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Pottermore ab April offen für alle – Verkauf der E-Book-Version von Harry Potter startet

12 Mrz 2012

Bereits eine Million Harry Potter-Fans tummeln sich seit Sommer 2011 auf Pottermore.com, der Online-Plattform von Bestseller-Autorin J K Rowling. Um überhaupt eine der begehrten Einladungs-Emails zu erhalten, mussten die Leser zuvor Potter-typische Rätsel lösen. Alle anderen Harry-Potter-Freunde wurden auf Oktober 2011 vertröstet – doch dann verschob sich das Ende der Public-Beta-Phase auf unbestimmte Zeit. Ein Grund dafür: die unerwartet hohe Auslastung zwang die Macher zu technischen Änderungen. Doch nun gibt’s endlich Neuigkeiten. Auf dem Pottermore-Blog ist jetzt zu lesen: „Wir freuen uns, Euch mitzuteilen, dass pottermore.com ab Anfang April 2012 für alle zugänglich sein wird.“ Ab diesem Zeitpunkt wird auch endlich der E-Book-Verkauf starten.

Grafisch aufwändig gestaltetes Artwork

Neben interaktiven Spielchen rund um die Story von Band 1 („Harry Potter und der Stein der Weisen“) können sich die User von Pottermore untereinander austauschen, Facebook-Accounts lassen sich ebenfalls einbinden. Gelobt wird von den Beta-Testern der ersten Stunde vor allem das Artwork der grafisch aufwändig gestalteten Seiten, viel Gefallen finden auch die von J K Rowling gelieferten Bonus-Texte. Wer neu bei Pottermore ist, eröffnet zunächst ein Konto bei der Gringott-Bank und wird – wie es sich gehört – einem der vier “Häuser” von Hogwarts zugeteilt. Hat man fleißig Zaubersprüche gelernt oder genügend Zutaten für Zaubetränke eingekauft, steht einem Zauberer-Duell mit anderen Schülern nichts mehr im Weg. Gelobt wird von den Testern der ersten Stunde vor allem das Artwork der grafisch aufwändig gestalteten Seiten, viel Gefallen finden auch die von J K Rowling gelieferten Bonus-Texte. Schon die Beta-Version von Pottermore ist international – es existieren neben Englisch auch Versionen in Deutsch, Französisch, Italienisch und Spanisch.

Exklusiver E-Book-Verkauf via Pottermore

Mit Pottermore scheint J K Rowling tatsächlich den Stein der Weisen in Sachen Selbst-Vermarktung für Autoren gefunden zu haben. Schon vor dem Beta-Start hatte Pottermore.com mehr als 22 Millionen Pageviews, obwohl es außer FAQs und einem Anmeldeformular nichts zu sehen gab. Besonderes Aufsehen erregte in der Buchbranche natürlich auch der Exklusivitätsanspruch in Sachen E-Book-Verkauf, denn die Harry-Potter-Serie wird man nur im dortigen E-Store kaufen können, unter anderem in deutscher Sprache. Für die technische Abwicklung des E-Book-Verkaufs sorgt Google Books – die Lektüre kann entweder online im Browser stattfinden, oder offline per Download. Unterstützt werden dabei auch klassische E-Ink-Reader. Bei den Dowloadversionen zur Offline-Lektüre kommt statt „hartem DRM“ ein digitales Wasserzeichen zur Anwendung, die E-Books können also auf allen vorhandenen Geräten des Käufers genutzt werden. Google wird aber wohl nicht exklusiver Harry Potter-Hoflieferant – denn schon im Sommer 2011 gab es Verhandlungen zwischen Pottermore und Amazon.