schön und einfach

Schön & schlicht: Bedient wird der Kobo-Reader hauptsächlich über einen blauen Multifunktions-Button direkt unter dem Display. Besondere Sorgfalt wurde auch auf das Look&Feel der Benutzeroberfläche gelegt. Der „Shelf-View“ zeigt die E-Bibliothek als virtuelles Bücherregal, ähnlich wie bei iBooks. Verfügbar ist aber auch eine Liste, wahlweise mit oder ohne Coverbildern. Getreu der Devise „Get lost in reading, not in technology“ sind die Optionen stark eingeschränkt – man kann zwischen 5 Zoomstufen wählen und zwischen zwei Schrifttypen, mit Serifen oder ohne. Übersichtlich ist auch die Liste der unterstützten E-Book-Formate. Der Kobo-Reader akzeptiert epub und PDF-Dokumente, sowohl mit wie auch ohne Adobes DRM-Kopierschutz.

koboreader

Ein Grund für den günstigen Preis des Kobo-Readers: statt WLAN gibt’s nur Bluetooth

Bemerkenswert ist die Nutzung eines speziellen E-Ink-Effektes – nur der Seitenwechsel verbraucht ja bekanntlich Strom. Wird der Kobo-Reader ausgeschaltet, erscheint auf dem Display das Cover des aktuell gelesenen Buches. Und bleibt dort, bis das Gerät wieder eingeschaltet wird. „Turning off your Kobo eReader is like closing a real book, another reminder your eReader is more book than device“, sagt der Hersteller über dieses Feature. Hundert kostenlose Public Domain-E-Books sind auf dem Kobo-Reader bereits vorinstalliert. Zu weiterem Lesestoff gelangt man auf zweierlei Wegen. Entweder via USB-Kabel, oder drahtlos per Bluetooth-Technik. Ein Grund für den günstigen Preis ist offenbar der Verzicht auf eine WLAN- bzw. UMTS/Mobilfunkschnittstelle. Dafür kann Kobos Kindle-Killer aber auch mit bis zu zwei Wochen Akku-Laufzeit glänzen.

Die Kobo-App bringt E-Books auch auf iPhone, BlackBerry und Android-Smartphones

Das kanadische Kobo-Projekt lässt sich eigentlich am besten mit dem US-Konkurrenten Barnes & Noble vergleichen. Denn hinter Kobo steht vor allem Indigo Books & Music, Kanadas größte Buchhandelskette. Kobo ist aber auch im Internet mit einem plattformunabhängigen E-Bookstore namens Kobobooks präsent. Möglichst viele E-Books, weltweit, auf allen Geräten hat sich das Unternehmen zur Devise gemacht. Neben kommerziellen Titeln gibt es durch die Kooperation mit dem Internet Archive mehr als 1,8 Mio. kostenlose Public Domain-Bücher. Lesen lassen sich via Kobo heruntergeladene E-Books nicht nur auf dem Desktop und zahlreichen E-Readern, sondern dank entsprechender Apps auch auf iPhone, BlackBerry, Palm Pre sowie Android-Smartphones. Der Kobo-Reader selbst kommt in Kanada Anfang Mai in den Handel, ein Datum für den Start in den USA und anderswo gibt es bisher noch nicht.

Kobo-Reader Specs:

  • Größe: 184mm x 120mm x 10mm
  • Gewicht: 221g
  • Display: 6” E Ink mit 8 Graustufen
  • Interner Speicher: 1 GB
  • Externer Speicher: max. 4 GB
  • E-Book-Formate: ePub, PDF, Adobe DRM
  • Schnittstellen: USB, Bluetooth
  • Preis: 150 Dollar (Kanada)