Kindle-App 2.2 (iPhone OS) jetzt mit Wörterbuch sowie Google- und Wikipedia-Unterstützung

kindle-22Schlag nach bei Amazon: Wer mit der Kindle-App auf iPhone, iPod Touch oder iPad liest, bekommt ab jetzt geballte lexikographische Hilfe. Bei englischen Texten steht nun das Oxford American Dictionary mit mehr als 250.000 Einträgen zur Verfügung. Dazu kommt die Möglichkeit, Worte aus dem gerade geöffneten Text für eine Suche bei Google oder in der Online-Enzyklopädie Wikipedia zu nutzen. Die neuen Lesehilfen sind Bestandteil der aktuellen Kindle-App Version 2.2, bei einem Update werden sie automatisch installiert.

Mehr Komfort als auf dem Mac: Lexikonwissen per Fingertipp

Für iPad-Nutzer ist das „New Oxford American Dictionary“ (NOAD) nichts Neues – bei der E-Reader-App iBooks gehört sie zur Grundausstattung. Gleiches gilt für die Mac-Besitzer, denn bereits seit 2005 liefert Apple das Betriebssystem OS X zusammen mit dem von Oxford University Press verantworteten Wörterbuch aus. Die Kindle-App kann allerdings mit etwas mehr Komfort punkten: wird ein Wort im Text markiert, taucht am Fuß der Seite automatisch eine Kurzdefinition auf. Man erspart sich also mindestens einen Klick bzw. Fingertipp. Hilfreich ist zudem das Google- & Wikipedia-Feature: zusätzlich werden nämlich Links zu diesen Portalen angezeigt, mit denen man weitere Wort-Recherchen anstellen kann. Allerdings muss man dazu die App verlassen, denn Multitasking erlaubt das iPhone-OS nun mal nicht.

Nach dem Update ist vor dem Download

Wer sich lieber den ausführlichen Wörterbuch-Eintrag anschauen möchte, kann außerdem die Option „Full Definition“ wählen. Wichtig zu wissen ist allerdings: Vor der ersten Nutzung des Wörterbuchs muss man unbedingt noch einmal online sein. Denn erst wenn nach dem Update auf Version 2.2 in einem englischen E-Book ein Begriff markiert wird, lädt sich das Wörterbuch herunter. Danach kann dann auch offline nachgeschlagen werden. Die neue Kindle App Version 2.2 macht übrigens den Umgang mit längeren E-Books weitaus einfacher. Denn nun gibt es endlich eine Suchfunktion, um zu einem gewünschten Stichwort im Text springen zu können. Auf das allerneueste Feature des Kindle-Readers müssen die App-Anwender aber verzichten – auf dem E-Ink-Display laufen nämlich neuerdings auch Scrabble-ähnliche Wortspiele („Every Word“ und „Shuffled Row“).

Veröffentlicht von

Ansgar Warner

Ansgar Warner arbeitet als freier Autor im Medienbüro Mitte (Berlin). Neben diversen Brotarbeiten für Presse & Rundfunk bloggt er hier rund um's Thema Elektronisches Lesen. Die spannende (Vor-)Geschichte der elektronischen Bücher erzählt Ansgar in "Vom Buch zum Byte". Praktische Infos für Autoren, Verleger & alle E-Reading-Interessierten vermittelt das "e-book & e-reader abc".

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