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Kritzeln, Skizzieren, Schreiben: E-Ink stellt mit JustWrite einen Wunderblock à la Boogie Board vor

3 Dez 2018

justwrite-eink-schreibtafelWas elektronischen Lesen betrifft, ist dank E-Ink mit allen Finessen inzwischen ein guter Standard erreicht, was Auflösung und Kontrast sowie schnelles „Umblättern“ betrifft. Beim elektronischen Schreiben –genauer gesagt dem Schreiben mit dem Stift — sieht das bisher noch etwas anders aus. Vor allem die Verzögerungsrate verhinderte bisher ein natürliches Schreibgefühl. Marktführer E-Ink scheint nun aber eine Lösung in petto zu haben, die alltagstauglich und „Notizbuch“-fähig sein könnte, Stichwort: „Near Zero Latency“. Dabei wird offenbar der vom Boogie Board bekannt Ansatz verfolgt — das bis zu drei Zoll große, biegsame Display ist eher einer Art reflexiver, magnetischer „Wunderblock“, die Farbpigmente zur Zeichendarstellung werden durch einen (wahrscheinlich) akkubetriebenen Stylus in Position gebracht.

Weiß-auf-Schwarz-Optik erinnert ans Boogie Board

Die neue E-Ink-Technologie namens Just Write wurde bereits auf der Messe Connected Ink in Japan vorgestellt, genaueres ist allerdings bisher weder über die Funktionsweise noch über einen möglichen Marktstart bekannt. Wie The Digital Reader berichtet, ist E-Ink ausgesprochen zurückhaltend bei der Promotion, immerhin lässt sich aus einer kurzen Pressemitteilung noch entnehmen, dass die Schreibfolie genau wie E-Ink-Displays im Roll-to-Roll-Verfahren produziert werden kann. Das Demo-Video auf Youtube (siehe unten) gibt es auch, gerade die Vorführung von Just Write (inklusive Weiß-auf-Schwarz-Optik) erinnert doch sehr stark an das Boogie Board.

(via The Digital Reader)