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Prime Reading ante portas: Deutsche Self-Publisher für Amazons Schaufenster gesucht

8 Mai 2017 0 Kommentare

prime-reading-startet-in-deutschlandEs ist ein exklusiver Deal für die Leser, es ist ein exklusiver Deal für Autoren: Amazon Prime Reading kommt nach Deutschland. Das jedenfalls vermutet Brancheninsider Matthias Matting von der Selfpublisherbibel. Damit könnte es bald eine interessante Alternative zur Kindle Lending Library (KLL) geben, die von den Konditionen parallel zu Prime Video gestaltet ist: eine begrenzte Anzahl von „Blockbuster“-Titeln würde dann für das unbegrenzte „Binge-Reading“ zur Verfügung stehen.

Autoren-Akquise läuft bereits

Deutlichstes Zeichen für den bevorstehenden Start von Prime Reading: Amazon verschickt Einladungen an ausgewählte AutorInnen. Wer sich bis zum 10. Mai entscheidet, ist mit dabei – die grundsätzlichen Voraussetzung: das betreffende E-Book muss bei KDP Select angemeldet sein, darf also nur bei Amazon angeboten werden. Die Prime Reading-Phase dauert drei Monate, vergütet wird pauschal entsprechend den aktuellen Verkaufszahlen, die Summe soll zwischen 200 und 1000 Euro liegen.

In den USA knapp 1.000 Titel verfügbar

Für die etwa 17 Millionen Prime-Kunden in Deutschland ist Prime Reading sicherlich ein nettes zusätzliches Schmankerl, ob sich Amazons neuestes Exklusiv-Programm auch für die Autoren lohnt, ist mal wieder eine knifflige Frage. Bestes Argument ist wohl wieder einmal die „Schaufenster“-Funktion: die Zahl der Prime Reading-Titel ist begrenzt, in den USA zum Beispiel knapp 1.000, dort ist der Service seit Oktober 2016 online.

Jede Lektüre zählt für Kindle Shop Ranking

Die bessere Sichtbarkeit kann natürlich positive Effekte für die Autoren haben, zumal jede Lektüre im Rahmen von Amazon Prime Reading im Kindle Shop-Ranking als normaler Verkauf zählt. Auch in diesem Fall könnte es sich also für viele Autoren durchaus lohnen, mit einem Titel dabei zu sein, für Serien-Autoren erst recht. Ohnehin ist die Präsenz bei Prime Reading zeitlich begrenzt, etwa alle drei Monate wird das Angebot aufgefrischt. Ähnlich wie in den USA wird das deutsche Exklusiv-Programm übrigens auch ausgewählte Verlagsware enthalten.

(via Selfpublisherbibel & The Digital Reader)

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