CarreFour killt Nolim Reader — bald Schwenk von Bookeen in Richtung Kobo?

carrefour-logoHehehe, „Kill your darlings“ ist offenbar die Maxime des neuen CarreFour-Chefs Alexandre Bompard – Pech für den Nolim-Reader: der französische Einzelhandels-Konzern setzt 2.400 Leute vor die Tür und kippt diverse Projekte, darunter auch den Verkauf des „gebrandeten“ Bookeen-Readers und den eigenen E-Book-Store. Was bedeutet das für die Kunden? Pas grand chose, je dirais. Denn zum einen gibt’s den schicken Nolim mit integriertem Cover unter dem Namen „Saga“ noch direkt bei Bookeen, und außerdem werden wohl auch zukünftig weiter E-Reader bei Frankreichs größter Supermarkt-Kette zu haben sein.

CarreFour und Kobo-Partner Fnac wollen kooperieren

Denn erst im Dezember haben CarreFour und die Elektronikkette Fnac Darty eine Einkaufspartnerschaft in Sachen Haushaltstechnik und Unterhaltungselektronik bekanntgegeben, zwecks Kostensenkung — und Fnac wiederum ist bereits mit Kobo verpartnert. Und wo war Bompard vor seinem Wechsel zu CarreFour? Tja, bei Fnac Darty. Parbleu!

Symptom der wachsenden Konkurrenz durch Amazon

Das wäre dann übrigens der dritte Anlauf von CarreFour in Sachen E-Reading, um 2010 gab es bereits mal eine Kooperation mit dem E-Book-Distributor Numilog, damals im Besitz des Verlags Hachette. Hinter all dem raschen Wandel steht natürlich auch die verschärfte Konkurrenz durch Amazon, nicht nur in Sachen E-Reading, sondern auch im Einzelhandel ingesamt – in Zukunft heißt es dann also Carrefour plus Fnac plus Kobo contre Seattle.

(via The Digital Reader & Actualitté)

Oasis, Epos, Saga & Co.: E-Reading-Roundup zur Frankfurter Buchmesse

buchmesse-ereading-roundupPünktlich zur Buchmesse erscheinen nicht nur Bücher, sondern auch neue E-Reader & E-Book-Abos. In diesem Oktober legen die großen Anbieter sich mächtig ins Zeug: Amazon Deutschland bringt mit der zweiten Generation des Kindle Oasis eine überarbeitete Version des High-End-Lesegerätes an den Start, wasserdicht, mit hochauflösenden 7-Zoll-Display (300ppi) und Audio-Features (Bluetooth-Schnittstelle für Kopfhörer/Boxen, Audible-Anbindung). Das nur 194 Gramm leichte Gerät hat eine Rückseite aus Aluminium und kann dank Schnelllade-Funktion in zwei Stunden aufgeladen werden. Sofern E-Book- und Hörbuchversion eines Titels bereitstehen, kann man nahtlos von der Lektüre zur Audioversion wechseln. Das neue Gerät wird in zwei Versionen angeboten: mit 8 GB Speicher kostet es 230 Euro, mit 32 GB Speicher zahlt man 260 Euro bzw. 320 Euro (WLAN/3G).

Tolino Epos trifft Tolino Select

Die Tolino-Allianz schafft ebenfalls mehr Platz auf dem Display: mit dem Tolino Epos dürfen die deutschen Buchhändler nun mit einen fast acht Zoll (7,8 Zoll) großen E-Reader auftrumpfen, die Auflösung beträgt 1872×1404 Pixel (entspricht 300ppi). Das 260 Gramm leichte Gerät hat 6 GB Speicher und kommt mit SmartLight-Feature, d.h. die „Farbtemperatur“ wird dank warmweißen und kaltweißen LEDs automatisch je nach Tages- oder Nachtzeit angepasst. Wie zuvor der Tolino Vision 4 HD ist auch das neueste Modell der Tolino-Allianz dank Nanoversiegelung wasserdicht. Für nie versiegenden Lesestoff sorgt nicht nur die Möglichkeit, via Onleihe ausgeliehene E-Books auf dem Epos zu lesen — zeitgleich zur Reader-Premiere ist auch das neue E-Book-Abo „Tolino Select“ gestartet. Monat für Monat stellen die Tolino-Kuratoren vierzig Titel zur Auswahl, von denen man bis zu vier ausleihen kann.

Legimi bringt E-Book-Abo auf Pocketbook Lux

Ein Reader-Angebot komplett mit E-Book-Abo (bzw. umgekehrt) macht derzeit Pocketbook in Kooperation mit dem polnischen Unternehmen Legimi: wer für monatlich 17,99 Euro ein Zwei-Jahres-Abo für die E-Book- & Hörbuch-Flatrate abschließt, erhält den PocketBook Touch Lux 3 mit vorinstallierter Legimi-App „kostenlos“ dazu. Sind Titel sowohl als E-Book wie als Hörbuch verfügbar, kann man nahtlos hin- und herwechseln. Auch nicht schlecht: Für einen Euro mehr, also 18,99 Euro pro Monat erhält man statt Touch Lux 3 den „offenen“ Android-Reader InkBook Prime.

Bookchoice lindert die Qual der Wahl

Unlimitierter Zugang zu Millionen Büchern (im Fall von Legimi: zehntausenden) wollen E-Book-Abos in der Regel bieten, überfordern damit viele Leser, Stichwort: Paradox of Choice. Nicht nur die Tolino Allianz setzt deswegen auf Limitierung und Kuratierung. Die niederländische Plattform Bookchoice stellt ihren Kunden monatlich werden den Kunden acht ausgewählte E-Books und Hörbücher zur Auswahl. Seit Oktober ist Bookchoice nun auch für deutsche Leser nutzbar.

Aus Nolim wird Saga: Lesen wie in Frankreich

Last not least: Nur sechs Zoll, dafür aber ausgefeiltes Design mit integriertem Cover bietet der neue Bookeen Saga, die Deutschland-Version des in Frankreich populären „Nolim“-Readers. Technisch mag der 6-Zoller nichts neues bieten, dafür soll ihn die äußere Form „buchähnlicher“ machen und durch die neue Haptik & Optik neue Leser für das E-Reading begeistern.

Bookeen & Carrefour präsentieren den neuen Nolim – buchähnlicher dank integriertem Smart Cover?

nolim-by-carrefour-and-bookeenEins haben die E-Reader-Hersteller in den letzten zehn, zwölf Jahre versäumt, so Bookeen-Chef Michaël Dahan – das Lesegerät spendet nicht genügend Intimität, es löst technische Probleme, erzeugt aber keine Gefühle. Mit dem allerneuesten Launch des französischen E-Reading-Pioniers soll sich das nun ändern: der neue Nolim kommt designmäßig ein bisschen libroider daher, vor allem aufgrund der festen Verbindung von Reader und Buchumschlag-ähnlichem Smartcase. Vermarktet wird das Ding – das innen aussieht wie ein Oyo auf Drogen – allerdings eher lieblos als Whitelabel-Produkt über die Supermarktkette Carrefour.

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Der Preis ist nicht wirklich heiß

Einen echten Mehrwert in technischer Hinsicht bekommen die Käufer bei 1024×758 Pixeln Glimmerlicht-Touchscreen und 8 GB Speicher zum Preis von 129 Euro auch nicht wirklich – da bietet Amazon oder Kobo (in Frankreich u.a. vermarktet via Fnac) dann doch mehr. Wenn Bookeen und Carrefour in der Launch-PR schreiben: „Der Nolim-Reader ist kein technisches Objekt, es ist eine neue Art von Buch“, dann darf man das wohl, wie Nate Hoffelder schreibt, als „a load of marketing nonsense“ interpretieren. Wobei aber auch stimmt: „to be fair: what else could they do to set their device apart?“.

E-Reading in Frankreich bleibt abgehängt

„Nolim“ ist übrigens schon seit 2013 auch die E-Kultur-Marke von Carrefour, unter der Adresse nolim.fr können die Kunden der Supermarktkette neben E-Books auch Filme und TV-Serien erwerben. E-Books im Sinne klassischer Verlagsware allerdings sind in Frankreich immer noch sehr teuer, zudem halten die dortigen Maisons d’édition sich sehr bedeckt bei der Digitalisierung der Backlist. Wie am Wochenende in Le Monde zu lesen war, dümpelt der (Publikums-)Marktanteil auch aus diesen Gründen noch bei mageren 3,5 Prozent.

Solar-Cover für Cybook Ocean gelauncht: 30 Minuten Lektüre pro Sonnenstunde

cybook-ocean-solarcover-gelaunchtEin E-Reader mit Akku-boostendem Spezial-Cover, das gibt’s nicht nur bei Amazon. Für das 2015 gelaunchte 8-Zoll-Lesegerät Cybook Ocean von Bookeen wird jetzt sogar ein Solar-Cover (Preis: 59 Euro) angeboten, dass den darbenden Reader (Preis: 190 Euro) mit Sonnenstrom versorgt. Eine Stunde Sonnenschein sollen laut Hersteller für eine halbe Stunde Lektüre mit dem Reader ausreichen.

Spezielle Dünnschicht-Module

Das Fundament des Solar-Covers bildet die vom Unternehmen Sunpartner entwickelte Wysips-Technologie — die flexiblen, transparenten Dünnschicht-Solarzellen werden in verschiedenen Versionen mit unterschiedlichem Wirkungsgrad geliefert. Bei der Reader-Hülle kommt die Variante „Wysips Graphics“ zum Einsatz, die sich auf farbige Geräteoberflächen anbringen lässt.

Cybook Ocean bei Testern unbeliebt

Das neue Solar-Cover ist ein Pluspunkt für einen ansonsten ziemlich abgewatschten Reader: Der ultraflachen 8-Zoller des französischen E-Reader-Herstellers hatte nämlich von vielen Testern schlechte Noten erhalten, was nicht nur an der geringen Pixeldichte (160ppi) des E-Ink-Displays lag, sondern u.a. auch am nicht besonders reaktionsschnellen Betriebssystem.

Bleibt also nur zu hoffen, dass auch die anderen Cybook-Modelle — vor allem die beiden Glimmerlicht-6-Zoller Muse FrontLight sowie Odyssey Frontlight — bald ebenfalls ein passendes Solar-Cover erhalten.

(via The Digital Reader)

Eine Sonnenstunde pro Tag reicht aus: Neue Solar-Hülle für das Cybook Ocean vorgestellt

Bookeen-Sunpartner-Solar-Case-fuer-Cybook-OceanIm nächsten Sommer nabelt sich das Cybook Ocean endgültig von der Steckdose ab: möglich macht das eine neue Reader-Hülle mit integriertem Photovoltaik-Modul. Das jetzt auf der Mobile World in Barcelona gemeinsam von den französischen Unternehmen Bookeen und Sunpartner präsentierte Accessoire soll mit einer Stunde Sonnenlicht satte 24 Stunden Lektüre auf dem E-Ink-Screen ermöglichen. Vorausgesetzt, die Helligkeit beim Laden der 125 Quadratzentimeter großen Fläche übersteigt 25.000 Lux.

„Macht das Gerät quasi autonom“

„Diese neue Hülle für den Cybook Ocean-Reader enthält einen unsichbaren Lade-Mechanismus, der das Gerät quasi autonom macht. Es lädt sich ganz von selbst auf, ohne dass man sich noch darum kümmern muss“, verspricht Bookeen-Mitgründer und CEO Michaël Dahan.

Das Fundament der sonnigen Botschaft ist die vom Unternehmen Sunpartner entwickelte Wysips-Technologie — die flexiblen, transparenten Dünnschicht-Solarzellen wurden erstmals 2015 vorgestellt, und werden in verschiedenen Versionen mit unterschiedlichem Wirkungsgrad geliefert. Dabei gilt: je transparenter und dünner, desto geringer die Watt-Leistung.

Je dünner der Film, desto geringer die Leistung

Was wohl ein Grund dafür sein dürfte, dass der von der french connection aus Bookeen und Sunpartner letztes Jahr in Barcelona angekündigte E-Reader mit integrierter Solarfolie im Display bisher nicht realisiert worden ist. Die nur 500 Nanometer dicke Variante „Wysips Reflect“ wurde nämich speziell für die reflektiven Displays von Lesegeräten, Smartwatches oder autarken Hinweistafeln entwickelt. Pro Quadratzentimeter werden aber lediglich 1 bis 3 Milliwatt Stromstärke erzeugt.

Bei der Reader-Hülle kommt dagegen die Variante „Wysips Graphics“ zum Einsatz, die sich auf farbige Geräteoberflächen anbringen lässt, z.B. auch die Außenflächen von Kopfhörern, Steckern oder Laptopdeckeln. Bei dieser 2 Millimeter dicken Variante werden bis zu 10 Milliwatt pro Quadratzentimeter erzeugt.

Die neue Hülle für das Cybook Ocean soll ab Sommer 2016 lieferbar sein, ein genauer Termin für den Marktstart wie auch der Endkundenpreis sind noch nicht bekannt.

(via The Digital Reader, ActuaLitté & idBoox)

Schnelles E-Ink mit Glamour-Faktor: Cybook HD Frontlight im Test

Thalia stellt sich im E-Reader Geschäft neu auf – und setzt auf das Cybook von Bookeen. Bereits die im Sommer 2012 vorgestellte Version („Cybook Odyssey“) überzeugte mit High-Speed-E-Ink und reaktionsschnellem Touch-Screen. Zum Weihnachtsgeschäft startet nun ein Nachfolgermodell mit nochmals verbesserter Performance: das Cybook HD Frontlight bietet nicht nur XGA-Auflösung (758x1024 Pixel), sondern eine Glowlight-Funktion – das sorgt für hervorragenden Kontrast und perfekte Lesbarkeit bei allen Lichtverhältnissen. Thalias hauseigener eBook-Store ist bereits auf dem Gerät vorinstalliert, komfortablem E-Book-Shoppen via WLAN steht also nichts mehr im Weg. Der glamouröse 6-Zoller eignet sich aber nicht nur zur E-Book-Lektüre, sondern dank integriertem Browser auch zum einigermaßen ruckelfreien Internet-Surfen. Fazit: Für 129 Euro erhält man ein High-End-Gerät, das mit Kindle Paperwhite und Kobo Glo in einer Liga spielt. [Update April 2013: Leider hat Thalia den HD Frontlight zugunsten des Tolino ausgelistet, bei Bookeen u.a. kann man ihn aber noch bestellen]

Spaciges Design, nützliche Extras

Auf der Suche nach einer Alternative zum Sony-Reader ist Thalia jenseits des Rheins fündig geworden: bei Bookeen. Im E-Lese-Sektor können die Franzosen schon als Traditionsunternehmen gelten, immerhin brachen sie bereits im Jahr 2001 das erste „Cybook“ auf den Markt. Auch mit dem neuesten Cyber-Buch setzt Bookeen wieder Maßstäbe – angefangen beim „spacigen“ Design, das irgendwie an Star-Trek-Gadgets erinnert. Mit nur einem einzigen Menübutton unter dem Display macht das Cybook HD Frontlight zugleich natürlich stilistische Anleihen beim Minimalismus des iPad. Ungewöhnlich für einen Touch-Screen-Reader, aber durchaus nützlich sind zudem die seitlich des Displays angebrachten Umblättertasten. Die Rückseite aus gebürstetem Aluminium lässt das 180 Gramm schwere Cybook gut in der Hand liegen.

Glimmerlicht: Wenn die elektronische Tinte leuchtet

Drückt man nach dem Einschalten ein paar Sekunden auf die Menütaste, wird automatisch das Glimmerlicht eingeschaltet – und zugleich das passende Menü eingeblendet, um die Helligkeit zu regulieren. Erneutes Drücken der Menütaste schaltet das Glimmerlicht wieder aus. Der Effekt ist frappierend: Schon bei normalem Tageslicht und geringer Leuchtstufe erscheint der Hintergrund mit Glimmerlicht deutlich heller, der Kontrast lässt sich von bedrucktem Papier kaum noch unterscheiden. Die Buchstaben selbst sind jedoch nicht ganz so schwarz, wie man es etwa vom Kindle-Reader gewohnt ist. Das Funktionsprinzip des Glowlight-Features lässt sich erahnen, wenn man im schrägen Winkel auf den Displayrand schaut – dann sieht man nämlich eine Reihe von LEDs, die mit ihrem seitlich eingestrahlten Licht das indirekte Glimmern des Displays erzeugen. Liest man in abgedunkelten Räumen, hat das Leuchten einen ins blau-graue gehenden Farbton.

High-Speed-E-Ink sorgt für rasanten Zoom

Im alltäglichen Gebrauch macht sich neben dem Glowlight und der deutlich verbesserten Pixeldichte auch die HSIS-Technologie angenehm bemerkbar. Man kann sich per Fingerwisch durch Menüs bewegen, mit der vom iPad gewohnten Zweifingergeste in den Text hineinzoomen oder herauszoomen (20 Zoomstufen), und auch das Umblättern funktioniert mit dem Finger. Das Aufrufen eines Titels aus der Bibliothek wurde durch eine kleine Animation aufgepeppt: das Coverbild scheint auf den Betrachter hinzuzuschnellen. Besonders beeindruckend ist die Geschwindigkeit, mit der man sich im integrierten Browser durch Webseiten scrollt – hier bietet das Cybook HD Frontlight tatsächlich Tablet-Feeling. Die im Vergleich zum Vorgängermodell weggefallene Audio-Funktion lässt sich angesichts des gestiegenen Lesekomforts leicht verschmerzen.

Komfortable Leseansicht

Die Leseansicht ist angenehm puristisch gehalten, neben der Titeleinblendung im Seitenkopf wird am unteren Ende die Seitenzahl eingeblendet (beide Anzeigen lassen sich übrigens auch deaktivieren). Ruft man das Hauptmenü auf, werden die Optionen nur in der unteren Hälfte der Leseansicht eingeblendet. Sobald man eine Einstellung ändert – etwa Schrifttype oder Ausrichtung — , kann man das Ergebnis in der oberen Hälfte gleich mitverfolgen. Ähnlich wie beim Kindle lässt sich die Anzeige des E-Books weitgehend nach individuellen Wünschen einstellen. Sogar Silbentrennung und Ligaturen kann man ein- und ausschalten. Sieben Schrifttypen mit oder ohne Serifen stehen zur Auswahl. Bei kleiner Fontgröße kann das Cybook HD Frontlight jedoch in punkto Lesbarkeit jedoch nicht mit Amazons speziellen Schrifttypen mithalten.

Drahtloses Shoppen in Thalias E-Store

Ein weiterer Vorteil des Cybook HD Frontlight ist natürlich der integrierte E-Store, der Oyo-Nutzern vom Look&Feel her bereits vertraut sein dürfte. Thalia zufolge sind mehre hunderttausende E-Books verfügbar, das Angebot kann sich also durchaus sehen lassen. Genauso aber auch der E-Store selbst: Kleine Coverbildchen und die Aufteilung des Screens in wenige Schaltflächen schaffen Übersichtlichkeit, die Ansicht einzelner Titel bietet gute Beschreibungen und in vielen Fällen auch kurze Leser- und Buchhändlerrezensionen. Wer auf der Suche nach Sonderangeboten ist, kann direkt vom Startmenü des E-Stores aus auf Schnäppchensuche gehen.

Fazit: High-End-Lesegerät zum günstigen Preis

Der neue Standard bei E-Ink-Readern lautet eindeutig: XGA-Auflösung, schnelles Touch-Screen und Glowlight. Mit dem Cybook HD Frontlight spielt Thalia in dieser Liga ganz vorne mit. Bookeens neuester Streich zeigt, wo es mit E-Ink langgeht – ein kombiniertes Lese- und Surftablet mit elektronischem Papier, optimalem Kontrast bei allen Lichtverhältnissen, aber maximaler Reaktionsgeschwindigkeit des Touch-Screens scheint mittlerweile in greifbarer Nähe zu liegen. Wie man am Cybook sehen kann, muss dabei die Kombination von hoher Auflösung, Touch-Screen und Glimmerlicht auch nicht auf Kosten der Akkuleistung gehen. Für 129 Euro bekommt man in der Thalia-Filiale um die Ecke oder online bei Thalia.de ein High-End-Lesegerät, das gerade Viellesern einen echten Mehrwert bietet.

Bookeen Cybook HD Frontlight (Thalia.de)


Display

6 Zoll Pearl E-Ink Display,
758x1024 Pixel (16 Graustufen),
Multi-Touch, High Speed Ink System (HSIS), Glowlight

Gewicht

180 Gramm

Schnittstellen

WLAN, Mikro-USB, SD-Kartenslot

Speicher

2 GB intern, max. 32 GB extern

E-Book-Formate

epub (DRM), PDF, txt etc.

Zus. Features

Thalia E-Store, Glowlight

Preis

149 Euro (Bookeen)

Abb.: E-Book-News

Das schnellste E-Ink der Welt: Thalias Cybook Odyssey im Test

Thalia stellt sich im E-Reader Geschäft neu auf – und setzt ab jetzt auf das Cybook Odyssey. Der vom französischen Hersteller Bookeen produzierte Reader glänzt mit High-Speed-E-Ink (HSIS-Technologie), was ungeahnt schnelles Zoomen und Scrollen ermöglicht. Der 6-Zoller mit WiFi und Touch-Screen eignet sich somit nicht nur zur E-Book-Lektüre, sondern auch zum einigermaßen ruckelfreien Internet-Surfen. Thalias hauseigener eBook-Store ist bereits auf dem Gerät vorinstalliert, komfortablem E-Book-Shoppen via WLAN steht also nichts mehr im Weg. Audiofunktionen machen das Cybook Odyssey zugleich zum perfekten Hörbuch-Player. Fazit: Zum Preis von 99 Euro erhält man mit dem flinken E-Ink-Gerät einen mehr als würdigen Nachfolger für Thalias bisherigen Brot-und-Butter-Reader Oyo. Alles weitere im E-Book-News-Testbericht. [Update Dez. 2012: Für 129 Euro gibt es jetzt eine verbesserte Version mit Glowlight-Feature und HD-Auflösung]

Spaciges Design

Bisher hatten Thalia-Kunden die Qual der Wahl: sollte es der technisch bereits veraltete Oyo II sein, oder Sonys WiFi-Reader PRS-T1, der allerdings in Deutschland ohne integrierten E-Store geliefert wird? Auf der Suche nach einer Alternative ist die Buchhandelskette nun jenseits des Rheins fündig geworden: bei Bookeen. Im E-Lese-Sektor können die Franzosen schon als Traditionsunternehmen gelten, immerhin brachen sie bereits im Jahr 2001 das erste „Cybook“ auf den Markt. Auch mit ihrem neuesten Cyber-Buch setzt Bookeen wieder Maßstäbe – angefangen beim „spacigen“, leicht rhombischen Design, das irgendwie an Star-Trek-Gadgets erinnert. Mit nur einem einzigen Menübutton unter dem Display macht das Cybook Odyssey zugleich natürlich stilistische Anleihen beim Minimalismus des iPad. Ungewöhnlich für einen Touch-Screen-Reader, aber durchaus nützlich sind zudem die seitlich des Displays angebrachten Umblättertasten. Die Rückseite aus gebürstetem Aluminium lässt das 195 Gramm schwere Cybook gut in der Hand liegen.

Schneller Zoom, rasantes Scrollen

Beim ersten Einschalten bekommt man gleich eine Demonstration davon, was High-Speed-E-Ink bedeutet. Auf dem Display wird eine kleine Animation abgespielt, in der sich ein Mann auf eine Gartenbank setzt und ein Buch liest, umschwirrt von einem Vogelschwarm. Doch auch im alltäglichen Gebrauch macht sich der Vorteil der HSIS-Technologie rasch bemerkbar. Man kann sich per Fingerwisch durch Menüs bewegen, mit der vom iPad gewohnten Zweifingergeste in den Text hineinzoomen oder herauszoomen (20 Zoomstufen), und auch das Umblättern funktioniert mit dem Finger. Das Aufrufen eines Titels aus der Bibliothek wurde durch eine kleine Animation aufgepeppt: das Coverbild scheint auf den Betrachter hinzuzuschnellen. Besonders beeindruckend ist die Geschwindigkeit, mit der man sich im integrierten Browser durch Webseiten scrollt – hier bietet das Cybook tatsächlich Tablet-Feeling.

Leseansicht individuell anpassen

Überzeugend ist jedoch auch die grafische Gestaltung der Benutzeroberfläche, angefangen beim Home-Screen, der mit kleinen Cover-Abbildungen einen Überblick über die zuletzt gelesenen E-Books liefert. Die Leseansicht ist angenehm puristisch gehalten, neben der Titeleinblendung im Seitenkopf wird am unteren Ende die Seitenzahl eingeblendet (beide Anzeigen lassen sich übrigens auch deaktivieren). Ruft man das Hauptmenü auf, werden die Optionen nur in der unteren Hälfte der Leseansicht eingeblendet. Sobald man eine Einstellung ändert – etwa Schrifttype oder Ausrichtung — , kann man das Ergebnis in der oberen Hälfte gleich mitverfolgen. Ähnlich wie beim Kindle lässt sich die Anzeige des E-Books weitgehend nach individuellen Wünschen einstellen. Sogar Silbentrennung und Ligaturen kann man ein- und ausschalten. Mehrere sieben Schrifttypen mit oder ohne Serifen stehen zur Auswahl. Bei kleiner Fontgröße kann der Cybook Odyssey jedoch in punkto Lesbarkeit jedoch nicht mit Amazons speziellen Schrifttypen mithalten.

Komfortabel shoppen im E-Store

Ein weiterer Vorteil des Cybook Odyssey ist natürlich der integrierte E-Store, der Oyo-Nutzern vom Look&Feel her bereits vertraut sein dürfte. Kleine Coverbildchen und die Aufteilung des Screens in wenige Schaltflächen schaffen Übersichtlichkeit, die Ansicht einzelner Titel bietet gute Beschreibungen und in vielen Fällen auch kurze Leser- und Buchhändlerrezensionen. Wer auf der Suche nach Sonderangeboten ist, kann direkt vom Startmenü des E-Stores aus auf Schnäppchensuche gehen. Leider lassen sich von den meisten Bestsellern im Thalia-Store bisher noch keine Leseproben herunterladen, das schmälert den Gebrauchswert der Shopping-App wiederum – bleibt zu hoffen, das Thalia hier noch nachbessert. Denn nur der Klappentext reicht zur Kaufentscheidung nicht aus, gerade bei E-Books, die mehr als zehn Euro kosten, möchte sicherlich niemand die Katze im Sack erwerben.

Fazit: Lesegerät mit echtem Mehrwert

Die eigentlichen Wettbewerber sind auch für Thalia längst nicht mehr deutsche Online-Portale, sondern Amazon, Kobo & Co. Die Reader der Konkurrenz aus Übersee sind gut designt, erfreulich günstig und bieten ein nahezu perfektes Kundenerlebnis. Mit dem Cybook Odyssey könnte es Thalia nun tatsächlich gelingen, in diese Liga vorzustoßen, und das nicht nur vom Preis her. Bookeens neuester Streich zeigt, wo es mit E-Ink langgehen könnte – ein kombiniertes Lese- und Surftablet mit elektronischem Papier, aber maximaler Reaktionsgeschwindigkeit des Touch-Screens scheint mittlerweile in greifbarer Nähe zu liegen. Wie man am Cybook sehen kann, muss dabei die Kombination von schnellem E-Ink und Touch-Screen auch nicht auf Kosten der Akkuleistung gehen. Für 99 Euro bekommt man in der Thalia-Filiale um die Ecke oder online bei Thalia.de ein zeitgemäßes Lesegerät, das gerade Viellesern einen echten Mehrwert bietet. [Update Dez. 2012: Für 129 Euro gibt es jetzt eine verbesserte Version mit Glowlight-Feature und HD-Auflösung]

Bookeen Cybook Odyssey (Thalia.de)


Display

6 Zoll Pearl E-Ink Display,
600×800 Pixel (16 Graustufen),
Multi-Touch und High Speed Ink System (HSIS)

Gewicht

195 Gramm

Schnittstellen

WLAN, Mikro-USB, SD-Kartenslot

Speicher

2 GB intern, max. 32 GB extern

E-Book-Formate

epub (DRM), PDF, txt etc.

Zus. Features

Thalia E-Store, Audio-Player, Lagesensor

Preis

99 Euro (Thalia.de)

Abb.: E-Book-News

Thalias neue Trumpfkarte heißt Cybook Odyssey – Start am 20. Juni

Thalia stellt sich im E-Reader Geschäft neu auf – in Zukunft setzt die Buchhandelskette auf das Cybook Odyssey. Für 119 Euro kommt der 6-Zoller mit WiFi und Touch-Screen ab 20. Juni in den Handel, gab das Hagener Unternehmen jetzt bekannt. Der vom französischen Hersteller Bookeen produzierte Reader glänzt mit High-Speed-E-Ink (HSIS-Technologie), so dass sich auch Animationen und sogar Videos einigermaßen flüssig darstellen lassen. Mit 2 Gigabyte internem Speicher liegt das Cybook im Mittelfeld vergleichbarer Geräte. Anders als beim ebenfalls von Thalia angebotenen Sony-Reader PRS-T1 ist beim Cybook Odyssey der hauseigene eBook-Store bereits auf dem Gerät vorinstalliert, komfortablem E-Book-Shoppen via WLAN steht also nichts mehr im Weg. Mit dem neuen Star im Team scheint zugleich das Ende von Thalias Eigenentwicklung namens Oyo näherzurücken – die WiFi-Version der zweiten Generation (Oyo II) wird jetzt bereits für 79 Euro verramscht (vorher: 119 Euro).

Die eigentliche Konkurrenz heißt längst Amazon

Der fliegende Wechsel in der Angebotspalette findet laut Thalia „im Zuge der unternehmerischen Neuausrichtung“ statt – es gehe darum, die „Nutzungsvielfalt der digitalen Leseangebote“ auszubauen und ein möglichst „breites, auf individuelle Kundenbedürfnisse abgestimmtes eReader-Sortiment“ anzubieten. Was Thalia tatsächlich fehlte, war ein neues Zugpferd – denn Sonys Reader ist mit 149 Euro immer noch etwas teuer, die technisch schon überholten Oyo-Modelle kamen auch nach einem Relaunch nicht mehr so richtig bei den Kunden an. Die eigentliche Konkurrenz, das scheint mittlerweile klar, sind zudem längst nicht mehr deutsche Online-Portale, sondern Amazon, Kobo & Co. Die Reader der Konkurrenz aus Übersee sind gut designt, erfreulich günstig und bieten ein nahezu perfektes Kundenerlebnis. Mit dem Cybook Odyssey könnte es Thalia tatsächlich gelingen, in diese Liga vorzustoßen.

E-Book-Verkauf in den Buchhandlungen

Mit der eingeschlagenen „Multichannel“-Strategie hat Thalia ohnehin eine Trumpfkarte im Ärmel – nämlich die Präsenz vor Ort. Verkauft wird die gesamte E-Reader-Palette somit nicht nur online, sondern auch in den knapp 300 Filialen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Beratung und Nähe sieht man bei Thalia tatsächlich als entscheidenden Vorteil gegenüber den „Online Pure Playern der Branche“: so sind zum einen Buchempfehlungen und Rezensionen zukünftig auch über die eReading-Apps abrufbar, für deren Weiterentwicklung das von Thalia übernommene Berliner Startup textunes sorgt. Die Buchhandlungen um die Ecke werden zugleich für Neueinsteiger zur Anlaufstelle für elektronischen Lesestoff – dafür sollen spezielle „eBook-Boxen“ sorgen. Die analogen Schachteln beinhalten Booklets und Wertgutscheinen mit einer Anleitung zum digitalen Lesen sowie Lesetipps von Thalia-Buchhändlern.

Abb.: Bookeen

Das Leseland der Zukunft: Eine Marktübersicht zu E-Readern in Deutschland

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Oaxis, Hixreader, Viewsonic – auf den ersten Blick ist der E-Reader-Markt ein Sammelsurium exotischer Geräte. Das Beratungsunternehmen Kirchner & Robrecht zählte im ersten Halbjahr 2010 insgesamt rund 67 E-Reader und 32 Tablets – und das bei einer Preisspanne von 190 bis 650 Euro. Die meisten der Namen muss man nicht kennen, denn viele E-Reader sind in Deutschland gar nicht lieferbar. Lohnenswert ist dagegen ein Blick auf bewährte Klassiker von Sony, Bookeen oder Pocketbook. Nicht von schlechten Eltern sind aber auch Neueinsteiger wie Amazons neuestes Lesegerät Kindle 3 oder Apples iPad. Die Marktübersicht zu E-Readern in Deutschland ist ein Beitrag zum Special „Das Buch der Zukunft„, das vom Upload-Magazin anlässlich der Buch Digitale 2010 organisiert wird. » Weiterlesen beim Upload-Magazin

Sechs gegen den Kindle: c’t testet E-Book-Lesegeräte mit E-Ink-Display

c't magazin testet e-reader kindle sony cybook.gifDas Computermagazin c’t hat für seine aktuelle Ausgabe sieben E-Reader getestet – darunter Amazons Kindle, Sonys PRS 505 sowie das Cybook Opus. Mit dabei sind ausschließlich Geräte mit E-Ink-Display. Ergebnis: die E-Reader schlagen „mit langen Laufzeiten und augenfreundlichen Displays Smartphones, Notebooks und PCs“. Problematisch fanden die Tester allerdings, das es in Deutschland noch nicht genügend elektronischen Lesestoff gibt.

„Das universelle Buch“: E-Reader sind keine Exoten mehr

Lange Zeit fielen E-Reader in Fachzeitschriften in die Kategorie der exotischen Produkte. Kein Wunder: erst seit letztem Jahr gibt es auf dem deutschen Markt eine nennenswerte Palette lieferbarer Modelle. Das Computermagazin c’t widmet nun den elektronischen Lesegeräten ein Themen-Special. Unter dem Titel „Das universelle Buch“ gibt es eine solide Einführung: vorgestellt werden E-Book-Formate & E-Book-Shops im Internet, Möglichkeiten elektronischer Lektüre auf Smartphones sowie ein Howto zum Erstellen von epubs. Im Mittelpunkt steht jedoch ein ausführlicher Gerätetest.

Kindle 2: technisch hervorragend, aber zu wenig deutscher Content

kindle ereader c't magazin test.jpgDen Anfang macht Amazons Kindle2: mit der Technik & Benutzerfreundlichkeit sind die Tester sehr zufrieden, bemängeln jedoch den fehlenden deutschen Content: „In Deutsch gibt es nur einige Klassiker sowie drei Periodika: Die FAZ, das Handelsblatt und die Wirtschaftswoche“. Lesen lassen sich allerdings keine E-Books im epub-Format. Selbst die Konvertierung von PDF, HTML oder Bildern für das Kindle geht nur per E-Mail an den Konvertierungsdienst von Amazon – pro Dokument muss man einen Dollar zahlen.

Cybook Opus: rasanter Seitenaufbau, aber nicht trudelsicher

cybook opus ereader bookeen c't magazin test.jpgMindestens genauso gut schneidet Bookeens 5-Zoll-Reader Opus ab: „Beim Blättern macht das Cybook eine gute Figur: Der Seitenaufbau liegt bei knapp über einer Sekunde, die erkannten Formate werden sauber dargestellt und die Texte lassen sich sehr gut anpassen.“ Problematisch schien allerdings der Lagesensor, der den Bildschirminhalt automatisch ausrichtet: „Häufiges Schwenken brachte den Reader ins schwitzen und führte zweimal zum Absturz.“

Hanvon N518: gut im Handlesen, schlecht in Deutsch

hanvon e-reader N 518.jpgEinen echten Exoten stellt c’t mit dem Hanvon N518 vor. Das wie der Opus mit 5-Zoll-Display ausgestatte Gerät wird in Deutschland von Hexaglot vertrieben und kann mit Stifteingabe und Handschriftenerkennung aufwarten. Letztere hat jedoch auch ihre Tücken: sie erwies sich zwar als reaktionsschnell und treffsicher auch für Deutsch – „doch das Umstellen auf Englisch stellte sich als Einbahnstraße heraus: Danach gelang es nicht mehr, die deutsche Erkennung zu reaktivieren“.
Moniert wurde übrigens auch die schlampige Übersetzung der deutschen Menüführung.

Irex Digital Reader 1000S:

Irex Digital Reader 1000S ereader test c't magazin.jpgMit dem Irex Digital Reader 1000S nahm c’t einen der ältesten und zugleich größten Reader auf dem deutschen Markt mit in den Test auf. Das 10,2 Zoll große Lesegerät brillierte naturgemäß besonders bei der Anzeige großformatiger PDFs. Außerdem lassen sich mehrere Dokumente gleichzeitig öffnen – ein Feature, das bisher kein anderer E-Reader bietet. Größter Nachteil: Das Gerät ist mit 700 Euro aber auch dreimal so teuer wie ein durchschnittlicher 5- oder 6-Zoller.

Iriver Story: ein Spezialist für PDFs und E-Comics

iriver story e-reader c't magazin test.jpgMit dem Iriver Story testet c’t einen optischen Kindle-Klon: das Lesegerät bringt ähnlich wie Amazons Reader sogar eine Tastatur mit. Die Tester waren beeindruckt von den besonderen Display-Fähigkeiten: so kann der iRiver etwa „PDFs unter Aufgabe des Ursprungslayouts neu umbrechen und dann Text un Bilder an die Bildschirmbreite anpassen“. Auch .doc, .xls- und .ppt-Dokumente kann das Gerät besser darstellen als die anderen Testobjekte. Interessantes Detail: der Story eignet sich offenbar auch gut als Comic-Viewer – Bilder in zip-Containern lassen sich in alphabetischer Reihenfolge abspielen – viele E-Comics werden in dieser Form abgespeichert.

Sony PRS-505 / Sony Reader Touch Edition

sony prs505 ereader test c't magazin.jpgGut und günstig: so könnte man das Testergebnis für Sonys Klassiker PRS-505 zusammenfassen – denn der 6-Zoller ist schon für unter 200 Euro zu haben. Nicht so gut schnitt allerdings sein Nachfolger ab. sony ereader touch edition c't magazin test.jpgDas Touchscreen der Touch Edition ist zwar bisher einzigartig auf dem E-Reader-Markt, die Darstellung von Bildern und Texten leidet darunter aber stark: „Der Kontraast ist deutlich schwächer als bei Geräten ohne Touch, das Display spiegelt und ist blickwinkelabhängig.“