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Neues iPad 3 wird lesefreundlicher, ipad 2 preisgünstige Mittelkasse

8 Mrz 2012

Déjà-Vu im „Yerba Buena Center for the Arts“, San Francisco: zum dritten Mal stellte Apple bei einem großen Event ein neues iPad-Modell vor. Echte Überraschungen blieben diesmal allerdings aus. Das Tablet im Jahr eins nach Steve Jobs kann ein bisschen mehr, wiegt aber auch etwas mehr, und hat einen merkwürdigen Namen: statt iPad 3 ist die offizielle Bezeichnung „das neue iPad“. Ab 16. März ist es in Deutschland ab 479 Euro (Basisversion 16 Gigabyte) erhältlich. Zugleich schockte Apple die Konkurrenz mit einer deutlichen Preissenkung beim iPad 2 – hierzulande bekommt man es ab heute schon für 399 Euro. Dem Mittelfeld der Android-Tablets wird mit Apples neuer Mittelklasse ein preiswürdiger Gegner aus Cupertino beschert.

Schärferes Display, mehr Farbtiefe

Neben schnellerem Prozessor und somit verbesserter Touch-Screen-Interaktion glänzt der neue Flachrechner vor allem mit verbesserten Display-Eigenschaften: „Das Retina Display bietet die vierfache Anzahl an Pixeln des iPad 2. Das ist so dicht, dass das menschliche Auge keine einzelnen Pixel unterscheiden kann, wenn es in einer normalen Entfernung gehalten wird. Dadurch sehen Webseiten, Texte, Bilder und Videos unglaublich scharf und realistisch aus“, heißt es in der offiziellen Pressemitteilung. Lesefreundlicher wird das neue iPad-Display aber auch durch gesteigerte Farbsättigung -Apple verspricht „leuchtendere, tiefere und lebhaftere Farben“. Profitieren dürften davon natürlich nicht nur die Leser von Magazinen oder Comics, sondern auch Spiel- und Filmfreunde. Die Akkulaufzeit soll trotz verbesserter Performance wie beim Vorgängermodell bei zehn Stunden liegen.

Auch ohne Siri: „Das neue iPad hört zu“

Als Betriebssystem dient Apples iOS 5.1, was unter anderem die nahtlose Einbindung in die iCloud ermöglicht, und somit Datenaustauch und Synchronisierung mit iPhone, iPad, iPod touch, Mac oder PC. Für mehr Mobilfunk-Bandbreite beim drathlosen Surfen, Streamen oder Uploaden sorgt zudem der neue 4G LTE-Standard. Davon können auch andere Mobilgeräte profitieren: denn der integrierte „Personal Hotspot“ des neuen iPads kann genutzt werden, um die schnelle Netzwerkverbindung mit bis zu fünf weiteren Geräten via Wi-Fi, Bluetooth oder USB zu teilen. Wer sich erhofft hatte, sich nun auch auf dem iPad die Zeit mit gepflegte Siri-Konversation zu vertreiben, wurde allerdings enttäuscht. Das neue iPad bleibt sozusagen beim „Diane“-Standard der Neunziger Jahre, nämlich einer erweiterten Diktierfunktion: „man berührt das Mikrofon-Symbol auf der Tastatur, sagt was man sagen möchte und das neue iPad hört zu. Drückt man auf Beenden konvertiert das iPad die Worte in Text.“

Specs Apple iPad 3 („new iPad“)


Display

9 Zoll Retina-Touch-Screen, 2048 x 1536 Pixel

Gewicht:

652 g (Wi-Fi), 662 g (Wi-Fi + 4G)

Schnittstellen

Wi-Fi, Bluetooth 4.0, 4G (optional)

Speicher

16, 32 und 64 GB (Arbeitsspeicher: 1024 MB)

Akku-Laufzeit

10 Stunden

Weitere Features

Frontkamera (VGA), Rückseitenkamera (5-Megapixel)

Preis

ab 479 Euro