Projekt Gutenberg schickt E-Books aufs Handy

Viele aktuelle E-Books kann man dank kommerzieller Anbieter wie etwa Mobipocket bereits auf dem Handy lesen, jetzt kommen auch die Klassiker von Projekt Gutenberg hinzu. Die elektronischen Texte werden per WAP-Push direkt auf das Handy geschickt und lassen sich ähnlich wie Handy-Spiele als Java-Anwendung starten. Texte von lebenden Autoren wird man freilich vergeblich suchen: (mehr …)

Google Books oder: Putsch gegen die Gutenberg-Galaxis

„Wir bei Google lieben Bücher“, heißt es auf der Startseite der Google Buchsuche. Und die Liebe ist groß: mehr als sieben Millionen Bücher hat das Unternehmen in us-amerikanischen Bibliotheken bisher schon eingescannt, um die Inhalte via Internet zugänglich zu machen. Schließlich hat man sich zum Ziel gesetzt, die „Informationen dieser Welt zu organisieren und allgemein nutzbar und zugänglich zu machen“. Wäre da nur nicht das Copyright: denn nur eine Million Bücher aus dem Scan-Projekt sind „gemeinfrei“, zumeist, weil die Autorinnen oder Autoren schon lange tot sind. Die lebenden Autoren, Verlage und Rechteinhaber fanden die Idee mit Google Books gar nicht so toll: (mehr …)

E-Reader bleiben mediale Aschenputtel auf CEBIT 2009

Smartphones, Netbooks und Navigationssysteme waren die gefragten Gadgets auf der CEBIT, Internet-Security, Webciety und mobiles Internet die Themen-Trends. Von Büchern war am Ende auch die Rede, nur nicht von E-Books, sondern von vollen Auftragsbüchern. Dem E-Book-Reader blieb dagegen nur ein mediales Aschenputtel-Dasein auf dem Computer- und Technik-Ball der Nationen. Der Heise-Newsticker sprach nicht zu unrecht von den „versteckten“ Geräten auf der CEBIT, und machte immerhin noch zwei kleine Highlights aus: (mehr …)

Kindle E-Books kommen jetzt auch auf’s iPhone

iPhone-Nutzer können ab sofort auch E-Books im Kindle-Format auf ihrem Handy lesen. Wie der Blog ReadWriteWeb berichtet, ist via Apple Store eine entsprechende iPhone-App erhältlich, mit der man die E-Books auf das Display des Mobiltelefons bringen kann. Ein normaler Internet-Download vom iPhone aus ist allerdings nicht möglich, die Dateien werden über eine spezielle Funktion der Kindle-Site direkt an das iPhone geschickt. Die iPhone-Offensive soll offenbar Amazons E-Book-Absatz weiter ankurbeln. Amazon-Vize Ian Freed zufolge erwartet Amazon durch die neue Möglichkeit, Kindle-Bücher ohne Kindle zu lesen, (mehr …)

Die 100 Tage von Hearst: Print-to-Online-Transition auf die harte Tour

Der amerikanische Medienkonzern Hearst verschärft angesichts sinkender Umsätze den Übergang von Print- zu Online-Angeboten. Das „100 Days of Change“ genannte Konzept umfasst kostenpflichtige Online-Angebote, höhere Abo-Preise für die Papier-Version und ein neues E-Paper-Package: Abonnenten sollen zukünftig einen E-Reader inklusive E-Abo kaufen. (mehr …)

Microsofts Visionen für das E-Newspaper im Jahr 2019

„Sieht alles sehr nach Minority Report aus“: die digitale Zukunft à la Bill Gates kann man sich nun in einem schicken Video aus der Serie Microsoft Office Labs Visions anschauen, E-Paper inklusive. Ins Netz gestellt & kommentiert hat die Zukunftsvision Steve Clayton, Systems Engineer beim besagten Monopolisten. Im Video flimmert Eye-candy allüberall: Transparente Bildschirmwände, intuitive Touchscreens à la Microsoft Surface, Top-Down-Menüs & To-Do-Listen aus heiterem Himmel, und mit dabei: eine Zeitung aus elektronischem Papier. (mehr …)

Macht die Vorlesefunktion des Kindle 2 Amazon zum Daten-Piraten?

Das Vorlesen von Büchern kann Copyright-Piraterie sein! Wer das bisher nicht glauben wollte, wurde letzte Woche eines besseren belehrt: Amazon will die automatische Vorlese-Funktion des Kindle 2 in Zukunft wieder deaktivieren. Begründung: Viele Autoren würden sich unwohl („uncomfortable“) bei dem Gedanken fühlen, dass die Roboter-Stimme ihre Bücher vorliest, ohne dass man sie um Erlaubnis fragt. (mehr …)

Erobert Amazon mit neuer Kindle-App das iPhone?

„Was wird mit WhisperSync“? Schon bevor der neue Kindle 2 Anfang Februar in New York präsentiert wurde, machten Gerüchte um die zukünftigen Features für Amazons E-Reader die Runde. Darunter die Möglichkeit, ein E-Book im Kindle-Format nicht nur auf verschiedenen Kindles (zu Hause, im Büro, im Ferienhaus…) zu lesen, sondern auch auf anderen Geräten, insbesondere auf dem PDA, Laptop oder Handy. „Wir arbeiten daran, Kindle E-Books auf verschiedenen Mobiltelefonen verfügbar zu machen“, bestätigte kurz vor der Premiere sogar Amazon-Sprecher Drew Herdener der New York Times. (mehr …)

Sony sucht 20 deutsche Tester zum Start des E-Readers PRS 505

It’s not a trick: Sony und die Buchhandelskette Thalia suchen 20 deutsche Tester für den neuen E-Reader PRS 505. Anlass ist die offizielle deutsche Markteinführung des elektronischen Lesegerätes im März, die zeitlich parallel zur Leipziger Buchmesse stattfindet. Die Tester in spe können sich bis zum 4. März bei Thalia.de bewerben. Werden sie ausgewählt, (mehr …)

Japanische Zeitungen setzen in der Krise auf das iPhone

Während in den USA und in Europa jede Zeitung für sich stirbt, rückt man in Asien zusammen. Wie readwriteweb.com berichtet, versuchen nun drei große japanische Zeitungen, gemeinsam der Krise zu trotzen. Dabei setzen sie voll auf das iPhone. Die drei Zeitungen betreiben bereits über das NikkeiAsahi-Yomiuri-Netzwerk eine gemeinsame Website. Dort konnte man schon seit einiger Zeit die Artikel der jeweiligen Ausgaben online lesen. iPhone-Besitzer können aber jetzt noch mehr: (mehr …)