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Pocketbook Reader mit integriertem E-Store, Apps für iOS & Android: Libri startet durch

17 Mrz 2011

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Pünktlich zur Leipziger Buchmesse geht Libri in die Offensive: mit der Pocketbook-Pro Reihe wächst die Zahl der WiFi- und 3G-Reader mit integriertem Reader-Store. Die Sechs-Zoller (Pocketbook Pro 602/603) wie auch die Neun-Zoller (Pocketbook 902/903) haben ab jetzt den direkten Draht zum E-Book-Angebot im Libri-Shop. Die WiFi-Versionen kommen in Kürze für 199 bzw. 329 Euro in den Handel, die Wifi plus 3G-Versionen sind bereits für 269 bzw. 401 Euro lieferbar. Zugleich starten demnächst auch die Libri-Apps für iPhone/iPad und Android Tablets.

Libris Ökosystem wächst auf sechs E-Ink-Geräte an

Schon bei der Premiere des Acer LumiRead im letzten Jahr hatte Libri angekündigt, das E-Store-Modul „ebookS“ auch für andere Plattformen verfügbar zu machen. Gesagt, getan: Nach der Wifi- und 3G-Version des LumiRead kann man nun auch mit den neuen E-Readern von PocketBook direkt im Libri-Shop einkaufen. Damit erweitert sich Libris „Ökosystem“ um zwei besonders komfortable Lesegeräte. Besonders ambitioniert sind die 3G-Versionen der Pocketbook Pro-Reihe – sie werden mit Touch-Screen ausgeliefert. Abgesehen davon sind zentrale Features wie Widget-System und personalisierbare Startoberfläche, Text-to-Speech-Funktion und externe Lautsprecher aber auch bei den Basisversionen verfügbar. Die erstmals auf der Internationalen Funkausstellung 2010 vorgestellten Geräte schlagen vom Look&Feel her die Brücke zwischen E-Readern und Tablets (siehe auch unseren Hands-On-Bericht). Bei der 900-Reihe geht alleine schon das 9-Zoll Display mit einer Auflösung von 1200x825 Pixeln deutlich in Richtung iPad & Co.

eBooks-App macht der Kindle-App Konkurrenz

Ein waschechtes Android-Tablet hat Pocketbook mit dem IQ 701 allerdings auch schon im Angebot. Mit 159 Euro ist das IQ 701 sogar noch ein paar Euros günstiger als das PocketBook Pro 602. Sobald die Libri-Apps an den Start gehen, dürfte auch das IQ 701 seinen Platz in Libris Ökosystem finden. Die Reichweite von Libris „mobilem Leseservice“ ebookS wäre dann sogar größer als bei Amazon. Denn abgesehen von den Kindle-Apps bleibt die Lektüre in Sachen E-Ink schließlich auf das Kindle selbst beschränkt, alleine schon durch den Verzicht auf den Branchenstandard epub. Zusammen mit den beiden LumiRead-Ausführungen (Wifi/Wifi+3G) bietet Libri dagegen nun bereits sechs verschiedene Lesegeräte an. Eine gute Wettbewerbsposition, falls in nächster Zeit der deutsche Kindle-Store starten sollte. Doch auch gegenüber Thalias Oyo-Projekt kann Libri mit der neuen Offensive punkten, erst recht natürlich, nachdem die 3G-Version des Oyo-Readers wegen technischer Mängel gestoppt wurde.