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ProReader für ProAktive: mit dem QUE zielt PlasticLogic auf Premium-Kunden

7 Jan 2010

plastic_logic_que_e-reader wifi wlan proReader.gifFür alle „Pro-Aktiven“ gibt es jetzt einen „Pro-Reader“: mit dem QUE stellte Plastic Logic auf der Consumer Electronics Show in Las Vegas ein High End-Lesegerät vor. Das 11-Zoll-Gerät mit Touch-Screen und WLAN/UMTS richtet sich vor allen an Premium-Kunden im Business-Bereich – die dafür je nach Modell zwischen 649 und 799 Dollar berappen dürfen. Bis auf weiteres gibt’s den QUE nur für US-Kunden.

„If you can print it, you can QUE it“


„From the start of the day to the finish, QUE is there with you“: Der Werbetrailer auf der QUE-Website lässt nicht umsonst eine Uhr mitlaufen. Der Business-Reader ist nur zum Teil als digitale Aktentasche gedacht – „if you can print it, you can QUE it“, verspricht Plastic Logic schließlich. Und die Display-Größe entspricht nicht zufällig mit 8,5 mal 11 inches haargenau dem amerikanischen Bürostandard namens „Letter“-Format. Doch von der Wiege bis zur Bahre warten auf den proaktiven Business-Menschen nicht nur Formulare. Neben Dokumenten im Word- oder PDF-Format meistert der QUE deswegen auch den direkten Draht zum E-Mail-Account und zu Kalender & ToDo-Liste. Er wird quasi zur Mischung aus iPhone, Blackberry und Tablet-PC. Über das Touch-Screen lässt sich alles bequm mit den Fingern bedienen – man braucht also keine externen Tasten oder einen Stylus. Lieferbar sind zwei Modelle: einmal mit 4 GB Speicher und WiFi (649 Dollar), zum anderen mit 8 GB Speicher und UMTS (799 Dollar). Ausgeliefert wird der QUE ab Mitte April, neben dem Online-Handel wird man ihn in auch in den Barnes&Noble-Filialen kaufen können.

„Am Ende des Tages gibts noch ein E-Book“


Bescheidene Zwischenfrage: Ist der QUE nicht auch ein E-Book-Reader? Der Werbetrailer auf der QUE-Website kommt tatsächlich noch auf das Thema zu sprechen: „Am Ende eines langen Tages gibt’s noch ein Buch“. Den Kamin und den Butler denken wir uns mal dazu. Das E-Book kommt dann aus dem QUE-Store, für dessen Content letztlich – ähnlich wie beim Nook – niemand anderes als Barnes&Noble sorgt. Auch Zeitungen und Magazine (na wie wär’s mit Forbes!?) lassen sich mit dem 11-Zoller natürlich sehr gut lesen – dazu trägt aber auch das truVue-Format bei, das von PlasticLogic zusammen mit Adobe entwickelt wurde. Vom Design her ist das edle schwarze Gadget geradezu eine Art Anti-Kindle, das minimalistische Design verzichtet bewusst auch auf die Qwerty-Tastatur und setzt voll auf Touch-Funktionalität. Doch mit einem Preis, der selbst im Vergleich zu Amazons 9,7 Zoller Kindle DX noch dreihundert Dollar höher liegt, richtet sich der QUE eindeutig an eine andere Zielgruppe.

(via Engadget & Slashgear)