Bibliotheken & E-Books: Streit um teure Lizenzen

Nicht nur „Google Books“ scannt Bücher ein. Viele Bibliotheken haben begonnen, ihre eigenen Bestände in elektronischer Form zugänglich zu machen. Mit Services wie „E-Books on Demand“ werden oft sogar gegen Gebühr einzelne Titel konvertiert und dem Benutzer per E-Mail zugeschickt. Kein Problem, solange es sich um Bücher handelt, deren Urheberschutz längst abgelaufen ist. Bei aktuellen Titeln sieht es dagegen etwas anders aus. Die Unibibliothek der TU Darmstadt etwa hat in ihrem Lesesaal elektronische Versionen von Lehr- und Fachbüchern bereitgestellt, die von den Bibliothekaren selbst eingescannt wurden. Auch andernorts geht man in Deutschland so vor und beruft sich dabei zum Ärger vieler Verlage ausgerechnet auf das Urheberrechtsgesetz. Sind Bibliothekare, die Bücher einscannen, Copyright-Verbrecher? (mehr …)