Einfacher einkaufen: Kobo startet Reader-Direktverkauf in Deutschland

kobo-reader-store-deutschlandKobo darf schon seit langem als die interessanteste E-Reading-Alternative zum Kindle-Universum gelten: das ursprünglich in Kanada gestartete Unternehmen punktet mit elegantem Design der Lesegeräte, und zeigte auch in Deutschland sowohl mit eigenem E-Book-Store wie auch mit komfortabler Self-Publishing-Plattform („Writing Life“) Präsenz. Eins gab’s jedoch bisher in Deutschland nicht: E-Reader von Kobo im Direktverkauf.

Kobo Aura, Kobo Glo, Kobo Aura H2O

Das hat sich nun endlich geändert: um die aktuellen Modelle Kobo Glo, Kobo Aura sowie Kobo Aura H20 zu shoppen, kann man nun ganz einfach de.kobobooks.com ansteuern. Wer einen 6-Zoller mit Glowlight sucht, wird mit den Modellen Kobo Aura (99 Euro) sowie Kobo Glo HD (129 Euro) gut bedient, letzterer Reader bietet sogar 300 ppi Auflösung. Der Kobo Auro H20 (179 Euro) bietet nicht nur ein 7 Zoll HD-Display mit 265 ppi Auflösung, sondern ist auch einigermaßen wasserdicht.

Vorsicht: Versandgebühren!

Kleiner Haken: bei Kobo muss man für den Direkt-Shopping-Service 9 Euro Versandgebühren zahlen. Da lohnt es sich dann doch immer noch, die Reader wie bisher online versandkostenfrei bei einem der Vertriebspartner wie Redcoon zu bestellen, oder direkt vor Ort im Elektronikfachhandel (z.B. Mediamarkt) vorbeizuschauen. Über diesen Weg wird Kobo wohl auch bis auf weiteres die größte Reichweite haben, anders als die Tolinos oder Pocketbooks gibt’s Kobo-Reader im Buchhandel ja leider nicht.

(via allesebook.de)

IFA-Preview: Kobo präsentiert 6-Zoll-Version des Aura HD

Das wichtigste zuerst: „Kobo bleibt fokussiert auf elektronisches Lesen“. Hehehe, wer hätte auch etwas anderes erwartet? Obwohl: die neu angekündigte Modellpalette hat natürlich einen Hang zum multimedialen – neben einer 6-Zoll-Version des Kobo Aura HD starten die Kanadier mit neuen Versionen des Kobo Arc-Tablets (7 Zoll/10 Zoll) in die Herbst- und Weihnachtssaison 2013. Die Android-Gadgets bieten „uncompromised access“ zum Google Play Store. Die E-Ink-Fraktion darf sich dagegen auf den kleinen Bruder des luxuriösen 7-Zollers Aura HD freuen – die Zahl der Glowlight-Reader der Kindle-Paperwhite-Klasse steigt damit auf ein halbes Dutzend.

150 Euro für 6-Zoll mit Glowlight?

Fragt sich natürlich, warum man für Kobos Beitrag innerhalb dieser Disziplin 150 Euro berappen sollte? Zu diesem Preis wird der neue Reader nämlich in Deutschland ab Mitte September in den Handel gelangen. Immerhin 50 Euro teurer als der von Stiftung Warentest zum Preis/Leistungssieger erklärte Tolino Shine. Ein paar Features könnten aber dafür sprechen, auf Kobo zu setzen: so soll durch „Low Flash Screen Technology“ der Seitenwechsel ohne Flackern und Ghosting-Effeke vonstatten gehen. Außerdem verspricht Kobo das gleichmäßigste Glowlight der gesamten Branche. Wer öfters PDFs auf dem Reader liest, wird zudem jetzt mit Zoom per Zweifinger-Geste beglückt.

Sonstige Specs eher unauffällig

Ansonsten lesen sich die Specs eher unauffällig: mit 174 Gramm fällt der Kobo Aura nicht wirklich aus dem Rahmen, gleiches gilt für eine Display-Auflösung von 1014 x 758 Pixeln bei 16 Graustufen, 4 Gigabyte Speicher oder eine Akkulaufzeit von 2 Monaten plus X. Wie bei Kobo gewohnt bekommt man natürlich zudem eine sehr komfortable, schön gestaltete Benutzeroberfläche, inklusive zahlreicher Social Reading- und Auswertungsfunktionen. Als lieferbare Gehäusefarben stehen schwarz und pink zur Verfügung. Deutschland-Premiere für den Kobo Aura ist auf der IFA in Berlin, die am 6. September startet.