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KiboJet beamt das Bild: Tastatur mit Pico-Projektor ersetzt Monitor

Es geht auch ohne…

Die Virtualisierung schreitet unaufhaltsam voran: man kann eine beliebige Tastatur auf den Schreibtisch projizieren, sogar eine Art Maus (siehe das Projekt „Odin“), warum sollte nicht auch das Keyboard endlich mal ohne realen Bildschirm auskommen? Das KiboJet macht’s vor. Von vorne betrachtet sieht die von Sho U entwickelte Tastatur aus wie ein ganz normales Qwerty-Keyboard – doch dreht man es um, sieht man eine kleine Linse: denn in diesem Eingabegerät versteckt sich ein Pico-Projektor.

Wirf’s einfach an die Wand

Der Mini-Beamer des gerade auf der Computex in Taipei präsentierten Prototypen soll ein sinnvoll nutzbares Bild an die Wand werfen können, das rein optisch einem Monitor mit 21-Zoll-Diagonale gleichkommt, angeblich sogar in „Full HD“-Auflösung. Die Leuchtstärke der eingebauten Projektionstechnik liegt mit nur 150 Lumen jedoch im Bereich herkömmlicher Pico-Projektoren.

Bild via HDMI einspeisen

Ohne weiteres Zubehör kommt man auch nicht aus. Denn ein PC ist im Projektor-Keyboard nicht integriert, insofern gilt: Bring your own device. Man kann das Bild ganz einfach via HDMI-Anschluss einspeisen, ob nun vom Tablet, Smartphone oder einem Mini-PC wie dem Intel Compute Stick. Markstart für das KiboJet von Sho U soll im Sommer 2016 sein, über das Pricing ist noch nichts bekannt.

(via Geek.com & cnet)

Über Ansgar Warner

Ansgar Warner arbeitet als freier Autor im Medienbüro Mitte (Berlin). Neben diversen Brotarbeiten für Presse & Rundfunk bloggt er hier rund um's Thema Elektronisches Lesen. Die spannende (Vor-)Geschichte der elektronischen Bücher erzählt Ansgar in "Vom Buch zum Byte". Praktische Infos für Autoren, Verleger & alle E-Reading-Interessierten vermittelt das "e-book & e-reader abc".