Testurteil-Pyrus-Mini

Pyrus Mini (2013, 4 Zoll)

“Großartige Leseerlebnisse im Kleinformat” verspricht der hessische Reader-Hersteller TrekStor dem Käufer des Pyrus Mini. Der in schwarz, blau, und pink erhältliche E-Reader ist mit 4,3 Zoll Displaydiagonale auf jeden Fall das kleinste Lesegerät auf dem Markt, und bei einem Preis ab 40 Euro zugleich das günstigste. Für alle, die E-Ink kostengünstig ausprobieren möchten, ist der Pyrus Mini immer noch ein gutes Einsteiger-Gerät. Der Format-Faktor macht sich sofort bemerkbar – der Pyrus Mini liegt in der Hand wie ein Smartphone (bzw. „Phablet“) oder PDA, und lässt sich ähnlich leicht verstauen. Wer maximale Mobilität zum minimalen Preis möchte, sollte also zu Trekstors 4-Zoller greifen. Besonders viel Komfort darf man bei diesem Tastenreader aber nicht erwarten – neben dem Touchscreen muss man auch auf eine WLAN-Schnittstelle verzichten, und der Kontrast kann mit aktuellen Glowlight-Readern mit Carta E-Ink auch nicht mithalten.

Über Ansgar Warner

Ansgar Warner arbeitet als freier Autor im Medienbüro Mitte (Berlin). Neben diversen Brotarbeiten für Presse & Rundfunk bloggt er hier rund um's Thema Elektronisches Lesen. Die spannende (Vor-)Geschichte der elektronischen Bücher erzählt Ansgar in "Vom Buch zum Byte". Praktische Infos für Autoren, Verleger & alle E-Reading-Interessierten vermittelt das "e-book & e-reader abc".