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Reader im Holster: Proporta-Tasche für Kobo Glo im Test

18 Feb 2013 Marc Günther 2 Kommentare

Konventionelle E-Reader-Hüllen hatten wir an dieser Stelle bereits einige im Test. Die „Case Studies“ waren sich in einem Punkt sehr ähnlich: Der Reader wurde auf der Innenseite der aufklappbaren Hülle mit 4 flexiblen Bändern in den Ecken fixiert, und konnte direkt zur Lektüre genutzt werden. Doch das Lesen mit Hülle ist natürlich Geschmackssache. Für die Puristen unter euch zeigen wir deswegen heute mal etwas Neues: Nämlich eine Proporta-Tasche für den Kobo Touch/Glo, die wie eine Art Holster nur für den Transport des Lesegeräts zuständig ist.

Im Innern wartet klassisches Schotten-Karo

Die Tasche des britischen Accessoire-Spezialisten Proporta kommt in edlem Rotbraun daher. Das Außenmaterial ist Kunstleder und fühlt sich sehr angenehm an. Richtig kuschelig wird es innen: Dort wurde nämlich ein sehr weicher Stoff mit klassischem Schottenkaro verarbeitet – zusätzliche Kratzer erhält der Reader hier bestimmt nicht. Außerdem wurde noch eine Schlaufe auf der Außenseite eingebaut, um das Lesegerät möglichst einfach wieder aus der Tasche entfernen zu können. Diese Schlaufe lässt sich auch bei eingeschobenem Reader schließen, der Kobo Touch/Kobo Glo kann sich also nicht so einfach selbständig machen. Wenn der Reader bereits aus der Tasche entfernt wurde, sorgt ein Magnet an der Unterseite dafür, dass die Schlaufe an der Tasche „kleben“ bleibt.

Passend für Kobo Touch und Kobo Glo

Das schlichte Design der Tasche wirkt zeitlos und ansprechend zugleich. Die Nähte sind wunderbar gearbeitet, die Materialien wirken hochwertig. Vor zuviel Langeweile bei der Optik schützen die besondere Strukturierung des rötlich-braunen Kunstleders, aber auch das Schotten-Muster des Innenstoffes. Sehr stilvoll und detailverliebt für einen Ort der Tasche, den man normalerweise eher selten begutachtet. Proport hat die Tasche ursprünglich für den Kobo Touch sowie den Kindle Touch entworfen. Trotzdem passt auch der etwas größere Kobo Glo gut dort hinein. Ganz gleich, welchen Reader man benutzt, schützt die Tasche vor den Tücken eines Rucksacks ebenso wie vor kleineren Stürzen. Doch der größte Vorteil des „Holster-Prinzips“ besteht sicherlich darin, dass der Reader beim Lesen unbeeinflusst bleibt. Man hält also den „nackten“ Reader in der Hand. Es mag zwar auch zum großen Teil Geschmackssache sein, doch uns gefällt die gummierte Rückseite des Kobo Glo sehr gut, weshalb es sich auch wunderbar ohne eine umschließende Hülle lesen lässt.

Fazit

Die kunstlederne Proporta-Tasche gibt es für viele verschiedene Reader-Modelle. Momentan ist sie sogar ein wenig im Preis gesenkt. Das Kobo-Case darf als rundum gelungen gelten, macht einen edlen und robusten Eindruck und wird wohl auch noch länger meinen Kobo Glo beherbergen. Wer also nach einer qualitativ hochwertigen Tasche für seinen Reader sucht, wird bei Proporta fündig. Das ist uns 4,5 von 5 Punkten wert.

Autor(Text/Bilder)&Copyright: Marc Günther

2 Kommentare »

  • Martina Schein schrieb:

    Hallo Marc Günther,

    Die Hülle sieht echt klasse aus. Wäre ich eine Puristin, würde ich sie mir sicherlich besorgen.

    Doch ich habe meinen »Kobo Glo« lieber permanent in einem Case, daher habe ich mich für eines, in dem der Reader richtig fest sitzt, entschieden.

    Viele Grüße
    Martina

  • TEST! “Reader im Holster” | OnleiheVerbundHessen schrieb:

    [...] hat die Proporta-Tasche für den Kobo Glo getestet. Zum Testergebnis geht es hier. [...]