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Pew Studie: Zahl der E-Book-Leser in USA stagniert, Smartphone- & Tablet-Lektüre boomt

6 Sep 2016

pew-research-ereading-usa-2016Die Lektüre-Rate auf E-Readern stagniert, während Tablet und Smartphone am klassischen E-Reader vorbei in der Gunst der US-Leser nach vorn ziehen — doch am allerpopulärsten bleiben gedruckte Bücher. So lässt sich die neueste „Book-Reading“-Studie von Pew Research zusammenfassen.
Etwas genauer: Fast drei Viertel der US-Amerikaner haben in den letzten 12 Monaten ein Buch gelesen, der Anteil der Print-Leser liegt bei 65 Prozent, 28 Prozent haben elektronisch geschmökert. Was dabei besonders auffällt: Die Rate der E-Book Leser ist seit 2014 mehr oder weniger konstant geblieben, d.h. es gibt keinen Zuwachs mehr. Ähnlich, doch auf niedrigerem Niveau, sieht es bei den Hörbüchern aus.

Tablet-Nutzung seit 2011 verdreifacht

Die eigentliche Dynamik findet also bei den Verschiebungen der Gerätenutzung statt – in den USA griffen die LeserInnen während der letzten fünf Jahre immer häufiger zu Tablet & Smartphone, im Jahr 2016 dreimal bzw. zweimal so häufig wie 2011. Wobei bei der Nutzung insgesamt das Tablet auch leicht vor dem Smartphone liegt.

E-Book-Only-Phänomen bleibt begrenzt

Trotz weiter sinkender Preise bleibten Tablets ganz offenbar eher ein Ober- und Mittelschichtphänomen, je suburbaner, bildungsferner und ärmer die Leser, desto höher die Nutzungsrate von Smartphones. Für Hispanics und Schwarze ist das „Cellphone“ der wichtigste Zugang zu elektronischen Büchern. Die meisten Digital-Only-Leser (Landesdurchschnitt liegt bei 6 Prozent) findet man allerdings bei den jungen bis mittelalten Gutverdienern.