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Bücher machen mit der Kraft der Crowd: Krautpublishing – ein Handbuch für Verleger & Self-Publisher

2 Mrz 2016 0 Kommentare

krautpublishing-crowdfunding-handbuch-fuer-die-buchbrancheSelf- bzw. Indie-Publishing plus Crowdfunding gleich Krautpublishing. Das war grundsätzlich schon beim Erscheinen der ersten Auflage von “Krautfunding” vor fast fünf Jahren (!) klar. Nicht umsonst lautete die dritte These, die ich dem Buch vorangestellt hatte, ja auch: “Crowdfunding verstärkt den Trend in Richtung Direkt-Publishing”.
Klar schien auch: Klassische Vermittlungsinstanzen wie Verlage und Buchhandel waren nicht mehr unbedingt notwendig. Bis zum Erscheinen des aktuellen Handbuchs “Krautpublishing” hat es dann aber doch noch ein Weilchen gedauert. Denn so richtig nahm die Sache hierzulande erst Fahrt auf, als zwei neue Vermittlungsinstanzen bereit standen: einfach zu nutzende Self-Publishing-Plattformen, siehe KDP/Createspace, epubli & Co., wie auch deutsche Crowdfunding-Plattformen mit großer Unterstützer-Community, siehe Startnext, Visionbakery etc.

Krautpublishing via Kickstarter & Startnext

Inzwischen wird die Self-Publishing-Revolution tatsächlich auch stark durch die Kraft der Crowd angetrieben: auf der US-Plattform Kickstarter nähert sich die Zahl der crowdgefundeten Publishing-Projekte sogar schon der 100-Millionen-Dollar-Marke, in Deutschland haben die Book People alleine via Startnext immerhin schon mehr als 500.000 Euro zusammengetragen. Wobei immer öfter auch (Indie-)Verlage dabei sind…

Denn längst hat die zweite Phase begonnen: die Krautpublishing-Landschaft beginnt sich zu differenzieren, es gründen sich eigene Krautpublishing-Plattformen wie 100fans.de, und sogar dezidierte Krautpublishing-Verlage wie Plötz & Betzholz. Überhaupt bietet Krautpublishing nicht nur für einzelne Autoren, ob prominent oder nicht, sondern auch für kleine und große Verlage genau die Vorteile, die man auch von anderen Crowdfunding-Bereichen kennt, insbesondere natürlich die Möglichkeit der Vorabvermarktung mit Hilfe von Pre-Order-Kampagnen.

Auch Indie-Verlage nutzen Pre-Order-Kampagnen

Wie kreativ Verlage inzwischen mit dem Thema umgehen, zeigte zuletzt etwa das via Startnext vorbestellbare Mikrotext-Jahresabo oder das Live-Schreibprojekt “Morgen mehr” von Autor Tilman Ramstedt & Hanser-Verlagschef Jo Lendle. Auch im Bereich Journalismus blüht und grünt das Krautpublishing — manchmal auch mit überraschenden Rebound-Effekten, wie der Weg von SHIFT zeigt: als Blog gestartet, kann man es nun als “Bookazine” in die Hand nehmen. Sichtbar mit Hilfe der Crowd angeschoben wurde schließlich auch “Krautreporter”, das werbefreie, leserfinanzierte Online-Magazin.

Und weil man an solchen konkreten Projekten am besten sehen kann, was alles geht und wie Krautpublishing-Kampagnen ablaufen, enthält das Krautpublishing-Handbuch, ähnlich wie zuvor schon “Krautfunding”, eine Menge solcher Fallbeispiele. Erschienen ist Krautpublishing als Taschenbuch und E-Book (epub/mobi), eine ausführliche Leseprobe gibt’s bei ebooknews press, dem Verlagslabel von E-Book-News.

krautpublishing-crowdfunding-fuer-die-buchbranche
Ansgar Warner,
Krautpublishing:
Crowdfunding & Crowdsourcing für die Buchbranche
E-Book (epub/mobi) 2,99 Euro
Taschenbuch (Createspace) 9,90 Euro

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