robo-hand-schreibt-weihnachtspostkarte

Selbst verfasst, oder fast: Robot-Hand schreibt Weihnachtspost

robo-hand-schreibt-weihnachtspostkarteDie Postkarte gilt als „SMS des 19. Jahrhunderts“: Schon unsere Ur-Urgroßeltern im Kaiserreich übermittelten auf diesem Weg günstig und schnell Urlaubsgrüße oder Glückwünsche. Der „Weltpostverein“ wurde 1875 u.a. dafür gegründet, den internationalen Versand der „Carte Postale“ zu organisieren. Doch hier endet die mediale Analogie: SMS, WhatsApp-Message oder die schnell getippte E-Mail gehen kaum als globale Weihnachtspostkarte des 21. Jahrhunderts durch.

It’s the Wertschätzung, stupid

Das Fest der Feste bleibt nämlich auch im Web-Zeitalter ein sehr emotional besetztes Thema, es geht rund um die kürzesten Tage des Jahres um persönliche Gefühle, um den Kontakt von Mensch zu Mensch, und nicht zuletzt auch um gegenseitige Wertschätzung. Wer nicht möchte, dass eine kurz vor Weihnachten verschickte E-Mail im Spam-Filter landet oder schnell weggeklickt wird, sollte also besser eine klassische Papier-Postkarte verschicken.

Roboterhand kritzelt mit Marken-Füller

Die Vorzüge der Digitalisierung kann man dabei aber trotzdem nutzen: via pensaki.com lässt sich zum Beispiel eine echte Postkarte und eine natürlich fließende Handschrift mit Online-Erstellung und automatischem Versand kombinieren. Den Postkarten-Text gibt man bequem im Browserfenster ein — danach werden die Weihnachtsgrüße von fleißigen Robotern mit qualitativ hochwertigen Füllern auf’s Papier bzw. den Postkarten-Karton gebracht.

Von echter Handschrift nicht zu unterscheiden

Das funktioniert individuell, aber auch in größerer Auflage im Rahmen von B2B-Mailings. Die handwerkliche Qualität lässt sich dabei von menschlicher Handschrift nicht unterscheiden: „Tatsächlich vermittelt die Originalschrift Echtheit: Schaut man ganz genau hin, sieht man die unregelmäßig verteilte Tinte und den minimalen Abdruck des Füllers im Papier“, urteilte im Jahr 2015 „Brand Eins“. Pensaki nimmt dem Absender auch den Weg zur Postfiliale ab und versieht alle Schriftstücke mit passenden Briefmarken.

Foto: djd/Pensaki

Veröffentlicht von

Ansgar Warner

Ansgar Warner arbeitet als freier Autor im Medienbüro Mitte (Berlin). Neben diversen Brotarbeiten für Presse & Rundfunk bloggt er hier rund um's Thema Elektronisches Lesen. Die spannende (Vor-)Geschichte der elektronischen Bücher erzählt Ansgar in "Vom Buch zum Byte". Praktische Infos für Autoren, Verleger & alle E-Reading-Interessierten vermittelt das "e-book & e-reader abc".