Farb-Displays im Vergleich: Hanvon Color E-Ink vs. Qualcomms Mirasol

Jenseits vom Tablet- und Superphone-Fieber gab’s auf der CES in Las Vegas auch einen Vorgeschmack auf die nahe Zukunft des elektronischen Lesens -- und die ist mehr oder weniger farbig. Zu sehen war sowohl ein farbiges E-Ink-Display von Hanvon wie auch ein Prototyp der stromsparenden Mirasol-Technologie. Im direkten Vergleich lässt das Video von E-Ink-Info die Vor- und Nachteile des gegenwärtigen Entwicklungsstandes ganz gut erkennen: das 9,7-Zoll-Display von Hanvon bietet zwar eine gute Auflösung, ist aber nicht besonders kontrastreich, die Farben wirken blass wie -- -- -- nun ja, ein schlechter Farbdruck. Ein Grund, warum u.a. Amazon bisher auf eine Kindle-Version mit Farb-Display verzichtet hat. Das Mirasol-Display dagegen bietet einen Kontrast und eine Farbigkeit, die eher in Richtung herkömmlicher Farb-LCDs à la iPad & Co. geht. Allerdings gilt hier wiederum die Faustregel: bei Kunstlicht ist Mirasol etwas schlechter als herkömmliches hintergrundbeleuchtete Displays, dafür bei Sonnenlicht aber deutlich besser. Für normale Anwendungen auf Tablets und Netbooks mag das ausreichen. Für augenschonende E-Reader-Lektüre in Farbe muss man aber wohl noch auf wirklich farbechtes Color-E-Ink warten.

(via teleread.org & E-Ink-Info)

Farbiges E-Ink kommt: Hanvon kündigt für 2011 Marktstart eines 9-Zoll-Readers mit Color-Display an

hanvon-color-e-ink-reader-marktstart-2011-440-dollarFarbiges E-Ink kommt näher: Anfang 2011 will Hanvon einen 9-Zoll-E-Reader mit Color-Display auf den Markt bringen. Diese Woche wird der chinesische Hersteller das Gerät auf der Messe „FPD International 2010“ erstmals der Öffentlichkeit präsentieren. In China soll der Farb-Reader im Tablet-Format in einer UMTS-&WiFi-Version ab März für 440 Dollar in den Handel gelangen. Wann der Marktstart in den USA oder Europa kommt, ist allerdings noch ungewiss.

Hanvon ermöglicht farbiges E-Ink zum bezahlbaren Preis

So wie 2010 zum Jahr des Tablets wurde, könnte 2011 nun das Jahr sein, das Farb-E-Ink zum Durchbruch verhilft. Bisher waren es vor allem technische Probleme, die Farbe auf dem E-Reader ausgebremst haben – so hat etwa Amazon erklärtermaßen für das Kindle 3 auf bunte Displays verzichtet. Farbiges E-Ink sieht im Vergleich zu anderen Display-Techniken tatsächlich etwas blass aus. Barnes&Noble setzt beim neuesten Nook-Reader deswegen auch auf LCD. Das hat allerdings auch finanzielle Gründe: E-Ink in Farbe ist einfach noch zu teuer. Im letzten Jahr wagte sich Fujitsu mit einem Color-E-Ink-Display auf den Markt – in Japan wurde das mit WiFi & Bluetooth ausgestatte 8-Zoll-Gerät für rund 1000 Dollar verkauft. Im Angesicht von iPad & Co. nicht gerade ein konkurrenzfähiger Preis. Mit 440 Dollar liegt Hanvon bei seinem avisierten 9,6-Zoller dagegen sogar deutlich unter der Basisversion von Apples Tablet. Das dürfte vor allem auf dem US-Markt wichtig sein – der New York Times zufolge will Hanvon dort mit Farb-E-Ink in Zukunft auch präsent sein.

“Ohne Farbe werden E-Ink-Geräte vom Markt verdrängt“

Unter der Haube des Hanvon-Readers findet man übrigens ein normales schwarz-weiß-Display – die Farbwirkung wird durch einen darübergelegten Filter erzeugt. Der Kontrast verschlechtert sich durch solche Filter zwar, doch der Verlust wird bei Verwendung von besonders kontraststarken E-Ink-Displays (siehe Pearl-E-Ink beim Kindle) mehr oder weniger ausgeglichen. Ansonsten bleibt E-Ink natürlich E-Ink – anders als bei anderen stromsparenden Display-Techniken wie etwa von PixelQi sind Video-Clips noch nicht drin. Auch wenn Hanvons bunter E-Reader Tablet-Größe hat – als direkte Konkurrenz zum iPad ist das Gerät offenbar nicht geplant – es soll ein „dediziertes Lesegerät“ sein. Doch ohne Farbe geht wohl auch in diesem Bereich in Zukunft gar nichts mehr, wenn man den Marktstrategen glauben darf. “Farbe ist bei E-Ink absolut unabdingbar“, zitiert die NYT etwa den Forrester Research-Analysten James McQuivey. “Ohne Farbe werden E-Ink-Reader entweder durch LCD oder andere Konkurrenzprodukte vom Markt verdrängt.“

Touch-Screen plus Farbe: Neue E-Ink-Displays kommen Ende 2010 auf den Markt

e-ink-farb-display-pearl-technologie-e-readerE-Ink-Displays werden bunt, vielleicht sogar noch dieses Jahr. Dem Fachblatt Digitimes zufolge will Hanvon als eines der ersten Unternehmen weltweit im Winter einen E-Reader auf den Markt bringen, der Touch-Screen-Funktionalität und Farbdarstellung kombiniert. Grundlage dafür sind schwarz-weiße Displays mit kontraststarker Pearl-Technologie, über die ein Farbfilter gelegt wird. E-Ink-Chef Scott Liu zufolge könnte im Jahr 2011 sogar bereits jedes zehnte elektronische Lesegerät ein solches Farb-Display besitzen. Gleichzeitg kündigte das Unternehmen an, die Display-Produktion hochzufahren.

Farbe & Touchscreen: Die Distanz von E-Ink zur Multimedia-Welt schwindet

Nachdem sich jahrelang recht wenig getan hat, holt das elektronische Papier jetzt schnell auf. Kaum sind die ersten E-Ink-Displays mit der besonders kontraststarken Pearl-Technologie auf dem Markt, kündigt sich bereits der nächste Schritt an. Technisch könnten E-Reader damit die Distanz zu Multimedia-Tablets wie iPad oder (demnächst) WeTab deutlich verkürzen. Der taiwanesische Display-Hersteller E-Ink arbeitet nämlich laut Digitimes parallel an zwei Fronten: Farbe und Touch-Screen-Funktionalität. Getestet werden momentan zwei Varianten farbiger Displays, einmal kapazitiv wie beim iPad, also mit dem Finger zu bedienen, und dann elektromagnetisch, zu bedienen mit einem Stylus. Die Farbwirkung selbst entsteht durch einen speziellen Filter, der über das schwarz-weiße E-Ink-Display gelegt wird. Weil der Filter den Kontrast verschlechtert, die neuen E-Ink-Displays mit Pearl Technologie aber zugleich 50 Prozent mehr Kontrast bieten, soll die Lesbarkeit des elektronischen Papiers ingesamt genauso mindestens gut sein wie zuvor. Die schwarz-weiße Version der neuen Displays findet u.a. in Amazons neuem Kindle 3 Verwendung. Tatsächlich berichteten Kindle-Tester bereits von einer deutlichen Verbesserung des Leseerlebnisses. Grundsätzlich steht mit den neuen Displays nun auch Amazon die Farb-Option offen – bisher scheint jedoch Unternehmens-Chef Jeff Bezos mit der Qualität der Color-Variante nicht zufrieden zu sein.

Nicht nur für Taikonauten: Hanvon N516 „Weltbild-Edition“ im Test

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Mit dem Hanvon N516 hat Weltbild als erster deutscher Anbieter einen E-Reader unter 150 Euro auf den Markt gebracht. Besondere Features des 5-Zoll-Readers sind ein seitliches Trackwheel zum bequemen Umblättern und ein eingebautes Mikrophon für Audio-Memos. Das 170 Gramm leichte Gerät wird komplett mit Lederetui, 2 Gigabyte Speicherkarte und Kopfhörern geliefert. E-Book-News hat den N516 getestet.

Mit dem Hanvon N516 positioniert sich Weltbild im Low-Price-Segment

Weltbild gehört zu den fünf größten Adressen im deutschen Online-Buchhandel. Um sich im E-Book-Business zu positionieren, bietet das Portal seit letztem Jahr auch E-Reader an, darunter Geräte von iRiver, Bookeen wie auch Hanvon. Die meisten rangieren im Bereich zwischen 239 und 299 Euro -- mit der „Weltbild Edition“ des Hanvon N 516 für 149 Euro ist Weltbild seit April 2010 nun aber preislich sogar Sonys EinsteigermodellPRS-300 alias Reader Pocket Edition um eine Nasenlänge voraus. Das Unternehmen Hanvon hat seinen Hauptsitz in Peking und ist vor allem im Bereich von Handschriftenerkennung und Fingerabdruck-Scans bekanntgeworden. Seit 2008 ist Hanvon nun auch auf dem E-Reader-Markt aktiv -- nicht nur im absoluten Low-Price-Segment. Mit dem ebenfalls von Hanvon produzierten Hexaglot N518 hat Weltbild auch eine etwas luxuriösere 5-Zoll-Variante mit Touch-Screen im Angebot.

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Die „Weltbild-Edition“ wird auch unter dem Namen „Wise eReader“ vermarktet

Die Grundversion von Hanvons N516-Reader kam bereits vor zwei Jahren auf den Markt -- und war sogar schon im Weltraum. Die „Taikonauten“ der Shenzhou 7-Mission hatten das Lesegerät nämlich dabei, als sie im September 2008 die Erde umkreisten. Doch zurück zum irdischen Lesen: Die „Weltbild Edition“ -- international auch als „WiseReader“ vermarktet -- wird nicht nur zusätzlich mit einer 2 Gigabyte-Speicherkarte geliefert, sondern bietet neben einer Audio-Buchse auch einen integrierten Lautsprecher sowie ein Mikrophon. Zum Lieferumfang gehören neben Kopfhörern, USB-Ladekabel und Steckdosenadapter auch ein schwarzes Lederetui. Mit nur 170 Gramm ist der Hanvon N516 deutlich leichter als Sonys 5-Zoll-Lesegerät und liegt wegen der leicht aufgerauhten Kunststoffoberfläche auch angenehmer in der Hand. Mit den seitlich angebrachten Nummerntasten tritt Hanvon deutlich in Sonys Fußstapfen, ähnlich wie beim PRS-300 befinden sich zudem unter dem Display verschiedene Richtungs- und Funktionstasten. Größter Unterschied zu allen hier bisher reviewten Geräten dürfte das sogeannte „Trackwheel“ an der linken Kante des Hanvon N516 sein, ein kleines Hebelchen, das zum bequemen Umblättern nach oben oder nach unten bewegt werden kann. WLAN oder Bluetooth kann man für 150 Euro natürlich nicht verlangen: Der Lesestoff gelangt über die Mikro-USB-Schnittstelle auf den E-Reader.

Drei Zoomstufen sind nicht genug -- vor allem nicht bei epub-Dateien

Nach dem Einschalten erscheint ein Splash-Screen, das Hanvon N516 braucht dann knapp 25 Sekunden, um komplett hochzufahren. Das Hauptmenü ist sehr übersichtlich -- neben dem Eintrag „Weiterlesen“ findet man dort die „Bibliothek“, die Audio-Funktionen, die Systemeinstellungen sowie das Handbuch (sehr gute Idee!). Sehr viel einstellen lässt sich beim Hanvon N516 nicht, abgesehen von der gewünschten Sprache. Also auf zu den E-Books -- die Bibliothek lässt sich am schnellsten über den mit „Menü“ bezeichneten Knopf unter dem Display erreichen. Eingeteilt ist die E-Bibliothek bei der „Weltbild Edition“ in deutsche und englische Titel sowie DRM-geschützte E-Books. Das Gerät liest alle gängigen Formate (EPUB, PDF, TXT, HTXT, HTML und Word-Docs), sowie in Verbindung mit Adobe Digital Editions kopiergeschützte epub- und PDF-Dateien. Dank einer aktivierbaren Reflow-Funktion (über die „Null“ bei den Nummerntasten) lassen sich auch mehrspaltige PDF-Dokumente angenehm lesen. Ein Menübalken in der untersten Zeile zeigt jeweils die aktivierte Option an. Erst auf den zweiten Blick findet man den Knopf für Lesezeichen: er ist direkt unter den Nummerntasten eingefügt worden. Direkt wählbar ist mit einem Extraknopf unter dem Display das Hoch- bzw. Querformat. Mit dem Zoom-Knopf direkt daneben lassen sich drei Fontgrößen einstellen -- ähnlich wie bei Sonys PRS-300. Wie bei Sony dürfte hier gelten: fünf Zoomstufen wären besser. Immerhin klappt es bei normalen Textdateien wie auch bei PDFs ganz gut. Schwierig wird es bei bestimmten epub-Dateien, in unserem Fall Henning Mankells neuer Krimi „Feind im Schatten“. Dort ist die kleinste Zoomstufe bereits so groß, dass nur wenige Zeilen auf das Display passen. Das dürfte an der Formatierung der E-Books selbst liegen -- manchmal werden bei der Konvertierung von Word-Dateien o.ä. in epub wohl unbeabsichtigt feste Fontgrößen festgelegt. Theoretisch sollte sich die Software eines E-Readers über eine solche Einschränkung aber auch hinwegsetzen können.

Zu viel direktes Sonnenlicht verträgt das E-Ink-Display leider nicht

Das E-Ink-Display des Hanvon N516 kann vom Kontrast her mit dem Sony PRS-300 locker mithalten, nur der Screen-Refresh dauert ein bisschen länger. Besonders hitzeempfindlich scheint das Display des Hanvon N516 aber nicht zu sein, die maximale Umgebungstemperatur beträgt 40 Grad Celsius (normalerweise eher 50 Grad). Das Handbuch warnt deswegen auch davor, mit dem Hanvon N516 zu lange in direktem Sonnenlicht zu lesen. Sieht man mal von solchen kleinen Unzulänglichkeiten ab, ist der Hanvon N516 als zur Zeit konkurrenzlos günstiges Einsteigergerät durchaus zu empfehlen. Vor allem das geringe Gewicht und das Trackwheel machen das Lesen unterwegs äußerst komfortabel. Hier schlägt das Hanvon N516 sogar den Konkurrenten Sony, dessen Einsteigermodell PRS-300 satte 50 Gramm mehr auf die Waage bringt.

Specs: Hanvon N516 E-Reader „Weltbild-Edition“

  • Display: 5-Zoll E-Ink-Display mit 8 Graustufen, 800x600 Pixel
  • Unterstützte Formate: EPUB (DRM), PDF (DRM), TXT, HTXT, HTML, Microsoft Word
  • Lieferumfang: USB-Netzadapter, USB-Kabel, Ohrhörer, Lederetui, 2 GB SD-Karte
  • Speicher intern: 512 MB (64 MB RAM)

Sechs gegen den Kindle: c’t testet E-Book-Lesegeräte mit E-Ink-Display

c't magazin testet e-reader kindle sony cybook.gifDas Computermagazin c’t hat für seine aktuelle Ausgabe sieben E-Reader getestet – darunter Amazons Kindle, Sonys PRS 505 sowie das Cybook Opus. Mit dabei sind ausschließlich Geräte mit E-Ink-Display. Ergebnis: die E-Reader schlagen „mit langen Laufzeiten und augenfreundlichen Displays Smartphones, Notebooks und PCs“. Problematisch fanden die Tester allerdings, das es in Deutschland noch nicht genügend elektronischen Lesestoff gibt.

„Das universelle Buch“: E-Reader sind keine Exoten mehr

Lange Zeit fielen E-Reader in Fachzeitschriften in die Kategorie der exotischen Produkte. Kein Wunder: erst seit letztem Jahr gibt es auf dem deutschen Markt eine nennenswerte Palette lieferbarer Modelle. Das Computermagazin c’t widmet nun den elektronischen Lesegeräten ein Themen-Special. Unter dem Titel „Das universelle Buch“ gibt es eine solide Einführung: vorgestellt werden E-Book-Formate & E-Book-Shops im Internet, Möglichkeiten elektronischer Lektüre auf Smartphones sowie ein Howto zum Erstellen von epubs. Im Mittelpunkt steht jedoch ein ausführlicher Gerätetest.

Kindle 2: technisch hervorragend, aber zu wenig deutscher Content

kindle ereader c't magazin test.jpgDen Anfang macht Amazons Kindle2: mit der Technik & Benutzerfreundlichkeit sind die Tester sehr zufrieden, bemängeln jedoch den fehlenden deutschen Content: „In Deutsch gibt es nur einige Klassiker sowie drei Periodika: Die FAZ, das Handelsblatt und die Wirtschaftswoche“. Lesen lassen sich allerdings keine E-Books im epub-Format. Selbst die Konvertierung von PDF, HTML oder Bildern für das Kindle geht nur per E-Mail an den Konvertierungsdienst von Amazon – pro Dokument muss man einen Dollar zahlen.

Cybook Opus: rasanter Seitenaufbau, aber nicht trudelsicher

cybook opus ereader bookeen c't magazin test.jpgMindestens genauso gut schneidet Bookeens 5-Zoll-Reader Opus ab: „Beim Blättern macht das Cybook eine gute Figur: Der Seitenaufbau liegt bei knapp über einer Sekunde, die erkannten Formate werden sauber dargestellt und die Texte lassen sich sehr gut anpassen.“ Problematisch schien allerdings der Lagesensor, der den Bildschirminhalt automatisch ausrichtet: „Häufiges Schwenken brachte den Reader ins schwitzen und führte zweimal zum Absturz.“

Hanvon N518: gut im Handlesen, schlecht in Deutsch

hanvon e-reader N 518.jpgEinen echten Exoten stellt c’t mit dem Hanvon N518 vor. Das wie der Opus mit 5-Zoll-Display ausgestatte Gerät wird in Deutschland von Hexaglot vertrieben und kann mit Stifteingabe und Handschriftenerkennung aufwarten. Letztere hat jedoch auch ihre Tücken: sie erwies sich zwar als reaktionsschnell und treffsicher auch für Deutsch – „doch das Umstellen auf Englisch stellte sich als Einbahnstraße heraus: Danach gelang es nicht mehr, die deutsche Erkennung zu reaktivieren“.
Moniert wurde übrigens auch die schlampige Übersetzung der deutschen Menüführung.

Irex Digital Reader 1000S:

Irex Digital Reader 1000S ereader test c't magazin.jpgMit dem Irex Digital Reader 1000S nahm c’t einen der ältesten und zugleich größten Reader auf dem deutschen Markt mit in den Test auf. Das 10,2 Zoll große Lesegerät brillierte naturgemäß besonders bei der Anzeige großformatiger PDFs. Außerdem lassen sich mehrere Dokumente gleichzeitig öffnen – ein Feature, das bisher kein anderer E-Reader bietet. Größter Nachteil: Das Gerät ist mit 700 Euro aber auch dreimal so teuer wie ein durchschnittlicher 5- oder 6-Zoller.

Iriver Story: ein Spezialist für PDFs und E-Comics

iriver story e-reader c't magazin test.jpgMit dem Iriver Story testet c’t einen optischen Kindle-Klon: das Lesegerät bringt ähnlich wie Amazons Reader sogar eine Tastatur mit. Die Tester waren beeindruckt von den besonderen Display-Fähigkeiten: so kann der iRiver etwa „PDFs unter Aufgabe des Ursprungslayouts neu umbrechen und dann Text un Bilder an die Bildschirmbreite anpassen“. Auch .doc, .xls- und .ppt-Dokumente kann das Gerät besser darstellen als die anderen Testobjekte. Interessantes Detail: der Story eignet sich offenbar auch gut als Comic-Viewer – Bilder in zip-Containern lassen sich in alphabetischer Reihenfolge abspielen – viele E-Comics werden in dieser Form abgespeichert.

Sony PRS-505 / Sony Reader Touch Edition

sony prs505 ereader test c't magazin.jpgGut und günstig: so könnte man das Testergebnis für Sonys Klassiker PRS-505 zusammenfassen – denn der 6-Zoller ist schon für unter 200 Euro zu haben. Nicht so gut schnitt allerdings sein Nachfolger ab. sony ereader touch edition c't magazin test.jpgDas Touchscreen der Touch Edition ist zwar bisher einzigartig auf dem E-Reader-Markt, die Darstellung von Bildern und Texten leidet darunter aber stark: „Der Kontraast ist deutlich schwächer als bei Geräten ohne Touch, das Display spiegelt und ist blickwinkelabhängig.“