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Krautfunding 3.0 ist da: Crowdfunding made in Germany startet durch

Vor einem Jahr erschien die zweite Auflage meines Krautfunding-Buchs. Jetzt ist es höchste Zeit für eine dritte Auflage: Denn die deutsche Dankeschön-Ökonomie entwickelt sich rasant weiter. Klassische Crowdfunding-Plattformen sammelten im Jahr 2012 bereits mehr als 2 Millionen Euro. Davon profitiert auch das Krautpublishing – verschiedene Buchprojekte erzielten via Startnext fünfstellige Beträge, darunter etwa „Eine neue Version ist verfügbar“, das „Google+Buch für Jedermann“ oder der „Schul-buch-omat“. Zugleich wird der Krautfunding-Sektor immer vielfältiger: Mit nordstarter.org gibt’s die erste regionale Plattform, sciencestarter.de hat sich auf crowdgefundete Wissenschaft spezialisiert, krautreporter.de auf spendenfinanzierten Journalismus. Größter Senkrechtstarter bleibt aber der Bereich Krautinvestment – netzaffine Kleinanleger steckten 2012 satte 4 Millionen Euro in die Projekte von erfolgversprechenden Startups, zehn mal soviel wie im Jahr zuvor.

Von Kultursponsering bis zu Crowdfunding für Startups

Doch nicht nur das Business boomt: Wie man an Plattformen wie betterplace.org sehen kann, ist klassisches Fundraising ist ebenfalls im Crowd­funding-Zeitalter angekommen. Zahlreiche prominente deutsche Crowdfunding-Beispiele sind in meinem E-Book „Krautfunding“ ver­sammelt. Neben dem Einsatz von „Massenspenden“ im Online-Jour­na­lismus geht es vor allem um Kultursponsering, Pre-Order-Modelle in der Buch-Branche sowie um die Bedeutung von Crowdfunding für Startups. Ein Thema, das immer wieder auftaucht, ist die Kulturflatrate. Wenn sich Crowdfunding durchsetzt, könnten bisherige Verteilungskämpfe im Kulturbetrieb der Vergangenheit angehören. Abgesehen von Fallbeispielen rund um Crowdfunding made in Germany bekommt man aber auch Basiswissen geliefert. Ein eigener Abschnitt widmet sich der Frage „Wie funktioniert eine klassische Crowdfunding-Plattform?“. Im erweiterten Serviceteil findet man außerdem neben einem „ABC des Crowdfunding“ ein Literaturverzeichnis sowie Surf-Tipps.

Tipp: Krautfunding jetzt gratis downloaden

Die Kindle-Book-Version von „Krautfunding“ ist ab sofort bei Amazon.de zum Preis von 3,99 Euro erhältlich. Eine ungekürzte Leseprobe im PDF-Format kann man über die „Pay with a Tweet“-Methode kostenlos downloaden. Das PDF lässt sich besonders gut am Bildschirm oder auf dem Tablet lesen. „Bezahlt“ wird dabei mit einer Empfehlung des Buches über das persönliche Twitter- oder Facebook-Profil. Wer die epub-Version auf einem klassischen E-Reader oder auf beliebigen Mobilgeräten konsumieren möchte, kann dies ebenfalls tun. Für 3,99 Euro kann man ein DRM-freies Multiformatbündel (epub/mobi/PDF) auf der Shop-Seite von krautfunding.net entweder via PayPal bezahlen oder via E-Mail bestellen und den Betrag ganz einfach überweisen. Via Amazon/Createspace ist übrigens auch eine Print-On-Demand-Version von Krautfunding lieferbar.

Veröffentlicht von

Ansgar Warner

Ansgar Warner arbeitet als freier Autor im Medienbüro Mitte (Berlin). Neben diversen Brotarbeiten für Presse & Rundfunk bloggt er hier rund um's Thema Elektronisches Lesen. Die spannende (Vor-)Geschichte der elektronischen Bücher erzählt Ansgar in "Vom Buch zum Byte". Praktische Infos für Autoren, Verleger & alle E-Reading-Interessierten vermittelt das "e-book & e-reader abc".

Ein Gedanke zu „Krautfunding 3.0 ist da: Crowdfunding made in Germany startet durch“

  1. Gleich mal getweetet und die Leseprobe abgestaubt. Crowdfunding ist auf jeden Fall ein sehr spannendes Thema, welches die Chance hat, die Corporate-World etwas ins Schwitzen zu bringen. Immerhin bietet es die Möglichkeit, grosse „Unterstützer“ zu umgehen.

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