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Tschüss QUERTZ: Apples neue Macbook-Generation erhält E-Ink-Tastatur

20 Okt 2016

macbook-mit-eink-tastatur-ab-2018Bis E-Ink als Display-Technologie in Laptops auftaucht, wird es wohl noch ein bisschen dauern — leider. Doch dafür hat Apple nun einen neuen Trend losgetreten: E-Ink auf dem Tastenfeld, um die angezeigte Tastaturbelegung je nach Sprache dynamisch anzupassen. In Zusammenarbeit mit dem australischen Startup Sonder Design haben Steve Jobs Erben ein dynamisches Universal-Keyboard entwickelt, das in der kommenden Macbook-Generation verbaut werden soll, Marktstart: 2018.

„Goodbye QWERTY, hello Emoji“

Enstprechende Gerüchte über ein E-Ink-Keyboard gab es schon seit einiger Zeit. Das Wall Street Journal berichtete nun gestern unter Berufung auf Informanten aus dem Unternehmensumfeld wie auch einen Artikel des Guardian: „The new keyboards will be a standard feature on MacBook laptops, and will be able to display any alphabet, along with an unlimited number of special commands and emojis.“

E-Ink-Tastatur für den Desktop startet noch 2017

wer nicht bis 2018 warten möchte: Das neue Tastatur-Konzept von Sonder Design wird manwohl auf jeden Fall schon etwas früher ausprobieren können. Denn noch bis Ende des Jahres wolln die Australier ein separates mit E-Ink-Tasten ausgestattetes Desktop-Keyboard im Apple-Design auf den Markt bringen. Das schlicht „Sonder Keyboard“ getaufte Produkt soll dann zum Preis von 200 Dollar erhältlich sein.

Deutlicher Vorteil gegenüber OLED-Tastaturen

Größter Vorteil der E-Ink-Tastatur dürfte die dauerhafte Speicherung der Tastenbelegung sein, schließlich muss nur für die Veränderung der Tastenbelegung kurz Strom fließen. Ein deutlicher Pluspunkt gegenüber Konzepten wie etwa Artemy Lebedevs “Optimus Maximus”-Keyboard, das mit OLED-Displays leuchtende Funktionstasten schafft — für ein Laptop dürfte solch ein Konzept wenig Sinn machen. Teuer ist die OLED-Variante obendrein.

[via The Digital Reader & The Verge]