[Sponsored Post] EPUBReader-App öffnet E-Books direkt im Browser – egal ob mit Firefox, Chrome oder IE

E-Books im epub-Format direkt im Browser lesen? Kein Problem – denn jetzt gibt’s eine App dafür: die EPUBReader-App nämlich. E-Books lassen sich damit direkt via Firefox, Chrome oder Internet Explorer betrachten (näheres siehe App-FAQs), ohne dass man noch eine externe Software starten muss. Einzige Voraussetzung: die jeweiligen Titel müssen DRM-frei sein. Entwickelt wurde die App von Michael Volz, vielen Firefox-Nutzern bereits bekannt durch das populäre epubreader-Addon für den Open-Source-Browser. Im Unterschied zum Add-On werden nun auch Chrome- und IE-Anwender bedient: „Bei der App handelt es sich um eine in Javascript geschriebene HTML5-App“, so Volz gegenüber E-Book-News, „sie verwendet keine Browser-spezifischen Funktionen, daher läuft sie in verschiedenen Browsern“.

Bedienung per Mausklick oder Tastatur

Die Benutzung ist denkbar einfach: Beim Aufrufen der EPUBReader-App unter epubread.com/app/reader.html erscheint zunächst ein Ordnersymbol am oberen Ende des Browserfensters, beim Anklicken öffnet sich ein Dateiordner, in dem man ein E-Book im epub-Format auswählt. Die E-Books werden wie schon vom Firefox-Addon gewohnt im Zweispalten-Modus angezeigt. Umblättern kann man ganz einfach per Mausklick oder mit den Cursor-Tasten. Die Schriftgröße lässt sich über das EPUBReader-App-Menü ändern, das erscheint, wenn man in die Mitte der Seite klickt. Alternativ kann man aber auch die Plus/Minus-Tasten benutzen. Außerdem lassen sich Lesezeichen setzen und das Inhaltsverzeichnis aufrufen.

App muss nicht installiert werden

Herunterladen muss man die App nicht, man speichert einfach den Link auf die App-URL: „Anders als ein Add-on wird die App nicht installiert, sondern einfach über das Lesezeichen geöffnet“, erklärt Michael Volz. Anders als bei den HTML5-Lese-Apps der großen Online-Portale wird das Leseverhalten des Nutzers nicht statistisch ausgewertet: „Die Dateien werden nicht auf den Webserver hochgeladen, sondern lediglich lokal auf Ihrem Rechner geöffnet. Es erfolgt auch sonst keine Kommunikation mit dem Webserver“, versichert der EPUREADER-App-Entwickler. Nur die Anwendung selbst wird in den Browser geladen.

DRM-freie Lektüre gesucht?

An DRM-freier Lektüre für die App mangelt es übrigens längst nicht mehr. Das beweist etwa epubbuy.com, der von Michael Volz betriebene E-Book-Shop: “Erfreulicherweise gibt es inzwischen viele Verlage, die auf DRM verzichten, so dass unser Sortiment stetig wächst”, so der epubbuy-Gründer. Mittlerweile werden auf epubbuy.com mehr als 11.000 DRM-freie E-Books im epub-Format angeboten, darunter auch Bestseller von Dan Brown, Cody McFadyen oder Andreas Eschbach.

Abb.: Screenshot EPUBReader-App im Chrome-Browser

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Die Zukunft ist offen: Telekom bringt Firefox OS auf Europas Smartphones

Statt Android könnte auf vielen Smartphones & Tablets bald das browserbasierte Betriebssystem Firefox OS laufen – und einen neuen Boom für HTML5-basierte E-Lese-Apps auslösen. Die ersten Mobilgeräte mit Mozillas Open Source-Software kommen sogar schon im Sommer 2013 auf den Markt – den Anfang macht das Alcatel One Touch Fire, das die Deutsche Telekom zunächst in Polen vermarkten will, weitere osteuropäische Länder sollen noch in diesem Jahr folgen. Das gab Europas größtes Telekommunikationsunternehmen jetzt anlässlich des Mobile World Congress in Barcelona bekannt. “Im Sinne unserer Kunden wollen wir freie Wahlmöglichkeiten schaffen und setzen deshalb auch auf offene Plattformen”, so Telekom-Chef René Obermann. “Aus diesem Grund unterstützen wir Mozilla bei der Entwicklung eines innovativen und offenen Standards für mobile Endgeräte.” Neben der Telekom arbeiten noch mehr als ein Dutzend weiterer Netzbetreiber mit der gemeinnützigen Mozilla-Foundation zusammen.

Anders als bei Android laufen die Apps der Firefox-Smartphones auf HTML5-Basis direkt im Browser – ähnlich wie eine normale Website müssen sie also nicht installiert und vor allem auch nicht regelmäßig aktualisiert werden. Bei jedem Aufruf wird automatisch die neueste Version vom Server des Anbieters geladen. Viele Web-Apps lassen sich jedoch auch im Offline-Modus nutzen. Unter dem Namen “Marketplace” wird Firefox OS einen eigenen App-Store eröffnen, Kooperationspartner können jedoch auch ihren eigenen E-Store installieren. Das dürfte gerade für die Telekom von Interesse sein, die mit PagePlace bereits eine Content-Plattform gestartet hat, die sogar schon eine Reader-App im HTML5-Format mitbringt. Auch anderswo wird der neue Standard bereits eingesetzt: Neben Online-Buchhändlern wie Amazon bieten auch Zeitungen wie die Financial Times solche cloudbasierten Browser-Lösungen an.

Zum Osteuropa-Start von Firefox OS setzt die Telekom zunächst auf günstige Einsteiger-Geräte – so ist etwa das Alctatel One Touch Fire mit 3,5-Zoll-Touchscreen, 480×320 Pixeln Auflösung und 1-Gigahertz-Prozessor nicht unbedingt ein Highend-Smartphone, und auch nicht besonders lesefreundlich. Gerade für Schwellenländer ist das jedoch zweifelsohne der richtige Ansatz. In Zukunft wird Firefox OS aber auch in Mitteleuropa auf hochwertigeren Mobiles laufen, und vor allem auf Tablets. Die Verbindung von Open Source-Betriebssystem und PagePlace-Store könnte die Telekom-Gadgets für viele Content-Anbieter vom Verlag bis zum Musik-Label zu einer attraktiven Alternative zu Android plus Google Play bzw. Apple iOS plus iTunes machen. Wohl nicht ganz zufällig kündigt sich gerade auch schon eine große Content-Allianz zwischen der Telekom, Thalia, Weltbild & Bertelsmann an.

Abb.: Deutsche Telekom (c)

(via tekkni.cc)