Unglaublicher Guido für die Westentasche: Spiegel-App bringt Nachrichtenmagazin auf’s iPhone

Spiegel-App-iPhone-iPod-Touch.gifDie Spiegel-App ist da – Samstag abend konnte man zum ersten Mal die aktuelle Ausgabe des Hamburger Nachrichtenmagazins auf iPhone oder iPod Touch laden. Die digitale Ausgabe ist zur Zeit noch deutlich günstiger zu haben als das gedruckte Magazin: Für 2,99 Euro kann man sie am virtuellen Kiosk shoppen – noch, denn ab April wird sie 3,99 Euro kosten.

„Der unglaubliche Guido“ schrumpft auf dem iPhone auch optisch auf Westentaschenformat


„Der unglaubliche Guido“ hebt ab – und das sogar mehrfach: parallel zur gedruckten Spiegel-Ausgabe startet der Superman im gelben Trikot im App Store durch. Den passenden Leitartikel „Herr Schrill gegen Frau Still“ konnte man somit bereits am Samstag abend auf dem Display von iPhone und iPod Touch lesen. Deutschlands Vizekanzler werden darin gehörig die Flügel gestutzt. Auf dem iPhone ist allerdings auch der Spiegel insgesamt auf Westentaschenformat geschrumpft. Dem größten deutschen Nachrichtenmagazin geht es da wie jeder anderen Zeitschrift auch – passt man den Content an das mobile Medium an, bleibt rein optisch vom ursprünglichen Produkt nicht mehr viel übrig außer Text, Bedienungsmenüs und einzelnen Bildern. Schwierig ist es deswegen auch, sich auf dem kleinen Display von anderen Produkten abzuheben. Ein Grund, warum viele Verlage ihre Hoffnungen vor allem auf das iPad und überhaupt die neue Generation von Tablet-Computern setzen.

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Die Spiegel-App hat den Sex-Appeal eines RSS-Readers


Bisher sind die Tablets jedoch kaum mehr als Vaporware – selbst in Deutschland dürften weitaus mehr „klassische“ E-Reader mit E-Ink-Display in Benutzung sein als solche Multi-Media-Flachmänner. Drei Millionen iPhones und iPod Touch in deutschen Händen sind dagegen eine Zahl, die nicht zu vernachlässigen ist. So hatte sich im letzten Jahr auch der Spiegel zu einer App durchgerungen. Starten sollte sie bereits im Dezember 2009 – das angepeilte Ziel wurde jedoch deutlich verfehlt. Trotzdem scheint die erste Ausgabe immer noch mit heißer Nadel gestrickt worden zu sein – sie enthielt kaum Bilder, Infografiken fehlten vollständig, und viele regelmäßige Spiegel-Leser vermissten Rubriken wie die Hausmitteilung oder den Hohlspiegel auf der letzten Seite. Manch einer vermisste sogar die großformatigen Anzeigen. Stattdessen erwartete die „Early Adopter“ eine äußerst reduzierte Leseumgebung, die fast wie ein RSS-Reader daherkommt.

In der Spiegel-App wird nicht gescrollt, sondern geblättert


Ein paar interessante Akzente setzt die Spiegel-App auf den zweiten Blick allerdings doch. Da ist zum einen die Leserichtung. Schon seit Anbeginn der elektronischen Lektüre gibt es da zwei ideologische Richtungen: die „Holy Scroller“ und die „Sharks“. Erstere wollen einen Text vom Anfang bis zum Ende durchscrollen, die anderen lesen lieber eine Bildschirmseite und blättern dann um. Viele Nachrichten-Apps auf dem iPhone gehören zur ersten Kategorie, die Artikel selbst lassen sich vollständig scrollen. Im Verlagshaus an der Brandstwiete hat der Haifisch dagegen noch Zähne. In der Spiegel-App werden die Artikel nämlich geblättert. Von links nach rechts, oder rückwärts von rechts nach links. Auf animiertes Umblättern im eigentlichen Sinne wurde dabei verzichtet – es gibt weder virtuelles Rascheln noch 3D-Effekte. Stattdessen verschiebt man die Seiten ganz schlicht wie Schiebtüren in einem Haus aus Reispapier.

„Shuffle-Read“, oder: die technische Antwort auf das Schüttel-Girl der BILD-APP


Der G-Sensor kommt auch zum Einsatz. Der Spiegel hat traditionell ein gutes Sensorium für die Lage der Nation. Die Spiegel-App hat ein ganz besonderes Gefühl für die Lage des iPhones. Dreht man das Gadget in die Horizontale, wechselt man vom Text- in den Bildmodus. Die „Klickmonster“ von Spiegel-Online werden zur seriös scrollbaren Bildergalerie. Soviel zur Politik der ruhigen Hand. Es geht aber auch mit etwas mehr Bewegung. Die Spiegel-App enthält nämlich zusätzlich noch eine technische Antwort auf das Schüttel-Girl der BILD-App. Zwar fallen hier keine Hüllen – dafür wird jedoch die Ordnung auf den Kopf gestellt: schüttelt man die Spiegel-App, wird ein zufälliger Artikel dargestellt. So ähnlich wie beim „Shuffle-Play“ von MP3-Player oder CD-Spieler.

Bedingt einsatzbereit: Vom Preis her Premium, vom Content her abgespeckt


Die größte Überraschung ist wohl der Preis – denn mit den anvisierten 3,99 Euro ist die App ab April sogar noch 19 Cents teurer als das gedruckte Heft. Dafür bekommt man allerdings nicht nur die App selbst, sondern auch einen Zugang zur „normalen“ E-Paper-Version. Nach dem Einloggen auf spiegel.de lässt sich das aktuelle Heft somit auch als PDF herunterladen, wahlweise auch nur einzelne Seiten. Etwas günstiger wird die Spiegel-App im Abo – sie kostet dann pro Ausgabe aber immer noch 3,65 Euro, also genau so viel, wie Abonnenten der Printausgabe bezahlen. Solch eine Preisgestaltung zeigt vor allem eins: Offenbar hat man beim Spiegel – wie auch in vielen anderen Verlagshäusern – große Angst vor der Kannibalisierung der Printauflagen. Woche für Woche verkauft etwa der Spiegel mehr als eine Millionen gedruckte Exemplare. Mit ihnen steht und fällt zur Zeit auch noch das Anzeigengeschäft – mehr als zwanzig ganzseitige Anzeigen etwa enthält das aktuelle Heft. Um ähnliche Werbeflächen im mobilen Medium bieten zu können, braucht man schon ein Tablet. Bis dahin wird die Spiegel-App wohl das bleiben, was sie jetzt ist: preislich gesehen ein Premium-Angebot, ansonsten aber eine zwar praktische, vom Layout her aber deutlich abgespeckte Version der Printausgabe.

Mehr als nur Urzeitkrebse: Nature-App bringt Neues aus der Naturwissenschaft auf’s iPhone

Nature-als-iPhone-App-E-Mag.gifNature kommt auf’s iPhone: Das englischsprachige Wissenschaftsmagazin ist ab heute bei iTunes mit einer eigenen App präsent. Sie bietet nicht nur den Content von Nature bzw. Nature News, sondern auch den Zugang zur PubMed-Datenbank. Bis zum 30. April ist die Nutzung der App kostenlos. In Zukunft soll es auch eine epub-Version geben.

Komplexe Inhalte anschaulich machen: Die Nature-App setzt auf hohe Auflösung und zoombare Grafiken


Viele Verlage setzen ihre Hoffnungen auf Apples neues iPad. Doch auch iPod Touch und iPhone werden als Content-Plattform für E-Newspaper und E-Mags immer wichtiger. Mit Nature ist nun auch die neben Science weltweit angesehenste Fachzeitschrift auf den mobilen Touchscreens von Apples Gadgets mit ihrem kompletten Content präsent. Das Journal deckt ein breites Spektrum naturwissenschaftlicher Themen ab wie Life Sciences und Medizin, aber auch etwa Umwelt- und Klimaforschung. Abstracts machen wichtige Publikationen für interessierte Laien verständlich. Das Editorial und der Bereich „News Articles“ berichten über Themen von fachübergreifendem Interesse. Auf dem iPhone können die einzelnen Artikel entweder online gelesen oder abgespeichert werden. Um auch komplexere Papers mit Grafiken und Statistiken auf dem Mini-Display konsumierbar zu machen, setzt die App auf hohe Auflösung, Zoom-Funktion und ein spezielles Glossar.

Im Laufe des Jahres soll es eine epub-Version für iPad und klassische E-Reader geben


Schon bisher konnte man via iTunes dem Nature Podcast lauschen – in einer wöchentlichen Sendung stellen dort Adam Rutherford und Carrie Smith die wichtigsten Themen jeder Ausgabe der Zeitschrift vor. Wer in das hervorragend gemachte Programm schon mal hineingehört hat, wird am Akzent auch gleich den wichtigsten Unterschied zu Science bemerken – zwar kommen die Hälfte der Nature-Beiträge aus den USA, doch herausgegeben wird die Zeitschrift in Großbritannien. Weitere Podcasts gibt es zu Einzelthemen wie Neurowissenschaften, Gentechnik oder Physik. Bei der Nature-App für iPhone und iPod Touch wird es übrigens nicht bleiben – noch für dieses Jahr soll es die Zeitschrift auch in einer epub-Version geben. Dabei zielt die Nature Publishing Group nicht nur auf Apples neues Tablet, sondern auch um „klassische“ E-Reader von Sony sowie Android-basierte mobile Lesegeräte.

Das Medium ist die Message: Wired-Magazin ab 2010 auf dem E-Reader

wired-magazin-ab-2010-auf-dem-e-reader-adobe-conde-nastDas Wired-Magazine kommt auf den E-Reader – Condé Nast und Adobe arbeiten an einer digitalen Version, die Mitte 2010 verfügbar sein soll. Nach Informationen des Wall Street Journal ist ein ähnlicher Schritt auch für Vogue, Vanity Fair und den New Yorker geplant. Condé setzt offenbar darauf, dass bis Mitte nächsten Jahres E-Reader mit Farb-Display auf dem Markt sind, die auch Fotostrecken und aufwendiges Layout in ausreichender Qualität darstellen können.

Wired war schon öfter medialer Trendsetter – nun also für das E-Mag

Wired auf dem E-Reader – das wird auch Zeit: Im verdrahteten Zeitalter sollte ein Techie-Magazin mit gutem Beispiel vorangehen. Seit ihrer Gründung 1993 hat sich die Zeitschrift dem Einfluss der Technologie auf Wirtschaft, Politik und Kultur verschrieben. Zu den Säulenheiligen der Redaktion gehört nicht zufällig Marshall McLuhan – die Message des Mediums lautet nun: die Zeit ist reif für E-Paper. Damit bleibt man in der Tradition als Trendsetter. Schon öfter wurden vom Verlagsort San Francisco aus nicht nur mediale Hypes angeschoben, sondern auch gleich die passenden Begriffe dafür geprägt – siehe etwa „Crowdsourcing“ oder „Long Tail„. Im Internet ist Wired natürlich auch schon präsent – in Verbindung mit einem ganzen Konglomerat an Techie-Blogs Gadget Lab, Wired Science oder Danger Room. Wired als erstes echtes E-Mag für E-Reader mit Farb-Display wäre ein weiterer Meilenstein – wenn es bis 2010 wirklich die passenden Geräte gibt.

Unterstützt die nächste E-Reader-Generation genügend „Rich Design“-Features für eine echtes E-Mag?

Die neue Wired-App für E-Reader kommt mit Features, die mittlerweile für Web-Nutzer schon zum Standard geworden sind: animiertes Umblättern, Zoomfunktion, Videos und Hyperlinks ins Netz der Netze. Wired-Chefredakteur Chris Anderson hofft, die nächste E-Reader-Generation werde möglichst viele „Rich Design“-Elemente unterstützen, die im Magazin-Journalismus üblich sind. Bisher war die Zeitschriften-Branche weder vom Web noch von E-Ink-Displays besonders begeistert : „Die bisherigen Lösungen für E-Paper haben sich nicht bewährt und sind auf dem Rückzug – niemand will am Bildschirm lesen indem er laufend rein und raus zoomt“, so beklagte unlängst Michael Himmelstoß, Verlagsleiter Fachzeitschriften beim Carl Hanser Verlag, gegenüber Buchreport. Auch von E-Ink hält Himmelstoß bisher nicht viel: „Die aktuellen Reader, wie der Kindle von Amazon oder der Sony-Reader, sind für Zeitschriftencontent nicht geeignet.“ Technische Verbesserungen erwartet der deutsche Experte erst „in einigen Jahren“. Ob die Zeitschriftenbranche angesichts von Rückgängen von bis zu 25% bei den Werbeumsätzen wirklich noch so lange warten kann, ist allerdings fraglich. Das zeigt die Offensive von Condé – denn dort hofft man offenbar, großformatige und farbige Anzeigen in der E-Version des Wired-Magazins platzieren zu können.

Wie die Zukunft von Lifestyle-Magazinen auf mobilen Geräten aussieht, kann man schon jetzt auf dem iPhone sehen

Die Anzeigenkrise im Printbereich hat auch diesen Verlag schwer getroffen. Im September 2009 musste Condé sein Gesamtbudget um 25% kürzen – hunderte Mitarbeiter wurden entlassen, ein halbes Dutzend Magazin-Titel sind inzwischen eingestellt worden. Das mehr als hundert Jahre alte Magazin „House and Garden“ war sogar schon Ende 2007 unter die Räder gekommen. Ob die Zukunft der Lifestyle-Zeitschriften tatsächlich auf den Displays mobiler Geräte liegen wird, kann man übrigens schon jetzt beurteilen. Für iPhone-Nutzer gibt es eine Sneak-Preview en miniature aus dem Hause Condé Nast – die neueste Ausgabe des Hochglanz-Titels „GQ“ (Gentleman’s Quarterly) kann man seit dieser Woche im App Store für 3 Euro 99 herunterladen. Erster Eindruck: schön bunt, intuitiv zu benutzen, aber eben auch ganz schön klein. Für echten Lifestyle braucht man wohl tatsächlich ein größeres Display…

Joint Venture aus 8000 Buchstaben- „Electric Literature“ bringt Kurzgeschichten auf iPhone und Kindle

electric-literature-zeitschrift-iphone-kindle-e-book-audiobook-mp3Electric Literature – unter diesem Titel haben Andy Hunter und Scott Lindenbaum eine Literaturzeitschrift an den Start gebracht, die exklusiv online erscheint – als iPhone-App, als E-Book für Kindle&Co und sogar als MP3-Hörbuch. In jeder Ausgabe erwarten die LeserInnen fünf Short Stories mit maximal 8000 Zeichen. Wer solchermaßen die Druckkosten spart, hat offenbar auch mehr Geld für Autorenhonorare parat: rund 1000 Dollar bekommt jeder Autor für einen Abdruck seiner Story. Deutsche iPhone-Besitzer können die die aktuelle Ausgabe Nr. 2 im im App Store für 3,99 Euro erwerben.

Gefährlich wie Zigarren auf der Intensivstation? Literatur auf iPhone und Kindle

Darf man auf der Intensivstation Zigarre rauchen? Darf man in der Öffentlichkeit alkoholische Getränke zu sich nehmen? Wie gefährlich ist eigentlich der Konsum von Literatur? Die Herausgeber der digitalen Zeitschrift Electric Literature haben jedenfalls Lust auf Experimente: „Reading that’s bad for you“ versprechen Anzeigen, mit denen ihr neues E-Publishing-Projekt beworben wird. Doch Hunter und Lindenbaum denken nicht an gesundheitliche Gefahren, sondern an geistige: „Lady Chatterley’s Lover, Ulysses, Madam Bovary… these books were banned because they could subvert society. How? Again, by revealing life’s possibilities, expanding consciousness, and exploding social norms. We want to re-introduce the idea that reading can be dangerous.“ Und sei es nur, weil die spannende Lektüre uns von der Arbeit abhält und am Ende den Job im Großraumbüro kostet.

„Publish everywhere: paperbacks, Kindles, iPhones, eBooks, and audiobooks“

Zugleich wollen Hunter und Lindenbaum den Beweis antreten, dass Literatur auch im drahtlosen Zeitalter noch lange nicht am Ende ist. „Everywhere we look, people are reading—whether it be paperbooks, eBooks, blogs, tweets, or text messages.“ Kulturkonservative Pessimisten gibt’s ja genug. Doch bevor man die Literatur voreilig zu Grabe trägt, sollte bitteschön mal ein Versuch gewagt werden, die allerneuesten Medien zu benutzen. Die beiden Absolventen des Brooklyn College haben Venture-Kapital gesammelt. Und feuern nun aus allen Rohren – das Motto lautet: „Publish everywhere, every way: paperbacks, Kindles, iPhones, eBooks, and audiobooks.“ Außerdem gibt es zu jeder Geschichte einen Video-Appetizer bei Youtube. Das Motto der elektronischen Literatur heißt aber zugleich auch: „Fasse dich kurz!“Alles muss in 8000 Zeichen gesagt werden. Im Mutterland der Short Story sollte das aber auch kein Problem sein. Dafür winken dann 1000 Dollar pro Geschichte.

Die Reaktionen der Leser kann man bei Twitter und Facebook lesen

Zum Start der Zeitschrift gab es Unterstützung von prominenten Autoren – Michael Cunningham („The Hours“) etwa steuerte einen Anreißer aus seinem nächsten Roman „Olympia“ bei. Mit dabei waren auch Lydia Davis („Fast keine Erinnerung“) sowie Colson Whithead („John Henry Days“, „Der Koloss von New York“). Die Reaktionen der Leser sind enthusiastisch – man kann sie im Twitter-Kanal von Electric Literature verfolgen. Und auch bei Facebook zählt die Zeitschrift bereits eine vierstellige Zahl von Freunden. Auch in Deutschland findet das literarische Venture Zustimmung: „Electric Literature sei zwar „kein Organ einer Avantgardebewegung“, schreibt etwa Elias Kreuzmair in der taz, „aber das Magazin gibt Literatur einen zeitgemäßen Ort“.

„It’s like haiku“: Rick Moody twittert eine Short Story

Noch zeitgemäßer wird die dritte Ausgabe – der Schriftsteller Rick Moody will noch im November über drei Tage hinweg eine Kurzgeschichte twittern: “It’s like trying to write in haiku continuously”, so begeisterte sich Moody bereits gegenüber der NYT über das Experiment. Doch bei allem Fortschritt steht man doch immer noch mit einem Bein in der Gutenberg-Galaxis: Wer sich den Luxus einer gedruckten Ausgabe gönnen will, dem wird dies dank Print-On-Demand möglich gemacht – zum doppelten Preis der elektronischen Ausgabe. Damit sich das Projekt amortisiert, setzen die Herausgeber vor allem auf Abonnenten, die das vierteljährlich erscheinende Magazin regelmäßig beziehen möchten. Die Rechnung scheint aufzugehen: wie die NYT berichtete, gibt es bereit mehr als 800 Subskribenten und mehr als 1600 Einzelverkäufe.