Home » Leseprobe

Stockholm-Syndrom zwischen Mammutbäumen: Mila Olsen, Entführt – Bis du mich liebst [Leseprobe]

5 Jan 2016 0 Kommentare

entfuehrt-bis-du-mich-liebstDas Leben ist ein langer, ruhiger Fluss für die 16jährige Louisa – wobei: es gibt nicht mal einen Fluss in Ash Springs, das Kaff liegt mitten in der Wüste von Nevada. So bleiben unter der Obhut ihrer vier älteren Brüder nur kleine Fluchten des Alltags: Facebook-Chats, mal den Kartoffelbrei in der Schulkantine blau färben, oder die Aufnahmeprüfung für die exklusive Highschool-Gruppe „Hades in Love“, was aufregende Trips nach Las Vegas verspricht. Leider fliegt die Sache auf, zur Strafe gibt’s wohlbehütetes Familien-Camping im Sequoia-Nationalpark. Doch nicht umsonst heißt Mila Olsens neuer Roman „Entführt – Bis du mich liebst“: im Nationalpark nimmt Louisas Leben eine dramatische Wende. Sie trifft scheinbar zufällig auf den geheimnisvollen Brendan. Der hat Louisa schon seit langem online ausgespäht, und setzt eine perfekt geplante Entführung in die Tat um, die Täter und Opfer in die Einsamkeit der kanadischen Wildnis führt. Konfrontiert mit Brendans traumatischer Vergangenheit wird Louisa in ein Gefühlschaos gestürzt: Darf man sich in seinen Entführer verlieben? Unsere Leseprobe führt direkt an den dramatischen Plotpoint: Louisa trifft zum ersten Mal auf Brendan…

Mila Olsen, Entführt – Bis du mich liebst

Kapitel 2
(…)
Im Visitor Center ist es warm, hell und freundlich. Die Holzverkleidungen an Wänden und Decken schaffen eine heimelige Atmosphäre, außerdem riecht es von einem Stand in der Ecke nach frisch gebrühtem Kaffee und Pommes. Am liebsten würde ich heute hier übernachten, anstatt mir in der Kälte das Schnarchen meiner Brüder anzuhören. Was für eine hirnverbrannte Idee von Ethan, mich mitzunehmen, wo es in dem Viermannzelt jetzt für alle zu eng ist.
Bei dem Gedanken an Ethan bekomme ich schon wieder ein ganz seltsames Gefühl in der Magengegend. Ich kann es generell schlecht ertragen, wenn jemand böse auf mich ist, aber mit Verachtung kann ich gar nicht umgehen. Vielleicht sollte ich Ethan in diesem Urlaub beweisen, dass ich gar nicht so verantwortungslos bin, wie er glaubt. Wenn ich mich hier vorbildlich benehme, lässt er mich nach den Ferien womöglich doch bei den Hades-in-Love mitmachen. Außerdem habe ich Avy ja sowieso versprochen, mich zusammenzureißen.
Immer noch ein wenig fröstelnd reibe ich mir über die Arme und sehe mich in dem Besucherzentrum um. Das einstöckige Gebäude teilt sich in zwei Bereiche auf. In dem einen sind die Informationsstände für die Besucher, in dem anderen wird all das zu Geld gemacht, was die Camper zu Hause vergessen haben. Wenn man das Center auf der anderen Seite wieder verlässt, kommt man zu den Waschräumen und den Duschen, das hat uns der Park-Ranger erklärt. Duschen – Gott sei Dank gibt es überhaupt welche!
Nach den Lampen suchend streife ich durch die einzelnen Gänge. Der Verkaufsraum ähnelt einem winzigen Supermarkt, nur die Preise sind haarsträubend. 200 Milliliter Starbucks-Eiskaffee für zehn Dollar. Sandwiches für elf Dollar. Hallo? Ich dachte, Campen sei preiswert? Irgendwann bleibe ich vor einem Kleiderständer mit Hoodies stehen. Sequoia National Park steht auf einem grauen mit grüner Kapuze. Vielleicht sollte ich statt der Lampen den Pullover kaufen? Ich habe wirklich keinen dabei und es ist bereits jetzt saukalt draußen. Ich schiebe ihn beiseite. Auf dem nächsten ist ein gigantischer Grizzly aufgedruckt. Keep calm and camp on – steht darunter. Sehr witzig! Ich gehe weiter und entdecke in einer Nische die Abteilung mit den Campingutensilien. Als Erstes sticht mir das Bärenspray ins Auge.
Ich greife nach der Dose. Tierabwehrspray. Reichweite bis zu zehn Metern. Fünfzig Dollar.
Fantastisch! So viel Geld habe ich noch nicht einmal, wenn ich mein Taschengeld von Ethan in diesem Monat im Voraus bekomme. Außerdem sind da immer noch meine Schulden bei ihm. Mit einem Seufzen stelle ich die Dose wieder zurück und bleibe mit meinem Blick an der Eingangstür hängen.
Ein Typ in dunkler Kluft kommt durch die offen stehende Glastür. Wie gebannt starre ich ihn an. Schwarze Cargohose, schwarzer Hoodie. Doch es ist nicht sein Aufzug, der mich fasziniert, sondern irgendetwas in seinem Gesicht. Ich weiß nicht, was, nur, dass es mich fesselt. Ich hole tief Luft und schaue weg. Madison hätte gesagt, er wäre heißer als heiß, und ihn für sich beansprucht. Ava hätte mir vermutlich das Handgelenk zu Brei gequetscht. Verdammt, hätte ich doch nur mein Handy dabei, dann hätte ich heimlich ein Foto von ihm machen können.
Um geschäftig zu wirken, greife ich mir noch einmal das Bärenspray und tue so, als würde ich die Inhaltsstoffe studieren. Allerdings spähe ich an der Dose vorbei direkt zu dem Hoodie-Typ. Sein dunkles Haar ist ein wenig zu lang, um ordentlich zu wirken, sieht aber auch nicht ungepflegt aus. Vielmehr verwegen. Er kommt mir vor wie jemand, der kein Risiko scheut.
Mit einer schnellen Handbewegung ziehe ich mir das Spiralband aus den Haaren und streiche mir mit einer Hand glättend über die Strähnen. Man kann ja nie wissen, vielleicht bemerkt er mich ja noch!
Er steht vor den Schränken mit der Tiefkühlkost und greift nach … sind das Fischstäbchen? Himmel, er sieht nicht aus, als würde er Fischstäbchen essen, eher ein Steak, vielleicht sogar blutig. Wie in Trance schaue ich zu, wie er noch Eiskaffee – nicht den von Starbucks – und ein paar tiefgefrorene Donuts aus dem Eisschrank holt. Alles Dinge, die ich liebe!
Als hätte er gespürt, dass ich ihn verstohlen hinter einer Dose Bärenabwehrspray beobachte, dreht er sich plötzlich zu mir um und sieht mich über die Regale hinweg an. Ein fragender Ausdruck liegt auf seinem Gesicht, fast so, als hätte er etwas Falsches getan. Oder als wäre er erstaunt darüber, dass ich ihn betrachte. Als könnte er es nicht glauben, meine Aufmerksamkeit erregt zu haben.
Ich kann mich nicht bewegen und starre ihn weiter an, als wäre ich geistesgestört. Verdammt Lou, jetzt reiß dich doch mal zusammen!
Bevor ich mich zu einem Lächeln zwingen kann, sehe ich, dass er zur Kasse geht. Er bezahlt mit einem Schein, den er aus seiner Hosentasche gekramt hat, und wendet sich zum Gehen. Doch er steuert nicht die Glastür an, sondern die Nische.
Hilfe! Er kommt direkt auf mich zu. Vielleicht will er wissen, wieso ich ihn so unverschämt anstarre? Oder er hat nur was vergessen. Oder aber er will einfach mit mir reden.
Ich klammere mich an die Dose, versenke mich in die Inhaltsstoffe und frage mich, ob er tatsächlich zu mir will. Ein Teil von mir brennt darauf, der andere fällt in Ohnmacht – ihm voran der Rest meines logischen Denkvermögens.
Ich glaube, er kommt wirklich her.
Blitzschnell wende ich mich ab und fahre mit dem Daumennagel zwischen meinen Vorderzähnen entlang, damit ich nichts zwischen den Zähnen habe, sollte er mich ansprechen. Was habe ich eigentlich an? Ach ja, die weiße Bluse mit den ausladenden Spitzenärmeln, die lange Kette mit den bunten Anhängern und meine Jeansshorts. Zum Glück keine Wanderstiefel. Obwohl, vielleicht steht er ja auf so etwas.
Aus dem Augenwinkel sehe ich, wie er die Nische betritt und sich vor das Regal mit den Taschenlampen, Campinglampen und Batterien stellt. Die Tiefkühlsachen presst er geschickt mit dem Unterarm an seinen Bauch. Einen sehr schlanken Bauch, soweit ich das trotz seiner locker sitzenden Klamotten beurteilen kann. Überhaupt wirkt er total athletisch, allein durch die Art, wie er sich bewegt. Er kommt mir vor wie ein Panther, dem man die tödliche Kraft erst nach der Eleganz ansieht.
Ich könnte ihn fragen, ob er sich mit dem Campingkram auskennt, und es wäre noch nicht einmal ein Vorwand, denn ich habe keinen Schimmer von Campinglampen. Trotzdem bleibe ich stumm und spüre, wie meine Wangen anfangen zu brennen. Der Hoodie-Typ ist mindestens so alt wie Liam. Zweiundzwanzig, nicht jünger. Eher älter. Vielleicht sogar schon Mitte zwanzig. Viel zu alt für dich, würde Ethan sagen.
Genau richtig – flüstert mir Ava verführerisch im Geiste zu. Ich weiß nicht genau, wann mich ein Junge jemals so aus der Fassung gebracht hat. Obwohl, ein Junge ist er ganz eindeutig nicht mehr.
»Das Abwehrspray ist völlig zwecklos«, sagt er unvermittelt und ohne sich umzudrehen. »Geldmacherei!« Seine Stimme klingt dunkel und rau, voller Selbstbewusstsein.
Sie macht mich noch unsicherer. Ich starre auf seinen Rücken und überlege fieberhaft, was ich sagen könnte, bevor er noch denkt, ich wäre stumm oder taub oder beides zugleich.
»Ich kenne zumindest niemanden, der damit erfolgreich einen Bären schachmatt gesetzt hätte.« Er wendet sich mit einem kurzen Lächeln zu mir um.
Ich spüre mein Herz in der Kehle pochen und bete, dass er nicht merkt, wie aufgeregt ich bin. Aus der Nähe betrachtet, sieht er noch besser aus. Seine Augen sind dunkel, fast schwarz, umgeben von einem Kranz langer, dichter Wimpern. Schlafzimmerblick, flüstert Ava. Mein Blick tastet sich über sein Gesicht: schmale, scharf gezeichnete Lippen, die Nase ist weder zu groß noch zu klein. Dafür sind seine Wangenknochen ungewöhnlich. Sie stehen so stark hervor, dass sich eine Schattenlinie darunter malt. Diese Schatten lassen ihn unnahbar wirken. Unnahbar, aber auch verletzlich. Wahrscheinlich ist es das, was mich von Anfang an so an ihm gefesselt hat.
Er deutet lässig auf die Dose in meiner Hand. »Du reizt sie nur damit. Im schlimmsten Fall werden sie aggressiv und greifen erst recht an. Vor allem, wenn du nicht gut gezielt hast.« Er macht einen Schritt auf mich zu. Er riecht nach Feuerholz, Salz und Wald, aber dazwischen liegt ein süßlicher, stechender Geruch, den ich nicht einordnen kann. Etwas Chemisches. Ein Reinigungsmittel vielleicht.
Ich bringe es immer noch nicht fertig zu lächeln. Er wirkt so kontrolliert, so erfahren. Bestimmt hat er schon Hunderte von Mädchen angesprochen. Ganz sicher werde ich etwas total Dämliches sagen. Falls ich überhaupt je wieder ein Wort herausbringe.
»Du hast wohl noch nicht so oft Campingurlaub gemacht«, will er mir über meine Schüchternheit hinweghelfen. Das muss er ja können. Es passiert ihm sicher nicht zum ersten Mal, dass es einem Mädchen bei seinem Anblick die Sprache verschlägt.
»Und wenn mir plötzlich einer gegenübersteht?«, bricht es aus mir hervor. »Also … also ein Bär, meine ich jetzt.« Am liebsten würde ich mich für meine Stammelei ohrfeigen – wie peinlich ist das denn!
Der Hoodie-Typ scheint es entweder nicht bemerkt zu haben oder er übergeht es charmant. »Dann bleibst du stehen. Ganz ruhig.« Er lächelt wieder, diesmal mit einem seltsamen Glitzern in den Augen. Vielleicht freut er sich ja, dass ich doch nicht stumm bin. »Du wartest einfach, bis er sich zurückzieht. Wenn er trotzdem näher kommt, musst du singen oder klatschen. Laute Geräusche schrecken die meisten Schwarzbären ab.«
»Okay.« Ich flüstere beinahe und stelle die Dose zurück. Weil ich Angst habe, er könnte gehen, rede ich schnell weiter: »Ich soll eine Campinglampe kaufen. Kennst du dich damit aus?«
»Eine zum Hängen oder eine, die man auf den Tisch stellt?« Er sieht mich an. Seine Pupillen sind riesig, reichen fast bis zum äußeren Rand der Iris. Ich habe mal gehört, die Pupillen würden sich weiten, wenn einem sein Gegenüber gefällt. Die Vorstellung, dass er mich hübsch findet, macht mich ein bisschen mutiger. Vielleicht bin ich ja wirklich hübsch. Das sagt sogar Ethan.
»Eine, die man auf den Tisch stellen kann.« Ich räuspere mich kurz, damit meine Stimme klarer klingt, und spiele nervös mit den Anhängern meiner Kette herum. »Ich habe unsere Lampen zu Hause vergessen und mein Bruder hat mich dazu verdonnert, neue zu kaufen.«
Er nickt, als wüsste er das bereits, und ich frage mich, ob er den Streit mitbekommen hat. Ethan hat immerhin ziemlich laut gesprochen.
Falls er etwas gehört hat, sagt er nichts darüber. Stattdessen nimmt er eine laternenartige Lampe von einem der oberen Regale, an die ich ohne Hilfe nie drangekommen wäre. Dabei fällt mir auf, wie groß er ist. Sicher so groß wie Avery, ein Meter fünfundachtzig oder ein, zwei Zentimeter größer. Ich reiche ihm gerade mal bis zum Kinn. Wenn überhaupt.
»Die von Solarez sind die Besten. Blenden nicht und spenden trotzdem genug Licht.«
Ich tue so, als würde ich die Lampe einer Musterung unterziehen, doch alles, was ich wirklich sehe, sind seine langen schlanken Finger, die den Griff der Campinglaterne umfassen. Eine blasse Narbe zieht sich über den Rücken seiner linken Hand. Irgendwie gefällt mir das.
»Ich heiße Louisa«, platze ich unvermittelt heraus.
»Bren.« Seine Pupillen sind mittlerweile so groß wie seine Iris. Hat er etwa Drogen genommen? Ich habe keinerlei Erfahrungen mit so was, aber er kommt mir einfach zu klar dafür vor.
Ich spüre, wie sein Blick tief in mich hineindringt, ganz intensiv, so als wollte er mir damit etwas sagen. So, als müsste ich etwas verstehen. Aber was?
»Nur Bren?«, höre ich mich wie aus weiter Entfernung fragen.
Er blinzelt und der Moment ist vorbei. »Brendan.« Jetzt ist er es, der leise spricht. Als wäre sein Name ein Geheimnis, das er nur mir verrät. Über seine Schulter blickt er zur Kasse. Der Kassierer hat uns den Rücken zugewendet und macht sich an einem Gestell neben der Ladentheke zu schaffen. Brens Blick schweift über die Regale hinweg. Mein Optimismus schrumpft auf die Größe einer Walnuss zusammen. Wahrscheinlich sucht er seine Freundin. Natürlich. Dieser Brendan muss ja vergeben sein, so wie er aussieht.
»Ich muss los«, sagt er jetzt ohne Übergang und drückt mir die Lampe in die Hand. »Vielleicht sehen wir uns ja noch.«
Ich lächle, um meine Enttäuschung zu verbergen. »Bist du länger hier?«, frage ich trotzdem.
Wieder driftet sein Blick durch den Verkaufsraum. »Ein paar Tage noch.«
»Wir auch.«
»Ja.« Er nickt mir zu. »Bis dann.«
»Ja.« Ich sehe ihm nach, wie er durch die Glastür nach draußen geht, das Tiefkühlzeug und den Eiskaffee noch immer an den Bauch gepresst.
Eine Weile stehe ich da und komme mir vor wie in einem Traum. Schließlich fällt mein Blick auf die Lampe in meiner Hand. Sie kostet vierzehn Dollar, kaum mehr als der Eiskaffee. Verrückt. Ich bitte den Mann an der Kasse, mir eine zweite vom Regal zu holen, bin aber gedanklich immer noch bei Brendan. Ich hätte ihm vom Modelcamp erzählen sollen. Das hätte ihn bestimmt beeindruckt und er wäre nicht so schnell verschwunden. Aber vielleicht hätte er es auch für die naive Träumerei eines albernen, jungen Mädchens gehalten. Ja, es ist besser, dass ich es nicht erwähnt habe. Er sah nicht so aus, als wäre er leicht zu beeindrucken. Wie sah er überhaupt aus?
Während ich bezahle, überlege ich mir drei Wörter, mit denen ich ihn beschreiben würde. Verwegen, selbstsicher und …
Mir fallen zu viele Dinge ein. Heiß, aufregend, wild, verletzlich, intensiv …
Auf jeden Fall hat er mich nicht so angesehen, als wäre ich zu nichts zu gebrauchen. Er hat es sogar geschafft, mich von Ethan abzulenken.
Gedankenversunken betrete ich den Parkplatz vor dem Besucherzentrum. Es dämmert bereits. Rotgoldene Sonnenstrahlen fächern sich durch eine Anhäufung graublauer Wolken. Nicht mehr lange und die Sonne geht unter. Bei dem Gedanken, jetzt den ganzen Weg zu unserem Zeltplatz zurücklaufen zu müssen, fröstelt es mich. Nicht nur vor Kälte, sondern auch deshalb, weil der Wald noch finsterer aussieht. Hätte ich Jay doch bloß nicht weggeschickt. Ich fummle an dem Schalter der einen Campinglampe herum, doch sie bleibt dunkel. Ethan hätte mich bestimmt mal wieder für doof erklärt, aber manchmal sind ja in neuen Lampen Batterien zu Testzwecken eingelegt. In dieser hier jedoch nicht. Und in der zweiten auch nicht.
Ich nehme je eine Laterne in die Hand und überquere den Parkplatz. Von Weitem sehe ich eine dunkle Gestalt auf mich zukommen. Der zielstrebige Gang erinnert mich an Ethan, doch als sie näher kommt, erkenne ich Bren.
Seine Einkäufe scheint er bereits verstaut zu haben.
»Hey Louisa.«
Überrascht, dass er mich direkt anspricht, bleibe ich stehen.

(Weiterlesen)

Autorin & Copyright: Mila Olsen

Mila Olsen  Entführt - Bis du mich liebst - Kopie
Mila Olsen,
Entführt – Bis du mich liebst
E-Book (Amazon) 0,99 Euro
Taschenbuch (Createspace) 10,99

Comments are closed.