Libri.de auf Amazons Spuren: Erstmals mehr E-Books als Print-Bücher verkauft

„E-Books überholen P-Books“ verkündet Libri per Pressemitteilung– im Oktober 2011 waren elektronische Bücher auf dem Webportal libri.de offenbar zum ersten Mal das absatzsstärkste Buchformat. E-Books bietet das Portal bereits seit 2008 an, seit letztem Jahr war mit dem Acer LumiRead ein WiFi-Reader mit integriertem E-Store verfügbar. Mittlerweile umfasst der Online-Katalog mehr als 500.000 Titel im epub- und PDF-Format, die sowohl über Libri.de wie auch zahlreiche Partner-Shops lokaler Buchhandlungen verkauft werden. Den Umsatz von Hardcover plus Taschenbuch ingesamt haben E-Books aber offenbar noch nicht erreicht. Wichtigster Geschäftsbereich der Libri-GmbH bleibt ohnehin das Barsortiment, d.h. die Versorgung der lokalen Buchhändler mit gedruckten Büchern.

Konkrete Umsatzzahlen fehlen leider

Von Amazon ist man solche Rekordmeldungen bereits lange gewohnt – geschickt inzenierte der Online-Buchhändler seit dem Start des ersten Kindle-Readers vor vier Jahren den Aufstieg der E-Books. Im Mai 2011 war es dann soweit: Die Downloads elektronischer Lektüre via Kindle Reader und Kindle App übertrafen erstmals die gesamte verkaufte Auflage an Paperback und Hardcover-Ausgaben. Diesen Rekord hat Libri.de noch vor sich. Wirklich repräsentativ wäre aber auch das für den deutschen Buchhandel nicht, denn vom Umsatz her ist Libri.de unter den deutschen Online-Portalen eher zweitrangig. Der Marktanteil von E-Books insgesamt dümpelt zudem bekanntermaßen bei etwa einem Prozent herum. Nach Überholspur klingt das nicht wirklich.

Beteiligung der Buchhändler am E-Book-Geschäft

Trotzdem kopiert Libri.de munter den Stil des großen Konkurrenten aus den USA – nicht nur mit der Rede von „E-Books & P-Books“, auch mit der Zurückhaltung bei konkreten Umsatzzahlen. Doch immerhin scheint der 1997 gestartete Web-Ableger des Barsortimenters Libri die Prioritäten richtig gesetzt zu haben. Auch Buchhandels-Größen wie etwa Thalia erwarten erklärtermaßen in den nächsten Jahren eine Verschiebung von 30-40 Prozent des Umsatzes mit „P-Books“ in Richtung digitaler Formate. Libri.de hat damit experimentiert, den Buchhandel vor Ort an dieser Entwicklung zu beteiligen – in dem etwa auch beim Verkauf elektronischer Titel via E-Store bzw. E-Book-Apps Provisionen fließen. Ausgerechnet beim allerneusten Modell – Sonys WiFi-Reader PRS-T1 – ist allerdings Libris integrierte E-Shopping-Lösung nicht mit an Bord.

Komfortabel lesen, umständlich shoppen: Libri-App eBookS für iPhone & iPad startet


Libris E-Book-Universum umfasst nun auch Apples Touch-Screens. Seit heute ist die E-Reader-App eBookS nämlich auch im App-Store für iPhone, iPad und iPod Touch zu haben. Optisch wird Libris eBookS-App vielen bekannt vorkommen, denn im Hintergrund werkelt der bewährte Bluefire-Reader – Lesekomfort & optimale Konfigurierbarkeit ist damit garantiert. Anders als bei der Android-Version von eBookS muss man jedoch nicht nur auf das In-App-Shopping verzichten, sondern überhaupt auf jeglichen direkten Link zu Libris E-Store.

Apples strenge Regeln machen’s kompliziert

Als Erklärung heißt es dazu auf der Libri.de-Webseite: „Die Apple-Richtlinien erlauben keine direkten Verlinkungen. Öffnen Sie deswegen unseren Online-Shop in dem Web-Browser Ihres iPhones, iPads oder iPod Touch“. Der Hintergrund: Beim In-App-Shopping via iTunes kassiert Apple 30 Prozent Provision, beim Einkauf im Browser fällt diese Gebühr natürlich weg. Apple hat allerdings alle App-Anbieter gezwungen, externe Shop-Links zu entfernen. Das zwingt zu neuen Workarounds: Um Lesen & Shoppen auf dem iPad wieder zu vereinen, hat Amazon mit dem Cloudreader etwa eine spezielle HTML 5-App gestartet, die komplett im Browser läuft. Auch andere Anbieter wie etwa Kobo bereiten schon entsprechende Alternativen vor.

Wie kommt die Lektüre in die App?

Bei Libri dagegen ist momentan alles noch etwas komplizierter. Wer E-Books für die Libri-App shoppen will, muss dies entweder via WiFi-Verbindung auf dem Acer LumiRead tun oder direkt auf der Libri-Webseite. Im nächsten Schritt öffnet man dann im iPad-Browser das Libri-Kundenkonto, wo man unter Downloads/Meine E-Books die betreffenden epubs oder PDFs herunterladen kann. Der Browser bietet dann an, die Dateien via eBookS zu öffnen. Um bereits vorhandene E-Books vom lokalen Desktop-PC bzw. Mac auf das iPad/eBookS zu übertragen, gibt es sogar drei verschiedene Möglichkeiten: via USB & iTunes, per E-Mail-Attachment oder mit Dropbox (siehe unsere ausführliche Beschreibung). DRM-geschützte Titel sind via eBookS nur lesbar, wenn man vorher im Info-Bereich der App Adobe-ID und Passwort eingegeben hat.

Bohne trifft Buchstabe: Tchibo verkauft Acer LumiRead – & beteiligt lokale Buchhändler an Provisionen

tchibo-e-reader-acer-lumiread-ab-8-dezember Ab 8. Dezember wird Tchibo die WLAN-Version des Acer LumiRead in seinen deutschlandweit rund 850 Filialen anbieten. Die zeitlich begrenzte Aktion dürfte wohl auch so manchen Buchhändler freuen, der einen Libri-Partnershop betreibt: Die E-Shopping-Software auf den Readern wird nämlich mit dem Buchhändler-Shop verknüpft, der dem Wohnort des Kunden am nächsten liegt. Schnäppchen wie bei der Kaffeefahrt sind aber nicht zu erwarten: Verkauft wird der Acer Lumi Read bei Tchibo für 179 Euro – also zum selben Preis wie auch von Libri & Partnern selbst.

E-Books in der Nachbarschaft shoppen

Elektronische Bücher einkaufen beim Buchhändler in der Nachbarschaft – das geht mittlerweile auch, ohne jemals eine Buchhandlung zu betreten. Möglich macht das Libris Partnershop-Programm, an dem auch E-Book-News teilnimmt. Buchhändler vor Ort können auf diesem Weg nicht nur eine Dependance im World Wide Web eröffnen, sondern auch auf dem Display von WiFi-Readern. Als erster E-Reader in Deutschland wird seit Oktober 2010 der Acer LumiRead mit dem mobilen Leseservice „ebookS“ ausgeliefert, einem E-Store, der die Buchhandlung an den Provisionen für verkaufte E-Books beteiligt. Bisher wird der Reader nur von Libri vermarktet – in die Regale von Elektronikfachmärkten wird der Acer Lumi Read erst 2011 gelangen. Den Reader zwischen Kaffeebohnen, Küchengeräten & Bademänteln bei Tchibo anzubieten, ist insofern ein erster Test im Retail-Sektor.

Tchibo & Libri gehören zum selben Konzern

Die zeitlich befristete Verkaufsaktion über das Filialnetz von Tchibo fügt sich immerhin nahtlos in das bestehende Libri-Netzwerk ein – über die Postleitzahl des Käufers wird der E-Store des jeweiligen Readers mit einer Buchhandlung in der Nähe verknüpft. Bei jedem via Reader verkauften E-Book winken Provisionen zwischen 5 und 10 Prozent. Mit diesem Modell könnte man in Zukunft sicherlich auch den Vorort-Verkauf bei anderen Resellern organisieren. Rein unternehmerisch betrachtet bleibt der Acer LumiRead auch mit der Tchibo-Aktion erstmal noch in der Famile, denn Libri gehört seit 1993 zum Tchibo-Konzern. Die Verbindung zwischen Libri & Tchibo erkennt man auch bei der Ausstattung der UMTS-Version des LumiRead, die noch vor Weihnachten für 229 Euro in den Handel kommt – das Lesegerät ist mit einer Tchibo-Mobilfunkkarte ausgestattet.

PS: Der obige Screenshot zeigt den Acer Lumi Read, wie er bereits in der Schweiz von tchibo.ch angeboten wird (für umgerechnet knapp 189 Euro).

Acer LumiRead im Test: Kontrastreiche WiFi-Alternative zum Oyo-Reader

acer-lumiread-test-e-reader-wifi-wlan-barcode-scannerMit dem Acer LumiRead hat Libri einen Trumpf im Ärmel – der WiFi-fähige E-Reader hat beinahe Kindle-Qualität. Dank Qwertz-Tastatur, kontraststarkem Display und integriertem E-Store steht dem mobilen E-Book-Shopping nichts mehr im Weg. Kopfhörerbuchse, externe Lautsprecher & Lautstärkeregler machen das LumiRead auch zum guten Hörbücher-Player. Pünktlich zur Weihnachtssaison 2011 gibt’s den LumiRead in der WLAN/UMTS-Version bei Libri.de zum Preis von 139 Euro.

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Acers LumiRead geht optisch den Weg von Amazons Kindle

Der deutsche Kindle-Store kommt erst 2011. Die deutschen Buchhändler haben die Angebots-Lücke genutzt. Nach Thalias Oyo-Premiere bietet nun auch Libri mit dem Acer LumiRead drahtloses E-Book-Shopping. Damit sind in kurzem Abstand zwei E-Ink-Reader auf den Markt gekommen, die sich deutlich unterscheiden. Während Thalias kompaktes Lesegerät auf Touch-Screen-Funktionalität setzt, geht Libri mit dem LumiRead eher den Weg von Amazon. Prägendes Merkmal sind neben der Qwertz-Tastatur unter dem Display ein Trackpad und Umblättertasten am rechten bzw. linken Gehäuserand. Mit 250 Gramm ist die WLAN-Version des LumiRead vom Gewicht her fast genauso schwer wie das Kindle 3, von den Maßen her ähnelt er allerdings stärker dem Vorgängermodell Kindle 2. Bekannt vom Kindle ist auch die Slider-Taste zum Einschalten, die sich bei Libris Reader allerdings an der oberen Kante des Gehäuses befindet. Zum besonderen Komfort des LumiRead gehört es zudem, dass es auf der Geräterückseite nicht nur kleine, externe Lautsprecher gibt, sondern auch einen Lautstärkeregler. Während der Einschub für Mikro-SD-Karten niemanden überraschen dürfte, gibt es schließlich auf der Rückseite noch ein Detail, das äußerst ungewöhnlich ist: einen Barcode-Scanner, erkennbar am kleinen Kamera-Auge und einem Strichcode-Symbol daneben.

Kontraststarkes E-InkDisplay sorgt für angenehme Lektüre

Die E-Book-Lektüre mit dem LumiRead ist äußerst angenehm – durch ein Griffprofil auf der Rückseite liegt der Reader gut in der Hand, das kontraststarke Display mit 16 Graustufen und rasche Seitenwechsel sorgen für E-Lesekomfort. Im Gegensatz zum Oyo-Reader ist der Hintergrund deutlich heller, die Buchstaben sind auf dem E-Ink-Display deutlich besser lesbar. An den Kontrast des Pearl-E-Inks wie im Kindle 3 kommt der LumiRead allerdings nicht ganz heran. Über die mit dem Kürzel „Aa“ gekennzeichnete Funktionstaste kann bei epub-Dokumenten direkt zwischen fünf Schriftgrößen auswählen. Die Schriftart lässt sich in der aktuellen Firmware-Version leider nicht verändern. PDF-Dokumente lassen sich zoomen, dank automatischem Seitenumbruch bleiben sie trotzdem gut lesbar. Via Menütaste am rechten Rand des Keyboards kann man zudem weitere Textfunktionen auswählen: Lesezeichen setzen, Anmerkungen machen sowie den Text nach Stichworten durchsuchen. Bei englischen Texten kann man zudem markierte Worte im vorinstallierten Wörterbuch nachschlagen.

Virtual Bookshelf mit Blumenvase & Buddelschiff

Ausgeliefert wird der Acer LumiRead mit Quickstart-Guide, USB-Ladekabel und Steckdosenadapter. Dazu kommt noch eine CD mit der für Laptop oder Desktop gedachten „Acer Ebook Manager“-Software. Was gleich beim ersten Einstöpseln des Ladekabels auffällt: der Reader hat keinen Standard-Mikro-USB-Port. Nach dem ersten Hochfahren kommt die Reader-Taufe – in einem Menu muss dem Gerät ein Name gegeben werden. Anschließend landet man auf dem Desktop, passenderweise ein virtuelles Bücherregal. Im Werkszustand sind die Regale noch mit kleinen Platzhaltern gefüllt, von der Blumenvase bis zum Buddelschiff. Die wichtigsten Menüpunkte sind als Buchcover gestaltet: die persönliche E-Book-Bibliothek, die E-Book-Wunschliste, ein englisch-deutschesWörterbuch, die Bedienungsanleitung und eine Liste mit 16 aktuellen Leseproben. Ebenso leicht wie E-Books lassen sich vom Desktop des LumiRead aus auch MP3-Dateien öffnen -- sie werden auf dem virtuellen Bücherregal je nach Titel zwischen den Buchcovern eingereiht. Besonders für eine gemischte Bibliothek aus elektronischen Büchern und Hörbüchern dürfte das eine gute Idee sein.

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Notwendige Schritte auf dem Weg zum E-Store

Um den eingebauten E-Store nutzen zu können, sind ein paar Konfigurationsschritte notwendig, bei denen die Qwertz-Tastatur eine gute Hilfe ist. Zunächst muss das WLAN eingerichtet werden. Sobald der LumiRead online ist, können sich Libri-Kunden mit ihren Login-Daten in der elektronischen Buchhandlung anmelden. Die Startseite des E-Stores ist nicht ganz so liebevoll gestaltet wie beim Oyo-Reader, Buchcover sind dort überhaupt nicht zu sehen. Die Textansicht ist außerdem etwas klein geraten. Drei Bereiche mit je drei Links bekommt man präsentiert: E-Book-Bestseller, E-Book-Neuheiten, sowie E-Book-Kategorien. Wer gezielt nach Titeln recherchieren möchte, findet zudem ein ganz oben auf der Startseite eine Suchleiste. Um E-Books kaufen zu können, braucht man eine Kreditkarte. Die Zahlung per Lastschrift war zum Zeitpunkt unseres Tests noch nicht verfügbar. Kauft man kopiergeschützte E-Books, wird zudem vor der allerersten Lektüre
nach der Adobe-ID gefragt. Via Desktop oder Laptop bei anderern Anbietern geshoppte E-Books lassen sich über das USB-Kabel ebenfalls auf den LumiRead übertragen. Die mitgelieferte „Acer eBook Manager Software“ ist dafür nicht zwingend notwendig, mit dem Desktop-Manager von Adobe Digital Editions geht es genauso gut.

Vom World Wide Web zum Ad-Hoc-Netzwerk

Auch das World Wide Web steht dem LumiRead-Nutzer offen – natürlich mit allen Einschränkungen, die bei einem E-Ink-Reader zu machen sind. Über die mit einem kleinen Globus versehene Funktionstaste am linken Keyboardrand kommt man direkt in das Startmenü des integrierten Browsers. Hier kann man einen Suchbegriff eingeben und auf das „Google“ oder „Wikipedia“-Schaltfeld klicken, oder eine Webadresse eintippen und „Go to URL“ wählen. Teile von Webseiten lassen sich in einer vereinfachten Ansicht anzeigen oder zur späteren Lektüre herunterladen. Neben dem Browser gibt’s übrigens auch einen RSS-Reader. Abonnierte Feeds werden in einer Kurzübersicht gezeigt, die vollständigen Beiträge kann man nur im Browser lesen. Mehrere LumiRead-Nutzer zusammen können via WLAN-Schnittstelle vor Ort auch ein sogenanntes AdHoc-Netzwerk aufbauen – dann lassen sich über eine Freigabe-Option E-Books (ohne DRM) und sonstige Dokumente austauschen.

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Barcode-Scanner: Für ein Nice-to-have fast schon zu absurd

Ein besonderer Hingucker ist der LumiRead wohl vor allem wegen einer kleinen Kamera in der Gehäuserückwand. Die hat nur einen Zweck: als Barcode verschlüsselte ISBN-Nummern von Büchern einscannen. Mit etwas Übung gelingt das tatsächlich in wenigen Augenblicken. Die ISBN-Nummer wird dann via Internet-Verbindung – sofern lieferbar -- einem E-Book zugeordnet. Solche Trouvaillen werden in der „Wunschliste“ abgelegt und können dann bei Bedarf geshoppt werden. Das Eintippen des Titels via Keyboard im E-Store dürfte allerdings genauso schnell gehen. Der Barcode-Scanner ist eigentlich schon fast zu absurd, um noch als Nice-to-have-Feature gelten zu können. Vielleicht muss man ihn als symbolische Ätsch-Geste gegenüber den Gralshütern der Gutenberg-Galaxis sehen – der Barcode degradiert ja in gewisser Weise das gedruckte Buch vom Kulturgut zu einem Element reiner Warenlogistik.

Content & Komfort – zum vergleichsweise hohen Preis

Ingesamt hat Libri mit dem Acer LumiRead wohl auf das richtige Pferd gesetzt. Unzulänglichkeiten wie fehlende Fontwahl oder der etwas lieblos gestaltete E-Store lassen sich ja beizeiten noch beheben bzw. verbessern. Ein Rätsel bleibt zunächst auch das Abspielen von MP3s. In der Bedienungsanleitung findet sich dazu kein Wort -- zum Glück ist es in der Praxis denkbar einfach, und zudem dank externer, zehnstufiger Lautstärkeregelung mindestens so komfortabel wie beim Kindle. Auch beim Lesekomfort auf dem E-Ink-Display ist der LumiRead dem Kindle näher gekommen als Thalias Oyo – vor allem beim Kontrast. Das einzig wirklich störende am LumiRead ist zur Zeit noch der vergleichsweise hohe Preis. Vierzig Euro teurer als Thalias Reader, dreißig Euro teurer als das Kindle 3, das scheint etwas hoch gegriffen zu sein. Anders als bei der Abwägung zwischen Oyo und Kindle weiß man bei der Wahl des LumiReads aber zumindest eins – man bekommt deutschsprachigen Content und guten Kontrast.

PS: Wer die Arbeit von E-Book-News besonders unterstützen möchte, kann den Acer LumiRead direkt über unseren Libri-Partnershop bestellen -- und uns dann mit jedem E-Book-Kauf via E-Store eine kleine Provision bescheren.

Acer LumiRead Specs


Display

6 Zoll E-Ink, 600x800 Pixel, 16 Graustufen

Betriebssystem

Linux 2.6.28

Schnittstellen

USB, WLAN, UMTS (optional)

Prozessor

Freescale i.MX357

Interner Speicher

2 GB, erweiterbar durch Mikro-SD-Karte

E-Book-Formate

epub (DRM), PDF, Mobi, HTML, Doc, etc.

Audio-Features

MP3-Player, 3,5 mm Kopfhörerbuchse

Extras

Barcode-Scanner

Preis

139 Euro WLAN plus UMTS (Libri.de)