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PwC-Umfrage zu E-Books: jeder fünfte Deutsche verschenkt zum Fest elektronische Bücher

22 Dez 2017 0 Kommentare

jeder-fuenfte-verschenkt-weihnachten-ebooksBücher sind der Evergreen unter den Weihnachtsgeschenken: bei zwei Drittel der Deutschen liegen sie unterm Tannenbaum. Naja, oder fast. Denn wenn man einer aktuellen Studie von Pricewaterhouse Cooper (PwC) glauben schenken darf, wählt ein Fünftel der Bundesbürger mitterweile nicht nur Gedrucktes, sondern nutzt auch E-Book-Gutscheine bzw. E-Book-Geschenkkarten, notfalls last minute selbst zu Hause ausgedruckt.

Voraussetzung: Der Beschenkte muss E-Books mögen

Für das E-Book als Jahresend-Gabe spricht aus Sicht der Käufer u.a., dass es umweltfreundlich zu sein scheint, irgendwie als modern empfunden wird und unkompliziert zu beschaffen ist. Ausschlaggebend für die Kaufentscheidung bleibt letztlich, dass der Käufer, aber auch der Beschenkte am liebsten digital liest, wie 59 Prozent der Umfrageteilnehmer bestätigen.

Technische und kulturelle Faktoren liegen jedoch im Widerstreit. 44 Prozent der Bürger finden nämlich, dass ein gedrucktes Buch auf dem Gabentisch immer noch schöner anzusehen ist. Gegen den Kauf von E-Books als Geschenk kann ihrer Meinung auch sprechen, dass sie sich im Freundes- und Familienkreis noch nicht durchgesetzt haben (42 Prozent), sie als unpersönlich gelten (25 Prozent) und sich nicht als Geschenk verpacken lassen (18 Prozent) — letzteres kann natürlich ganz im Gegenteil auch als Vorteil empfunden werden (das sagen immerhin 14 Prozent).

Nur 40 Prozent der Schenker geben den Titel vor

Tatsächlich ist das Verschenken von E-Books inzwischen so leicht wie noch nie — alle großen Plattformen bieten entweder das Verschenken ausgewählter Titel (z.B. Thalia, Weltbild, E-Book.de) und/oder Geschenkgutscheine über eine bestimmte Summe zur Einlösung im E-Book-Store an (u.a. Kindle Shop). Insgesamt geben 40 Prozent der Schenker das Buch vor, der Rest überlässt es den Beschenkten, selbst etwas auszuwählen.

Im Rahmen der PwC-Studie gaben übrigens 38 Prozent der Befragten an, zumindest ab und zu E-Books zu lesen, bei der letzten Befragung 2013 waren es erst 30 Prozent. Und auch zur Geräte-Präferenz gibt es eine vielsagende Hausnummer: am meisten gelesen wird der Studie zufolge offenbar via E-Reader oder Tablet, wobei die Reader-Nutzer vor allem Kindle- (zwei Drittel) oder Tolino-Modelle (nur ein Fünftel) einsetzen.

(via Welt.de & pwc.de)

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