2312 (Kim Stanley Robinson)

Wir schreiben das Jahr 2312: Die Menschheit bevölkert das Sonnensystem, Habitate auf Asteroiden gehören zum Alltag, auf dem Merkur rollt eine Stadt auf Schienen, die Marskolonien haben ihre Unabhängigkeit erklärt. Der Trend geht zum Transhumanen: die relative Unsterblichkeit ist zum Greifen nah, Geschlechterrollen sind wechselbar, und die ersten Androiden mit einem Quantencomputer im Schädel verwischen den Unterschied zwischen Mensch und Maschine. Im Weltall haben sich längst neue, gleichberechtigte Gesellschaftsformen etabliert, während auf dem blauen Planeten die alten Konflikte um Geld, Grundbesitz und Zugang zu den schwindenden Ressourcen eskalieren. Die alten Mächte wehren sich dagegen, ihre zentrale Stellung zu verlieren – doch auch ganz neue Mächte treten auf den Plan. Als eine Serie merkwürdiger Unfälle die Welt der Kolonisten erschüttert, scheinen künstliche Intelligenzen verwickelt zu sein. Nach “Antarctica” und der legendären Mars-Trilogie breitet Kim Stanley Robinson erneut ein verblüffend realistisches Sci-Fi-Panorama vor uns aus – mit all seinen technologischen, wirtschaftlichen und politischen Implikationen. Schnell wird dem Leser klar: Die Zukunft, die hier beschrieben wird, hat bereits begonnen. Es wird Zeit, über die Erde hinaus zu denken… (E-Book 11,99 Euro / Taschenbuch 14,99 Euro)