Spendenaktion gelungen: Perlentaucher sammelt 22.000 Euro in zwei Wochen

perlentaucher-crowdfunding„Wir hatten in den dunklen Wald gepfiffen, und gottlob schallte es zurück! Die Reaktion auf unseren Unterstützungsaufruf war überwältigend“, freuen sich die Macher des Perlentauchers. Vor zwei Wochen hatte das größte Kultur- und Büchermagazin im deutschsprachigen Web seine Leser um Spenden gebeten, denn die Anzeigenerlöse reichten zur Finanzierung nicht mehr aus (E-Book-News berichtete). Nun sind in knapp zwei Wochen ansehnliche 22.000 Euro zusammengekommen, teilte die Redaktion mit – die Aktion habe gezeigt, dass der Perlentaucher von seinen Lesern gewollt und mitgetragen werde. Bei der Spendenaktion setzte man auf Crowdfunding nach alter Schule, auf Webservices wie Flattr oder Kachingle wurde dabei verzichtet. Dafür gab es die Möglichkeit, via PayPal, Lastschrift oder Direktüberweisung einen Obolus zu entrichten. Für die überwiegend der Generation Ü-40 angehörende Zielgruppe des Perlentauchers war das aber offenbar genau richtig. Spenden können wird man auch weiterhin. Die Redaktion hofft aber, dass der Perlentaucher zukünftig auch „am Markt existieren kann“, also überwiegend werbefinanziert.

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Ansgar Warner

Ansgar Warner arbeitet als freier Autor im Medienbüro Mitte (Berlin). Neben diversen Brotarbeiten für Presse & Rundfunk bloggt er hier rund um's Thema Elektronisches Lesen. Die spannende (Vor-)Geschichte der elektronischen Bücher erzählt Ansgar in "Vom Buch zum Byte". Praktische Infos für Autoren, Verleger & alle E-Reading-Interessierten vermittelt das "e-book & e-reader abc".