Microsoft lässt sich E-Ink-Keyboard-Cover patentieren – (nicht nur) für das Surface Touch

microsoft-surface-epaper-touch-coverOh, ein E-Ink-Touch-Cover für das Microsoft Surface Tablet!? Tja. Leider nur ein schönes Beispiel dafür, was es alles geben könnte, aber leiderleider so (noch) nicht gibt. Microsoft hat sich dieses clevere Accessoire für flexible Tastaturlayouts zwar patentieren lassen, doch in der Praxis bisher nicht genutzt. Aus der Patentbeschreibung geht hervor, dass als Einsatzgebiet nicht nur „Schreibgeräte“, sondern grundsätzlich auch Gaming-Controller u.ä. angedacht sind.

Although many of the examples described herein relate to textual input by the user, the user controls need not relate to textual input. For example, the visually static user controls may comprise controls for a music / video player and the visually dynamic user controls may show thumbnails of album art (e.g. for the particular song or album or related / similar songs) or related videos.

The visually dynamic user controls may in addition or alternatively comprise other, dynamic, controls for the music / video player such as a slider for scrolling through the track (where the visually static controls are the controls for stop, play, pause, skip, etc.).

Similarly for gaming, the visually static user input controls may provide the standard user input functionality (e.g. left, right, jump) and the dynamic user input controls may provide user input functionality that is only available at certain points in the game or for which the visual representation changes frequently (e.g. where the control displays the number of lives or bullets that a user has left).

Das Patent wurde im Jahr 2016 erteilt, was Microsoft am Ende damit machen wird (oder ob es überhaupt genutzt wird), bleibt vorerst ungewiss. Die im Patent beschriebenen sonstigen Eigenschaften der E-Ink-Oberfläche weisen immer noch deutlich auf das ursprüngliche Konzept als Tablet-Zubehör: Touch-Funktionalität, stabile, d.h. nicht biegbare Struktur, andockbar, als Cover für ein Mobilgerät einsetzbar.

(via mspoweruser & The Digital Reader)

Tschüss QUERTZ: Apples neue Macbook-Generation erhält E-Ink-Tastatur

macbook-mit-eink-tastatur-ab-2018Bis E-Ink als Display-Technologie in Laptops auftaucht, wird es wohl noch ein bisschen dauern — leider. Doch dafür hat Apple nun einen neuen Trend losgetreten: E-Ink auf dem Tastenfeld, um die angezeigte Tastaturbelegung je nach Sprache dynamisch anzupassen. In Zusammenarbeit mit dem australischen Startup Sonder Design haben Steve Jobs Erben ein dynamisches Universal-Keyboard entwickelt, das in der kommenden Macbook-Generation verbaut werden soll, Marktstart: 2018.

„Goodbye QWERTY, hello Emoji“

Enstprechende Gerüchte über ein E-Ink-Keyboard gab es schon seit einiger Zeit. Das Wall Street Journal berichtete nun gestern unter Berufung auf Informanten aus dem Unternehmensumfeld wie auch einen Artikel des Guardian: „The new keyboards will be a standard feature on MacBook laptops, and will be able to display any alphabet, along with an unlimited number of special commands and emojis.“

E-Ink-Tastatur für den Desktop startet noch 2017

wer nicht bis 2018 warten möchte: Das neue Tastatur-Konzept von Sonder Design wird manwohl auf jeden Fall schon etwas früher ausprobieren können. Denn noch bis Ende des Jahres wolln die Australier ein separates mit E-Ink-Tasten ausgestattetes Desktop-Keyboard im Apple-Design auf den Markt bringen. Das schlicht „Sonder Keyboard“ getaufte Produkt soll dann zum Preis von 200 Dollar erhältlich sein.

Deutlicher Vorteil gegenüber OLED-Tastaturen

Größter Vorteil der E-Ink-Tastatur dürfte die dauerhafte Speicherung der Tastenbelegung sein, schließlich muss nur für die Veränderung der Tastenbelegung kurz Strom fließen. Ein deutlicher Pluspunkt gegenüber Konzepten wie etwa Artemy Lebedevs “Optimus Maximus”-Keyboard, das mit OLED-Displays leuchtende Funktionstasten schafft — für ein Laptop dürfte solch ein Konzept wenig Sinn machen. Teuer ist die OLED-Variante obendrein.

[via The Digital Reader & The Verge]